Mit Marcus Bocklet unterwegs im Wahlkreis – bei KUBI

Wer als Nordendler*in bei dem Namen an Kosmetik und Frisuren denkt, hat nicht unrecht, ist aber im ‚falschen‘ Stadtteil. Mit Frederike von Franqué aus unserer Römer-Fraktion war ich bei Kubi - Gesellschaft für Kultur und Bildung im Ostend. Seit 30 Jahren ist Kubi Teil der Frankfurter Soziallandschaft. 

Was als Verein zur Verbesserung beruflicher Integrationschancen junger Menschen jeder Herkunft startete, ist inzwischen eine gemeinnützige Gesellschaft mit beachtlichem Angebotsspektrum. Es reicht von Jugendhilfe in Schulen über Schulassistenz, Ausbildungscoaching und Erziehungshilfen bis zu Projekten zu Migrationsökonomie, Demokratie und Migration. Mit der Tochtergesellschaft biku arbeitet das interkulturelle Team außerdem an Unterbringung und Betreuung von geflüchteten Menschen und ist bei der Prävention von religiös begründeten Rassismus aktiv.

Eine der neusten Entwicklungen? Die Kubi-Außenstelle in Ankara und ein starkes Konzept zu Pflegefachkräften aus der Türkei, das die Fachkräfteeinwanderung deutlich erleichtern würde! Und einen Tipp für die Ohren habe ich auch, denn seit diesem Jahr betreibt Kubi außerdem einen Radiosender, dem ich gleich ein Interview gab. Vielen Dank für den tollen Empfang!

 

Herzlichen Glückwunsch: Mit diesen Direktkandidat*innen gehen wir in die Landtagswahl!

Der erste Schritt zur Landtagswahl ist gemacht - sechs tolle Kandidat*innen und jeweils ein oder eine Ersatzkandidat*in werden für Frankfurt um die Direktmandate kämpfen:

Für den Wahlkreis 34 (Griesheim, Höchst, Nied, Sindlingen, Sossenheim, Unterliederbach, Zeilsheim und ein Teil von Schwanheim) gehen Martina Feldmayer und Daniela Stankewitz (Ersatzkandidatin) ins Rennen.

Ihr Direktmandat im Wahlkreis 35 (Bockenheim, Hausen, Heddernheim, Niederursel, Praunheim und Rödelheim) verteidigen möchte Miriam Dahlke. Unterstützt wird sie dabei von ihrem Ersatzkandidaten David Edelmann.

Für den Wahlkreis 36 (Altstadt, Bahnhofsviertel, Dornbusch, Eschersheim, Gallus, Ginnheim, Gutleut, Innenstadt und Westend) konnte sich Julia Eberz in einer Kampfabstimmung gegen Ann-Kathrin Savinsky durchsetzen (dass Julia dabei genau das Quorum erreichte, zeigt wieder einmal, dass es bei einer Wahl wirklich auf jede einzelne Stimme ankommt!). Dass unser ehemaliger Sprecher Ingo Sturm (der seinen ersten Wohnsitz im Dornbusch hat) als ihr Ersatzkandidat antritt, freut uns natürlich ganz besonders!

Nur um einige Hundert Stimmen verfehlt hat Mirjam Schmidt das Direktmandat bei der letzten Landtagswahl – dieses Mal möchte sie es für den Wahlkreis 37 (Niederrad, Oberrad, Sachsenhausen und ein Teil von Schwanheim) unbedingt erzielen. Unterstützung erhält sie von Ersatzkandidatin Brigitte Abraham.

Im Nordend gehören wir mit Bornheim und Ostend zum Wahlkreis 38 und freuen uns darauf, mit unserem Kandidaten Marcus Bocklet und Ersatzkandidatin Friederike von Franqué das Direktmandat zu verteidigen!

Wahlkämpfen werden auch Nilab Alokuzay-Kisesinger und Ingo Stürmer (Ersatzkandidat) – und zwar für den Wahlkreis 39 (Bergen-Enkheim, Berkersheim, Bonames, Eckenheim, Fechenheim, Frankfurter Berg, Harheim, Kalbach-Riedberg, Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach, Preungesheim, Riederwald und Seckback).

Wir gratulieren allen Gewählten und drücken ihnen natürlich für die Landtagswahl schon einmal ganz fest die Daumen! Der nächste Schritt ist nun die Aufstellung der Landesliste, die im Rahmen der LMV am 25. und 26. Februar in Wetzlar erfolgt. Auch dann gilt es, unsere Frankfurter Kandidat*innen möglichst zahlreich zu unterstützen!

#Der Aufbruch für Frankfurt - kommt ins Nordend!

Am 24. Januar treffen wir uns zu einem besonderen Termin in der Stadtteilgruppe. Manuela Rottmann kommt zu uns.

 

Wir alle wissen, wie wichtig die beiden kommenden Wahlen für unsere gemeinsame Agenda im Land Hessen und die Stadt Frankfurt sind. Die notwendigen Veränderungen, die jetzt gerade auf Bundesebene gestartet worden sind, sind schließlich nur ein kleiner Teil dessen, was passieren muss.

 

Frankfurt als fünftgrößte Stadt Deutschlands, als Mobilitätsschwerpunkt der Republik und als Heimat einer der gemischtesten Communities in unserem Lande kann in Zukunft von einer grünen Oberbürgermeisterin mitgestaltet werden. Für die Umsetzung unserer Agenda und des Koalitionsvertrages ist dieser Erfolg essenziell.

 


Der Besuch von Manuela im Nordend findet am 24. Januar 2023 ab 19:30 statt. Um möglichst allen aus der Stadtteilgruppe die Teilnahme zu ermöglichen, werden wir diese Konferenz über ZOOM führen. Bitte kommt pünktlich in die Konferenz, schaltet Eure Mikrofone aus und euer Video an.

 

Zugang zur Zoom-Konferenz am 24.01.2023 um 19:30 mit Manuela Rottmann:

https://gruenlink.de/2mdn

Am Donnerstag tagt der Ortsbeirat

Als eine der ersten Frankfurter Straßen wurde im vergangenen Jahr der Oeder Weg zur fahrradfreundlichen Nebenstraße umgestaltet. Was viele als richtigen Schritt in Richtung Mobilitätswende begrüßen, sorgte bei anderen für Unmut – vor allem die Diagonalsperre an der Holzhausenstraße steht immer wieder in der Diskussion. In der Bürgerfragestunde sind Mitarbeiter*innen des Straßenverkehrsamtes und des Amtes für Straßenbau und Erschließung zu Gast und stellen Ergebnisse der aktuellen Verkehrszählung vor. Diskutiert werden Lösungsansätze, die die befürchteten Verkehrsverlagerungen reduzieren sollen. Studierende der Frankfurt University of Applied Sciences präsentieren erste Ergebnisse der begleitenden wissenschaftlichen Untersuchung.

 

Die Sitzung des Ortsbeirates ist öffentlich und findet am kommenden Donnerstag, 26. Januar ab 19.30 Uhr im Gehörlosen- und Schwerhörigenzentrum (Rothschildallee 16a) statt.

Welche Anträge wir GRÜNEN in die Sitzung einbringen wollen, erfahrt ihr hier.

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Mit Marcus Bocklet unterwegs im Wahlkreis – bei FALZ e.V.

Mit der Sprecherin unserer Ortsbeiratsfraktion, Gabriele Trah und unserem Stadtteilgruppensprecher, Edgar Klein war ich beim Team von FALZ in der Friedberger Anlage. Vor über 40 Jahren startete der Verein als Selbsthilfeeinrichtung für Erwerbslose - inzwischen ist daraus eine professionelle, unabhängige Beratungsstelle erwachsen, die einen Anker zwischen Amtsdeutsch und Existenzängsten wirft. 

Zu den Angeboten zählen Beratung zur Arbeitsplatzsicherung sowie Sozial- und Rechtsberatung. Außerdem gibt‘s Informationen zur Arbeitsamt-Unterstützung bei Existenzgründung oder Hilfestellung bei Bewerbungen. Nicht zuletzt gehören Schuldner- und Insolvenzberatung zur ämterübergreifenden Expertise; die der Verein Ratsuchenden meist kostenfrei (und mit Ausnahme der Schuldnerberatung auch anonym) zur Verfügung stellt.

Als Sozialpolitiker ist für mich klar, dass individuelle umfassende Unterstützung von vernetzten Berater*innen für Menschen in schwierigen Situationen eine wertvolle Hilfe ist. Dass ich dennoch kurz Bedenken hatte, hier lobend vom Angebotsspektrum unserer Gastgeber*innen zu berichten, liegt schlicht an deren hohen Auslastung. Weil steigende Preise und Nachzahlungen für Energiekosten den Beratungs-Bedarf weiter anheben, setze ich mich in Wiesbaden gerne für eine entsprechende Erhöhung der Mittel ein.  

Zum Holocaust-Gedenktag: Gedenken an Familie Sinzheimer aus dem Nordend

Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz von sowjetischen Soldaten befreit. Was sie dort entdecken mussten, ruft auch heute noch Abscheu und Entsetzen in uns hervor. Mehr als sechs Millionen Menschen – Jüdinnen und Juden, Menschen mit Behinderungen, Sinti und Roma, Homosexuelle und politisch Andersdenkende – wurden während der Nazi-Diktatur deportiert und in Auschwitz und anderen Konzentrationslagern ermordet. In Frankfurt fielen rund 12.000 Menschen dem Holocaust zum Opfer. Heute erinnern an sie rund 1800 Stolpersteine im ganzen Stadtgebiet, 136 davon im Nordend.

Zum diesjährigen Holocaust-Gedenktag rufen die Frankfurter GRÜNEN zu einer Stolperstein-Aktion auf, an der wir GRÜNE im Nordend uns beteiligen: Um 16.00 Uhr treffen wir uns vor dem Haus Voelckerstraße 11. Hier lebte von 1931 bis 1933 die Familie Sinzheimer: Dr. Hugo Daniel Sinzheimer praktizierte als Rechtsanwalt, vertrat vorwiegend politische und gewerkschaftliche Mandant*innen und leistete einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung des deutschen Arbeitsrechtes. Daneben widmete er sich der Kommunalpolitik: Von 1916 bis 1919 gehörte er für die SPD der Stadtverordnetenversammlung an und die 1921 eröffnete „Akademie der Arbeit“ in Frankfurt geht auf seine Initiative zurück. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten im März wurde Hugo Sinzheimer zunächst verhaftet. Im März 1933 wurde er aus der Haft entlassen und konnte gemeinsam mit seiner Frau Paula und den vier Kindern Getrud, Hans Simon, Eva und Ursula Doris in die Niederlande fliehen. Dort bauten sich die Sinzheimers eine neue Existenz auf, bis die Nazis auch Amsterdam erreichten. Versteckt durch mutige Niederländer*innen konnten wie durch ein Wunder alle Familienmitglieder überleben.

Zur Gedenkaktion sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. Bitte bringt- falls möglich – geeignete Putzmittel (Metallreiniger oder Natron, einen Schwamm und einen Eimer Wasser) mit, gerne auch eine Kerze.

Mitmachen: Das „Haus der Demokratie“ gestalten

Vor 175 Jahren schuf die Nationalversammlung in der Paulkirche eine erste gesamtdeutsche Verfassung mit elementaren Grundrechten. Das Jubiläum wird nicht nur im Mai mit einem großen Bürgerfest gefeiert, sondern auch mit einem „Haus der Demokratie“, welches Menschen zusammenbringen und Demokratie erfahrbar machen soll. Wie dies genau aussehen soll, wird derzeit in einem Mitmachdialog erarbeitet, an dem sich alle Bürgerinnen und Bürger beteiligen können. Nachdem auf der Webseite www.deinhausderdemokratie.debereits zahlreiche Ideen gesammelt wurden, geht der Dialog nun in die analoge Phase: Am kommenden Dienstag, 24. Januar lädt die Stadt Frankfurt ab 16.00 Uhr zunächst zu einem Workshop in den Ratskellerein. In verschiedenen Foren könnt ihr euch hier mit der Frage beschäftigen, welche Lernorte es für Demokratie braucht, welche Perspektiven erzählt werden müssen und wie ein „Haus der Demokratie“ Demokratieerfahrung für alle gesellschaftlichen Gruppen erlebbar gestalten kann. Um 18.00 Uhr schließt sich ein Mitmach-Dialog in der benachbarten Paulskirche an. Hier werden die Ergebnisse des Online-Dialogs und des Workshops in Gesprächsrunden präsentiert und mit Vertreter*innen aus Politik, der Expert*innenkommission Paulskirche und der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung diskutiert.

Wenn ihr teilnehmen wollt, müsst ihr euch vorab unter protokoll@remove-this.stadt-frankfurt.de anmelden.

 

Veranstaltungstipp: Solidarität mit den mutigen Menschen im Iran

In Solidarität mit den mutigen Menschen im Iran laden die kommissarische Oberbürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg und Frauendezernentin Rosemarie Heilig am Montag, 30. Januar ab 17.00 Uhr zu einer Veranstaltung in die Paulskirche ein.

 

Sprechen werden unter anderem Deniz Yücel, der als Journalist 2017 in der Türkei in politische Gefangenschaft geriet,  die ZDF-Korrespondentin Golineh Atai, die Künstlerin Parastou Forouhar, Shahrzad Osterer (Journalistin und Autorin), die Soziologin Mihan Rusta, die Frauenrechtsaktivistin Shahnaz Morattab, Nasrin Jalali (Aktivistin für Menschenrechte) und Valerio Krüger von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte. Moderiert werden die Diskussionspanels von Michel Friedmann. Das Kammerorchester Bridges sorgt für die musikalische Begleitung.

 

Anmelden könnt ihr euch für die Veranstaltung vorab per Mail an protokoll@remove-this.stadt-frankfurt.de oder vor Ort mit eurem Ausweis.

 

Die FNP schaut zurück: Das Jahr 2022 im Ortsbeirat 3

„Selten hat es im Stadtteil ein Thema gegeben, das so polarisierte“, schreibt die FNP in ihrem traditionellen Rückblick auf das Jahr im Ortsbeirat 3 über die fahrradfreundliche Umgestaltung des Oeder Weges. Wie immer wurden auch  die Fraktionsvorsitzenden von Bündnis90/DIE GRÜNEN, CDU, SPD, FDP und der LINKEN um ein Fazit und einen Ausblick auf das kommende Jahr gebeten. „Die bisherige Umgestaltung hat für mehr Aufenthaltsqualität gesorgt, dafür gab es viel Lob. Kritik gab es von Anwohner*innen der Nebenstraßen wegen des Ausweichverkehrs“, fasst unsere GRÜNE Fraktionsvorsitzende Gabriele Trah den Konflikt zusammen. „Es gibt aber Vorschläge, wie der Schleichverkehr zu unterbinden ist. Wir werden für die Umsetzung entsprechende Beschlüsse aushandeln“. Weitere wichtige Themen aus GRÜNER Sicht sind die Erweiterung des Günthersburgparks, die in diesem Jahr endlich angegangen werden soll und der Schutz von Grünzügen und Bäumen im Stadtteil.

Den ganzen Bericht könnt ihr hier nachlesen.

 

Auch im vergangenen Jahr konnten wir GRÜNE das Nordend an vielen Stellen GRÜNER und gerechter gestalten. Für eure Anregungen und Ideen hierzu sind wir dankbar! Über die Anträge, die unsere Fraktion in den Ortsbeirat eingebracht hat, informieren wir euch regelmäßig in unserem Newsetter und auf unserer Webseite.

Mit Marcus unterwegs im Wahlkreis – bei der AHF

Gegen Ende 2022 besuchten Andrea Kroll vom Ortsbeirat Nordend, Tobias Barth als Praktikant der grünen Kreisgeschäftsstelle und ich Achim Teipelke, Herbert Drexler und Carsten Gehring von AIDS-Hilfe Frankfurt in der Friedberger Anlage. Die AHF ist nicht nur eine der größten Deutschlands, das Angebot ist auch umfassender als so manch eine*r weiß. 

 

Neben Aufklärung und Bildungsarbeit ist die AHF zum Beispiel tief mit der Geschichte der Frankfurter Drogenhilfe verwurzelt und betreibt bis heute die Drogenhilfeeinrichtung ‚La Strada‘. Eher neu hingegen ist die Aufstellung von ‚Maincheck‘ als Zentrum und Anlaufstelle für Sexualität, Identität und Gesundheit.

 

Zu den Angeboten der AHF zählen außerdem die Kriseninterventionsstelle für männliche, queere und trans Prosituierte ‚KiSS‘ sowie die Tagesstätte ‚Basis‘ für Menschen mit HIV und AIDS. Hinzu kommen das queere Jugendwohnen ‚QuJu‘ das queere Jugendzentrum ‚Kuss 41‘ und mit ‚La Villa’ auch Safe-Houses für Rainbow-Refugees, 31 davon in Bockenheim. Sozusagen ‚on top‘ organisiert die AHF kulturell-politische Events wie den ‚Lauf für mehr Zeit‘.

 

Den 110 Mitarbeiter*innen und rund 200 Ehrenamtler*innen, die sich dieser menschlich und gesellschaftlich so wichtigen Aufgaben widmen gilt mein Dank, Respekt und selbstverständlich auch meine politische Unterstützung!

Neues aus dem Ortsbeirat: Das haben wir für euch erreicht

Der geplante Ausbau der A661, der Bau des Riederwaldtunnels und die damit verbundene Rodung des Waldstücks in Fechenheim erhitzt seit Monaten die Gemüter der Frankfurterinnen und Frankfurter. Denn die klimatischen Auswirkungen betreffen nicht nur die Menschen in Fechenheim, sondern auch uns im Nordend: So rechnen Mobilitätsexpert*innen mit einer Zunahme des Verkehrs unter anderem auf der ohnehin bereits extrem belasteten Friedberger Landstraße. Unsere Ortsbeiratsfrakion hat sich daher dafür stark gemacht, die Auswirkungen und mögliche Gegenmaßnahmen in einem Gutachten zu klären und bis dahin die Bau- und Fällarbeiten auszusetzen. Unser Antrag wurde in der Dezembersitzung vom Ortsbeirat beschlossen. Was wir für euch sonst noch erreicht haben, lest ihr hier.

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Ortsvorsteherin Karin Guder blickt auf das Jahr zurück

Es hat schon Tradition, dass die Frankfurter Rundschau in jedem Jahr die Ortsvorsteher*innen der 16 Ortsbezirke besucht und wissen möchte, was die Stadtteilpolitiker*innen im vergangenen Jahr so alles beschäftigt hat und was 2023 auf dem Plan steht. Am 16. Dezember war unsere Ortsvorsteherin Karin Guder an der Reihe. Der geplante Standort für das Gymnasium am Güntherburgpark, dessen Erweiterung, die fahrradfreundliche Umgestaltung des Oeder Weges, die Baumfällungen an verschiedenen Orten im Stadtteil, die Situation auf den Plätzen im Sommer und der Abriss des Glauburgbunkers waren Thema des Interviews, das ihr hier nachlesen könnt.

Terminvorschau: Das bringt 2023!

Wann trifft sich 2023 eigentlich immer die Stadtteilgruppe? Wann tagt der Ortsbeirat? Und wann die Stadtverordnetenversammlung? Und wie liegen in diesem Jahr eigentlich die Ferien und Feiertage? In unserer Terminvorschau für 2023 erfahrt ihr Näheres! Weiterlesen…

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Mit der Stadteilgruppe Nordend im Hessischen Landtag zu Gast bei Marcus Bocklet

Sabiene Döpfner ersann beim grünen Workshop im März die Idee, die Stadtteilgruppe könnte den Landtag in Wiesbaden besuchen. Da lag es nahe, Marcus als Direktmandatsträger für Nordend, Bornheim und Ostend ins Boot zu holen. Am 14.11. war es so weit, auf seine Einladung hin machten sich 11 Personen aus den Stadtteilgruppen 3 und 4 und ein Gast aus Bockenheim machten auf die Reise zu einem abwechslungsreichen Programm.

Nach Sektbegrüßung und einer Power Point Einführung besuchte die Gruppe das Parlament zur Fragestunde. Im Anschluss gab es ein exklusives Gruppengespräch mit unserem Gastgeber Marcus und Angela Dorn, unserer Ministerin für Wissenschaft und Kunst, bei dem das Thema Kulturcampus ausführlich besprochen wurde. Zum guten Abschluss gab es Kaffee und Kuchen in der Altstadt Wiesbadens.

 

Mit Marcus Bocklet unterwegs im Wahlkreis – bei Perspektivwechsel e.V.

Neulich war ich bei Perspektivwechsel, dem vielleicht ältesten Verein der Stadt. 1868 von Frankfurter*innen zur Fürsorge der Gefangenen und deren Angehörigen gegründet hat sich das Angebotsspektrum verbreitert. Neben der Rehabilitation bilden heute Prävention und Hilfen für Menschen in besonderen Notlagen den Schwerpunkt. 

Im vereinseigenen Haus im Bäckerwerg betreibt Perspektivwechsel eine Beratungsstelle für Menschen die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind. Von persönlichen Problemen bis zum Umgang mit Ämtern und Behörden gibt es hier Rat und Unterstützung. 

 

Darüber hinaus gibt es im Haus eine Wohnung für Hafturlauber*innen sowie sieben Apartments und zwei Drei-Zimmer-Wohnungen, in denen das fünfköpfige Sozialarbeiter*innenteam 18-20 Menschen betreut. Hierzu zählen haftentlassene Erwachsene, aber auch junge Wohnungslose zwischen 18 und 25 Jahren. Entsprechend reicht das psychosoziale Betreuungsangebot von der Strukturierung des Alltags über Berufs- oder Schuldenberatung. 

 

Einen weiteren wichtigen Arbeitsbereich bilden die Vereinsangebote in der Frankfurter Justizvollzugsanstalt IV. Mit Entlassungsvorbereitung, Bewerbungstraining, Schuldner*innenberatung und allgemeiner Sozialberatung unterstützt Perspektivwechsel Menschen in dieser schwierigen Übergangsphase (mehr über Verein auf der Homepage von Perspektivwechsel). 

 

Als früherer Sozialarbeiter ist für mich deutlich, die Angebote aktuell kaum wichtiger sein könnten, den in meinen Augen gilt es auch Menschen mit großen Problemen, den Weg wieder in die Gesellschaft zu ermöglichen. Das ist aktive Prävention für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

 

„Ein offener Gedenk- und Erinnerungsort“

Im kommenden Jahr feiern wir das 175. Jubiläum der Nationalversammlung in der Paulskirche. Zu diesem Anlass soll im Umfeld der Paulskirche ein „Haus der Demokratie“ entstehen und die Paulskirche selbst als Gedenk- und Erinnerungsort etabliert werden. Wie dies genau aussehen soll, wird derzeit von einer Expert*innenkommission erarbeitet.

Uwe Paulsen, kulturpolitischer Sprecher der GRÜNEN im Römer, erwartet, dass hierbei die Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung berücksichtigt werden und die Paulskirche so zu einem Denkmal für die Verfassungs- und Demokratiegeschichte wird, aber mit dem Haus der Demokratie auch Raum für gegenwärtige Diskussionen schafft. In diesem Sinne hat sich Uwe in dieser Woche gegenüber der Frankfurter Rundschau geäußert. 

Noch bis Ende Dezember könnt ihr euch unter www.deinhausderdemokratie.de am bundesweiten Partizipationsprozess beteiligen und eure Vorstellungen und Ideen zum Haus der Demokratie teilen. 

LEBEN.FREIHEIT – NEIN zu Gewalt an Frauen und Mädchen!

Am 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Ein Büdnnis von mehr als 40 Frankfurter Organisationen, dem auch wir GRÜNE (KV Frankfurt sowie GRÜNE Jugend) angehören, ruft zu diesem Anlass zu einer Demo und Kundgebung ab 17.00 Uhr an der Konstabler Wache  auf. Denn noch immer werden nicht nur in Frankfurt viel zu viele Frauen* zum Opfer von Gewalt weltweit werden Frauen und Mädchen, die sich für ihre Rechte und ihre Freiheit einsetzen, eingesperrt, gefoltert und ermordet, erleben Frauen und Mädchen strukturelle Diskriminierung und sexuelle Gewalt, wird das Recht auf reproduktive Selbstbestimmung gesetzlich verweigert und/oder von selbst ernannten „Lebensschützer*innen“ in Frage gestellt. 

Anlass für den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen war die Entführung, Vergewaltigung, Folterung und Ermordung der drei Schwestern Mirabel in der Dominikanischen Republik 1960. 1999 ernannte die UN den 25. November zum offiziellen Aktions- und Gedenktag. 

Veranstaltungstipp: Europäische Woche der Abfallvermeidung

T-Shirts, die  - von Kindern in Bangladesh gefertigt – hierzulande für drei Euro im Discounter verkauft werden und nach der ersten Wäsche im Müll landen, nicht ohne zuvor noch reichlich Mikroplastik ins Grundwasser gespült zu haben. Dass es auch anders geht, will die diesjährige Europäische Woche der Abfallvermeidung herausstellen: „Nachhaltige Textilien: Wiederverwendung statt Verschwendung!“ lautet das Motto der Veranstaltungsreihe, die euch noch bis zum 27. November auch in Frankfurt ein buntes Programm mit digitalen und Präsenzveranstaltungen bietet. So erhaltet ihr auf Facebook Tipps zum Aufräumen und Umsortieren eures Kleiderschranks und der „Klamoddekurier“ holt eure aussortierten Kleidungsstücke direkt bei euch ab, wenn ihr sie nicht bei der Kleidertauschparty am 21. November gegen neue Lieblingsstücke tauschen wollt. Worauf ihr beim Shoppen achten müsst, um Kunststoffe in Textilien zu vermeiden, darüber klären euch ein Online-Vortrag und ein Infostand auf. Und wenn ihr lieber in Second-Hand-Läden stöbert, dann schaut am Donnerstag mal beim Tag der Offenen Tür im Second-Hand-Kaufhaus in Enkheim vorbei! Wie ihr zu Nadel und Faden greift, um kaputte Klamotten zu flicken oder selbst zu nähen, könnt ihr ebenfalls lernen. Das ganze Programm der Frankfurter Woche der Abfallvermeidung findet ihr unter https://nachhaltigkeit.fes-frankfurt.de

 

Neues aus dem Ortsbeirat: Das haben wir für euch erreicht!

Noch gibt es viel zu wenig Fotovoltaikanlagen auf den Dächern im Nordend. Bei der Sitzung des Ortsbeirates im Oktober haben wir GRÜNE uns dafür eingesetzt, dass die Stadt hier mit gutem Beispiel vorangeht und jährlich über den weiteren Ausbau der Anlagen auf städtischen Gebäuden im Stadtteil berichtet. Unser Antrag OF 376/3 wurde vom Ortsbeirat einstimmig beschlossen. Was wir für euch sonst noch erreicht haben, erfahrt ihr hier

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Mit Marcus Bocklet unterwegs im Wahlkreis – bei Wildwasser

Sexueller Missbrauch – im Besonderen an Kindern und Jugendlichen – ist ein widerliches Verbrechen. Dunkelfeldforschungen ergaben, dass etwa jede*r siebte bis achte Erwachsene in Deutschland sexuelle Gewalt in Kindheit und Jugend erlitten hat. In jeder Schulklasse ist davon auszugehen, dass etwa ein bis zwei Schüler*innen betroffen sind oder waren (mehr dazu findet Ihr UBSKM-Zahlen und Fakten zu sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche von Mai 2020 ).

 

Mit Sabiene Döpfner aus dem STG-Sprecher*innen-Team sowie Gabriele Trah und Andrea Kroll aus unserer Ortsbeiratsfraktion besuchte ich daher Jasmin Sidki-Klinger von Wildwasser Frankfurt. Der Verein betreibt eine Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch für Mädchen und Frauen bei uns im Nordend und eine für Jungen und junge Männer in Bad Homburg.

 

Das Team aus fünf hauptamtlichen Pädagog*innen und Therapeut*innen bietet unter anderem telefonische und persönliche Beratung für Betroffene. Dabei sind sie oft die erste Anlaufstelle für Menschen, die sich mit dem Erlebten Missbrauch auseinandersetzen und daraus folgende Probleme bewältigen wollen. Neben den Betroffenen selbst erhalten hier auch (nicht missbrauchende) Eltern, Angehörige, Freunde oder Fachkräfte aus dem pädagogischen, psychosozialen und schulischen Bereichen Beratung bei Verdachtsfällen oder der Konfrontation mit Missbrauch. 

 

Darüber hinaus ist das Angebot, auf Aufklärung und Prävention ausgelegt. Hierzu zählen Workshops mit Schüler*innen genauso wie Fortbildungen für Lehrer*innen oder Ehrenamtliche die mit Geflüchteten bis hin zur Beratung von Schulen und Institutionen bei der Errichtung von Schutzkonzepten und -Prozessen für Kinder und Jugendliche.

 

Ich bin überzeugt, diese ohnehin hoch sensible Aufgabe ist gerade in Krisenzeiten mit Pandemie und Krieg wichtiger denn je. Umso erfreulicher, dass Wildwasser Frankfurt im Corona-Jahr 2020 die Zweigstelle im Hochtaunuskreis eröffnen konnte und in Fortbildungen Ehrenamtler*innen stärkt, die Menschen betreuen, die vor auf oder nach der Flucht Missbrauch erlebten.

 

Als Vater und sozialpolitischer Sprecher der grünen Fraktion liegt mir diese Arbeit besonders am Herzen. Neben der Förderung durch das Land Hessen und der Fortschreibung des Landesaktionsplans zum Schutz von Kindern und Jugendlichen gegen sexualisierte Gewalt, stehe ich dem Team selbstverständlich gerne als persönlicher Ansprechpartner im Landtag zur Verfügung.

Am Donnerstag tagt der Ortsbeirat

Der Riederwaldtunnel soll die Lücke zwischen A661 und A66 schließen. Aber nicht nur wegen der Kosten, sondern auch wegen der klimatischen Auswirkungen auf das Stadtgebiet ist das Projekt äußerst umstritten. Unlängst haben die Frankfurter GRÜNEN in einem Offenen Brief aus Gründen des Arten-, Lärm- und Klimaschutzes einen vorläufigen Baustopp gefordert. Auch der Ortsbeirat 11 plädiert für ein Moratorium. Wir GRÜNE im Ortsbeirat 3 unterstützen diese Forderung, denn es steht zu befürchten, dass die klimatischen Auswirkungen durch den Tunnelbau auch für unseren Stadtteil immens sein werden. Schon jetzt gehört beispielsweise die Friedberger Landstraße zu den meistbefahrenen und -belasteten Straßen im Stadtgebiet – mit einer Zunahme des Verkehrs ist zu rechnen. Einen entsprechenden Antrag werden wir bei der nächsten Sitzung des Ortsbeirates am kommenden Donnerstag, 10. November, einbringen. Die Sitzung ist öffentlich, findet im Gehörlosen- und Schwerhörigenzentrum (Rothschildallee 16a) statt und beginnt um 19.30 Uhr.

 

Welche Anträge wir GRÜNE außerdem vorbereitet haben, lest ihr hier

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Mit Marcus unterwegs im Wahlkreis – bei FriedA24

Sucht- und Substitutionsmedizin leisten einen wertvollen Beitrag – für Betroffene und unsere Gesellschaft. Grund genug, um mit Gabriele Trah und Andrea Kroll aus dem Ortsbeirat bei David Lang und Dr. Rainer Gliemann von der Substitutionsfachambulanz FriedA24 vorbeizuschauen.

 

An der Friedberger Anlage werden von der Malteser Suchthilfe Frankfurt mittel- bis höherschwellig suchtkranke Menschen mit entsprechender Begleitsymptomatik behandelt. Dabei sorgt laut David Lang, dem ärztlichen Leiter der Einrichtung, die Substitutionsmedizin für eine hohe Patient*innenbindung, die stabilisiert und oft erst den Weg für weitere Behandlungen ebnet. In der Schielestraße macht das Suchthilfe-Team Angebote für niederschwellig suchterkrankte Menschen und in der Niddatraße sind die Ärzt*innen aufsuchend direkt in der Szene im Einsatz, der buchstäblich Leben rettet! 

 

Selbstverständlich bin ich gerne bereit, FriedA bei ihren Problemen Unterstützung anzubieten: Junge Studierende oder Absolvent*innen sollen leichter dort arbeitend helfen dürfen. Da ein erheblicher Teil der Patient*innen Nicht-Frankfurter*innen sind, bedarf es einer überregionalen Lösung und Landeshilfen, die ich im nächsten Haushalt einsetzen will. 

 

Wir wollen alles dafür tun, dass diese überlebensnotwendige Einrichtung unterstützt wird, wo wir können! 

 

Am Donnerstag Stolpersteine putzen

Am Mittwoch/Donnerstag, 09./10. November jähren sich die Novemberpogrome von 1938 zum 84. Mal. In Gedenken an die Pogromnacht ruft die Initiative Stolpersteine jedes Jahr zum Reinigen der in den Bürgersteig eingelassenen Gedenksteine für die Opfer des Nationalsozialismus auf. Geeignet sind alle gängigen Putzmittel; auf scharfes Werkzeug wie Drahtbürsten sollte jedoch verzichtet werden, um die Metalloberfläche nicht zu beschädigen. Gerne können auch Blumen niedergelegt oder Kerzen aufgestellt werden. Außerhalb der zweimal jährlich stattfindenden Putzaktion sucht die Initiative Frankfurterinnen und Frankfurter, die sich regelmäßig um die Stolpersteine kümmern. Interessierte können sich gerne unter info@remove-this.stolpersteine-frankfurt.de melden.

Eine Übersicht über alle aktuell im Nordend verlegten Stolpersteine und die Biographien der Menschen, an die damit erinnert wird, findet ihr hier.

Veranstaltungsreihe: Fair Finance Week 2022

Wie lässt sich Finanzwirtschaft nachhaltig gestalten? Seit 2014 lädt das „Fair Finance Network“, dem verschiedene in Frankfurt ansässige Finanzinstitute angehören, jährlich zu einer Veranstaltungsreihe ein, in der diese Frage unter verschiedenen Aspekten beleuchtet wird. Die diesjährige „Fair Finance Week“ steht unter dem Motto „Für Geld tun Menschen alles – sogar Gutes“ und thematisiert, welche Veränderungen Finanzprozesse durchlaufen müssen, um die epochale Transformation, vor der unsere Gesellschaft steht, zu gestalten. Bis zum Freitag, 11. November könnt ihr euch bei verschiedenen Veranstaltungen im Haus am Dom und online mit dem Thema auseinandersetzen. Zur Debatte stehen u.a. die Fragen, wie es gelingt, Nachhaltigkeit und Feminismus zusammenzubringen und wie eine nachhaltige Finanzwirtschaft im Hinblick auf die EU-Taxonomie gestaltet werden kann. Eröffnet wird die Reihe am Montag, 07. November durch unseren Kämmerer Dr. Bastian Bergerhoff. Wirtschaftsminister Robert Habeck wird eine Grußbotschaft sprechen. Alle Veranstaltungen sind kostenlos zugänglich. Das ganze Programm findet ihr hier

 

Einladung zum Jederfrau*mann-Boule-Turnier mit Marcus Bocklet

Sonntag in einer Woche ist es wieder so weit: Nach der Corona-Pause möchte ich Euch herzlich zum Boule-Turnier am Sonntag, 30. Oktober um 11.00 Uhr auf den Bahnen vor der Orangerie im Güntersburgparkeinladen. Bringt gerne Familie und Freunde mit, denn fast alle Generationen können sich auf Augenhöhe begegnen und die Regeln sind leicht erklärt. Jede*r kann mitmachen, es werden weder eigene Boules noch Spielkenntnisse vorausgesetzt. Wir sorgen für Snacks, Getränke und genug Gelegenheiten für Gespräche sind auch garantiert. Seid dabei! 

Um Anmeldung per Facebook wird gebeten, bei starkem Regen wird die Veranstaltung abgesagt. 

 

Viele Grüße,

Euer Marcus

Zan, Zendegi, Azadi – Solidarität der GRÜNEN mit den mutigen Frauen im Iran!

Am Donnerstag tagt der Ortsbeirat

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Mit Marcus Bocklet unterwegs im Wahlkreis – Besuch bei Abá e.V.

Neulich besuchte ich mit unserem GRÜNEN Ortsvorsteher Hermann Steib Dr. Ana Migowski und PhD (BR) Adriana Maximino dos Santos von Abá. Der Verein auf der Berger Straße setzt sich für die gesellschaftliche und politische Teilhabe von Migrant*innen in Frankfurt ein und bietet entwicklungspolitische Bildungsarbeit sowie kulturelle Veranstaltungen an. Noch bis 11. Oktober könnt ihr zum Beispiel die Fotoausstellung „Brasilien brennt weiter“ im Haus am Dom erkunden.

Fast täglich bietet Abá kostenfreie, niederschwellige Deutschkurse an – ohne Zertifikat, dafür aber mit Fokus auf Motivation und Miteinander, z.B. beim gemeinsamen Musizieren oder Essen. Auch mit Integrationslots*innen, einem interkulturellen Frauencafé oder dem neuesten Projekt „Füreinander da!“ für Frauen mit Fluchterfahrung unterstützt der Verein bei den Herausforderungen des Ankommens in Frankfurt und fördert Austausch und Selbstermächtigung. Ein toller Beitrag zum lokalen Miteinander, den auch das Land mit WIR-Mitteln gerne unterstützt. 

Darüber hinaus geht’s bei Abá (was, wie ich lernte „Mensch“ bedeutet) um die Zusammenarbeit mit dem globalen Süden (Eine-Welt-Arbeit). In Brasilien führt der Verein hauptsächlich für die indigene Bevölkerung soziale Projekte durch, unterstützt soziale Bewegungen der Afrobrasilianer*innen und widmet sich der Errichtung von Trinkbrunnen. Ein tolles Engagement für nachhaltige und globale Teilhabe und ein spannender Besuch. Aktuelles zu Abá findet ihr auf Facebook

Lernort, Erinnerungsort und Ort gelebter Demokratie – wie soll das Haus der Demokratie aussehen?

#DefendingUkraine: Aufruf zur weltweiten Demo für die Ukraine

In mehr als 40 Staaten gehen am kommenden Freitag, 14. Oktober, Menschen auf die Straße, um Solidarität mit der Ukraine zu zeigen. Die Organisator*innen setzen sich für die Unterstützung der ukrainischen Armee, Hilfe für geflüchtete Ukrainer*innen und humanitäre Hilfe in der Ukraine, Sanktionen gegen Russland, Unterstützung beim Wiederaufbau der Ukraine sowie die Aufnahme der Ukraine in die EU ein. Auch in Frankfurt ruft ein breites, parteiübergreifendes Bündnis, dem auch wir GRÜNE angehören, zur Demo auf. Los geht es um 17.30 Uhr auf dem Römerberg

 

Neues aus dem Ortsbeirat: Das haben wir für euch erreicht!

Das Bethmann´sche Gartenhaus wird nicht in Erbpacht vergeben, sondern verbleibt in öffentlicher Hand und soll möglichst einer kulturellen bzw. öffentlichen Nutzung zugeführt werden. Dass es soweit kommt, steht zwar noch nicht fest – die Entscheidung obliegt dem Magistrat bzw. der Stadtverordnetenversammlung. Aber mit unserem Antrag, der vom Ortsbeirat verabschiedet wurde, ist schon ein großer Schritt in die richtige Richtung getan. Was wir sonst noch für euch erreicht haben, lest ihr hier

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Frauenrechte sind Menschenrechte! Aufruf zur Unterstützung der Demokratie und Freiheit im Iran

Die „Frankfurter Unterstützer*innen für Frauen- und Menschenrechte im Iran“ rufen zur Kundgebung am Dienstag, 04. Oktober ab 16.00 Uhr auf dem Römerberg auf:

 

„Seit über 40 Jahren wird die iranische Bevölkerung vom islamistischen Regime unterdrückt. Als die Menschen 1979 im Iran auf die Straßen gingen, erhofften sich viel eine selbstbestimmte und freie Gesellschaft. Dafür stritten sie, dafür begaben sie sich in Gefahr. Ihre Hoffnungen wurden bitter enttäuscht.

Insbesondere die Rechte von Frauen, LSBTIQ-Menschen und Minderheiten werden im Iran jeden Tag missachtet. Anfang September erst sind zwei lesbische Frauen zum Tode verurteilt worden. Mitte September starb Mahsa (Zhina) Amini an den Folgen eines Überfalls durch die Sittenpolizei. Der Vorwurf, der ihr gemacht wurde: Sie habe ihr Kopftuch nicht korrekt getragen. Diese Zeit muss ein Ende haben. Bis heute ist die Freiheit für viele Iraner*innen ein Traum geblieben: Ein Traum, von dem sie jedoch nicht ablassen.

Die Bevölkerung des Iran fordert Frauen- und Menschenrechte. Überall im Iran gehen mutige Menschen auf die Straßen, um für ihre Freiheit zu kämpfen. Die Proteste werden von allen getragen: Frauen, Männern, Queers, jungen und alten Menschen.

In Frankfurt, in Deutschland und ganz Europa gehen Menschen für die Freiheit der iranischen Bevölkerung auf die Straße. Zeigen wir uns solidarisch mit ihrem Protest! Zeigen wir, dass sie nicht alleine sind, dass wir hinter ihrer Hoffnung auf einen befreiten Iran und eine friedliche Region stehen. Die ganze Frankfurter Stadtgesellschaft ist aufgerufen, sich an der Kundgebung zu beteiligen“

 

Es werden sprechen:

Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg

Für die Fraktionen der demokratischen Parteien im Römer:

  • Tina Zapf-Rodriguez (B90/Die GRÜNEN)
  • N.N (CDU)
  • Ursula Busch (SPD)
  • Dominike Pauli (Die LINKE)
  • Isabel Schnitzler (FDP)
  • Martin Huber (VOLT)
  • Jutta Ditfurth (Ökolinx)

Philipp Jacks (Deutscher Gewerkschaftsbund)

Behruz Asadi (Leiter des Integrationsbüros der Malteser Werke in Rheinland-Pfalz)

Valerio Krüger (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte)

Enissa Amani (Kabarettistin und Feministin)

Martina Feldmayer (Die GRÜNEN im hessischen Landtag)

Dr. Ghodsi Hejazi (Iranische Frauengruppe in Frankfurt)

Shahnaz Morattab (Frauenrechtsaktivistin)

Elisabeth Abendroth (Sozialwissenschaftlerin)

 

Aus Anlass der Geschehnisse im Iran hat unsere Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg der FAZ in dieser Woche ein Interview gegeben, das ihr hier nachlesen könnt

 

Veranstaltungstipp: Brennpunkt Paulskirche – Ritualisiertes Gedenken oder offene politische Bildung?

175 Jahre Revolution und die erste Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche – dieses Jubiläum steht im Mai 2023 bevor. Die Paulskirche soll als Erinnerungsort deutscher Demokratiegeschichte stärker in der Öffentlichkeit wahrnehmbar werden, außerdem soll ein multimediales, mehrsprachiges Haus der Demokratie als offenes Projekt der politischen Bildung entstehen. Die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung hat dazu wesentliche Beschlüsse gefasst. Im Weiteren geht es nun um folgende Kernfragen: Wie können wir sicherstellen, dass dies kein Elitenprojekt wird oder die Paulskirche ein Ort ritualisierten Gedenkens? Welchen Stellenwert haben die Historie und die Welt im 21. Jahrhundert in den entsprechenden Diskussionen? Was verstehen wir unter demokratischer Streitkultur? Diese Themen werden im Rahmen einer Podiumsdiskussion am Donnerstag, 13. Oktober ab 19.00 Uhr in der Evangelischen Akademie erörtert Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation der Evangelischen Akademie mit den GRÜNEN im Römer. Kulturstaatsministerin Claudia Roth wird per Video ein Grußwort sprechen; Uwe Paulsen (Kulturpolitischer Sprecher der GRÜNEN im Römer) wird die Diskussion moderieren. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung jedoch erforderlich. Mehr Infos findet ihr auf der Webseite der Evangelischen Akademie

 

Nicht verpassen: Future Slam der Frankfurter GRÜNEN

Wie wird unsere Zukunft sein? Wolkenverhangen oder sonnendurchflutet? Gewaltbereit und hasserfüllt oder inklusiv und von Mitmenschlichkeit geprägt? Damit beschäftigt sich der „Future Slam“, zu dem die Frankfurter GRÜNEN – organisiert vom „Team Dezibel“ - am kommenden Dienstag, 27. September ins Gallus Theatereinladen. Mit dabei sind die Poetry-Slammer*innen Tobias Beitzel, Jan Cönig, Laura Paloma und Pauline Putze. Die 22-jährige Pauline Putze ist ehemalige U20-Hessenmeisterin und tritt seit mehreren Jahren deutschlandweit mit poetischen Texten voll Tiefgang und Melancholie auf. Auch Jan Cönig ist (mehrfacher) Hessenmeister; Tobias Beitzel hat das Grüne-Soße-Festival gewonnen. Und Laura Paloma ist seit 2018 als Spoken-Word-Künstlerin auf den deutschen Bühnen zu Hause. Mirjam Schmidt, im Landtag kulturpolitische Sprecherin unserer Fraktion, wird mit ihnen allen ins Gespräch kommen. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei. 

Die Interkulturelle Woche startet!

Zum 47. Mal findet in über 500 Gemeinden und Städten im ganzen Bundesgebiet die Interkulturelle Woche statt. Die Veranstaltungsreihe soll die Vielfalt unserer Gesellschaft herausstellen und das Engagement der Zivilgesellschaft sichtbar machen. In Frankfurt wird die Interkulturelle Woche in jedem Jahr von einer anderen Initiative organisiert. Für die diesjährige Interkulturelle Woche zeichnet der Kunstverein Farben International e.V. verantwortlich; sie steht unter dem Motto #offengeht. Los geht es am Donnerstag, 29. September mit der Eröffnungsveranstaltung im stadtRAUMfrankfurt. Vom 01. bis zum 07. Oktober erwarten euch dann zahlreiche Veranstaltungen rund um die Themen Demokratie, Umweltschutz und Kunst – unter anderem ein Gamelan-Workshop (das ist ein japanisches Instrument), ein afrikanisches Fest, Tanzen in der Stadt, pakistanisches Kochen, eine Müllsammel- und Picknickaktion und vieles mehr. Das ganze Programm findet ihr hier.

Veranstaltungstipp: Politik im Freien Theater

„Ich bin so froh, in Frankfurt zu sein!“ – Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg zu Gast bei „Bembel und Gebabbel“

„Ich bin so froh, in Frankfurt zu sein!“. Das steht graviert auf einem Armreif, den Nargess Eskandari-Grünberg immer trägt. Ein Satz, den unsere Bürgermeisterin voller Überzeugung ausspricht und der für sie eine ganz besondere Bedeutung hat, denn als junge Frau musste sie als politisch Verfolgte aus ihrem Geburtsland, dem Iran, fliehen. Heute, als promovierte Psychologin, GRÜNE Bürgermeisterin und Dezernentin für Diversität. Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt, ist es ihr ein Herzensanliegen, ihrer Stadt etwas zurückzugeben, das Zusammenleben als Politikerin mitzugestalten und für die Anliegen der Menschen, die hier leben, ein offenes Ohr zu haben. 

Am vergangenen Mittwoch – genau ein Jahr nach ihrer Wahl zur Bürgermeisterin - war Dr. Nargess Eskandari-Grünberg zu Gast bei Bernd Reisig in der Lohrbergschänke. Bei „Bembel und Gebabbel“ schildert sie ihren Weg und ihre Motivation für GRÜNE Politik und trifft – ganz nebenbei - auch noch eines ihrer Idole der Fußball-WM 1994: Rudi Völler. Die ganze Sendung könnt ihr euch hier ansehen.

 

Genießen, Feiern, Handeln – Die Klimagourmetwoche 2022 startet!

„Genießen, Feiern, Handeln“. Unter diesem Motto steht die diesjährige Klimagourmetwoche. Vom 22. September bis zum 02. Oktober könnt ihr in zahlreichen Veranstaltungen wieder vorzügliches Essen, Community und Musik genießen und natürlich viele Infos rund um Klimaschutz, gesunde, regionale und saisonale Ernährung und nachhaltiges Leben und Handeln sammeln. Zu den Höhepunkten des Programms gehört ein Familiensonntag mit Picknick, Bastelangeboten und Quiztouren am Sonntag, 25. September. Die meisten Events finden in diesem Jahr wieder live vor Ort statt, zahlreiche davon bei uns im Nordend: Am Freitag, 30. September lädt die „Auffüllerei“ zum „Zero-Waste-Picknick“ in den Günthersburgpark ein. Im Glauburgcafé gibt es täglich regionale Mittagsgerichte und saisonalen Kuchen, die „Suppenküche“ in der Berger Straße kocht mit Gemüse aus eigenem Anbau und bei „Wir Komplizen“ in der Egenolffstraße stehen abends „Fermente for Future“ auf der Speisekarte. Am Dienstag, 27. September führen euch die Gemüseheld*innen durch ihre Urban-Garding-Anlage in der Grünen Lunge; am Mittwoch, 28. September lädt der Wildpflanzensalon „Art & Gattung“ in der Egenolffstraße zum „Alkoholfreien Bergfest und Wilden Häppchen“ und am 29. September dazu ein, im Nordend Wildpflanzen zu sammeln und im Anschluss zu leckeren Teigtaschen zu verarbeiten. Wie gut die Wildpflanzen auch mit regionalem Sekt munden, könnt ihr am Freitag, 30. September bei Art& Gattung herausfinden und wie man essbare Wildpflanzen fermentiert, lernt ihr dort am Samstag, 01. Oktober, bevor ihr  02. Oktober zu einer Stadt-Wildpflanzen-Führung mit Verkostung aufbrecht. Wie man es schafft, sich das ganze Jahr über nachhaltig zu ernähren, erfahrt ihr am Donnerstag, 29. September in der Fromagerie (Friedberger Landstr. 102). Und am Samstag, 01. Oktober lädt der „Futterkreis“ zum Tag der Offenen Tür in den Bäckerweg ein und zeigt, wie einfach man verpackungsfrei, saisonal, regional und bio einkaufen kann. Die meisten Veranstaltungen sind kostenlos, allerdings müsst ihr euch rechtzeitig anmelden, da die Plätze oft begrenzt sind. Das ganze Programm der „Klimagourmetwoche“ findet ihr hier.

"Mini-Rotlintstraßenfest" am 17. September 2022!

Aufgrund der Pandemie konnte das Rotlintstraßenfest in den letzten beiden Jahren nicht stattfinden. Auch dieses Mal werden wir das Fest nicht wie gewohnt durchführen. Doch ungenutzt soll der Tag nicht verstreichen.

Die Rotlintstraße ist ja eigentlich ein „verkehrsberuhigter Bereich“. Das heißt: Auf der Straße dürfen Kinder spielen, Fußgänger*innen auf der Straße laufen und Autos müssen Schritttempo fahren. Aber: Aus unserer Sicht funktioniert das nicht. Noch dominiert das Auto und nutzen Kinder nicht die Straße, sondern (weiter entfernte) Parks und Spielplätze zum Spielen. Dabei wäre es doch so schön, wenn Kinder ungefährdet vor der Haustür spielen könnten! Wie schaffen wir das? Das wollen wir einen ganzen Nachmittag lang nicht nur in Gesprächen an unserem Infostand thematisieren, sondern gleich praktisch umsetzen: 

Wir laden euch ganz herzlich ein zum Kinder- und Nachbarschaftsfest in der Rotlintstraße (RSF Mini)!

Die jüngsten Nordendler*innen erwartet das Spielmobil mit zahlreichen Angeboten, außerdem ein buntes Bühnenprogramm. Über die zahlreichen Flohmarktstände (Kinderspielzeug, - kleidung und -bedarf) freuen sich auch die Mamas und Papas. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. 

Wo: Rotlintstraße zwischen Friedberger Platz und Vogelsbergstraße (unterer Straßenabschnitt)

Wann: Samstag, den 17. September 2022 (2. Samstag nach den Sommerferien)

Uhrzeit: 14 bis 19 Uhr

 

Am Donnerstag tagt der Ortsbeirat

Zur ersten Sitzung nach der Sommerpause lädt der Ortsbeirat Nordend am kommenden Donnerstag (15. September) ein. Sie findet in den Räumen des Gehörlosen- und Schwerhörigenzentrums (Rothschildallee 16a) statt und beginnt um 19.30 Uhr. Die Sitzung ist öffentlich; Corona-Einschränkungen gibt es keine mehr. (wobei das Tragen einer medizinischen Maske in Innenräumen natürlich weiterhin absolut sinnvoll und empfehlenswert ist!). 

Welche Anträge wir GRÜNEN dieses Mal einbringen wollen, erfahrt ihr hier.

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Europa GRÜN gestalten: Europaworkshop des GRÜNEN Bundesverbandes

Welche Aufgaben liegen vor den europäischen Staaten? Wie lässt sich Europa GRÜN gestalten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der diesjährige Europa-Workshop, zu dem Bündnis90/Die GRÜNEN am kommenden Donnerstag, 16. September einladen und bei dem ihr mit GRÜNEN Bundestags- und Europa-Abgeordneten ins Gespräch kommen könnt. 

Los geht es um 14.00 Uhr mit zwei Podiumsdiskussionen zu den Themen „GRÜNE in der Bundesregierung – was bedeutet das für Europa/die EU?“ und „Europa wächst von unten -was sind die europapolitischen Herausforderungen auf den verschiedenen Ebenen?“. Nach einer Pause könnt ihr euch in Workshops zu verschiedenen Themen austauschen (online zum Thema „Green Deal 2.0“). Das Ende ist für 17.30 Uhr geplant. 

Der Workshop findet in hybrider Form statt. Während die Anmeldung für die Präsenzteilnahme in Berlin bereits geschlossen ist, könnt ihr euch für die Online-Teilnahme noch bis zum Donnerstag, 12.00 Uhr anmelden. 

Das ganze Programm, den Link zur Anmeldung und alle Infos findet ihr hier

Am Donnerstag tagt der Ortsbeirat

Nach rund zwei Jahren kehrt der Ortsbeirat am Donnerstag ins Nordend zurück: Die Sitzung findet wieder im Gehörlosen- und Schwerhörigenzentrum an der Rothschildallee stattt. Nach wie vor ist der Zugang allerdings ausschließlich mit medizinischer Maske möglich – hier gilt das Hausrecht! 

In der Bürger*innenfragestunde wird sich dieses Mal der neue Leiter der Abteilung Grünflächenunterhaltung, Herr Dienst, vorstellen. Außerdem wird Stadträtin Eileen O´Sullivan (VOLT) zur Digitalen Transformation im Ortsbezirk informieren.

Welche Anträge wir GRÜNEN dieses Mal einbringen werden, erfahrt ihr hier.

 

Sitzung des Ortsbeirates: Donnerstag, 02. Juni 2022, 19.30 Uhr, Gehörlosen- und Schwerhörigenzentrum, Rothschildallee 16a, Frankfurt-Nordend

 

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6 Fragen an…Robert Jänicke

Im Oktober 2021 ist Robert Jänicke in den Ortsbeirat nachgerückt. Wir haben unser jüngstes Fraktionsmitglied gefragt, wie er die Zeit seither erlebt hat, was ihn bei seiner politischen Arbeit motiviert und welche Themen ihn im Ortsbeirat beschäftigen. Weiterlesen…

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Nach den Feiertagen in der Stadtteilgruppe

In Sachen Klimaschutz passiert in Hessen gerade einiges: Erarbeitet wird derzeit ein Klimaschutzgesetz für Hessen, das einen rechtlich verbindlichen Rahmen für die Klimaziele schaffen und konkrete Maßnahmen festschreiben soll. Darüber hinaus wird das Hessische Energiegesetz novelliert. Und der Integrierte Klimaschutzplan 2025 wird in einem breiten Beteiligungsprozess weiterentwickelt. Wie das genau aussehen soll, erzählt uns am Dienstag, 07. JuniMartina Feldmayer, klimapolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion. Mit welchen Maßnahmen die Stadt Frankfurt das Klima künftig besser schützen kann, diskutieren wir mit David Edelmann (klimapolitischer Sprecher der GRÜNEN im Römer). 

Das Treffen findet in unserem digitalen Konferenzraum https://konferenz.netzbegruenung.de/STGNordendstatt und beginnt um 19.30 Uhr.  

Reminder: Am Freitag startet das Stadtradeln

Vom 03. bis zum 23. Juni heißt es in Frankfurt wieder, kräftig in die Pedale zu treten. Denn das Team, das beim Stadtradeln die meisten Punkte sammelt, kann sich nicht nur über stramme Beinmuskeln, sondern auch über Preise freuen! Wie in den letzten Jahren sind auch wir GRÜNE im Nordend mit einem eigenen Team am Start (GRÜNE-Nordend). Falls ihr euch noch nicht angemeldet habt, kommt gerne noch dazu! Alle Infos und die Möglichkeit, euch zu registrieren, findet ihr hier.

Besondere Fitness oder viel Zeit für lange Touren müsst ihr nicht mitbringen, denn beim Stadtradeln zählt jeder im Alltag geradelte Kilometer, also auch die Fahrt zur Arbeit, zum Bäcker oder zum Sport. 

Eine erste Gelegenheit, Punkte im Rahmen einer kleinen Tour zu sammeln, bietet sich euch bereits am kommenden Samstag. (04. Juni) Im Rahmen des Weltumwelttages lädt unser Wirtschafts- und Klimaminister Tarek Al-Wazir zu einer Radtour ein. Besucht werden Projekte in der Stadt Offenbach, die durch das Land Hessen oder die Umweltlotterie von Lotto Hessen gefördert wurden. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr am Parkplatz Nasses Dreieck (an der Waldstraße in Offenbach). 

Auch wir GRÜNE im Nordend wollen euch während des Stadtradelns zu gemeinsamen Touren einladen:

Den Auftakt macht unsere „Feierabend-Tour“ am Donnerstag, 09. Juni, bei der euch ein Sun-Downer mit Ausblick erwartet. Wir treffen uns um 18.00 Uhr am Friedberger Platz. Von dort radeln wir durch das Ostend, Oberrad und den Stadtwald zum Goetheturm, wo wir Gelegenheit haben, uns mit diversen Getränken zu stärken. Anschließend geht es  zurück ins Ostend zur Weseler Werft, wo wir den Abend beim gemütlichen Beisammensein mit Skyline-Blick bis zum Sonnenuntergang ausklingen lassen können.

Die Skyline zwischen den Flüssen im Morgenlicht könnt ihr am Donnerstag, 16. Juni (Fronleichnam) erleben. Um 09.00 Uhr geht es vom Friedberger Platz aus an den Main, Richtung Schwanheim, mit der Fähre nach Höchst und von dort entlang der Nidda zurück zum Friedberger Platz. 40 Kilometer klingen auf den ersten Blick viel – allerdings ist die Strecke weitgehend eben, gut ausgebaut und zu so früher Stunde auch noch nicht überlaufen. Am Höchster Hafen werden wir eine Rast einlegen. Zurück im Nordend sind wir gegen 13.00 Uhr. 

Save the Date: Willkommen in der Stadtteilgruppe Nordend – Treffen für Neumitglieder und Interessierte

Wir wollen Dir Gelegenheit geben, Aktive und andere Neumitglieder kennen zu lernen, Dich über unsere Projekte in der Stadtteilgruppe zu informieren und beantworten Dir sehr gerne auch Deine Fragen z.B. 

  • Ich möchte in meinen Themen aktiv werden, wie und wo kann ich das?
  • Wo kann ich die Stadtteilgruppe erleben?
  • Wie funktionieren die GRÜNEN Gremien?
  • Wie kann ich im Wahlkampf aktiv werden? usw.

Du wirst merken: Es gibt viele Möglichkeiten, Dich einzubringen und wir freuen uns auf Deine Perspektive und ggfs. tatkräftige Unterstützung. So laden wir Dich am Donnerstag, 23. Juni ab 18.00 Uhr herzlich ein zu unserem schwungvollen Willkommen im Holzhausenpark. (Treffpunkt in der Nähe des Cafés). Damit wir es uns dort gemütlich machen können, bringt neben euren Fragen und Anregungen am besten eine Picknickdecke mit! 

 

Veranstaltungstipp: Mit Kopfhörern auf den Spuren von Anne Frank

Am 12. Juni 1929 wurde Anne Frank in Frankfurt geboren. Bis zu ihrem vierten Lebensjahr lebte sie im Stadtteil Dornbusch, später emigrierte sie in die Niederlande, wo sie – versteckt in einem Amsterdamer Hinterhaus – ihr berühmtes Tagebuch schrieb, bevor sie verraten, verschleppt und im KZ Bergen-Belsen ermordet wurde. Mit vielen Aktionen rund um den 12. Juni, den „Anne-Frank-Tag“ erinnert die Stadt Frankfurt jedes Jahr an das jüdische Mädchen und die Botschaft, die dem Tagebuch innewohnt. In diesem Jahr könnt ihr euch – ausgerüstet mit eurem Smartphone und Kopfhörern – auf die Spuren von Anne Frank begeben. Die Bildungsstätte Anne Frank lädt zu einem Hörspaziergang ein, der euch auf die Reise durch den Dornbusch mitnimmt, begleitet, von Audiobeiträgen die Jugendliche und junge Erwachsene zu dem Motto „Das Private ist poetisch“ gestaltet haben. 

Start ist am 12. Juni um 11.00 Uhr an der Bildungsstätte Anne Frank (Hansaaallee 150, Frankfurt-Dornbusch), anmelden könnt ihr euch bis 09. Juni per Mail an events@remove-this.bs-anne-frank.de

 

Das vollständige Programm zum Anne-Frank-Tag mit vielen weiteren Veranstaltungen und Aktionen findet ihr hier.

Jede*r ein bisschen, zusammen ganz viel: Frankfurt spart Wasser!

Auch wenn der Sommer 2021 eher verregnet war – die heißen und trockenen Sommertage 2018, 2019 und 2020 wirken immer noch nach. Und auch in diesem Jahr sieht es (momentan) so aus, als wären die Regentage eher in der Minderzahl. Die Folge: Die Böden trocknen aus, Pflanzen, Tiere und auch der Mensch leiden am Wassermangel. Ob und wann es in diesem Sommer regnet, können wir (kurzfristig) natürlich nicht beeinflussen – was aber jeder und jede tun kann, ist, Wasser zu sparen, wo immer es möglich ist. Mit der Kampagne „Frankfurt spart Wasser“ ruft Umweltdezernentin Rosemarie Heilig genau dazu auf. Um eine Vorstellung zu bekommen, wie viel Wasser wir eigentlich in Frankfurt jeden Tag verbrauchen, denkt mal an ein „normales“ 50-Meter-Schwimmbecken. Das ist schon ziemlich groß, oder? Und jetzt stellt euch eine Fläche von - haltet euch fest - 67.000 dieser Becken nebeneinander vor! Das entspricht in etwa der Wassermenge, die alle Frankfurterinnen und Frankfurter zusammen jeden Tag (!!!) in den Abfluss rauschen lassen. Wahnsinn! 

Wie aber können wir nun im Alltag diese gigantische Menge reduzieren? Zum Glück gibt es da viele Möglichkeiten und jede noch so kleine Maßnahme hilft: Lieber duschen als baden - maximal einmal pro Tag - und beim Einseifen das Wasser abdrehen. Koch- oder Regenwasser zum Gießen der Pflanzen verwenden, Geschirr nicht unter fließendem Wasser spülen und Wasch- und Geschirrspülmaschine stets möglichst vollpacken. Unter www.frankfurt.de/wassersparen findet ihr weitere Tipps. Wer fleißig spart und seine Ideen auf dem Facebook- oder Instagram-Kanal von „Frankfurt Green City“ teilt, kann mit etwas Glück eine von 30 Trinkflaschen gewinnen. 

Gewinnen werden wir darüber hinaus aber alle – nämlich an Lebensqualität und Gesundheit. Jede*r ein bisschen – zusammen ganz viel! 

 

Am Dienstag trifft sich die Stadtteilgruppe

Für den kommenden Dienstag laden wir euch zu einem offenen Stammtisch ein – draußen und in Präsenz! Eine Tagesordnung haben wir nicht – es kann alles zur Sprache kommen, was euch bewegt. Zum Beispiel die vielen Ideen und Aktionen, die wir an unserem Netzwerktag überlegt hatten und in Kleingruppen weiter planen wollen. Oder andere aktuelle Themen aus dem Nordend, aus Frankfurt und der großen Welt. Besonders eignet sich der Stammtisch als „Einstieg“ für alle, die neu bei den GRÜNEN im Nordend sind oder die uns einfach einmal kennenlernen wollen. 

Wir treffen uns um 19.30 Uhr im Odyssee Kult, Weberstr. 77, Frankfurt-Nordend

 

Vorschau: Am Dienstag, 07. Juni wird uns das Thema „Klimaschutz“ beschäftigen. Martina Feldmayer, MdL und klimapolitische Sprecherin im Landtag wird uns den Hessischen Klimaschutzplan vorstellen und David Edelmann, klimapolitischer Sprecher der Römerfraktion, wird uns aufzeigen, welche Maßnahmen in Frankfurt geplant sind. Wir treffen uns dazu um 19.30 Uhr in unserem digitalen Konferenzraum https://konferenz.netzbegruenung.de/STGNordend

Plätze im Nordend: Einladung des Ortsbeirates zur öffentlichen Anhörung

Der Frühling ist in vollem Gange und vor allem freitags und samstags wird auf dem Friedberger Platz, dem Luisenplatz, dem Matthias-Beltz-Platz und dem Merianplatz wieder gefeiert – zum Leid der dortigen Anwohner*innen, denn es geht nicht nur um den Lärm, sondern auch um den Müll und das zunehmend aggressive Verhalten einiger (weniger) der Feiernden. Seit einigen Wochen bietet die Stadt Frankfurt ihnen eine „Ausweichlocation“ an der Hauptwache an: In Zusammenarbeit mit dem MOMEM gibt es dort freitags und samstags ein Event mit Musik und Foodtrucks. Zuletzt verteilten die Mitarbeiter*innen der Stadt sogar Taxigutscheine, damit die Feiernden bequem vom Nordend in die Innenstadt gelangen konnten. Aber wie wird das neue Angebot angenommen? Wie stellt sich die Situation jetzt – Mitte Mai – für alle Beteiligten dar? Am morgigen Montag lädt der Ortsbeirat 3 Bürgerinnen und Bürger ab 16.00 Uhr zu einer öffentlichen Anhörung in das Gehörlosen- und Schwerhörigenzentrum (Rothschildallee 16a) ein. Ordnungsdezernentin Annette Rinn sowie Mitarbeiter*innen des Grünflächenamtes, der Polizeibehörden, der FES und der HFM (Managementgesellschaft für Hafen und Markt) werden zum Sachstand informieren und Fragen beantworten. 

 

Im Anschluss an die Anhörung findet ab 19.00 Uhr eine Diskussionsveranstaltung zum Thema im Haus am Dom statt. Für die Präsenzteilnahme müsst ihr euch unter keb.frankfurt@remove-this.bistumlimburg.de anmelden. Oder ihr verfolgt die Diskussion auf dem Youtube-Kanal des Frankfurter Domkreises.

 

50 Jahre Ortsbeiräte: Jörg Harraschain diskutierte beim Podium der Frankfurter Neuen Presse

Sie haben stets ein offenes Ohr für Bürgerinnen und Bürger und sind der direkte Draht in die Stadt(teil)politik. Sie gehen mit wachen Augen durch den Stadtteil, nehmen Stimmungen auf, diskutieren und schließen Kompromisse, müssen oft genug die Wogen glätten und zwischen den Fronten vermitteln. Vor 50 Jahren wurden in Frankfurt die ersten Ortsbeiräte gewählt. Mit der Gebietsreform 1972 wurde das Stadtgebiet in 15 Ortsbezirke eingeteilt (Bergen-Enkheim kam 1977 als 16. dazu). Gleichzeitig änderte die Landesregierung die Hessische Gemeindeordnung, um den vormals selbständigen Orten weiterhin eine demokratisch gewählte Vertretung zu ermöglichen. Am 22. Oktober 1972 wurden die ersten Ortsbeiräte gewählt. Heute gehören insgesamt 284 Ortsbeiräte den Stadtteilgremien an. In den bevölkerungsreichen Ortsbezirken (dazu gehört auch das Nordend) hat der Ortsbeirat jeweils 19 Mitglieder, in den kleineren Ortsbezirken sind es 9. Seit der Gründung der GRÜNEN sind wir im Nordend traditionell stark im Ortsbeirat vertreten, stellten mit Angelika Fuchs 1993 die erste GRÜNE Ortsvorsteherin stadtweit und besetzen mit Karin Guder dieses Amt seit nunmehr fast 20 Jahren durchgehend. Ebenfalls nahezu 20 Jahre im Ortsbeirat saß unser Mitglied Jörg Harraschain, der ebenfalls fünf Jahre als Ortsvorsteher im Nordend wirkte. Er vertrat das Nordend in dieser Woche bei einer Podiumsdiskussion, zu der unsere GRÜNE Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner-Gölbasi aus Anlass des Jubiläums einlud. Gemeinsam mit Vertreter*innen anderer Ortsbezirke reflektierte er die Rolle und die Arbeit der Stadtteilgremien. Sein Resumee: „Man braucht einen langen Atem.“ Denn auch wenn die Politiker*innen viel Herzblut und Arbeit in ihr – ehrenamtliches – Engagement stecken, ist der Einfluss der Ortsbeiräte begrenzt: Als Beiräte können sie lediglich Anregungen geben und beraten; die Entscheidung über die Umsetzung bleibt Magistrat und Stadtverordnetenversammlung vorbehalten. Einzig über die Benennung von Straßen und Plätzen und über die Verwendung ihres eigenen Budgets können die Ortsbeiräte eigenständig verfügen. Doch letzteres ist nach Ansicht von Jörg Harraschain viel zu niedrig bemessen: „Statt 50 Cent sollten zwei Euro pro Anwohner*in zur Verfügung stehen“.

 

Den Bericht der Frankfurter Neuen Presse vom Donnerstag, 19. Mai, könnt ihr hier nachlesen.

Mit Marcus Bocklet unterwegs im Wahlkreis – Besuch bei Balance e.V.

Schon vor Corona war jedes 4-5 Kind in Frankfurt zu dick – Tendenz steigend. Dabei kann Übergewicht zu heftigen gesundheitlichen und sozialen Folgen führen. Grund genug, gemeinsam mit Hermann Steib unserem grünen Ortsvorsteher für Bornheim/Ostend, bei Jutta Kolletzki von Balance e.V. vorbeizuschauen.

 

Die kleine ambulante Einrichtung zur Beratung und Therapie bei Essstörungen und Adipositas gegenüber des Mousonturms arbeitet im multiprofessionellen Team. Fachleute aus den Bereichen Psychotherapie, Pädagogik, Ernährungsberatung und Sport arbeiten z.B. mit übergewichtigen Kindern und deren Angehörigen an den Themen Ernährung und Essverhalten, Bewegung und aktiver Alltag und bieten psychologische Unterstützung. Auch bei Essstörungen wie Bulimie, Binch-Eating-Disorder oder Anorexie ist Balance Ansprechpartner für Betroffene, Angehörige und Bezugspersonen. 

 

Neben Beratung, Therapie und Gruppenangeboten, etwa zum gemeinsamen Kochen oder Sport, ergänzen Workshops, Vorträge und Fortbildung das Angebot der Einrichtung. Dabei freut sich Balance immer über Unterstützung. So sind nicht nur Spenden willkommen, derzeit wird auch nach Verstärkung in Teilzeit gesucht. Neugierig? Mehr erfahrt Ihr auf der Website von Balance.  

Ein ganz besonderer Automat

Er erinnert an die Kaugummiautomaten unserer Kindheit, funktioniert auch ganz genauso. Doch wirft man ein 50 Cent-Stück in den dafür vorgesehenen Schlitz und dreht am Hebel, fallen keine fad schmeckenden und zahnverfärbenden bunten Kugeln in die Klappe, sondern eine durchsichtige Kunststoffkapsel mit wohlschmeckendem Inhalt – zumindest für Bienen und Co! Denn jede der kleinen Kapseln enthält eine Auswahl an Wildblumensamen, die unser Auge erfreuen und für Insekten lebensnotwendig sind. Da nicht jede*r einen Garten oder großen Balkon mit Kübeln und Beeten hat, gibt es die Mischungen in zwei Größen – niedrigwachsend (bis ca. 30 Zentimeter) oder höherwachsend (bis etwa 40-60 Zentimeter). Aber natürlich könnt ihr die Blumensamen auch einfach auf einen Spaziergang mitnehmen und „wild“ aussäen. Trotz der Plastikkapseln ist das Ganze übrigens nachhaltig, denn die könnt ihr bei eurem nächsten Besuch einfach wieder mitbringen und in den Briefkasten neben dem Automaten werfen. Freunde sozialer Netzwerke sind aufgerufen, die nach sechs bis acht Wochen blühende Pracht auf Instagram und Co mit dem Hashtag #bienenretter zu teilen. 

Auf jeden Fall eine tolle Idee, die die „Bienenretter“ da hatten - wir sind sehr gespannt, wo auf diese Weise bald Blumenoasen im Nordend entstehen! 

 

Den Bienenfutterautomaten  findet ihr in der Humboldtstraße vor dem Haus Nr. 6.

Neues aus dem Ortsbeirat: Das haben wir für euch erreicht!

Für Radfahrer*innen wird es auch abseits des Oeder Wegs komfortabler – für bessere Abstellmöglichkeiten an einigen Ecken im Nordend haben wir GRÜNE uns erfolgreich beim Magistrat eingesetzt. Was wir außerdem noch bewirken konnten, erfahrt ihr hier.

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„Ein trauriger Tag für das Nordend“ – Die Bäume auf dem Grundstück Adlerflychtstr. 8 wurden gefällt

Aller Protest blieb am Ende ergebnislos – am Dienstagvormittag wurden vier Bäume auf dem Gelände der Stiftung für Blinde und Sehbehinderte gefällt. An Stelle der Grünfläche soll ein Neubau mit 20 Mietwohnungen entstehen – „darunter allerdings keine geförderte oder genossenschaftliche“, kritisiert die GRÜNE Fraktionsvorsitzende Gabriele Trah. Die Stiftung plant zwar, die Wohnungen bevorzugt an Menschen mit Sehbehinderungen vergeben werden, wie hoch die Miete ausfällt und ob sich diese Menschen die Wohnungen folglich überhaupt leisten können, bleibt allerdings offen. Die Untere Naturschutzbehörde hatte die Baumfällung zunächst nicht gestattet, allerdings existierte für das Gelände bereits ein gültiger Bebauungsplan, der vorrangig zu berücksichtigen war. „Das ist ein trauriger Tag für das Nordend, wenn eine der letzten unversiegelten Oasen mit fantastischem Baumbestand einem Bau für teure Wohnungen weichen muss. Behutsame Nachverdichtung, wie im Koalitionsvertrag beschrieben, kann man das nicht nennen“, sagt Trah. Um ähnliches Vorgehen für die Zukunft zu verhindern, hat der Ortsbeirat auf Initiative von uns GRÜNEN einen Antrag beschlossen, wonach der Magistrat die Ortsbeiräte bei geplanten Nachverdichtungen frühzeitig informieren und einbeziehen soll. Außerdem wollen wir schützenswerte Grundstücke identifizieren, damit veraltete Bebauungspläne gegebenenfalls überarbeitet werden.  

Über die Baumfällung berichtet die Frankfurter Rundschau vom 11. Mai.

Der Günthersburgpark wächst!

Zum Spielen und Chillen ist der Günthersburgpark im Sommer ein beliebter Aufenthaltsort. In diesem Jahr kann endlich auch das beliebte Kulturfestival „Stoffel“ wieder in den Park zurückkehren. Die Folge: Eigentlich ist der „Günni“ für all dies viel zu klein! Seit längerem wird daher über eine Erweiterung des Parks beraten. In dieser Woche haben Vertreter*innen des Grünflächenamtes das Ergebnis im Rahmen der Bürger*innenfragestunde vorgestellt. Genaueres zur Planung erfahrt ihr hier.

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Mit Marcus Bocklet unterwegs im Wahlkreis: Besuch beim „Futterkreis“

Vergangene Woche war ich beim Verein Futterkreis  – meinen neuen Geheimtipp für Nordendler*innen, die auf unverpackte, regionale, saisonale und faire Biolebensmittel wertlegen!

 

Die Food-Koop in basisdemokratischer Selbstverwaltung lockt mit einer Auswahl von rund 230 nachhaltigen Produkten, die von Reinigungsmitteln und Kosmetika bis zu Quinoa aus dem Vogelsberg und Eis aus Rödelheim reichen. Mitglieder können die Produkte im online-Shop-Prinzip bestellen und bezahlen. In der Folgewoche sind die Einkäufe im Lager im Bäckerweg abholbereit.

 

Welche Waren ins Sortiment kommen und wie sie ins Lager gelangen, ist bei Futterkreis Gemeinschaftssache. Denn unhierarchisches Mitentscheiden im einmal monatlich tagenden Gremium gehört genauso zum Vereinsleben wie das Mitmachen und Mitgestalten in Arbeitsgruppen (z.B. für Erzeuger*innenkontakt, Warenannahme und -ausgabe, Vereinsverwaltung oder Veranstaltungsplanung).

 

Ihr wollt wissen, wo Eure Lebensmittel herkommen, helfen Müll zu vermeiden und habt Lust Euch für ein nachhaltiges Modell der Lebensmittelbeschaffung zu engagieren? Dann könnte Futterkreis genau das Richtige für Euch sein. Schaut doch einfach mal auf der Homepage vorbei oder schreibt eine Mail an info@remove-this.futterkreis.de(auch hier wird sich übrigens geduzt).

 

Der Verein will der wachstumsorientierten Kommerzialisierung entgegentreten, unterstützt kleine Betriebe, den fairen Handel und ist nicht gewinnorientiert. Die Mitgliedsbeiträge fließen in die Miete des Lagers, werden für gemeinschaftliche Anschaffung oder etwa für Öffentlichkeitsarbeit genutzt. Für Student*innen sowie Menschen in prekären Lebenssituationen werden sie angepasst. -Ich freue mich, die Vereinskasse mit 500 Euro aus den hessischen Lottomitteln unterstützen zu können.

Veranstaltungstipp: „Integration geht durch den Magen“ ist zurück!

Nachdem im Herbst 2015 zahlreiche Menschen aus Syrien und Afghanistan auch nach Frankfurt kamen, überlegten sich einige engagierte junge Leute eine Veranstaltung, mit der sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen konnten: Einen gemeinsamen Kochabend, der nicht nur neue und alteingesessene Frankfurter*innen zusammenbrachte, sondern durch die Verwendung von „geretteten“ Lebensmitteln, also solchen die ansonsten im Container gelandet wären, auch ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit setzte. Bis zum Beginn der Pandemie erfreute sich „Integration geht durch den Magen“, das seine „Heimat“ im Gemeindezentrum der Gethsemanekirche in der Eckenheimer Landstraße fand, großer Beliebtheit. Denn: Wen man dort traf und was es zu essen gab, war jedes Mal eine Überraschung. 

Nach zweijähriger Pause können ab sofort wieder die Kochlöffel geschwungen werden – los geht es am morgigen Montag, 16. Mai um 18.00 Uhr. Besonders willkommen sind geflüchtete Menschen aus der Ukraine, aber natürlich auch alle anderen, die Lust auf gemeinsames Kochen und Essen haben. Die Teilnahme ist kostenlos, der Verein freut sich aber über Spenden. Ihr könnt auch selbst Zutaten mitbringen – bitte achtet aber darauf, dass das Buffet vegetarisch sein soll, damit am Ende auch alle mitessen können. Zur besseren Planung meldet euch unter gt@remove-this.shoutoutloud.eu an.

Crowdfunding-Kampagne: „Mehr Bock auf Politik“ sucht Unterstützung

Mit insgesamt 200.000 Euro möchte die Hertie-Stiftung Projekte fördern, die sich für Demokratie und gesellschaftliches Miteinander stark machen und hat dazu einen Crowdfunding-Wettbewerb ausgeschrieben: Die zwanzig Projekte, die bis zum 01. Juni die meisten Spender*innen finden, erhalten einen Teil des Preisgeldes. 

Insgesamt 31 Projekte sind im Wettbewerb vertreten; Frankfurt wird durch berami e.V. mit dem Projekt „Mehr Bock auf Politik“ repräsentiert. Ziel von „Mehr Bock auf Politik“ ist es, jungen Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte Einblick in das politische Geschehen zu eröffnen und ihnen Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe aufzuzeigen. In Tandems mit erfahrenen Politiker*innen und ergänzenden Workshops erhalten die jungen Leute aus erster Hand einen Einblick hinter die Kulissen der Stadt- und Landespolitik; auch die Entwicklung und Umsetzung einer eigenen Projektidee ist Teil des Jahresprogramms. Unter den Mentor*innen, die das Projekt zum Teil bereits seit Jahren unterstützen, finden sich auch zahlreiche GRÜNE Politiker*innen. 

Um überhaupt Chancen auf das Preisgeld zu haben, muss berami e.V. bis zum 01. Juni ein Spendenziel von 10.000 Euro erreichen. Ist diese Hürde genommen, zählt im zweiten Schritt die Gesamtzahl der Spender*innen – unterstützen könnt ihr also mit jedem noch so kleinen Betrag. Erreichen die Spenden nicht die Höhe von 10.000 Euro, dann gilt das „Alles oder nichts“-Prinzip: Alle Unterstützer*innen erhalten ihr Geld zurück und berami e.V. geht leer aus! Das wäre schade, denn um Material und Utensilien für die Projektarbeit zu erwerben und Aktivitäten wie Besuchsfahrten, Schulungen und Veranstaltungen durchführen zu können, ist der Verein dringend auf die Spendengelder angewiesen. Bislang kamen erst knapp 900 Euro zusammen – da ist also noch viel Luft nach oben!

Wie ihr berami mit eurer Spende unterstützen könnt, erfahrt ihr unter www.mitwirken-crowd.de/berami

Mehr über den Verein und das Projekt „Mehr Bock auf Politik“ findet ihr unter www.berami.de

 

„Ich bin jemand, die inhaltlich etwas bewegen will“ – Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg im FNP-Interview

Seit einem Dreivierteljahr ist Dr. Nargess Eskandari-Grünberg unsere GRÜNE Bürgermeisterin und zugleich Dezernentin für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Was das für sie bedeutet, wie sie ihr Amt – vor allem in der Zusammenarbeit mit dem Oberbürgermeister – gestaltet und was sie inhaltlich bereits bewirken konnte, schildert sie im Interview mit Julia Lorenz von der FNP. Das Interview könnt ihr hier nachlesen. 

Veranstaltungstipp: IDAHOBITA* 2022

Am 17. Mai 1990 wurde Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel ICD-10 der Weltgesundheitsbehörde (WHO) gestrichen. Bis zu diesem Tag zählte einer von der heterosexuellen Norm abweichende Orientierung offiziell als Krankheit. Seit 2005 ist der 17. Mai ein Internationaler Aktionstag, mit dem Menschen und Organisationen rund um den Erdball gegen die Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Orientierung protestieren und für Vielfalt und Akzeptanz werben. Denn noch immer ist Homosexualität in 69 Ländern der Erde unter Strafe gestellt. In Deutschland wurde der „Schwulenparagraph“ 175 erst 1994 aus dem Strafgesetzbuch gestrichen, erst seit 2017 dürfen hierzulande gleichgeschlechtliche Paare heiraten. Noch immer müssen sich Trans*-Menschen einer langwierigen medizinisch-psychologischen Begutachtung unterziehen und zahlreiche bürokratische Hürden überwinden, bevor sie offiziell in der Geschlechtsidentität leben dürfen, in der sie sich selbst verorten. Und noch immer sind homo- und bisexuelle, trans*- und intergeschlechtliche Menschen vermehrt Hass und Gewalt ausgesetzt: Allein 782 homo- und transphob motivierte Straftaten zählte die Kriminalstatistik im Jahr 2020 (und wir erinnern uns – das war das Jahr des ersten Lockdowns mit weitgehenden Schließungen und Ausgangsbeschränkungen!). Im März 2021 wurde die Trans*-Frau Fabienne auf der Frankfurter Zeil Opfer eines gewaltsamen Angriffs. 

Gerade in unserer diversen und vielfältigen Stadt setzt der IDAHOBITA* (die ursprüngliche Bezeichnung wurde hier um das „A“ für asexuell bzw. aromantisch lebende Menschen ergänzt) jedes Jahr ein wichtiges Zeichen. Zum Gedenken an die im nationalsozialistischen Terror als Homosexuelle Verfolgten lädt Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg ab 17.00 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung an den „Frankfurter Engel“, das Mahnmal am Klaus-Mann-Platz (vor dem Eldorado-Kino) ein. Der Engel ist auch das Ziel des Demozuges der Aidshilfe Frankfurt und der Regenbogencrew, der um 16.15 Uhr vom Römerberg aus startet.

Ein buntes Straßenfest, das vom Bündnis „Akzeptanz gegen Vielfalt“ organisiert wird und in diesem Jahr unter dem Motto „Steh auf gegen den Hass!“ steht, erwartet euch am Samstag, 21. Mai ab 14.00 Uhr an der Hauptwache – mit Infozelten, Diskussionen und einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm. Auch wir Frankfurter GRÜNE sind mit dabei – lasst euch überraschen! Das ganze Programm findet ihr unter www.vielfalt-frankfurt.de

Jetzt anmelden und unser „Nordend“-Team beim Stadtradeln verstärken!

Bald ist es wieder soweit: Zwischen dem 03. und dem 23. Juni heißt es, kräftig in die Pedale zu treten, um Punkte beim diesjährigen „Stadtradeln“ zu sammeln. Auch in diesem Jahr sind wir GRÜNE im Nordend mit einem eigenen Team am Start und hoffen auf viele Mitradler*innen. Und so funktioniert es: Hier könnt ihr euch registrieren oder euren bereits vorhandenen Account reaktivieren. Auf der vorletzten Seite wählt ihr den Button „Bereits vorhandenem Team beitreten aus“ und tragt „GRÜNE-Nordend“ in das dafür vorgesehene Feld ein. Achtung: Eure Registrierung ist erst abgeschlossen, wenn ihr die Bestätigungsmail erhalten habt und darin auf den angegebenen Link klickt! 

Ab dem 03. Juni könnt ihr hier eure geradelten Kilometer eintragen – dabei zählen natürlich auch alle Wege, die ihr außerhalb des Stadtgebietes zurücklegt! Und damit es euch auf dem Rad nicht zu einsam wird, wollen wir uns auch in diesem Jahr gemeinsam in den Fahrradsattel schwingen – Näheres dazu in Kürze!

Mit Marcus Bocklet unterwegs im Wahlkreis – Besuch beim Kinderschutzbund Frankfurt

Wer den Günthersburgpark kennt, kennt auch die Orangerie, in der es regelmäßig kulturelle Angebote für Kinder und Jugendliche sowie Eltern-Kind-Treffs gibt. Hier besuchten Heike Strobel und Sabiene Döpfner vom Sprecher*innenteam der GRÜNEN im Nordend, unser GRÜNER Ortsvorsteher für Bornheim und Ostend, Hermann Steib, die Bornheimer Kinderbeauftragte Dörte Liboschik und ich Stefan Schäfer, Nicola Küplikinic, Prof. Dr. Ludwig Salgo und Valentina Lauer vom Kinderschutzbund.

 

Seit 1954 ist der Frankfurter Kinderschutzbund eine ‚Lobby für Kinder‘, deren Arbeit weit über die Orangerie als ‚Gewächshaus für Kinder und Jugendliche‘ hinausreicht. Dazu zählen die Beratungsstelle gegen Gewalt, die Jugendrechtsberatung oder das Elterntelefon genauso wie präventive Angebote z.B. die Baby- und Kinderlots*innen oder ‚Starke Eltern – starke Kinder‘-Kurse.

 

Weil das Leben ohne Internet für Kinder und Jugendliche heute oft undenkbar, aber nicht problemfrei ist, wird derzeit eine Fachstelle mit digitalem Beratungsangebot aufgebaut. Kinder und Jugendlichen finden hier pädagogische und rechtliche Unterstützung beim Umgang mit Problemen wie fälschlicher Bild- oder Datenverwendung, Cybergrooming, Mobbing und Hass im Netz. Workshops und Schulungen für Pädagog*innen ergänzen den neu entstehenden Zweig.

 

Wir Grüne in Hessen haben 2022 die Mittel gegen Gewalt erneut aufgestockt, um das Hilfesystem im Rahmen der Istanbul-Konvention weiter zu stärken: Frauen- und Kinderschutz fördern wir mit über 10 Millionen Euro. Außerdem haben wir die Kinderechte in der Landesverfassung verankert, den  Landesaktionsplan zum Schutz von Kindern und Jugendlichen gegen sexualisierte Gewalt fortgeschrieben, eine Kinderrechtsbeauftragte ernannt und engagieren uns gemeinsam mit dem Kinderschutzbund für die Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz.

 

 

Am Mittwoch ist Kreismitgliederversammlung!

Über die Hälfte des importierten Erdgases bezieht Deutschland derzeit aus russischen Quellen. Spätestens der Einmarsch Russlands in die Ukraine am 24. Februar hat deutlich gemacht, dass sich dies dringend ändern muss. Während Putin die Gaslieferungen an die Tschechei und Polen bereits eingestellt hat, beraten die zuständigen Gremien der EU die Bedingungen für ein europäisches Embargo. Gleichzeitig wollen wir in Deutschland und Europa die Energiewende voranbringen. „Sanktionen gegen Russland – Beschleunigung der Energiewende“ ist das Thema, das uns bei der Kreismitgliederversammlung am kommenden Mittwoch (11. Mai) beschäftigen wird. Zu Gast werden Viola von Cramon- Traubadel und Ingrid Nestle (beide Mitglieder der GRÜNEN Fraktion/EFA im Europaparlament) sein und über den aktuellen Diskussionsstand auf europäischer Ebene berichten. David Edelmann (Stadtverordneter der GRÜNEN Römerfraktion) wird den Blick auf die kommunale Ebene richten. Ein weiterer wichtiger Punkt wird die finanzielle Entlastung des Kreisvorstands für das vergangene Jahr sein: Die beiden Kassenprüfer*innen sowie unser Kreisschatzmeister Sebastian Hakan Nitz werden ihren Rechenschaftsbericht vorlegen. 

Noch einmal wird die Kreismitgliederversammlung rein digital stattfinden. Sie beginnt um 20.00 Uhr; einwählen könnt ihr euch hier.

Die Tagesordnung und alle bisher eingegangenen Anträge (aktuell einer von Lukas Hamm zur vegetarischen/veganen Verpflegung bei GRÜNEN Veranstaltungen) findet ihr hier

 

Für Menschenwürde, Freiheit, Demokratie und Frieden – Europatag 2022

Am 09. Mai 1950 schlug der damalige französische Außenminister Robert Schuman den europäischen Staaten vor, ihre Kohle- und Stahlproduktion zusammenzulegen. Mehr als ein halbes Jahrhundert nach der „Schumann-Erklärung“ ist daraus ein Europa geworden, das auf der Basis gemeinsamer Grundwerte der Menschenwürde, der Freiheit, Demokratie und Frieden wirtschaftlich und politisch immer mehr zusammenwächst. Der von Putin initiierte Angriff Russlands auf die Ukraine ist auch ein Angriff auf diese gemeinsamen europäischen Werte. Der Europatag 2022 ist daher ein besonderes Datum: Mehr denn je gilt es, die europäischen Grundwerte hochzuhalten und zu zeigen, dass Europa fest an der Seite der Ukrainer*innen steht. Auch wir GRÜNE begehen den Europatag am morgigen Montag mit zahlreichen Veranstaltungen. Genaueres erfahrt ihr hier. 

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Das war unser erster GRÜNER Nordend-Netzwerktag!

Rund ein Dutzend engagierter Nordend-GRÜNE trafen sich am gestrigen Samstag zum ersten GRÜNEN Netzwerktag im Saalbau Dornbusch! Nach einer ausführlichen Vorstellungsrunde und Einblick in die Arbeit der Stadtteilgremien und -mandatsträger*innen (denn wir durften auch ein neues Mitglied in unserer Runde begrüßen – herzlich willkommen, Anna!) starteten wir mit einer Ideensammlung für künftige Themen und Projekte, die wir in der Stadtteilgruppe angehen wollen. In Kleingruppen haben wir die gesammelten Vorschläge anschließend weiter ausgearbeitet und werden in den kommenden Wochen in die konkrete Umsetzung starten. Weitere Mitstreiter*innen sind dabei übrigens immer noch herzlich willkommen: In einem der nächsten Newsletter werden wir euch unsere Ideensammlung ausführlich präsentieren und alle, die sich noch in einer der Gruppen einbringen wollen, haben dann die Gelegenheit dazu! Auch wenn uns das Wetter leider einen Strich durch die Rechnung gemacht hat und wir auf das geplante Get-Together im Park verzichten mussten, haben wir den Tag gemütlich mit gemeinsamem Pizzaessen ausklingen lassen. 

Bei allen, die sich tatkräftig eingebracht haben, wollen wir uns ganz herzlich bedanken! Und alle, die es dieses Mal leider nicht geschafft haben, brauchen nicht traurig zu sein: Denn das war bestimmt nicht der letzte Netzwerktag der GRÜNEN im Nordend! 

Am Donnerstag tagt der Ortsbeirat

Sie ist seit Langem im Gespräch – nach Abschluss der Renovierungsarbeiten an der Merianschule soll sie nun realisiert werden: die Erweiterung des Günthersburgparks. Vertreter*innen des Grünflächenamtes werden die Planungen am Donnerstag in der Bürgerfragestunde vorstellen und Fragen beantworten. 

Der Ortsbeirat tagt am Donnerstag (05. Mai) ab 19.30 Uhr im Bürgerhaus Bornheim (Arnsburger Str. 24, Frankfurt-Bornheim). Bitte beachtet die geltenden Corona-Vorschriften: Ihr müsst zwar euren Impfstatus nicht mehr belegen, allerdings macht die Stadt von ihrem Hausrecht Gebrauch und schreibt weiterhin das Tragen einer medizinischen Maske während der Sitzungen für die Besucher*innen vor. 

 

Welche Anträge wir GRÜNEN dieses Mal einbringen werden, erfahrt ihr hier.

 

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Zur „Nachtschicht“ an die Hauptwache: Neue Partylocation startet!

Es ist wieder länger hell und wärmer: Der Frühling lädt zum Draußensein und Draußen-Feiern ein, leider zum Leidwesen vieler Nordendler*innen, die rund um den Friedberger Platz, den Matthias-Beltz-Platz, den Luisen- oder den Merianplatz zu Hause sind und auch in den Sommermonaten gerne eine ruhige Nacht genießen wollen. Das das eine geht ohne das andere zu lassen, will ab sofort ein neues attraktives Angebot beweisen: Das vor Kurzem mit einem gigantischen Rave eröffnete Museum of Modern Electronic Music (MOMEM) ist nämlich mehr als ein Museum - an den Wochenenden wird es ab sofort zum Partyveranstalter und erwartet euch freitags und samstags von 15.00 bis 02.00 Uhr  nicht nur mit guter Musik, sondern auch mit Foodtrucks und Getränkeständen! Neugierig geworden? Dann kommt zur „Nachtschicht“ an die Hauptwache! 

Aktion der Bürgerstiftung: Menschen aus der Ukraine unterstützen!

Um die geflüchteten Menschen aus der Ukraine beim Ankommen im Alltag zu unterstützen, sucht die Frankfurter Bürgerstiftung derzeit ehrenamtliche Helfer*innen. Ukrainische Sprachkenntnisse sind natürlich herzlich willkommen, aber nicht Voraussetzung – auch hinsichtlich eures Zeitbudgets seid ihr flexibel, denn die Aufgabenbereiche sind vielfältig und reichen von der Hilfe bei der Wohnungs-, Job- und Schulsuche, über die Begleitung zu Ämtern, Banken und Ärzten bis hin zur Organisation/Begleitung von Freizeitaktivitäten und Bildungsangeboten (Sprachkurse, Musik- und Kunstprojekte). 

Alles Weitere erfahrt ihr bei den wöchentlichen Treffen der Hilfs-Projektgruppen im Holzhausenschlösschen, die jeden Mittwoch zwischen 15.00 Uhr und 17.00 Uhr stattfinden. Für die Treffen könnt ihr euch unter ukrainehilfe@remove-this.frankfurter-buergerstiftung.de anmelden. 

 

Nicht nur die „Zweitbesetzung“, sondern Bürgermeisterin mit eigener Handschrift – Nargess Eskandari-Grünberg im FAZ-Portrait

Als Bürgermeisterin Frankfurts ist Dr. Nargess Eskandari-Grünberg zugleich die Vertretung des Oberbürgermeisters. Als „Zweitbesetzung“ Feldmanns sieht sie sich dabei aber keineswegs; vielmehr ist ihr daran gelegen, das Amt mit ihren eigenen Zielen, Ideen und Stärken auszuüben. Über die Verantwortung, die ihre Rolle mit sich bringt und die Zukunft der Frankfurter Kommunalpolitik hat sie in dieser Woche mit Mechthild Harting von der FAZ gesprochen. Den vollständigen Artikel könnt ihr auf der Facebookseite der Bürgermeisterin kostenfrei lesen. 

 

Veranstaltungstipp: Frankfurt wächst! Doch wem gehört die Stadt?

Frankfurt zählt zu den am schnellsten wachsenden Städten bundesweit. Doch der rasante städtische Wandel hat seinen Preis. Frankfurt ist die zweitteuerste Stadt in Deutschland. Dieser Umstand wird dabei höchst unterschiedlich interpretiert: Einerseits ziehen hohe Preise Investoren an. Andere fürchten eine Verdrängung von alteingesessenem Milieu und alternativen Wohn- und Kulturprojekten. Am kommenden Samstag lädt die VHS Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem DGB zu einem Stadtrundgang ein. Anhand von drei aktuellen Beispielen werden die Grundzüge und Gegensätze Frankfurter Stadtplanungspolitik aufgezeigt und Alternativen diskutiert. Los geht es um 10.00 Uhr in der VHS-Dependance in der Leipziger Straße mit einem Einführungsvortrag. Danach fahren die Teilnehmer*innen nach Bockenheim und besichtigen das ehemalige Institut für Anglistik und das ehemalige Philosophicum. Im Anschluss folgt der Besuch eines alternativen Wohnprojektes. Der Kurs endet um 16.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, anmelden könnt ihr euch auf der Webseite der VHS Frankfurt.

Veranstaltungsreihe: Woche der Meinungsfreiheit

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift oder Bild frei zu äußern“, heißt es in Artikel 5 unseres Grundgesetzes. Die Meinungsfreiheit ist wesentliche Grundlage für ein demokratisches Zusammenleben. Das bedeutet aber auch, andere Meinungen zu respektieren und solidarisch gegen Hass und Hetze sowie jegliche Einschränkungen der freien Meinungsäußerung einzutreten! „Meinungsfreiheit ist mehr als meine Meinung“ ist das Motto der „Woche der Meinungsfreiheit“, die – initiiert vom Börsenverein des deutschen Buchhandels - vom 03. bis zum 10. Mai deutschlandweit zum zweiten Mal stattfindet. Im Mittelpunkt der Aktionswoche steht die „Charta der Meinungsfreiheit“, die insgesamt elf Punkte umfasst und die ihr hier unterzeichnen könnt. Auch in Frankfurt und Umgebung finden in der kommenden Woche zahlreiche Veranstaltungen rund um die Meinungsfreiheit und die Charta statt- Podiumsdiskussionen, Lesungen und die Enthüllung des Mahnmals „Freiheit des Wortes“ auf dem Campus der Deutschen Verlagsschulen. Das ganze Programm findet ihr hier

Ab dem 04. Mai leben wir auf Pump

Rohstoffe stehen nicht unendlich zur Verfügung! Darauf macht das Global Footprint Network aufmerksam, indem es jedes Jahr für alle Länder den Tag berechnet, an dem die Ressourcen an nachwachsenden Rohstoffen, die eigentlich für das ganze Jahr zur Verfügung stehen, aufgebraucht sind. Das bedeutet, dass mehr CO2 erzeugt wurde, als Wälder und Ozeane absorbieren können, mehr Tiere geschlachtet, als geboren wurden, mehr Bäume gefällt wurden als nachwachsen und mehr Wasser verbraucht wurde als im natürlichen Kreislauf entsteht. 

Dass der „Overshoot-Day“ für Deutschland in diesem Jahr auf den 04. Mai fällt, ist wahrhaft kein Grund zur Freude! Denn damit schiebt er sich im Vergleich zum letzten Jahr sogar einen weiteren Tag nach vorne. Und weltweit war die Ressourcengrenze in den vergangenen Jahren frühestens Ende Juli erreicht. Nur 20 Staaten der Erde haben eine noch schlechtere Ökobilanz als Deutschland – allen voran Qatar, das „seine“ Jahresressourcen bereits am 10. Februar aufgebraucht hat! Vorbildlich dagegen wirtschaftet Jamaica – dort fällt der „Overshoot-Day“ auf den 20. Dezember! 

Fest steht: Wenn alle Menschen der Welt so leben würden, wie wir in Deutschland, dann bräuchten wir drei Erden! Da wir aber eben nicht drei, nicht zwei und nicht anderthalb, sondern genau eine einzige zur Verfügung haben, müssen wir endlich anfangen, unseren Lebensstil zu überdenken und unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern! 

Öfter mal vegetarisch zu kochen, das Auto stehen zu lassen, den Zug statt das Flugzeug zu nutzen und Strom und Heizung aus alternativen Quellen zu beziehen ist dabei schon mehr als die halbe Miete – denn rund 60 Prozent des ökologischen Fußabdruckes entfallen auf die Emission von CO2. Anders gesagt: Wenn wir es schaffen, unseren CO2-Verbrauch um die Hälfte zu reduzieren, dann können wir den „Overshoot-Day“ um 93 Tage nach hinten verschieben und damit nicht nur Klima, Natur und Artenvielfalt schützen, nicht nur unseren Kindern und Enkeln eine Zukunft sichern,, sondern  auch unsere eigene Gesundheit und unser persönliches Wohlbefinden ganz erheblich steigern.

 

Einen Fragebogen zur Berechnung eures persönlichen CO2-Abdrucks und viele Tipps, um CO2 in eurem Alltag einzusparen, findet ihr auf der Webseite des WWF.

 

Am Dienstag trifft sich die Stadtteilgruppe

Im Februar wurde der aktuelle Haushaltsentwurf der Stadt Frankfurt vorgestellt; demnächst soll er von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden. Wie errechnen sich eigentlich die Haushaltsmittel, wie verteilen sie sich auf die einzelnen Bereiche und wo muss in der nächsten Zeit gespart werden? Dieses sehr spannende und komplexe Thema wird uns am Dienstagabend beschäftigen: Wir freuen uns sehr, unseren Stadtkämmerer Dr. Bastian Bergerhoff in unserer Stadtteilgruppe begrüßen zu dürfen! Er wird uns Einblicke in die Arbeit der Kämmerei und die Erstellung des Haushaltes geben und unsere Fragen beantworten. 

Wir treffen uns um 19.30 Uhr in unserem digitalen Konferenzraum https://konferenz.netzbegruenung.de/STGNordend

Reminder: Erster Netzwerktag der GRÜNEN im Nordend am kommenden Samstag!

Den Termin habt ihr euch hoffentlich schon dick im Kalender notiert: Am nächsten Samstag planen wir eine Premiere: Einen ganzen Tag lang wollen wir uns Zeit nehmen, Aktivitäten in unserer Stadtteilgruppe zu planen, uns dahingehend zu vernetzen und uns endlich mal wieder außerhalb von kleinen Kacheln auf dem Bildschirm zu treffen. Besonders herzlich willkommen sind dabei nicht nur die „alten Hasen“, sondern auch engagierte Neumitglieder und interessierte (Noch?)-Nichtmitglieder, die uns einfach mal kennen lernen und sich über die GRÜNE Arbeit im Stadtteil informieren möchten. Um 10.30 Uhr starten wir mit dem ersten Themenblock, in dem wir einen Überblick über die GRÜNEN im Nordend geben. Ortsbeiratsmitglieder, Stadtbezirksvorsteher*innen und Stadtteilgruppensprecher*innen werden sich und ihre Arbeit vorstellen. Nach einer kurzen Pause geht es um 12.30 Uhr um die Planung von Struktur und Aktivitäten im laufenden Jahr: Hier könnt ihr eure Projektideen vorstellen und Mitstreiter*innen finden! Den Nachmittag wollen wir nutzen, uns locker zu vernetzen, an unseren Ideen weiterzuarbeiten oder aktuelle Themen zu diskutieren. Außerdem wollen wir die Gelegenheit nutzen, verdiente langjährige Mitglieder mit einer Urkunde für ihre 25- bzw. 30-jährige Mitgliedschaft zu ehren. Gegen 16.30 Uhr klingt die Veranstaltung aus. 

Wir treffen uns im Saalbau Dornbusch, Eschersheimer Landstraße 248 (erreichbar mit den Linien U1,2,3 und 8 Haltestelle „Dornbusch) und haben mit dem Anne-Frank-Saal einen großen und gut zu lüftenden Raum gemietet. Gleichwohl bitten wir euch natürlich, euch in eurem eigenen Interesse so weit wie möglich vor Ansteckung zu schützen und euch am besten vorher zu Hause noch einmal zu testen. 

Die Mittagspause wollen wir bei gutem Wetter im Sinai-Park verbringen. Ein Catering haben wir nicht geplant, sondern wollen auf Einladung der Stadtteilgruppe gemeinsam beim Italiener bestellen. Bitte bringt daher Besteck, ein Trinkgefäß und eine Decke mit! 

Wir freuen uns auf einen anregenden und kommunikativen Tag mit euch!

Veranstaltungstipp: GRÜNE Außen- und Kommunalpolitik im Haus am Dom

Gleich zweimal könnt ihr am morgigen Montag, 25. April, im Haus am Dom GRÜNE Politiker*innen auf dem Podium erleben: 

Zur Frage der deutschen Sicherheitspolitik angesichts des von Putin initiierten Angriffskrieges auf die Ukraine diskutiert ab 19.00 Uhr unser GRÜNER Bundestagsabgeordneter und Parteisprecher Omid Nouripour mit Sarah Brockmaier von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung. Die Veranstaltung „Russlands Krieg und die neue deutsche Sicherheitsstrategie“ wird von der Frankfurter Rundschau veranstaltet und von FR-Redakteur Andreas Schwarzkopf moderiert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Ebenfalls um 19.00 Uhr lädt der Frankfurter Domkreis Kirche und Wissenschaft die Vorsitzenden der Römerfraktionen zur Debatte über den Stand der Kommunalpolitik ein Jahr nach dem Start der neuen Koalition ein. Für uns GRÜNE wird die Fraktionssprecherin der Römergrünen, Tina Zapf-Rodriguez, auf dem Podium sitzen und mit Nils Kößler (CDU), Yanki Pürsün (FDP) und Michael Müller (LINKE) diskutieren. Moderiert wird die Veranstaltung von FR-Redakteur Georg Leppert. Für die Teilnahme vor Ort müsst ihr euch unter keb.frankfurt@remove-this.bistum-limburg anmelden.

Bitte beachtet, dass im Haus am Dom qua Hausrecht nach wie vor die Maskenpflicht gilt!

Beide Veranstaltungen könnt ihr aber (ggfs. parallel) auch bequem von zu Hause aus verfolgen: Die Diskussion mit Omid wird über den Youtube-Kanal des Hauses am Dom , die Debatte mit Tina über den Youtube-Kanal des Frankfurter Domkreises übertragen.

Zum Tag der Arbeit: Aufruf von GewerkschaftsGRÜN

Am 01. Mai ist „Tag der Arbeit“. Entstanden ist der Aktionstag ursprünglich im 19. Jahrhundert, als in Nordamerika und Australien der Achtstundentag erkämpft werden sollte. Seither rufen Parteien, Gewerkschaften, Initiativen und Verbände am „Tag der Arbeit“ weltweit zu Aktionen und Demonstrationen auf,  um auf die zunehmende Prekarisierung in Arbeit und Leben vieler Menschen aufmerksam zu machen. In diesem Jahr steht der Aktionstag unter dem Motto „GeMAInsam Zukunft gestalten“: Die aktuelle Situation, in der die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Corona-Pandemie mit den Folgen des Angriffskrieges auf die Ukraine und den ohnehin bereits bestehenden Herausforderungen durch Klimakrise, Digitalisierung und Globalisierung zusammentreffen, erfordert eine sozial-ökologische Transformation, bei der es vor allen Dingen gerecht zugehen muss. Dies stellt der Bundesvorstand von GewerkschaftsGRÜN in seinem diesjährigen Aufruf zum „Tag der Arbeit“ heraus. Den vollständigen Aufruf könnt ihr hier nachlesen.

 

In Frankfurt ruft der DGB gemeinsam mit den „Omas gegen Rechts“ am Sonntag, den 01. Mai ab 10.30 Uhr zu einer Demonstration mit Auftakt an der Hauptwache auf. Um 12.00 Uhr findet auf dem Römerberg die abschließende Kundgebung statt.  Im Mittelpunkt der Frankfurter Veranstaltung steht in diesem Jahr die Anerkennung für die Beschäftigten in systemrelevanten Berufen. Zu diesem Zweck könnt ihr gegen eine Spende an Ärzte ohne Grenzen/Ukrainehilfe Schleifen erwerben. Weitere Infos unter www.frankfurt-sagt-danke.de

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Neues aus dem Ortsbeirat: Das haben wir für euch erreicht!

In der letzten Ortsbeiratssitzung ist es uns gelungen, das Nordend an vielen Stellen wieder etwas GRÜNER zu gestalten. Hier erfahrt ihr, welche unserer Anträge im Ortsbeirat verabschiedet wurden und wo der Magistrat unseren Anregungen gefolgt ist. 

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Mit Marcus unterwegs im Wahlkreis – Besuch bei der Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte

Wer im Laufe des Lebens eine Sehbehinderung erleidet oder erblindet, benötigt Unterstützung auf dem Weg zurück in die Selbstständigkeit. Die Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte bietet genau das: 

 

Die blindentechnische Grundausbildung für Erwachsene umfasst z.B. eine individuelle Hilfsmittelberatung und eine EDV-Einführung zu Lesegeräten und Scannern. Hinzu kommen Training  in Orientierung und Mobilität, ggfs. in der Handhabung des Stocks und in lebenspraktischen Fähigkeiten. Darunter zählen das Erlernen der Braille-Schrift, aber auch kreatives Gestalten, Musik oder Körperwahrnehmungsförderung in Sport und Freizeit.

Außerdem bietet die Stiftung die Ausbildung auch mit dem Schwerpunkt Deutschförderung an. Ein hessenweit einzigartiges Angebot, von dem derzeit unter anderen Geflüchtete aus der Ukraine profitieren. Abgerundet wird das Stiftungsspektrum durch Senior*innen, Teilhabe- und Low-Vision-Beratung, aber auch durch Wohnangebote oder elektronisch aufgearbeitete Zeitungen.

 

Kurzum: Ein großartiger Beitrag zu einer teilhabegerechteren Gesellschaft, die wir GRÜNE aus voller Überzeugung unterstützen. Mit dem Projekt „Taubblindheit in Hessen“ trug die Stiftung maßgeblich dazu bei, das wir das Taubblindengeld durchsetzen konnten. Auch für das aktuelle Anliegen, einem Crash-Kurs für Senior*innen, werde ich mich politisch stark machen. 

Einen kleinen alltäglichen Beitrag für ein barriereärmeres Nordend können wir übrigens alle leisten, indem wir darauf achten, dass auf dem Weg abgestellte (Leih-)Fahrräder oder Scooter nicht zur Stolperfalle werden, dass die Bodenleitplatten frei bleiben und unsere Hecken nicht zu weit in den Gehweg ragen. 

Neue Kreisgeschäftsführung: Herzlich willkommen, Natalie!

Seit dem 01. April ist Natalie Becker die neue Geschäftsführerin des Frankfurter Kreisverbandes. Natalie ist 34 Jahre alt und gehörte bisher bereits dem Kreisvorstand als Beisitzerin an. Beruflich war sie zuletzt als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Fulda im Fachbereich Oecotrophologie tätig. Als Kreisgeschäftsführerin will sie vor allem daran arbeiten, die Parteistrukturen der stark wachsenden Mitgliederzahl anzupassen. Mitgearbeitet hat sie im letzten Jahr bereits als Beisitzerin im Kreisvorstand. Mit dem Wechsel in die Kreisgeschäftsführung gibt sie diesen Posten auf; die Nachbesetzung wird im Rahmen der nächsten Kreismitgliederversammlung erfolgen.

Wir GRÜNE im Nordend freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Natalie und wünschen ihr für ihre neue Aufgabe viel Spaß und Erfolg!

Die Pressemitteilung der Frankfurter GRÜNEN zum Wechsel der Kreisgeschäftsführung findet ihr hier.

Politik und Kultur zum Streamen

Ein bisschen vermissen wir die Sonne – umso schöner ist es aber, es sich über die Osterfeiertage auf der Couch gemütlich zu machen. Unsere Auswahl spannender, amüsanter und informativer Filme, Serien, Dokus und Podcasts enthält dieses Mal auch zwei Geschichten über engagierte Frankfurterinnen und Frankfurter. Mehr dazu lest ihr hier. 

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Stadtteilpreis für GRÜNE Gärten im Nordend!

Große Hitzeperioden, vermehrte Tropennächte, zunehmende Starkregenereignisse – mit diesen Szenarien ist auch das Nordend konfrontiert. Auch wenn wir den Klimawandel nicht aufhalten werden, können wir dem doch etwas entgegensetzen, und zwar durch Begrünung.

Deshalb möchte der Ortsbeirat 3 den diesjährigen Stadtteilpreis an diejenigen Bürgerinnen und Bürger, Einrichtungen, Organisationen und Vereine verleihen, die mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln dafür sorgen, die Natur in den Stadtteil zurückzuholen – das können bepflanzte Balkone oder eine Mini-Oase auf der Fensterbank sein, begrünte Hinterhof- und Vorgärten, Fassaden- und Dachbegrünung und natürlich auch Urban Gardening. Ein kleiner Garten im Hinterhof der Schule oder des Kindergartens, die Pflege von Beetflächen oder einer Baumscheibe, eine Blühfläche auf einer Brache – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Als Preis stellt der Ortsbeirat 600 Euro bereit. Der Preis kann geteilt werden.

Die Übergabe an den/die Preisträger*innen erfolgen im Rahmen des Sommerempfangs des Ortsbeirates am 01. Juli 2022.

Bewerbungen mit aktuellen Fotos bitte bis zum 15. Juni 2022 an das Büro der Stadtverordnetenversammlung, Bethmannstr. 3, 60311 Frankfurt oder per Mail an ortsbeiraete@remove-this.stadt-frankfurt.de

Mit Marcus im Wahlkreis unterwegs: Einladung zu einer ungewöhnlichen Lesung

Ich freue mich, am Samstag, 09. April, zu einer ungewöhnlichen Buchvorstellung mit Lesung der Initiative Allenstein im Haus der Volksarbeit begrüßen zu dürfen. 

Eine 9-köpfige Gruppe von Menschen mit unterschiedlichen Handicaps schrieb 2021 gemeinsam einen Frankfurt-Roman über 175 Seiten. „Kein Lockdown für die Liebe“ ist eine inklusive Liebesgeschichte zwischen einem Mann mit Einschränkung und einer Frau ohne Einschränkung. 

Das Buch kostet 10 Euro und kann unter allenstein@remove-this.hdv-ffm.de bestellt oder vor Ort (Eschenheimer Anlage 21, Haus B, großer Saal) erworben werden. Der „Allenstein-Rat“ sorgt für einen Sektempfang. Seid dabei! 

 

Es gilt die 3-G-Regelung, der Eintritt ist frei. Anmeldung unter alleinstein@remove-this.hdv-ffm.de

 

Mehr zur Lesung erfahrt ihr auf meiner Webseite hier.

 

Hier wird außerdem das Buch und hier die Initiative Allenstein näher vorgestellt. 

 

Ab sofort mittwochs wieder Vorfahrt fürs Spielen in der Heidestraße!

Zum 14. Mal laden der Ortsbeirat 3 und der Verein Abenteuerspielplatz e.V. die jüngsten Nordendler*innen in diesem Sommer an den Mittwochnachmittagen wieder zum Spielen auf den Heideplatz ein. Los geht es schon am kommenden Mittwoch, 06. April. Da in der Heidestraße derzeit noch gebaut wird, steht das Spielmobil während des Monates April allerdings erst einmal am Martin-Luther-Platz und ist dann ab dem 04. Mai wieder in der Heidestraße zu finden. Bis zum 26. Oktober können sich die Kinder jeden Mittwoch zwischen 14.00 Uhr und 18.00 Uhr auf ein vielfältiges Spielangebot mit Rollenrutschbahn, Hüpfkissen, Kinderfahrzeugen und vielen Bewegungs- und Geschicklichkeitsspielen freuen. Für Auto- und Radfahrer*innen ist die Heidestraße bis 19.00 Uhr gesperrt. 

Die temporäre Spielstraße im Nordend geht auf ein Bundesforschungsprojekt zurück und wurde erstmals 2008 eingerichtet. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität für Kinder in unserem Stadtteil zu erhöhen. Der Ortsbeirat steuert auch in diesem Jahr 6000 Euro aus seinem Budget bei und beteiligt sich damit hälftig an der Finanzierung.

Wir appellieren an die Anwohner*innen, parkende Fahrzeuge am Mittwoch bis 13.00 Uhr aus dem Straßenabschnitt zu entfernen, damit die Spielgeräte aufgebaut werden können. 

 

Herzlichen Glückwunsch: Initiative aus dem Nordend erhält ersten Frankfurter Solidaritätspreis

Alle zwei Jahre zeichnet die Frankfurter Stiftung Solidarität ab sofort Initiativen und Organisationen, die sich um den Zusammenhalt und die Solidarität in unserer Stadt und der Region verdient gemacht haben mit einem Preis aus. Die allererste Verleihung des Solidaritätspreises fand am 29. März im Club Voltaire statt. 

Die Stiftung Solidarität gründete sich vor drei Jahren. Dem Stiftungsbeirat und der Preisjury gehört u.a. unsere GRÜNE Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg an. Sie hielt die Laudatio auf die Gewinner*innen des 3. Preises (dotiert mit 2.000 Euro), das „Café United“ im Centro Rödelheim, und hob hervor, wie sehr das Beratungs- und Begegnungsangebot für geflüchtete Menschen dem „Idealbild eines Projektes entspricht, da es von der Basis kommt, im Stadtteil verortet und ehrenamtlich ist.“

Gleiches gilt für die „Linke Hartz4-Hilfe Wetterau“, die den mit 3.000 Euro dotierten zweiten Preis erhielt. 

Dass der erste Preis in Höhe von 5.000 Euro an ein Projekt im Nordend ging, freut uns natürlich ganz besonders: Das Projekt „Bunte Bude Frankfurt“ möchte in der GRÜNEN Lunge eine „Bude“ aus recyceltem Material errichten und so in unserem Stadtteil einen Ort schaffen, an dem sich Bürgerinnen und Bürger unabhängig von Parlament und Parteien über die Stadtentwicklung austauschen und diskutieren können. Wie stark die zivilgesellschaftliche Stimme in unserer Stadtpolitik ist, zeigt die Geschichte der „GRÜNEN Lunge“ selbst, denn es ist maßgeblich dem Engagement der Bürgerinnen und Bürger zu verdanken, dass das Areal als Natur- und Begegnungsraum erhalten bleiben und nicht wie ursprünglich geplant bebaut werden soll. 

Da die Stiftung auch die Projekte „Kuler Treff Friedrichsdorf“, „Folk for Benefitz“, „Kunstkollektiv Liminal“ und „Frauenhilfe Frankfurt“ würdigen wollte, zeichnete sie diese kurzerhand mit einem Anerkennungspreis von jeweils 250 EUR aus. 

Die Pressemitteilung von Dr. Nargess Eskandari-Grünberg findet ihr hier.

 

Veranstaltungstipp: Green World Tour Frankfurt 2022

Was gibt es Neues in puncto nachhaltige Energie? Welche technischen Neuerungen gibt es bei der E-Mobilität? Wie kann ich CO2-neutral heizen? Wie nachhaltig bauen oder sanieren? Wo finde ich energiearme Haushaltsgeräte und „grüne“ Produkte? Und welche Möglichkeiten bietet die „Green Economy“ auf dem Arbeits- oder Anlagemarkt? Über all dies könnt ihr euch am kommenden Wochenende (09. und 10. April) bei der Green World Tour informieren. Jeweils von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr erwarten euch in der Jahrhunderthalle Höchst  in den Bereichen Mobilität & Logistik, Ernährung & Gesundheit, Strom & Wärme, Design & Mode, Bauen & Sanieren, Freizeit & Wohnen, Gewerbe und CSR, Innovation & Wissenschaft, Studium & Karriere sowie Geld & Versicherungen über 1000 Angebote und rund 50 Vorträge, bei denen ihr euch inspirieren lassen und mit Expert*innen ins Gespräch kommen könnt. Erstmals fand die Messe 2019 statt und kann nun nach der coronabedingten Absage im vergangenen Jahr zurückkehren.

Die Tageskarte kostet 8,00 EUR (erm. 6,00 EUR) – im Vorverkauf reduziert sich dieser Preis jeweils um einen Euro. Eine Familienkarte ist für 20,00 EUR (bzw. 19,00 EUR) zu haben. 

Weitere Infos und das Programm mit allen Aussteller*innen findet ihr hier.

Morgen tagt der Ortsbeirat

Achtung: Nicht am Donnerstag, sondern bereits am morgigen Montag (28. März) tagt der Ortsbeirat das nächste Mal! Im Mittelpunkt der Bürger*innenfragestunde steht das Grundstück Ecke Marschnerstraße/Eckenheimer Landstraße. Noch steht hier das Gemeindehaus der Gethsemanekirche, das aber marode ist und abgerissen werden soll. Wie das Gebäude aussehen wird, das an dieser Stelle entstehen soll, werden Vertreter*innen der Bauaufsicht und der Max Baum Immobiliengesellschaft vorstellen und Fragen dazu beantworten.  Außerdem stehen morgen Abend die Haushaltsanträge auf der Tagesordnung. Wofür wir GRÜNE den städtischen Etat gerne einplanen würden und was wir sonst noch vorhaben, erfahrt ihr hier.

 

Nach der Behebung des Wasserschadens kann die Sitzung wieder im Saalbau Bornheim stattfinden. Es gilt die 3G-Regel, außerdem ist während der gesamten Sitzung eine medizinische Maske Pflicht. Das Platzangebot für Besucher*innen ist begrenzt. 

 

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Frühjahrspicknick am Alten Flugplatz

Bei strahlendem Sonnenschein hat sich heute eine kleine Gruppe aus dem Nordend aufs Fahrrad geschwungen, um gemeinsam zum Alten Flugplatz Bonames zu radeln. Dort treffen sich in unregelmäßigen Abständen Mitglieder der GRÜNEN Stadtteilgruppen aus dem Norden – herzlich willkommen sind aber natürlich auch Interessierte aus den anderen Stadtteilen. Der Alte Flugplatz wurde bis 1992 als Militärflugplatz genutzt und ging nach dem Abzug der amerikanischen Truppen in das Eigentum der Stadt Frankfurt über. Im Rahmen des Grüngürtelprojektes entstand hier ein Natur- und Freizeitgelände, das viel Raum bietet, um sich mit der ganzen Familie zu entspannen, aber auch als Lernort für Natur- und Umweltschutz dient. Seit Kurzem gibt es auch wieder ein provisorisches Gastronomieangebot vor Ort. Kurz gesagt: Ein idealer Ort, um sich mit anderen GRÜNEN endlich mal wieder in Präsenz zu treffen und sich stadtteilübergreifend über zahlreiche Themen auszutauschen und umso besser noch, wenn sich dies sogar mit einer kleinen Radtour an der Nidda entlang verbinden lässt. Herzlichen Dank an unsere Vorstandssprecherin Julia Frank für die Einladung – beim nächsten Mal sind wir GRÜNE aus dem Nordend gerne wieder dabei! 

Save The Date: Erster Nordend-Netzwerktag am 30. April

Am 30. April 2022 ist es nun endlich soweit: Nach zwei Jahren Pandemie und Menschen in Kacheln wollen wir im Anne-Frank-Saal des Saalbau Dornbusch (Eschersheimer Landstr. 248, 60320 Frankfurt-Dornbusch) in den aktiven Austausch kommen. Einen ganzen Tag – von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr - nehmen wir uns dafür Zeit! 

Warum Netzwerktag? Im Vordergrund stehen soll bei der Veranstaltung die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und alte wiederzubeleben. Insbesondere Interessierte und Neumitglieder haben so die Möglichkeit, Mitglieder und Aktivitäten der Stadtteilgruppe endlich live kennenzulernen. 

Was uns inhaltlich beschäftigen wird, entscheiden wir gemeinsam: Ob Stadtteilthemen oder Weltpolitik – wir können über alles reden und alles Mögliche planen. Wir, das Sprecher*innenteam, freuen uns auf jeden Fall auf den Austausch mit euch und gerne auch auf Ideen und Anregungen, was euch  inhaltlich für diesen Tag von Bedeutung sein soll. Dazu bitten wir um eure Rückmeldungen an stg@remove-this.gruene-nordend.de

Natürlich gilt trotz allem: Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Nach aktuellem Stand ist für eine Teilnahme 2G+ und das Tragen einer Maske im Saal Voraussetzung – außerdem bitten wir um vorherige Anmeldung! 

Fotowettbewerb: GRÜNE Lunge im Bild

Das schöne Wetter und die helleren Abendstunden laden zum Spazierengehen geradezu ein. Ein wunderschöner Ort, den es im Nordend zu entdecken gilt, ist das Gelände der GRÜNEN Lunge neben dem Günthersburgpark. Die Gartenlandschaft mit alten Bäumen, Sitzecken und den liebevoll angelegten Beeten der Gemüseheld*innen lädt nicht nur zum Erholen und Entspannen ein sondern bietet auch viele interessante Fotomotive. Genau das könnt ihr jetzt testen: Die Bürgerinitiative GRÜNE Lunge sucht in einem Wettbewerb die schönsten Bilder des Areals. Eingereicht werden können Fotos, die im Zeitraum zwischen dem 01. April und dem 01. September in der GRÜNEN Lunge aufgenommen wurden. Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen: Dem bzw. der siegreichen Fotograf*in winken 200 Euro; die Zweit- und Drittplatzierten können sich über einen Hundert- bzw. 50-Euro-Schein freuen. Die Preise sollen im November in einer öffentlichen Veranstaltung überreicht werden. 

Einreichen könnt ihr eure Bilder bis zum 15. September per Mail an knollenweg@remove-this.gmail.com

 

Am Dienstag trifft sich die Stadtteilgruppe

Auch wenn der schreckliche Krieg in der Ukraine das Thema „Corona“ in der öffentlichen Wahrnehmung ein Stück weit in den Hintergrund gerückt hat: Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Gegenwärtig liegen die Inzidenzen gar auf einem neuen Höchststand. Ungeachtet dessen beschließt die Bundesregierung weitgehende Lockerungen. Ab morgen sollen Maskenpflicht und Kontrollen an vielen Orten entfallen. Hessen hat allerdings bereits beschlossen, an den bisherigen Regelungen bis zum 02. April festzuhalten. Was das für Frankfurt bedeutet und wie die Corona-Situation sich in unserer Stadt darstellt, darüber diskutieren wir am Dienstag mit unserem Frankfurter Gesundheitsdezernenten Stefan Majer.

Wir treffen uns um 19.30 Uhr in unserem digitalen Konferenzraum https://konferenz.netzbegruenung.de/STGNordend.

Wie immer habt ihr davor die Möglichkeit, eure Fragen zur GRÜNEN Technik ab 19.15 Uhr in unserer „Digitalen Viertelstunde“ zu klären. 

 

 

Rückblick: Willkommens-Rundgang durchs Nordend

Wie geplant hat Karin Guder einen informativen Rundgang durchs Quartier fachkundig begleitet. Deutlich war die langjährige Verbindung mit den „Baustellen“ des östlichen Nordends wahrzunehmen, wie auch die sehr guten Verbindungen der Ortsvorsteherin, die den interessierten Kreis mit den neuesten Informationen zu Baufortschritten versorgen konnte, z.B. dass die genossenschaftliche Baustelle in der Friedberger Landstraße gerade wegen Mangel an Bauholz stillsteht. 

Anschließend konnten die Teilnehmenden etwas über die Geschichte des Bethmann-Parks und über den chinesischen Garten erfahren, um abschließend auf dem Platz hinter der Klingerschule weiter zum Luisen- und Merianplatz zu spazieren, wo noch ein anregender Tagesausklang mit aktuellen Themen möglich war. 

Wir danken Karin Guder für diesen Einblick in den Stadtteil und die langjährige erfolgreiche Arbeit des Ortsbeirates. Gerne nehmen wir das Angebot an, diesen Rundgang in den Sommermonaten zu wiederholen, wie dies von den Neumitgliedern, die verhindert waren, gewünscht worden war. Die nächste Möglichkeit für Neu- und Altmitglieder, Kontakt zur Stadtteilgruppe aufzunehmen, bietet sich natürlich bereits vorher – zum Beispiel am Dienstagabend (virtuell), am kommenden Sonntag (Radtour zum Alten Flugplatz) und am Samstag, 02. April, (Cleanup-Day). Fragen zu Willkommen im Nordend beantworten Ingrid und Sabiene gerne unter willkommen@remove-this.gruene-nordend.de

 

Macht mit: Radtour zum Alten Flugplatz mit GRÜNEM Beisammensein und Picknick

Passend zum heutigen Frühlingsbeginn wird das Wetter endlich etwas sonniger und wärmer. Zeit das Rad aus dem Keller zu holen, die Reifen aufzupumpen und euch endlich mal wieder in den Sattel zu schwingen: Am kommenden Sonntag (27. März) läuten wir die Fahrradsaison mit einer kleinen Radtour und einem Picknick ein: Wir treffen uns um 10.00 Uhr vor dem Basic an der Eckenheimer Landstraße. Von dort radeln wir zum Alten Flugplatz Bonames. Dort treffen wir uns ab etwa 11.00 Uhr mit anderen GRÜNEN aus dem Frankfurter Norden zu einem gemütlichen Picknick. 

Natürlich sind auch interessierte (Noch-) Nichtmitglieder herzlich dazu eingeladen. Wenn ihr mitkommen wollt, gebt uns bitte unter stg@remove-this.gruene-nordend.de  oder über RocketChat Bescheid. Wir bitten alle Teilnehmenden, für das gemeinsame Picknick etwas zu essen mitzubringen. 

 

Save the Date: CleanUp Day 2022

Auch das bringt der Frühling mit sich: Es ist Zeit für den Frühjahrsputz! Und das nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern auch auf den Plätzen und in den Parks im Stadtteil. Denn vor allem Glasscherben, Zigarettenkippen, Kronkorken und Plastikmüll stellen in den Parks und auf den öffentlichen Plätzen nicht nur eine Gefahr für Tiere (und auch für kleine Kinder!) dar, sondern belasten außerdem die Umwelt, das Klima und das Grundwasser, da sich die Inhaltsstoffe nur langsam zersetzen. Höchste Zeit also, den Müll einzusammeln und der fachgerechten Entsorgung zuzuführen! Am 01. und 02. April (Freitag und Samstag) ruft die FES stadtweit zum jährlichen CleanUp-Day auf. Auch wir GRÜNE im Nordend wollen wir uns wieder an der Aktion beteiligen und uns am Samstag ab 10.00 Uhr den Günthersburgpark vornehmen. Wie viel Müll wir dabei im letzten Jahr sammeln konnten, zeigt unser Foto. Wir treffen uns vor der Orangerie/dem Café. Mitbringen müsst ihr nur Spaß und gute Laune – für alles andere (Müllbeutel, Greifzangen und Handschuhe) sorgen wir. Zur besseren Planung bitten wir um eure Anmeldung unter stg@remove-this.gruene-nordend.de bzw. auf RocketChat – natürlich könnt ihr aber auch ganz spontan vorbeikommen. 

Übrigens: Wem der Weg in den Günthersburgpark zu weit ist: Gesäubert wird am Freitag und Samstag an vielen Orten in der Stadt – zum Beispiel auch auf dem Oeder Weg. Hier freut sich unser Mitglied Jörg Harraschain über eure tatkräftige Hilfe (Kontakt: joergharraschain@remove-this.gmail.com)  

 

Mit Marcus Bocklet unterwegs im Wahlkreis: Besuch bei der Lebenswende e.V.

Der Weg aus der Sucht gelingt nicht von heute auf morgen, er basiert auf Freiwilligkeit und kann nur täglich gelebt werden. Der Verein Lebenswende begleitet in zwei Häusern im Nordend suchtkranke Menschen. Das Außergewöhnliche? Wer als Gast einzieht, plant mindestens ein Jahr zu bleiben und einige Freiheiten aufzugeben, denn das Programm setzt auf Gemeinschaft und gemeinsame Regeln. Und es ist nicht auf Bürozeiten beschränkt – Gäste und Seelsorger*innen leben 24/7 unter einem Dach.

Neben der Nordendlage bietet das Drogenhilfeprogramm I daher einen sehr strukturierten Tagesablauf mit festgelegter Reihenfolge von Essen, Hausarbeit, therapeutischer Arbeit, Gesprächstherapie, Ruhepausen, Sport und Freizeit. Im optionalen Programm II geht es um weiterführende, nachhaltige Hilfen zur Selbstständigkeit im betreuten Wohnen. So möglich und nötig mitsamt Entschuldung, Begleitung bei Amts-, Polizei- und Ärzt*innenbesuchen, Unterstützung beim (Wieder-)Einstieg ins Berufs- und Sozial- sowie Familienleben und Hilfe zu gesunder Ernährungs- und Lebensweise, Vermittlung in passende Selbsthilfegruppen, dem Glauben als Option und vielem mehr.

Grund genug beim Besuch mit Karin Guder und Heike Strobel einen nachdenklichen Blick auf GRÜNE Drogenpolitik zu werfen. Seit 1989 bietet Frankfurt Fixerstuben, Substitutions- und Gesundheitsangebote, sprich eine Fülle unterschiedlichster Ausstiegsprogramme und hatte Erfolge mit Fixerstuben und Substitutionsprogrammen gegen das HI-Virus und die Straßenkriminalität. Nicht zuletzt konnten wir die „Fleckenbühler“ als wichtigen Baustein für die hessische Drogenhilfe sichern (mehr dazu in meiner Pressemitteilung)

Kritisch dagegen stand ich als säkularer Verfechter des Frankfurter Weges stets gegenüber glaubensgeprägten Vereinen zur absoluten Abstinenz. Nach dem Besuch denke ich, wir sollten sie als ein Instrumentarium der Suchthilfe in unseren Hilfskanon aufnehmen. Gerade wurden die Häuser für 1,2 Mio., hauptsächlich aus Stiftungsgeldern, umgebaut, um angesichts der Pandemie entsprechend steigender Anfrage mehr Platz zu schaffen. Ich werde mich bemühen, den Verein weiter in der Frankfurter Drogenhilfelandschaft zu etablieren, immerhin stehen im Anschluss an das Programm 95 % der Menschen in „Lohn und Brot“ und 70 % gelingt es langfristig suchtfrei zu bleiben!

 

Earth Hour 2022: Licht aus für den Klimaschutz!

Wundert euch nicht, wenn am kommenden Samstag um 20.30 Uhr für eine Stunde plötzlich das Licht ausgeht. Zum 16. Mal ruft der WWF am letzten Märzsamstag dazu auf, für den Klimaschutz ein Zeichen zu setzen. Was 2007 in Sydney mit 2,2 Millionen australischen Haushalten begann, ist heute die größte globale Klimaschutzaktion. In diesem Jahr dient die Earth Hour zusätzlich als Signal für den Frieden in der Ukraine, in Europa und der ganzen Welt. Denn fossile Energien heizen eben nicht nur das Klima, sondern auch Kriege an – vor allem, wenn Autokraten die Abhängigkeit von Energie für ihre Zwecke ausnutzen. 552 Orte in ganz Deutschland sind bereits dabei, darunter natürlich auch wieder Frankfurt. Im vergangenen Jahr haben über 160 Unternehmen und Institutionen und in über 183 Gebäuden den Lichtschalter betätigt. Mitmachen könnt ihr aber auch bei euch zu Hause – indem ihr euch in die Earth-Hour-Karte eintragt und am Samstag eine Stunde bei Kerzenschein verbringt. Egal, ob ihr in dieser Zeit ein Candle-Light-Dinner mit Friends und Family veranstaltet, die verdunkelte Skyline bei einem Spaziergang betrachtet oder einfach die Dunkelheit und Ruhe genießt – diese Stunde gehört euch allein! Wenn ihr andere zum Mitmachen animieren wollt, teilt eure Eindrücke in den sozialen Netzwerken mit den Hashtags #LichtAus und #EarthHour. Wir wünschen euch auf jeden Fall einen stimmungsvollen Abend! 

Save the Date: Willkommens-Rundgang durchs Nordend

Unser kleines Willkommens-Team bei den GRÜNEN im Nordend möchte sehr herzlich Neumitglieder und gern auch neugierige „Altmitglieder“ aus dem Stadtteil zu einem Rundgang durchs Quartier einladen. 

Wir haben Karin Guder, langjährige Ortsvorsteherin des Nordends, dafür gewinnen können, einige „grüne Orte“ mit uns aufzusuchen – Orte, die uns GRÜNE im Stadtteil wichtig waren und sind, weil sich an ihnen GRÜNE Stadtteilpolitik verdeutlichen lässt. Karin wendet sich mit ihrer Einladung direkt an alle Interessierten:

 

Liebe Neumitglieder der GRÜNEN im Nordend,

gerne würde ich mit euch, zusammen mit Ingrid Peikert und Sabiene Döpfner, zu einem Spaziergang im östlichen Nordend einladen: am Mittwoch, den 16.03.2022 um 18.00 Uhr. Treffpunkt Bäckerweg/Ecke Friedberger Landstraße vor dem Baugrundstück. Dies ist unsere erste Station, danach gehen wir gemeinsam durch den Bethmann-Park und den chinesischen Garten. Danach gehen wir zu dem Platz hinter der Klingerschule, weiter zum Luisen- und zum Friedberger Platz. Unser Spaziergang soll am Matthias-Beltz-Platz enden, wo wir etwas trinken und uns abschließend austauschen können. Zu den Orten, die wir anlaufen, erzähle ich euch gern etwas, das mit unserer Arbeit im Ortsbeirat zusammenhängt. 

Schönen Gruß,

Karin

 

Wir freuen uns auf diese Wanderung mit Karin. Anmeldung unter willkommen@remove-this.gruene-nordend.de

 

 

Herzlichen Glückwunsch: Pieter Zandee als stellvertretender Vorsitzender des Seniorenbeirates bestätigt

Jede*r sechste Frankfurter*in hat den 64. Geburtstag bereits hinter sich. Oft stellt das Leben in einer Großstadt an Seniorinnen und Senioren besondere Anforderungen: Wie schafft man es, die Einsamkeit zu überwinden und neue Netzwerke aufzubauen? Wie kann man sich barrierefrei mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegen? Wo kann man seniorengerecht und vor allem bezahlbar wohnen? Wo findet man Hilfe, falls man zum Pflegefall wird? Um all diese Belange kümmert sich der Seniorenbeirat der Stadt Frankfurt – und das seit fast 50 Jahren: 1973 wurde er als erster Seniorenbeirat in Hessen gegründet. 17 Mitglieder gehören ihm an – eines aus jedem der 16 Ortsbezirke und ein Mitglied der Kommunalen Ausländervertretung (KAV). Der Seniorenbeirat berät die städtischen Gremien in allen Angelegenheiten, die Seniorinnen und Senioren betreffen und hat dazu Rederecht in allen Ausschüssen, der KAV und den Ortsbeiräten. „Das war nicht immer so“, erinnert sich Pieter Zandee, der dem Seniorenbeirat bereits in der vierten Wahlperiode als Vertreter des Nordends angehört und den Beirat aktuell im Ausschuss für Diversität, Zusammenhalt, Beteiligung und Europa vertritt. Erst vor einigen Jahren wurde das Rederecht qua Satzungsänderung eingeführt; seit zwei Jahren tagt der Seniorenbeirat zudem in öffentlicher Sitzung. „Beide Änderungen mussten wir hart erkämpfen, aber sie geben unserem Gremium mehr Möglichkeiten und mehr Sichtbarkeit“, erinnert sich der 82-jährige, der seinerzeit als erster GRÜNER Vertreter in den Seniorenbeirat delegiert wurde. Wie wichtig die Arbeit des Seniorenbeirates ist, zeigt sich beispielsweise in Fechenheim, wo sich das Gremium aktuell für die Sanierung einer Seniorenwohnanlage stark macht. „Es sind die Menschen mit wenig Einkommen, die es sich nicht leisten können, aus dem marode gewordenen Gebäude auszuziehen. Ihnen wollen wir helfen“, sagt Pieter Zandee. Am Herzen liegt dem Nordendler  auch die Mobilität der Senior*innen im eigenen Stadtteil: „Barrierefreiheit ist und bleibt im Nordend ein Thema, außerdem möchte ich mich dafür stark machen, dass die Bankfilialen im Stadtteil erhalten bleiben. Und das Toilettenkonzept muss endlich umgesetzt werden“. Ein offenes Ohr für alle Menschen im Nordend hat Pieter Zandee jeden Dienstag von 11.00 – 12.00 Uhr während der Sprechstunde im Bürgertreff am Merianplatz. 

Viermal im Jahr kommt der Seniorenbeirat zusammen. In der vergangenen Woche fand die erste Sitzung der aktuellen Wahlperiode statt, bei der sich der Beirat konstituiert hat. Dass Pieter Zandee dabei als stellvertretender Vorstand des Gremiums wieder gewählt wurde, freut uns GRÜNE im Nordend natürlich sehr. 

Wir gratulieren Pieter ganz herzlich zur Wiederwahl und wünschen ihm für die vor ihm liegenden Aufgaben viel Erfolg und Freude! 

 

 

Mit Marcus unterwegs im Wahlkreis – Zu Besuch bei berami

Wer neu in Deutschland ist, ist nicht unbedingt neu im Beruf. Doch Arbeitserfahrung allein hilft nicht beim Wiedereinstieg. Davor stehen Fragen wie: Welcher hiesige Abschluss entspricht meiner Qualifizierung? Wer erkennt sie an? Welche Unterlagen brauche ich dafür? Und wie weiter, wenn ich die Sprache noch nicht ausreichend spreche?

Ohne Antworten hierauf bleiben Potentiale ungenutzt – für Menschen, die zu uns kommen und für die Gemeinschaft.

Berami hilft seit über 30 Jahren, hierbei zu vermitteln und ist nun von Bornheim ins Nordend umgezogen. Ein Grund mehr, mit unserer GRÜNEN Ortsvorsteherin Karin Guder den Verein mal wieder zu besuchen. Unter den neuen Leitung von Andrea Ulrich und Irina Lagutova, die als Tandem die über 50 Mitarbeitenden am Nibelungenplatz führen, entfaltet sich ein beeindruckendes Angebotsspektrum. 

In verschiedenen Geschäftsfeldern helfen sie Menschen mit Migrationserfahrung, meist Frauen, den Weg in die Arbeitswelt zu ebnen – durch Beratung, Deutschkurse, Berufsorientierung, Qualifizierung oder mit Mentoring. Aber auch Projekte zur Demokratisierung beinhaltet das Portfolio. Von der Förderung von Demokratiekompetenz in Unternehmen über die Arbeit mit migrantischen Vereinen und Initiativen bis zu Einmisch- und Mitmach-Projekten im Bereich des gesellschaftlichen und politischen Engagements. 

GRÜNE in Regierungsfunktionen in Stadt und Land unterstützen den Verein seit Jahren. Auch die beim Gespräch geäußerten Wünsche werde ich gezielt versuchen, voranzutreiben. Berami benötigt etwa Firmen, die sich an den Programmen beteiligen, sie brauchen eine dauerhafte Finanzierungsperspektive und weniger Bürokratie bei Förderanträgen. Ich werde das in Frankfurt und Hessen bei Multiplikatoren (Minister, IHK usw.) „einspeisen“ und dem nachgehen.

Der Verein und seine Arbeit und Ziele liegen uns GRÜNEN programmatisch sehr am Herzen. Neben der Wertschätzung können sie auf unsere Hilfe zählen. Wer Freunde und Bekannte mit Migrationserfahrung hat, die den beruflichen (Wieder-) Einstieg suchen oder selbst in der Situation ist, ist bei berami an der richtigen Adresse. 

 

In der IQ Hotline Anerkennung klärt berami montags, dienstags, mittwochs und freitags von 09.00 – 12.30 Uhr und donnerstags von 14.00 – 17.30 Uhr unter 0800/1301040 erste Fragen. Und unter anerkennung@remove-this.berami.de gibt es Erstinformationen außerhalb der Servicezeit. 

Veranstaltungstipp: Putins Krieg – was tun?

Wir alle hatten unsere Hoffnung auf die Vermittlungsgespräche in der Türkei gesetzt – ohne Ergebnis sind die Verhandelnden auseinandergegangen. Unvermindert geht der entsetzliche Krieg in der Ukraine weiter und bedroht das Leben und die Gesundheit von Männer, Frauen und Kindern. Unvermindert stehen die großen Städte unter Beschuss, versuchen verzweifelte Menschen zu fliehen. Aber was tun, um Putins Krieg zu beenden? Diese Frage diskutieren auf Einladung der Frankfurter Rundschau am kommenden Mittwoch, 16. März, Dr. Matthias Dembinski vom Leibnitz-Institut Hesssische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Dr. Manfred Sapper, Chefredakteur der Zeitschrift Osteuropa und Agnieszka Brugger, die für uns GRÜNE im Bundestag sitzt und dort stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Mitglied im Verteidigungsausschuss und stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen und im Innenausschuss ist. 

Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr; teilnehmen könnt ihr nach Anmeldung vor Ort im Haus am Domoder die Diskussion bequem von zu Hause aus im Livestream verfolgen. 

Veranstaltungstipp: 60 Jahre Amnesty International und 50 Jahre Amnesty Frankfurt

Im Dezember 1960 las der britische Rechtsanwalt Peter Benenson einen Artikel über zwei portugiesische Studenten, die in Lissabon verhaftet wurden, nur weil sie in einem Restaurant auf die Freiheit angestoßen hatten. Der Gedanke, sich für diejenigen einzusetzen, die als politisch Andersdenkende verfolgt, inhaftiert, gefoltert und ermordet wurden, ließ ihn nicht mehr los. Am 28. Mai 1961 gründete er die Organisation Amnesty International, die bereits im Juni des gleichen Jahres einen deutschen Ableger erhielt. Heute gehören Amnesty mehr als sieben Millionen Menschen in mehr als 150 Staaten an. Mit unzähligen Briefen und Petitionen setzen sie sich unermüdlich für die Freilassung politischer Gefangener in der ganzen Welt ein.  In Frankfurt ist die Organisation seit 1970 vertreten. Beide runden Geburtstage werden am kommenden Donnerstag, 17. März, mit einer Festveranstaltung im Schauspiel Frankfurt gewürdigt. Zu den Redner*innen, die über die Anfänge, Gegenwart und Zukunft der Menschenrechtsarbeit diskutieren, gehören unter anderem unsere GRÜNE Stadtverordnete aus dem Nordend, Mirrianne Mahn, sowie der stellvertretende hessische Ministerpräsident Tarek Al-Wazir. Abgerundet wird der Abend durch ein Showprogramm mit Musik, Theater und Comedy. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr, Tickets sind hier zum Preis von fünf Euro erhältlich. Im Schauspielhaus gilt 2G+, während des gesamten Aufenthaltes ist eine medizinische Maske obligatorisch.

 

Aufruf: Gedenken an die 1616 Häftlinge des KZ Katzbach

Bereits vor einiger Zeit haben wir auf die Aktion des Vereins LAGG (Leben und Arbeiten im Gallus und Griesheim) aufmerksam gemacht: Zum 77. Mal jährt sich am 19. März der Tag, an dem die Häftlinge des KZ Katzbach von den Nazis auf einen der berüchtigten Todesmärsche geschickt wurden, um vor dem Einmarsch der amerikanischen Truppen alle Beweise für die Existenz des KZ zu vernichten. Dass der 19. März außerdem der Internationale Tag gegen Rassismus ist, ist ein weiterer Aspekt, der mit der Aktion gewürdigt werden wird.

Nicht zuletzt dank der Arbeit des Vereins wissen wir heute: Ja, auf dem Gelände der Adlerwerke unweit der Galluswarte befand sich während der Nazi-Diktatur die Außenstelle eines Konzentrationslagers. 1616 Häftlinge wurden hier gezwungen, Maschinen- und Waffenbauteile für die deutsche Wehrmacht zu produzieren. An sie erinnert LAGG am kommenden Samstag. Ab 14.00 Uhr zieht sich eine Menschenkettevon der Friedens- bis zur Flößerbrücke am nördlichen Mainufer entlang. Jede*r der Teilnehmenden trägt dabei ein Schild mit dem Namen und den Daten eines der Gefangenen. 

Auch wenn aktuell alle Namen vergeben sind, könnt ihr euch weiterhin unter gedenken@remove-this.lagg-ev.de für die Aktion anmelden oder auch spontan vorbeikommen. Falls möglich, druckt euch ein Schild mit dem Text „Wir gedenken der 1616 KZ-Häftlinge in den ehemaligen Adlerwerken“ aus und bringt es zur Demo mit. Dass die geltenden Corona-Schutzmaßnahmen zu beachten sind, versteht sich von selbst – bitte tragt unbedingt eine Maske, falls der Mindestabstand vor Ort nicht eingehalten werden kann. 

Mehr zur Geschichte des KZ Katzbach erfahrt ihr hier.

 

Herzlichen Glückwunsch: 25 Jahre als Stadtbezirksvorsteher im Dienst des Nordends

Viele Stadtbezirksvorsteher*innen üben ihr Ehrenamt bereits seit Jahren, gar Jahrzehnten aus. In der vergangenen Woche wurden sie für 25-jährige (in einem Fall sogar 40-jährige) Tätigkeit mit einer Urkunde aus den Händen von Stadtkämmerer Bastian Bergerhoff und Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner-Gölbasi, ausgezeichnet. Dass sich unter den Geehrten auch unser Stadtbezirksvorsteher aus dem Nordend Willi Pressmar befand, freut uns natürlich ganz besonders. 

Seit vielen Jahren betreut Willi das Gebiet rund um den Friedberger Platz, den Luisenplatz, den Merianplatz und den Matthias-Beltz-Platz. Angesichts der seit Jahren zunehmend eskalierenden Konflikte zwischen meist jugendlichen Feiernden und Anwohnenden ist dies keine leichte Aufgabe: Als Mitglied der Steuerungsgruppe und des Runden Tisches bemüht sich der Stadtbezirksvorsteher unermüdlich um einen Ausgleich der Interessen. Obwohl dies reichlich „Zeit und Nerven kostet“, ist Willi Pressmar nach wie vor mit viel Engagement und Spaß bei der Sache. „Am meisten Freude machen mir die Ehrungen der Alters- und Ehejubilare, denn beim Besuch in den Wohnungen bekommt man einen ganz anderen Zugang zu den Menschen“, erzählt er. Die Vorbereitung der Wahlen, die Auswahl der Schöffinnen und Schöffen für den Bezirk und natürlich die Beratung von Bürgerinnen und Bürgern sind weitere Aufgaben des Stadtbezirksvorstehers. Zweimal pro Woche bietet Willi Pressmar hierzu eine Sprechstunde im Stadtteiltreff an. Zu seinem Ehrenamt gekommen ist Willi über sein Engagement für Kita-Plätze im Stadtteil und sein Mandat im Ortsbeirat, das er in den 80er-Jahren ausübte. „Sobald man Kinder hat und auch im Alter schaut man mehr darauf, was im Stadtteil passiert, auch wenn man sich vorher eher um die Weltpolitik gekümmert hat“, weiß der 76-jährige. Trotz der zunehmenden Gentrifizierung, die vor allem das Nordend-West sehr verändert hat, sieht er sich nach wie vor als „Nordend-Patrioten“. Seinen Stadtteil aktiv mitzugestalten und den Menschen wirklich weiterzuhelfen, quasi als Schnittstelle zwischen den Bürgerinnen und Bürgern im Stadtbezirk, den Ämtern und dem Magistrat – das ist es, was für Willi Pressmar den größten Reiz an der Aufgabe als Stadtbezirksvorsteher ausmacht. 

Wir GRÜNE im Nordend gratulieren Willi ganz herzlich zu der verdienten Ehrung! 

 

Die Paulskirche - Ein Symbol für Demokratie

2023 jährt sich die Zusammenkunft der Nationalversammlung in der Paulskirche, bei der die erste deutsche Verfassung mit Grundrechten erarbeitet wurde, zum 175. Mal. Bei der Planung der Feierlichkeiten und des Hauses der Demokratie, das Partizipation, politisch-historische Bildung und demokratische Prozesse erfahrbar machen soll, sollten gerade die Menschen stärker einbezogen werden, die ansonsten wenig Möglichkeiten haben, gehört zu werden, etwa weil sie – wie 150.000 Frankfurterinnen und Frankfurter - kein Wahlrecht besitzen. Denn sie alle sind gefragt, in einer Zeit, in der Demokratie zunehmend auf der Straße ausgetragen und gegen antidemokratische Tendenzen immer wieder errungen und verteidigt werden muss. Dies fordert unsere GRÜNE Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg in einem Gastbeitrag, den sie in der Frankfurter Allgemeinen vom Donnerstag veröffentlicht hat. Den ganzen Text könnt ihr hier nachlesen. 

Ukraine: Wie helfen? Wo informieren?

Zahlreiche Organisationen rufen auch in Frankfurt und im Nordend zur Solidarität und zu Spenden für die Ukraine auf. Sachspenden sind, wenngleich gut gemeint, derzeit allerdings weniger sinnvoll, da kaum Möglichkeiten bestehen, die Güter zu den Betroffenen zu transportieren. Weitaus sinnvoller ist es, Organisationen, die sich für die Menschen in der Ukraine und für in Deutschland Schutzsuchende einsetzen, mit einer Geldspende zu unterstützen.

Spenden könnt ihr beispielsweise an die Aktion „Deutschland hilft“, die über Bündnisorganisationen Nothilfe in der Ukraine organisiert. Auch das DRK unterstützt die Menschen vor Ort und auf der Flucht mit Soforthilfemaßnahmen. Die UNO-Flüchtlingshilfe hilft Bedürftigen mit Decken, Matratzen und Hilfsgütern, die über die sechs Koordinierungsbüros im Land besorgt und verteilt werden. Vor allem an Kinder wendet sich die Hilfe, die UNICEF vor Ort leistet. 

In den kommenden Wochen werden Schutzsuchende aus der Ukraine auch in Frankfurt erwartet. Wer geflüchteten Menschen in der Stadt Wohnraum anbieten kann, kann sich per Mail an wohnraum@remove-this.frankfurt-hilft.de wenden. 

Gesucht werden aktuell auch Frankfurter*innen, die bei Übersetzungen helfen können. Bitte meldet euch unter 069 212-44270.

Menschen, die aus der Ukraine eingereist sind,  dauerhaft in Frankfurt bleiben möchten und Hilfs- bzw. Unterstützungsbedarf haben, bzw. deren Angehörige können sich an folgende Rufnummer wenden und erhalten dort Beratung: 069-212 48444. 

 

Alle Infos zur Ukraine und aktualisierte Spenden- und Hilfsmöglichkeiten findet ihr auf der Webseite von Frankfurt hilft.

 

Zur Diskussion über die aktuelle Lage in der Ukraine lädt in der kommenden Woche die UAG Frieden und Internationales ein, die sich als Unter-AG der LAG Frieden, Internationales und Europa (FREI) wieder neu konstituiert. Die Auftakt-Sitzung der UAG findet am morgigen Montag, 07.03. um 19.00 Uhr statt, einwählen könnt ihr euch hier.

 

Putins Krieg – Was tun?“ fragt die Frankfurter Rundschau im Stadtgespräch, das  am Mittwoch, 16. März ab 19.00 Uhr im Haus am Dom stattfindet. Auf dem Podium sitzt u.a. Agnieszka Brugger (MdB). Eine Präsenzteilnahme ist nach Anmeldung unter www.fr.de/anmeldung (Stichwort HSFK) möglich, im Livestream könnt ihr die Veranstaltung hier verfolgen. 

 

Der Krieg der Frauen

Sowohl in Russland als auch in der Ukraine ist der Internationale Frauentag am 08. März nicht nur ein Aktionstag, sondern sogar ein gesetzlicher Feiertag. Vor dem Hintergrund des entsetzlichen – und männlich initiierten! - Angriffskrieges in der Ukraine ist die Mahnung an die Gleichstellung, die Würde und die Rechte der Frauen dringlicher denn je. Denn es sind die Frauen, die unter dem Krieg in besonderem Maße leiden. Weiterlesen…

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Endlich die Lücke schließen!

Dass der Equal Pay Day - also der Tag, bis zum Frauen arbeiten müssen, um das Gleiche verdient zu haben wie die Männer bereits am 31. Dezember  - in diesem Jahr erstmals sogar noch vor dem Weltfrauentag liegt, ist natürlich erst einmal positiv. Aber -  es gibt auch eine schlechte Nachricht. Weiterlesen…

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Mahnwache gegen Querdenker-Demos im Nordend

Auch am vergangenen Samstag haben wieder Mitglieder der Stadtteilgruppe und der Ortsbeiratsfraktion gemeinsam mit der Initiative „Nordend Nachbarschaft Bunt & Solidarisch“ gegen die wiederholten Querdenker-Demonstrationszüge durch unser Nordend demonstriert. Durch unsere Teilnahme an der Mahnwache solidarisieren sich die GRÜNEN im Nordend mit den Anwohner*innen und setzen gemeinsam ein Zeichen gegen Verschwörungstheorien und Falschinformationen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie.

 

Mahnwachen im Nordend: jeden Samstag ab 14.00 Uhr im Oeder Weg/Tor zur Kastanienallee

Mit Marcus unterwegs im Wahlkreis – Ein Besuch beim Netzwerk für gemeinschaftliches Wohnen Frankfurt

Wir leben in einer Stadt mit rund 50 Prozent Single-Haushalten, stark umkämpftem Immobilienmarkt und entsprechenden städteplanerischen, demografischen wie gesellschaftlichen Herausforderungen. Langfristig bezahlbarer Wohnraum, der gleichzeitig sozial und ökologisch ist, klingt da fast nach Utopie. Dennoch benötigen wir genau hierzulande innovative Lösungsansätze….

Mit unserer stellvertretenden Ortsbeiratsfraktionsvorsitzenden Andrea Kroll besuchte ich daher Birgit Kaspar, Laura Reuter, Afra Höck, Mario Como und Robin Mohr vom Netzwerk für gemeinschaftliches Wohnen Frankfurt. Das Thema: Gemeinschaftliches Wohnen als innovative Form des Bauens und Wohnens -selbstorganisiert, nachhaltig und an den Bedürfnissen von Bewohner*innen und Nachbarschaft ausgerichtet. Für alle, die mehr erfahren wollen, betreibt der Verein gleich drei Anlaufstellen:

Die Koordinierungs- und Beratungsstelle Frankfurt (KuB) berät Bürger*innen und stärkt die strategische Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen für gemeinschaftliches Wohnen, auch durch Initiierung von Konzeptverfahren im Rahmen des Frankfurter Baulandbeschlusses.

Die genossenschaftliche Immobilienagentur Frankfurt (GIMA Frankfurt) ist Anlaufstelle für sozialverträgliche und gemeinwohlorientierte Hausverkäufe und bringt Eigentümer*innen, Bewohner*innen und gemeinwohlorientierte Immobilienunternehmen zusammen.

Und last but not least die Landesberatungsstelle gemeinschaftliches Wohnen in Hessen. Die vom Land geförderte Stelle hat das Ziel, dass sich hessenweit vielfältige, selbstorganisierte Wohnprojekte für alle Altersgruppen entwickeln, die eine positive Ausstrahlung in ihre Quartiere und Ortschaften entfalten. Ein wichtiger, innovativer Ansatz zukünftigen Wohnens, den wir GRÜNE gerne unterstützen.

Wer reinschnuppern möchte, hat – so Corona es zulässt – bald die Chance, sich Projekte vor Ort anzusehen, den am 14. Mai ist offener Wohnprojekttag.

 

Veranstaltungstipp: Freier Zugang zur Beratung – Berlin Calling

Unter diesem Motto ruft das Frankfurter Bündnis für Frauenrechte am kommenden Samstag, 05. März zu einer Demo auf. Hintergrund sind die Mahnwachen von Abtreibungsgegner*innen, die seit inzwischen fünf Jahren versuchen, ratsuchende Frauen zu beeinflussen, indem sie laut beten, singen und Plakate mit Schockbildern präsentieren. Durch das Engagement der GRÜNEN in Hessen gelang es 2019, eine sogenannte Handreichung des Innenministeriums zu erreichen, wonach solche Mahnwachen unmittelbar vor dem Eingang von pro familia nicht mehr zulässig sind. Am 16.12.2021 hat das Frankfurter Verwaltungsgericht jedoch der Klage der Abtreibungsgegner*innen stattgegeben und unter Verweis auf das Versammlungs- und Demonstrationsrecht festgestellt: „Frauen, die eine Schwangerschaft beenden wollen, müssen es aushalten, dabei mit anderen Meinungen konfrontiert zu werden“. Zum Glück erlangte das Urteil keine Rechtskraft, so dass die Stadt Frankfurt die Auflagen wieder erteilen konnte. Mit der Demo setzt sich das Bündnis dafür ein, dass die Persönlichkeitsrechte der Frauen besser geschützt werden und die Mahnwachen vor den Beratungsstellen dauerhaft unterbunden bleiben, in dem endlich eine entsprechende gesetzliche Regelung geschaffen wird. Denn Grundrechtskonflikte zu Lasten von Schwangeren zu regeln, ist frauenverachtend und Frauenrecht ist Menschenrecht! 

Die Demo beginnt um 11.00 Uhr an der Bockenheimer Warte, ab 12.00 Uhr findet auf dem Opernplatz eine Kundgebung und Townhall statt, zu der unter anderem Anne Spiegel (Bundesfamilienministerin) angefragt ist und aus den Reihen der GRÜNEN Terry Reintke (MdEP), Frauendezernentin Rosemarie Heilig und Ursula auf der Heide teilnehmen werden. 

 

Hintergrund: Krieg in der Ukraine

„Wir sind heute morgen in einer anderen Welt aufgewacht“, sagte Außenministerin Annalena Baerbock am Donnerstag. In der Nacht waren russische Truppen in die Ukraine einmarschiert. Zum ersten Mal seit 80 Jahren hat auf europäischem Boden ein Land ein anderes angegriffen. Wir haben für euch zusammengestellt, wie es dazu kommen konnte, wie die Sanktionen der EU aussehen, welche Konsequenzen innerhalb der GRÜNEN kontrovers diskutiert werden (oder wurden) und wie wir in Frankfurt und überall auf der Welt jetzt Solidarität zeigen und die Menschen in der  Ukraine unterstützen können. Gerade die jüngst korrigierten Entscheidungen zum Ausschluss Russlands vom SWIFT-Verfahren und zur Lieferung von Defensivwaffen an die Ukraine zeigen, wie notwendig es für unsere Politiker*innen ist, angesichts der nie dagewesenen Bedrohung für den europäischen Frieden, in ihren Abwägungen flexibel zu bleiben, auch wenn dies die Abkehr von bislang mit guten Gründen vertretenen Positionen bedeutet. Weiterlesen…

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Mit Marcus Bocklet unterwegs im Wahlkreis: Besuch bei der Initiative Allenstein e.V.

Anfang des Monats war ich mit unserer Stadtteilgruppensprecherin Heike Strobel und der stellvertretenden Ortsbeiratsfraktionsvorsitzenden Andrea Kroll bei Heike Rösch, der Leiterin der Initiative Allenstein. Die Selbsthilfegruppe mit sozialpädagogischer Begleitung für Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung bietet ein breites Angebotsspektrum von Kultur- und Freizeitangeboten, Kulinarischem, Sportlichem und Beratung, etwa bei Behördengängen. Dabei stehen Austausch und gegenseitige Unterstützung im Fokus. 

Das bedeutet Gesprächsrunden (mit und ohne Sozialpädagog*innen), aber auch individuelle Beratung, Begleitung und Förderung sowie jede Menge gemeinsamer Aktivitäten; vom Kegeln und Gymnastik über das Mitmachen in einer Band, Zeitung oder Theatergruppe bis hin zum Kochen oder Gruppenreisen. Und weil Selbstverwaltung ein bedeutender Aspekt der Initiative ist, wird regelmäßig im AllensteinRAT getagt. 

Kurzum: ein tolles Projekt, das mit fachlicher Unterstützung, Teilhabe und Autonomie stärkt. Auch wir GRÜNE wollen dazu beitragen, dass Hessen noch inklusiver wird und Menschen mit Behinderungen selbstbestimmt leben und gesellschaftlich teilhaben können. Im Land haben wir daher erst kürzlich den Selbsthilfeetat deutlich erhöht. Ein richtiger und wichtiger Schritt. 

Dennoch bin ich politisch nach dem Gespräch umso überzeugter, dass auch die Situation der sozialpädagogischen Betreuer*innen verbessert werden muss. Im nächsten Landtagswahlkampf werde ich mich deshalb dafür einsetzen, dass bei allen Zuschüssen zukünftig eine Anpassung bezüglich Inflation und gestiegener Löhne erfolgt. Persönlich hat mich besonders beeindruckt, dass die Schreibgruppe der Initiative, die „Allenfedern“ während der Corona-Zeit ihren ersten Roman erarbeitet hat. Für den 09. April ist die Vorstellung mit Lesung und Signierstunde von „Kein Lockdown für die Liebe“ geplant. Ich freu mich darauf!

Veranstaltungstipp: Klimawandel: Alles schon zu spät?

Wir alle haben die heißen Sommer 2018, 2019 und 2020 noch in – zumindest was Pflanzen, Bäume, Wiesen und auch unsere Gesundheit angeht – nicht gerade bester Erinnerung. Auch wenn der Sommer 2021 kühler und regnerischer ausfiel – die Zahl der Hochsommertage mit über 30 Grad und „tropischen“ Nächten steigt gerade in unserer dichtbebauten Stadt. Ob und wie sich der Klimawandel noch aufhalten lässt und wie die Politik gegensteuern kann – darüber diskutiert unsere GRÜNE Umweltdezernentin Rosemarie Heilig am morgigen Montag, 21. Februar, mit dem früheren FR-Redakteur Claus-Jürgen Göpfert im Club Voltaire. An der Veranstaltung könnt ihr  unter Beachtung der 2G-Plus-Regeln vor Ort teilnehmen, wenn ihr euch vorher hieranmeldet. Oder ihr verfolgt die Diskussion bequem von zu Hause aus im Livestream

Neue Reihe der Heinrich-Böll-Stiftung: Die feministische Presserunde

Seit 35 Jahren gehört der Presseclub um 12.00 Uhr für viele zum Sonntag wie abends der Tatort. Eine feministische Alternative bietet ab jetzt die Heinrich-Böll-Stiftung Hessen:  An jedem letzten Sonntag im Monat diskutieren Journalistinnen über aktuelle Themen wie die Klimakrise, die Wohnungsnot oder die Gesundheitsreform – kritisch, kontrovers, sachkundig und natürlich ebenfalls um 12.00 Uhr

Den Auftakt machen am kommenden Sonntag (27. Februar) Mithu Sanyal (WDR), Teresa Bücker (freie Journalistin und Autorin), Hadija Haruna-Oelker (HR) und Ulrike Herrmann (taz). Das ganze könnt ihr im Livestream auf Youtube verfolgen – den Einwahllink und alle Infos findet ihr auf der Webseite der Heinrich-Böll-Stiftung hier

Am Freitag tagt der Ortsbeirat

Achtung: Neue Zeit und neuer Ort – denn da das Bürgerhaus Bornheim derzeit von einem Wasserschaden betroffen ist, findet die Sitzung des Ortsbeirates abermals nicht wie gewohnt am Donnerstag, sondern erst am Freitag, 18. Februar, statt. Als „Ausweichquartier“ steht der Plenarsaal im Römer offen  - allerdings coronabedingt nur für eine begrenzte Anzahl von Besucher*innen, die zudem geimpft, genesen oder getestet sein (3G-Regel) sowie mindestens eine medizinische Maske tragen müssen. 

 

Welche Anträge wir GRÜNE dieses Mal einbringen wollen, erfahrt ihr hier

 

Die GRÜNE Ortsbeiratsfraktion tagt am Montag, 14.02.21 um 19.30 Uhr im digitalen Konferenzraum https://konferenz.netzbegruenung.de/OBR3

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Mit Marcus Bocklet unterwegs im Wahlkreis – Ein Besuch bei Waggong

Noch nie was von Waggong gehört? Kann nur an den dicken Wänden des Hochbunkers in der Germaniastraße liegen, denn Waggong e.V. ist seit über 30 Jahren in der freien Kulturszene musikalisch aktiv. Grundsätzlich nicht unbedingt leise, aber dennoch gut für die Nachbarschaft…

Mit unserer Ortsvorsteherin Karin Guder und unserer stellvertretenden Ortsbeiratsfraktionssprecherin Andrea Kroll war ich Anfang Februar zu Gast bei Roland Frischkorn, Renate Asmus, Fritz Müller, Uta Wagner und Katrin Zurburg. Im Zentrum ihrer international beachteten Arbeit steht ein umfangreiches Musik-Weiterbildungsprogramm. Für alle Altersgruppen und Kenntnisstände gibt es passende praxisorientierte Angebote. Aber auch Musiktheorie, gemeinsame Improvisation, Konzert-, Theater- oder Projektveranstaltungen kommen in der Kulturwerkstatt nicht zu kurz.

Ein toller Raum der Begegnung, Vernetzung und individuellen Förderung, die auch Talente erreicht, die Angebote „klassischer“ Musikschulen nicht erreichen. Wer jemanden kennt, der oder die ein Instrument lernen will, schickt ihn zur Kulturwerkstatt

 

Macht mit: Frankfurter Erklärung – Solidarität und Zusammenhalt

Initiiert unter anderem von unserer Frankfurter Landtagsabgeordneten Martina Feldmayer wurde am Freitag die „Frankfurter Erklärung Solidarität und Zusammenhalt“ veröffentlicht, die den Umgang mit der aktuellen Situation thematisiert – vor allem vor dem Hintergrund der inzwischen wöchentlich stattfindenden Corona-Proteste, die auch durchs Nordend führen. 

„Die Corona-Pandemie stellt uns vor große Herausforderungen“, heißt es in der Erklärung. „Besonders die Menschen, die in Kranken- und Pflegeberufen, aber auch in vielen anderen systemrelevanten Berufen oder im Ehrenamt arbeiten, leisten Enormes – bis an die Grenzen der Erschöpfung. Vor diesem Hintergrund ist weiterhin vorsichtiges und solidarisches Handeln jede*s Einzelnen* notwendig, damit die Krankenstationen und damit die Beschäftigten nicht durch unvorsichtiges oder sogar vorsätzliches Handeln weiter belastet werden. Zusammenhalt, Solidarität, Achtsamkeit, Vorsicht und Geduld sind weiterhin das Gebot der Stunde. Impfen ist der Weg, der uns aus der Pandemie hilft. Es ist klar, dass jede Corona-Maßnahme auch weiterhin diskutiert werden kann und kritisch hinterfragt werden darf. Das geschieht auch tagtäglich in unseren Parlamenten auf allen Ebenen. Dies gehört zu den Grundsätzen unserer Demokratie. Das Demonstrationsrecht und das Recht auf Meinungsfreiheit sind grundgesetzlich verbriefte hohe Güter, die selbstverständlich auch in Pandemiezeiten gelten, daher ist es falsch, wenn von sogenannten Spaziergänger*innen das Bild der Bundesrepublik Deutschland als Diktatur gezeichnet wird. In einer Diktatur wären diese sogenannten Spaziergänge schlicht nicht möglich bzw. die Menschen, die daran teilnehmen würden, wären Repressionen und Verfolgung ausgesetzt. Wir, die Unterzeichnenden, verurteilen, dass es im Zuge der Demonstrationen der Corona-Leugner*innen zu antisemitischer Hetze, Holocaustleugnung und -verharmlosung gekommen ist. Dies ist unerträglich und widerspricht unserem demokratischen Grundkonsens. Wir stellen fest, dass bei den Demonstrationen der Corona-Leugner*innen auch Rechtsextreme*, Rechte* und Feind*innen unserer Verfassung teilnehmen. Wer an diesen Demonstrationen trotzdem weiterhin teilnimmt, sollte sich bewusst sein, mit wem er oder sie dort zusammen demonstriert. Wer Fragen zur Impfung hat und über Corona-Regeln diskutieren will, hat unser Verständnis, wer die Corona-Politik und die Kritik daran als Vehikel nutzt, um krude Verschwörungsmythen, Hass und Hetze zu verbreiten oder unsere Demokratie versucht verächtlich zu machen, hat kein Verständnis verdient. Wir rufen daher dazu auf, sich gemeinsam mit uns für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft einzusetzen, den Menschen, die ehrenamtlich und in unterschiedlichen Berufen für uns da sind, den Rücken zu stärken und sich nicht an den sogenannten Spaziergängen der Corona-Leugner*innen zu beteiligen. Frankfurt ist eine weltoffene Stadt und soll es bleiben.“

Mehr als 70 Politiker*innen und Menschen aus der Stadtgesellschaft haben die Erklärung unterzeichnet, darunter die Frankfurter Landtagsabgeordneten Marcus BockletMirjam SchmidtMiriam Dahlke und Taylan Burcu, Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner-Gölbasi, Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Stadtkämmerer Dr. Bastian Bergerhoff, die Dezernent*innen Elke VoitlRosemarie Heilig und Stefan Majer, die ehemalige Bürgermeisterin Jutta Ebeling sowie unsere Vorstandssprecher*innen Julia Frank und Götz von Stumpfeld. Unter www.frankfurt-stabil.de könnt ihr die Erklärung ebenfalls unterzeichnen. 

 

Neu im Nordend: Eine Agentur für bezahlbaren Wohnraum

Ein Mehrfamilienhaus wird verkauft, die Mieter*innen erhalten eine saftige Mieterhöhung, können diese nicht bezahlen und sind gezwungen aus ihrer Wohnung und meistens auch aus ihrem angestammten Quartier wegzuziehen. Leider ist dieses Szenario (nicht nur) im Nordend seit Jahren an der Tagesordnung. 

Um solche Schicksale künftig zu verhindern und der Gentrifizierung entgegenzuwirken, hat die Stadt Frankfurt mit mehreren Wohnungsbaugenossenschaften die genossenschaftliche Immobilienagentur GIMA gegründet. Die im Amt für Wohnungswesen in der Adickesallee ansässige Agentur versteht sich als Ansprechpartnerin für Eigentümer*innen, die ihre Immobilie sozialverträglich veräußern wollen. Sie vermittelt die Verkaufsinteressierten an ihre Mitglieder - genossenschaftliche Wohngesellschaften und gemeinwohlorientierte Wohnungsunternehmen - berät beim Verkauf und zeigt auch Möglichkeiten wie das Erbbaurecht, Leibrente, Niesbrauch und lebenslanges Wohnrecht auf. Der Vorteil liegt für alle Seiten auf der Hand: Eigentümer*innen erhalten einen fairen Preis und haben zugleich die Gewissheit, dass ihre oft langjährigen Mieter*innen vor Verdrängung geschützt sind. Denn anders als bei Investor*innen steht für die Mitglieder der GIMA die Gewinnerzielung nicht im Vordergrund – sie garantieren auch nach einem Verkauf dauerhafte Mietverhältnisse bei bezahlbaren Mieten.

Interessant ist das Angebot der GIMA auch für Mieter*innen, die sich zusammentun wollen, um das von ihnen bewohnte Haus selbst zu erwerben. Auch sie berät die Agentur hinsichtlich der rechtlichen Möglichkeiten. 

Wir GRÜNE im Nordend begrüßen das neue Angebot sehr und hoffen, dass es dazu beiträgt, wirksam vor Verdrängung zu schützen und bezahlbaren Wohnraum im Nordend und in ganz Frankfurt zu erhalten. 

 

Mehr über die GIMA erfahrt ihr hier. Kontaktieren könnt ihr die Agentur telefonisch unter 069-9592 8082 oder per Mail an info@remove-this.gima-frankfurt.de

 

Veranstaltungstipp: WIR SIND HIER

Zum zweiten Mal lädt das Literaturhaus Frankfurt am kommenden Wochenende zum Festival für kulturelle Diversität „WIR SIND HIER“. Premiere feierte das Festival im vergangenen Jahr zum ersten Jahrestag der Mordanschläge von Hanau. „Die Ereignisse, Verluste und Wunden des 19. Februar 2020 bleiben“, sagt Literaturhausleiter Hauke Hückstädt. „Es kommt aber auch darauf an, etwas dagegenzusetzen. Unsere Werkzeuge sind die Worte, unser Sprechen, unsere Widerreden, unsere Geschichten.“ WIR SIND HIER zeigt die Vielfalt deutschsprachiger Literatur und gibt Menschen Raum, die aufgrund ihrer Arbeit, ihres Geschlechts und/oder ihrer tatsächlichen oder vermeintlichen Herkunft oder Religion Opfer von Diskriminierung sind. Im Fokus der Diskussionen und Lesungen stehen die Entwicklung antirassistischer Arbeit in Politik, Literatur und Gesellschaft, der Zusammenhang von Frauenfeindlichkeit und Rassismus, das Schreiben nach Ereignissen wie dem Mordanschlag von Hanau 2020 und das Vererben und Ererben von Migrationsgeschichten. Auf dem Podium des Eröffnungsabends am Freitag um 19.30 Uhr sitzt unter anderem unsere GRÜNE Stadtverordnete Mirrianne Mahn. Die Saaltickets sind bereits ausverkauft, alle Veranstaltungen können zum Preis von 5 Euro jedoch auch im Stream verfolgt werden. Das komplette Festival-Programm findet ihr hier; die Tickets könnt ihr hier erwerben.

Mit Marcus Bocklet unterwegs im Wahlkreis

Seit Januar beleben wir alte Traditionen vorsichtig neu und besuchen Vereine, Organisationen und Institutionen im Nordend, Bornheim oder Ostend. Dabei informieren wir uns über Arbeit und Konzepte aus Bereichen wie Bildungs-, Sozial-, Kultur-, Kinderbetreuungs- oder Demokratiearbeit und fragen gezielt nach Wünschen, Anregungen oder Kritik an der aktuellen Politik. 

Den Start machten wir im Januar mit unserer Stadtteilgruppensprecherin Sabiene Döpfner im kulturellen Begegnungsraum DENKBAR. Mit der GRÜNEN Ortsvorsteherin Karin Guder tauschten wir uns mit Robert Becker von der Kooperative Erziehungsarbeit aus., die Kinder und Jugendlichen im betreuten Wohnen oder in Jugendwohngruppen begleitet. Danach ging es zu Leben in Demenz – einem Verein, der erkrankte Menschen betreut sowie deren Angehörige entlastet und schult. 

Allen gemein? Dass sie unter Corona leiden. Es fehlt z.B. an direktem Austausch und Einnahmen aus Konzerten und Lesungen: auch das Zusammenleben Jugendlicher und alter Menschen leidet. Aus Lottomitteln konnte ich unkompliziert kleinere Direkthilfen organisieren, doch bleiben Austausch und Unterstützung mit und von Gruppen, die das Gemeinleben vorantreiben gerade jetzt wichtig. 

 

GRÜNE Grüße,

Euer Marcus

 

„Der Rache nicht“ – Audiowalk jetzt zum Selbst-Laufen

Klein und auffällig ist sie, die meisten laufen achtlos an ihr vorbei, streifen sie auf dem Weg ins Theater oder in die Oper allenfalls mal mit Blicken. Tritt man dagegen näher und betrachtet die Gedenktafel neben dem Eingang am Schauspiel Frankfurt etwas genauer, dann kommt man nicht umhin, sich Fragen zu stellen: Was ist mit Hans Erl, Magda Spiegel und Joachim Gottschalk, einst gefeierte Stars an Oper und Schauspiel, geschehen? Welches Schicksal ereilte die Theaterfotografin Nini Hess? Wie wirkte sich die Machtergreifung durch die Nazis auf das kulturelle und künstlerische Leben in Frankfurt aus? Der Audiowalk „Der Rache nicht“ geht diesen Fragen nach und lädt zur Spurensuche quer durch die Frankfurter Innenstadt ein. Historisches Material verbindet sich mit Erzählpassagen, so dass man während des 90 minütigen Rundganges tief in ein dunkles Kapitel der Frankfurter Stadtgeschichte eintauchen kann. Erarbeitet wurde der Audiowalk im vergangenen Jahr vom Kollektiv Widerhall. Die Gruppe hat bereits mehrere dieser Spaziergänge mit unterschiedlichen Schwerpunkten vorgestellt, zuletzt zur Geschichte des Neuen Theaters Frankfurt, das sich einst an der Mainzer Landstraße befunden hat. 

Wer den Walk seinerzeit verpasst hat oder gerne wiederholen möchte, hat hier die Möglichkeit, sich die Audio-Datei und die Wegbeschreibung herunter zu laden und sich auf eigene Faust auf den Weg zu machen. Die Route ist etwa 3 Kilometer lang, barrierefrei und führt durch die Innenstadt bis ins Westend. 

 

Veranstaltungstipp: Taxonomie und jetzt?

Jetzt ist es offiziell: Die EU-Kommission stuft Atomkraft und fossiles Gas in der EU-Taxonomie als „nachhaltig“ ein. Damit hat die Kommission nicht nur die breite Kritik an den Plänen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ignoriert, sondern nimmt dem EU-Klimasiegel für Investitionen auch viel Glaubwürdigkeit. Das ist ein schwerer Schlag für die Energiewende in Europa. Den Atomkraft und fossiles Gas sind vieles, nur nicht nachhaltig. Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Sowohl die Mitgliedsländer als auch das Europaparlament können das Vorhaben noch stoppen. Luxemburg und Österreich haben schon angekündigt, gegen die Pläne der Kommission zu klagen. Im Europaparlament formiert sich zunehmend ein parteiübergreifendes Bündnis. Und immer mehr Bürger*innen und zivilgesellschaftliche Gruppen machen mobil. Die Reihe „Europe Calling“ lädt am kommenden Dienstag, 08. Februar ab 18.00 Uhr zum gemeinsamen Austausch mit Politiker*innen und Vertreter*innen zivilgesellschaftlicher, wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Organisationen ein. Die Veranstaltung findet online statt, anmelden könnt ihr euch hier

Unser GRÜNER Europaabgeordneter und klimapolitischer Sprecher der Fraktion, Michael Bloss, hat auf change.org eine Petition gegen das Greenwashing von Atomkraft und Gas gestartet, die bereits über 150.000 Menschen unterschrieben haben. Hier könnt ihr die Petition unterstützen. 

Die Webinar-Reihe „Europe Calling“ wurde durch Sven Giegold begründet und nach seinem Ausscheiden aus dem Europäischen Parlament durch einen Verein fortgeführt. Wie ihr „Europe Calling“ unterstützen könnt, erfahrt ihr hier.

Veranstaltungstipp: Die Pandemie und globale Demokratie

Die Corona-Pandemie hat den bereits bestehenden Trend schwächer werdender Demokratien und immer repressiveren Autokratien weiter verstärkt. In einer Online-Konferenz beleuchtet die Heinrich-Böll-Stiftung diese globalen Trends und untersucht mit Expertinnen und Experten, welchen Einfluss die Pandemie auf Demokratie und Menschenrechte hatte, welche Risiken in Europa bestehen, inwieweit die Pandemie als Instrument der Repression eingesetzt wird und wie wir uns auf die bevorstehenden großen Herausforderungen vorbereiten und demokratische Akteur*innen unterstützen können.

Die Konferenz findet in vier Panels statt, die jeweils 90 Minuten dauern. Das erste Panel beginnt amDonnerstag, 10. Februar um 10.00 Uhr, weiter geht es am gleichen Tag um 16.00 Uhr. Am Freitag stehen zwei weitere Panels (ebenfalls 10.00 Uhr und 16.00 Uhr) auf dem Programm. Die Teilnahme ist kostenlos und entweder per Zoom (Anmeldung hier) oder per Livestream möglich. 

Pressemitteilung der Ortsvorsteherin: Wieder Sprechstunden im Stadtteiltreff Merianbad

Die Ortsvorsteherin Karin Guder erklärt zum Stadtteiltreff:

 

„Im Stadtteiltreff am Merianplatz finden aufgrund der aktuellen Pandemiesituation auch im Februar keine Veranstaltungen statt. Die Sprechstunden der Ortsvorsteherin, der Stadtbezirksvorsteher*innen, der Sozialbezirksvorsteher*innen und des Schutzmannes vor Ort finden jedoch statt.“

 

Derzeit verteilen sich die Sprechstunden im Stadtteiltreff wie folgt:

 

Montag:

            16.00 – 18.00 Uhr Sozialbezirksvosteherin Gudrun Korte

Dienstag:

            09.00 – 11.00 Uhr Schutzmann vor Ort

            11.00  - 12.00 Uhr Seniorenbeauftragter Pieter Zandee

            16.00 – 18.00 Uhr Stadtbezirksvorsteher Willi Pressmar

Mittwoch:

            16.00 – 17.00 Uhr Ortsvorsteherin Karin Guder

Donnerstag:

            10.00 – 12.00 Uhr Stadtbezirksvorsteher Willi Pressmar

            15.00 – 17.00 Uhr Schutzmann vor Ort

 

Alle Sprechstunden finden unter der 2G+ - Regel statt.

 

Wir freuen uns: 2022 kehrt das Stoffel zurück!

Drei Wochen Kultur im Günthersburgpark – „live, umsonst und draußen“. Weit über die Grenzen unseres Stadtteils hinaus genießt das STOFFEL („Stalburg Offen Luft“) Kultstatus. Unvergessen sind die schönen Sommerabende auf der Picknickdecke im Park mit Bratwurst und kühlen Getränken, umgeben von guter Musik und vielen Gleichgesinnten. Zwei Jahre lang mussten wir auf dieses Vergnügen verzichten – nach der Komplettabsage 2020 gastierte das STOFFEL 2021 an unterschiedlichen Orten und nur vor jeweils kleinem Publikum. In diesem Jahr soll das Festival in altbekannter Form zurückkehren. Geplant ist es vom 15. Juli bis zum 06. August. Künstler*innen, die sich gerne mit einem Bühnenauftritt beteiligen möchten, können sich ab sofort unter info@stalburg.de  bewerben. Wir GRÜNE im Nordend freuen uns auf jeden Fall riesig auf das STOFFEL und drücken ganz fest die Daumen, dass alles gut geht und das Festival trotz Pandemie stattfinden kann. 

 

Herzlichen Glückwunsch: Omid Nouripour zum Parteisprecher gewählt

„Frieden und Eintracht“ sind hoffentlich ein gutes Omen auch für die künftige Parteispitze: Gestern Nachmittag wurde Omid Nouripour von den BDK-Delegierten im Berliner Velodrom gemeinsam mit Ricarda Land zum neuen Führungsduo von Bündnis 90/DIE GRÜNEN gewählt! Unser „Frankfurter Bub“ erzielte dabei ein tolles Ergebnis von 83 Prozent! 

Seine politische Karriere hat Omid Nouripour, der mit 13 Jahren aus dem Iran nach Frankfurt kam, 1996 bei der GRÜNEN Jugend und der Migrant*inneninitiative ImmiGRÜN begonnen. Seit 2006 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages und konnte im vergangenen Jahr als erster Frankfurter Abgeordneter das Direktmandant im Wahlkreis 183 gewinnen. Dem Bundesvorstand von Bündnis 90/DIE GRÜNEN gehörte er bereits von 2002 bis 2006 als Beisitzer an. 

Wieder „in der K-Frage“ mitspielen, hatte Omid sich in seiner gestrigen Rede zum Ziel gesetzt. Davor gilt es, die ambitionierten Ziele des Koalitionsvertrages konsequent umzusetzen und Deutschland ein ganzes Stück GRÜNER zu machen. Wichtig ist Omid dabei vor allem, dass die Klimaziele sozialverträglich erreicht werden. 

Wir GRÜNE im Nordend gratulieren Omid Nouripour ganz herzlich zur Wahl als Parteisprecher und wünschen ihm für diese Aufgabe viel Spaß und Erfolg! 

 

Die Tagesschau berichtete hier zur Wahl der Parteivorsitzenden.

Veranstaltungstipp: Podiumsgespräch anlässlich des Internationalen Tages zur Genitalverstümmelung

Über 200 Millionen Mädchen und Frauen  - so schätzt die Weltgesundheitsorganisation WHO – sind beschnitten. Die Beschneidung der weiblichen Genitalien wird in 29 afrikanischen Ländern, auf der arabischen Halbinsel und in einigen asiatischen Staaten praktiziert. Obwohl sie in vielen Ländern mittlerweile verboten ist, werden dennoch jährlich Millionen Mädchen und junge Frauen Opfer dieses menschenverachtenden Rituals – auch in Deutschland! Häufig erfolgt der Eingriff unter Vernachlässigung sämtlicher medizinischer Standards – Infektionen und Entzündungen sind die (oft tödliche) Folge. Je nachdem, wie weitreichend die Entfernung der Genitalien erfolgt  - die schwerste Form ist die vollständige Entfernung der Klitoris, der inneren Schamlippen und der inneren Seiten der äußeren Schamlippen und das anschließende Vernähen der Scheide – leiden die Opfer der Beschneidung lebenslang an Schwierigkeiten beim Urinieren, bei der Menstruation, beim Gebären und beim sexuellen Empfinden. Die meisten Mädchen sind bei ihrer Beschneidung noch keine 14 Jahre alt, manche sind noch Babys. 

Seit 2003 macht die WHO jährlich am 06. Februar mit dem Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung auf diese Form der Menschenrechtsverletzung aufmerksam. 

Am kommenden Sonntag lädt der Frankfurter Kreisverband von Bündnis 90/Die GRÜNEN anlässlich dieses Tages zu einer (virtuellen) Podiumsdiskussion ein. Mit dabei sind Tanja Wunderlich von FIM – Frauenrecht ist Menschenrecht, Virginia Wangare Greiner von Maisha e.V. und Mirrianne Mahn, GRÜNE Stadtverordnete. Unsere Bundestagsabgeordnete Deborah Düring hält ein Grußwort; moderiert wird die Diskussion vonNatalie Becker (Vorstand KV Frankfurt). Die Veranstaltung beginnt um 16.00 Uhr, einwählen könnt ihr euch ohne vorherige Anmeldung hier

 

Veranstaltungstipp: Prager Frühling im Römer

Als die Menschen im Frühjahr 1968 in Prag auf die Straße gingen, träumten sie von einem freiheitlichen und demokratischen Sozialismus – ohne selbsternannte Führungselite, ohne graue Arbeitsstätten und ohne undurchsichtige Bürokratie. Angeführt wurde die Umbruchsstimmung durch die Kommunistische Partei der Slowakei KSC). Deren damaliger Generalsekretär Alexander Dubček wurde schnell zu einer Leitfigur des „Prager Frühlings“. Im November wäre der 1992 infolge eines Autounfalls verstorbene Dubček 100 Jahre alt geworden. 

Aus diesem Anlass zeigt das Honorarkonsulat der Slowakei die Ausstellung „100 Jahre Alexander Dubček – für eine Gesellschaft mit menschlichem Antlitz“, die vom kommenden Dienstag bis zum 15. Februar in den Römerhallen zu sehen ist. Unsere Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg wird die Ausstellung am Dienstag um 19.00 Uhr gemeinsam mit Imrich Donath, Honorarkonsul der Slowakei und Alexander Dubčeks Sohn Pavel eröffnen und am kommenden Montag, 07. Februar, ebenfalls um 19.00 Uhr mit Marian Jakubócy (Botschafter der Slowakischen Repblik), mit Rita Süßmuth (Bundestagspräsidentin a.D.) und mit Daniel Cohn-Bendit zum Thema diskutieren. Dabei sein könnt ihr unter Beachtung der 2G+ - Regel und nach Anmeldung an protokoll@remove-this.stadt-frankfurt.de

 

Neues aus dem Ortsbeirat: Eine Planungszelle für die „Günthersburghöfe“

Dass das Baugebiet „Günthersburghöfe“ nicht wie ursprünglich vorgesehen realisiert wird, ist Konsens der Koalitionsparteien. Lediglich die bereits versiegelten Randflächen sollen bebaut werden, während die Grünflächen erhalten bleiben sollen. Wie dies genau aussehen soll, sollen die Bürgerinnen und Bürger aus dem Nordend mitbestimmen können. Wir GRÜNE schlagen dazu die Einrichtung einer Planungszelle vor. Eine Planungszelle – das ist eine Gruppe von etwa 25 zufällig ausgesuchter Menschen, die für eine gewisse Zeit von ihren alltäglichen Verpflichtungen freigestellt werden, um gemeinsam Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Anhand der Ergebnisse sollen die weiteren Planungen folgen. Schon in den 70er Jahren wurden solche Planungszellen eingesetzt, um Lösungen für Projekte zu entwickeln, die besonders umstritten waren. In Frankfurt gab es diese Form der Bürger*innnenbeteiligung bislang noch nicht. Einen entsprechenden Antrag hatten wir am vergangenen Freitag in die Ortsbeiratssitzung eingebracht – er wird allerdings frühestens in der nächsten Sitzung im Februar zur Abstimmung gelangen. Die Frankfurter Rundschau berichtete hier über das Vorhaben. 

 

 

Jazz-Legende im Nordend und Kämpfer für Freiheit, Kultur und Vielfalt – Zum Tod von Emil Mangelsdorff

Er war eine Legende des Jazz und aus dem Kulturprogramm des Holzhausenschlösschens nicht wegzudenken: Am Freitag ist der Saxophonist  Emil Mangelsdorff im Alter von 96 Jahren verstorben. Der „echte Frankfurter Bub“ (geboren wurde er am 11. April 1925 in Praunheim) trat während der Nazizeit bereits als 14-jähriger mit einer Jazzcombo auf – illegal, denn unter den Nazis war Jazzmusik verboten. Trotz Verhaftung und Schikane durch die Gestapo ließ sich Emil Mangelsdorff von seiner großen Liebe, der Jazzmusik, nicht abbringen. Diese Erfahrungen waren es, die ihn bis zuletzt dazu bewogen, nicht nur musikalisch, sondern auch in Gesprächen vor allem mit jungen Menschen, immer wieder für Kunst, Kultur, Freiheit und Vielfalt einzutreten und sich gegen Ausgrenzung und Intoleranz stark zu machen. 

Musikalisch prägte Mangelsdorff die Jazz-Szene vor allem in Nordend: Die monatlichen Konzerte des Emil-Mangelsdorff-Quartetts im Holzhausenschlösschen – insgesamt waren es 214 – genossen bei vielen Jazzfans in und außerhalb des Stadtteils Kultstatus. Am 07. Februar hätte das 215. Konzert stattfinden sollen. 

Für seine politischen und musikalischen Verdienste wurde Emil Mangelsdorff mit dem Hessischen Jazz-Preis, der Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen, der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt und des Landes Hessen, der Johanna-Kirchner-Medaille und dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. 2016 wurde er zum Frankfurter Ehrenbürger ernannt.

Nicht nur im kulturellen Leben unseres Stadtteils wird Emil Mangelsdorff eine große Lücke hinterlassen. Unser Beileid gilt allen Hinterbliebenen.

Am kommenden Wochenende ist BDK!

Nächstes Wochenende heißt es Daumen halten: Auf der 47. Bundesdelegiertenkonferenz wird der neue Vorstand von Bündnis90/Die GRÜNEN gewählt und unser Direktkandidat Omid Nouripour bewirbt sich für den offenen Platz als Parteisprecher. Neu gewählt wird außerdem der Parteirat. Auf der Tagesordnung stehen auch Anträge zur aktuellen politischen Situation, etwa in Afghanistan und der Ukraine, zum Umgang mit den Olympischen Spielen und der Fußball-WM in diesem Jahr, zur Mobilitätswende, zur Atomkraft und anderen Themen, zudem werden einige Satzungsänderungen beraten. Die Tagesordnung mit allen Anträgen findet ihr hier.  

Los geht es am Freitag, 28. Januar um 17.00 Uhr, am Samstag, 29. Januar beginnt die Sitzung bereits um 09.00 Uhr. Wie im vergangenen Jahr findet die BDK als reine Online-Veranstaltung statt. Den Livestream könnt ihr hier verfolgen, abstimmungsberechtigt sind allerdings ausschließlich die Delegierten, die wir im vergangenen Jahr gewählt haben. 

Am Freitag tagt der Ortsbeirat

Nicht wie sonst am Donnerstag, sondern ausnahmsweise am Freitag, 21. Januar, findet die erste Sitzung des Ortsbeirates in diesem Jahr statt. Zu Gast werden Vertreter*innen des Wirtschaftsdezernates und der Wirtschaftsförderung sein und über den Ausbau der E-Mobilität berichten. Bitte beachtet die geänderten Corona-Vorschriften für Besucher*innen: Wenn ihr an der Sitzung teilnehmen wollt, müsst ihr geimpft oder genesen sein oder einen aktuellen Schnell- oder PCR-Test (kein Selbsttest!) vorweisen können (3G). Außerdem müsst ihr während der gesamten Verweildauer eine medizinische Maske tragen. Weiterhin tagt der Ortsbeirat im Saalbau Bornheim (Arnsburger Str. 24), los geht es um 19.30 Uhr.

 

Welche Anträge wir GRÜNE dieses Mal einbringen werden, erfahrt ihr hier.

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Das Jahr im Ortsbeirat Nordend

In einer Serie blickt die Frankfurter Neue Presse zum Jahresende auf die Themen zurück, die den Ortsbeirat im vergangenen Jahr beschäftigt haben. Im Nordend hat vor allem die fahrradfreundliche Umgestaltung des Oeder Weges für Diskussionen gesorgt; auch die sommerlichen Partys auf einigen Plätzen im Stadtteil, die Sprengung der Weltkriegsbombe am Glauburgbunker und die geplante Erweiterung des Günthersburgparks haben uns beschäftigt. Für 2022 sieht unsere Fraktionsvorsitzende Gabriele Trah vor allem Handlungsbedarf bei der Fortgestaltung der Mobilitätswende und bei der klimagerechten Umgestaltung in Form von Dach-, Fassaden- und Balkonbegrünungen sowie Entsiegelungen. Den kompletten Artikel könnt ihr hier nachlesen.  

 

Veranstaltungstipp: Fair Fashion Week

Seit letztem Jahr ist Frankfurt einmal im Jahr „Fashion“-Stadt. Aber wie nachhaltig ist eigentlich Mode und wie schaffen wir es, Kleidung nicht nur ökologisch und klimagerecht, sondern auch unter fairen Arbeitsbedingungen herzustellen? Diesem Thema widmet sich die „Fair Fashion Week“, die – organisiert von „Lust auf Besser Leben“ – in der kommenden Woche erstmals parallel zur „Fashion Week“ in Frankfurt stattfindet. Noch bis zum 21. Januar könnt ihr euch in fünf Modeläden auf der Leipziger Straße in Bockenheim im Rahmen der Ausstellung „Fashion im Kiez“ zum Thema informieren und erkennen, inwieweit Frankfurt bereits eine Vorreiterstellung in Sachen fairer Bekleidung einnimmt. Am Mittwoch (19. Januar) findet im „Haus am Dom“ (und online) eine Podiumsdiskussion statt, bei der unter anderem unser GRÜNER Stadtkämmerer Bastian Bergerhoff zum Angebot nachhaltiger Mode und zur Umsetzung des neuen Lieferkettengesetzes diskutiert. Am Donnerstag könnt ihr euch online den Dokumentarfilm „Mode.Macht.Menschen“, der über Arbeitsbedingungen der Textilproduktion in Kambodscha berichtet, ansehen und anschließend einem Fachgespräch folgen. 

Das ganze Programm der „Fair Fashion Week“ findet ihr hier.

Wo ihr im Nordend nachhaltige Mode aus erster und zweiter Hand shoppen könnt, erfahrt ihr hier

 

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Die GRÜNEN im Römer: Brotfabrik erhalten!!

Auch wenn wir im Nordend mit der Stalburg, mit der Naxos-Halle, mit der Denkbar und mit dem Mal-Sehn-Kino einige Orte haben, an denen man Kultur genießen und sich auch auf ein Glas Wein oder Bier treffen kann, freuen wir uns natürlich, dass solche Kulturzentren auch in anderen Stadtteilen zu finden sind. Gerade die alten Industriegebäude stellen eine faszinierende Synthese zwischen Vergangenheit und Moderne, zwischen Arbeit und Genuss dar. Seit Jahrzehnten sind daher die Milchsackfabrik im Gutleut, die Naxos-Halle an der Grenze von Nord- und Ostend, die ehemaligen Adlerwerke im Gallus, die Romanfabrik in Sachsenhausen und die Brotfabrik in Hausen gut und gern besuchte Ziele abendlicher Freizeitgestaltung. Umso größer war in den letzten Tagen bei vielen Frankfurter*innen der Schock darüber, dass ausgerechnet die Brotfabrik von Schließung und Abriss bedroht ist. Seit 1982 sind hier – gut angebunden an die Linie U6 – ein freies Theater und mehrere Gastrobetriebe ansässig, oft finden in dem alten Backsteingebäude auch Konzerte statt. Jetzt plant die Eigentümerin, das Gelände an einen Investor zu verkaufen, der dort Wohnungen bauen möchte. Ob die Stadt hier ein Vorkaufsrecht ausüben kann, wird derzeit im Baudezernat geprüft. Sowohl die GRÜNE Fraktion im Ortsbeirat 7 als auch die GRÜNE Römerfraktion haben sich klar für den Erhalt der Brotfabrik ausgesprochen. Die Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer findet ihr hier. Zur Unterstützung sammelt der Trägerverein der Brotfabrik aktuell Stimmen aus der Stadtgesellschaft. Wenn ihr euch an der Aktion beteiligen wollt, dann schreibt eine Mail an erhalt@remove-this.brotfabrik.de und schildert,  was ihr mit der Brotfabrik verbindet, was ihr dort erlebt habt und warum dieser Ort unbedingt erhalten bleiben muss. 

Veranstaltungstipp: Alternative GRÜNE Woche der Heinrich-Böll-Stiftung

Pestizide und ihre Auswirkungen auf Landwirtschaft, Boden, Gewässer, Klima und Gesundheit stehen im Mittelpunkt der diesjährigen „Alternativen Grünen Woche“ der Heinrich-Böll-Stiftung. Ab Dienstag, 18. Januar, könnt ihr euch in zahlreichen Konferenzen, Diskussionen und Filmabenden zum Thema informieren. Los geht es am Dienstag mit der Vorstellung und Diskussion des Pestizid-Atlas, den die Böll-Stiftung in Zusammenarbeit mit BUND und dem Pestizid-Aktionsnetzwerk erarbeitet hat. Am Mittwoch sitzt dann Landwirtschaftsminister Cem Özedmir auf dem Podium und diskutiert mit Expert*innen, wie eine GRÜNE Agrarpolitik aussehen kann, die die ökonomischen Interessen der Landwirt*innen ebenso im Blick behält wie den Klima- und Artenschutz. Wie sich Chemiekonzerne durch den Verkauf von In Europa verbotenen Pestiziden in Afrika bereichern, schildert der Dokumentarfilm „Toxic Business“, den ihr euch ebenfalls am Mittwoch ansehen könnt. Spannende Projekte rund um die Welt werden beim „Soup & Talk“ am Samstag vorgestellt. Alle Veranstaltungen finden online statt und können im Livestream oder per Zoom verfolgt werden.  Das komplette Programm könnt ihr hier abrufen. Den Pestizidatlas 2022 könnt ihr hier bestellen oder herunterladen; auf der Seite findet ihr auch Podcasts, Infografiken und zahlreiche Hintergrundinformationen zum Thema. 

 

Ausblick: Das erwartet euch 2022

Auch wenn 2022 (voraussichtlich) ein eher ruhiges Jahr ohne Wahlkämpfe wird, geht das politische Leben dennoch weiter – in der Stadtteilgruppe, im Ortsbeirat und natürlich im Römer. Haltet eure Terminkalender parat, denn hier erfahrt ihr, wann sich in diesem Jahr die Stadtteilgruppe trifft, wann der Ortsbeirat und die Stadtverordneten tagen und natürlich auch, wann ihr euch an Feiertagen und in den Ferien erholen könnt. 

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6 Fragen an…Gabriele Trah

Über ein halbes Jahr ist unsere neue Ortsbeiratsfraktion nun in Amt und Würden – Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen und einen Ausblick auf das kommende Jahr zu wagen. Sechs Fragen haben wir unserer Fraktionsvorsitzenden Gabriele Trah gestellt. Weiterlesen…

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Nein zu allem Unrecht sagen - Zum Tod von Trude Simonsohn

2016 wurde sie als erste Frau überhaupt zur Ehrenbürgerin der Stadt Frankfurt ernannt; noch im vergangenen Jahr konnten wir GRÜNE im Nordend sie zu ihrem 100. Geburtstag am 25. März beglückwünschen. Am vergangenen Donnerstag ist Trude Simonsohn verstorben.

Mit ihrem Tod verliert unsere Stadt eine der wenigen noch lebenden Zeitzeug*innen, die aus eigenem Erleben schildern können, wohin es führt, wenn Menschen eben nicht entschlossen Nein zu allem Unrecht sagen. Vielen, vor allem jungen, Leuten konnte Trude Simonsohn in den vergangenen Jahrzehnten vermitteln, wie wichtig es für unsere demokratische Gesellschaft ist, nicht zu schweigen, nicht wegzusehen, nicht zu vergessen, sondern aus der Vergangenheit zu lernen und die Gegenwart und Zukunft entsprechend mitzugestalten. Ihre lebensbejahende und resiliente Art ließ sie dabei zu einem besonderen Vorbild werden. Unser Beileid gilt den Angehörigen und Freunden von Trude Simonsohn. 

 

Über das Leben und Wirken Trude Simonsohns haben wir im März 2021 aus Anlass ihres 100. Geburtstags berichtet. Den Artikel könnt ihr hier nachlesen.

Ab Montag liegt im Römer ein Kondolenzbuch aus, in das ihr euch bis zum 16. Januar  zwischen 10.00 Uhr und 17.00 Uhr eintragen könnt (vergesst dabei bitte nicht eure medizinische Maske!)

Veranstaltungstipp: Masterplan Mobilität

Wie soll die Stadt aussehen, in der wir leben wollen? Wie wollen wir uns in ihr bewegen? Und wie können wir dies erreichen? Egal, wo in Frankfurt wir zu Hause sind und welche Verkehrsmittel wir nutzen – diese Fragen betreffen uns alle. In den kommenden Monaten will die Stadt Frankfurt einen Masterplan für eine nachhaltige und stadtverträgliche Mobilitätsstrategie erarbeiten und lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich an diesem Prozess zu beteiligen. Bis Ende des Jahres können sich Interessierte in insgesamt drei Foren zu unterschiedlichen Fragestellungen informieren, austauschen und Anregungen geben. Ziel ist die Erarbeitung eines Strategiepapiers, das dann der Stadtverordnetenversammlung zum Beschluss vorgelegt wird. 

Das erste  Mobilitätsforum findet am kommenden Dienstag 11. Januar zwischen 17.00 Uhr und 19.45 Uhrals Videokonferenz statt und wird den Status Quo in Sachen Verkehrssicherheit, Umwelt- und Klimaverträglichkeit und Umfang des Mobilitätsangebotes in Frankfurt beleuchten. Anmelden könnt ihr euch hier

 

Veranstaltungstipp: Außenpolitische Jahrestagung der Heinrich-Böll-Stiftung

Eine GRÜNE Außenpolitik mit Fokus auf den Klimaschutz – das hat sich unsere neue Außenministerin Annalena Baerbock auf die Fahne geschrieben. Aber was bedeutet das genau? Welche Erfolgsaussichten hat eine transatlantische Zone der Klimaneutralität? Wie lassen sich deutsche und amerikanische Interessen harmonisieren? Welche Rolle spielt China? Was kann durch Klimapartnerschaften erreicht werden? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich die diesjährige außenpolitische Jahrestagung der Heinrich-Böll-Stiftung. Am 13., 20. und 27. Januar könnt ihr diese und andere Fragen jeweils zwischen 16.00 Uhr und 17.30 Uhrmit GRÜNEN Politiker*innen und Expert*innen erörtern. Mit dabei sind u.a. Außenministerin Annalena BaerbockOmid NouripourFranziska Brandtner und Reinhard Bütikofer. Die Konferenz findet online in deutscher und englischer Sprache mit Simultanübersetzung statt. Weitere Infos und den Link zur Anmeldung findet ihr hier.

Ortsvorsteherin Karin Guder blickt auf das Jahr zurück

Der Umbau des Oeder Wegs in eine fahrradfreundliche Nebenstraße hat uns in diesem Jahr im Nordend ebenso beschäftigt wie die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung. Ein weiteres „heißes“ Thema waren die sommerlichen Feiern auf den zentralen Plätzen und im Günthersburgpark. Auch der Glauburgbunker hat für Schlagzeilen gesorgt: Zur Diskussion um den Abriss und um die Vergabe des Erdgeschosses im Neubau an eine gesellschaftliche Einrichtung kam im Frühjahr noch eine Weltkriegsbombe, die auf dem Gelände gefunden wurde und gesprengt werden musste. Auf all diese Themen blickt unsere Ortsvorsteherin Karin Guder im Interview mit der Frankfurter Rundschau zurück.  

Aktion: Frankfurter*innen sind „Offen für Vielfalt“

„Offen für Vielfalt – geschlossen gegen Ausgrenzung“. Mit dem Wendetürschild der gleichnamigen Initiative aus Nordhessen könnt ihr nun auch in Frankfurt ein Zeichen setzen – sei es an eurem Arbeitsplatz in Geschäften, Büros, Kitas, Schulen, öffentlichen Einrichtungen oder an eurer privaten Haus- oder Wohnungstür. „Offen für Vielfalt heißt, bedingungslos für Freiheit und Chancengerechtigkeit einstehen und Hindernisse zu beseitigen, die Menschen die faire Chance nehmen, ihre Potentiale voll auszuschöpfen“ erläutert Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Bürgermeisterin und Dezernentin für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Ich freue mich sehr über die Türschild-Aktion, sie stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit unserem Aktionsprogramm gegen Diskriminierung und Ausgrenzung leisten wir als Stadt Frankfurt dazu wichtige Beiträge. Mein Ziel ist eine diverse Stadtgesellschaft, in der Rassismus und Ausgrenzung keinen Platz haben“, so die Stadträtin weiter.

Das kultige Schild, das es bereits in zahlreichen Städten bundsweit gibt, erhaltet ihr ab sofort kostenlos im Amt für multikulturelle Angelegenheiten (Mainzer Landstr. 293). Größere Mengen könnt ihr per Mail an kontakt@remove-this.offenfuervielfalt.de oder telefonisch unter 0561/3012525 bestellen.

Friedrich Merz, Wetten dass? und die hessischen GRÜNEN

Mit einer gesalzenen Prise Ironie gratulierten unsere GRÜNEN Landesvorsitzenden Sigrid Erfurt und Sebastian Schaub dem neuen CDU-Bundesvorsitzenden Friedrich Merz zur Wahl. Ihr Fazit: Die Wahl liegt eigentlich voll im Trend  - der 80er-Jahre-Retro-Welle. Die sehr treffend formulierte Pressemitteilung wollen wir euch nicht vorenthalten, ihr findet sie hier.

Politik und Kultur zum Streamen

Sobald die Weihnachtsvorbereitungen und die Familienbesuche hinter einem liegen, bieten die Weihnachtsfeiertage und die Zeit bis Neujahr auch die Gelegenheit, sich mal wieder richtig gemütlich auf die Couch zu kuscheln und quer durch Mediatheken und Podcasts zu klicken. Wenn ihr den „Grinch“, „Sissi“ und „Aschenputtel“ schon gesehen habt, haben wir ein paar spannende und informative Alternativen für euch zusammengestellt. Weiterlesen…

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Diversity Diary: Die Nacht der Geburt

Die längste Nacht des Jahres wird von den Menschen im Iran, in Afghanistan und Tadschikistan mit einem Familienfest gefeiert, das mit den Weihnachtsfeiern hierzulande durchaus vergleichbar ist. Kein Wunder, denn das christliche Fest der Geburt Jesu und die zoroastrische Yalda-Nacht (zu deutsch: „Nacht der Geburt“) haben letztlich den gleichen Ursprung: Mit dem Licht, das die Tage wieder länger und die Nächte kürzer macht, kehren Fröhlichkeit und Hoffnung in unsere Herzen zurück, schöpfen wir Zuversicht und Tatkraft für das vor uns liegende Jahr und vertreiben wir die bösen Dämonen der Dunkelheit. Rund um die Welt feiern die Menschen diese Zeit mit zahlreichen Ritualen und Brauchtümern. Mit einem Streifzug durch diese Weihnachts- und Silvestertraditionen endet unsere Serie „Diversity Diary“. Weiterlesen…

Mehr Informationen zu den religiösen und kulturellen Feiertagen und den Nationen der Frankfurter*innen findet ihr im Vielfalt-Kalender 2022, den ihr euch kostenlos im Amt für Multikulturelle Angelegenheiten in der Mainzer Landstraße 293 abholen könnt.

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Sabiene Döpfner ist neue Sprecherin der GRÜNEN im Nordend

Nachdem Ingrid Peikert ihr Amt als Stadtteilgruppensprecherin niedergelegt hat, haben wir am Dienstag Sabiene Döpfner zu ihrer Nachfolgerin gewählt. Erst seit einem Jahr lebt Sabiene im Nordend und hat sich in dieser Zeit bereits aktiv in unsere Stadtteilgruppe und die Partei eingebracht: Gemeinsam mit Ingrid Peikert baute sie die Betreuung der Neumitglieder im Nordend auf, engagierte sich in den Wahlkämpfen zur Kommunalwahl und zur Bundestagswahl und in der Arbeitsgemeinschaft Wohnen. Auf Kreisverbandsebene bringt sie sich in die Frauen-AG, in die AG Vielfalt und gesellschaftlicher Zusammenhalt und in die Antragskommission ein. Besonders am Herzen liegen ihr Offenheit für neue Mitglieder und Interessierte, Transparenz von Strukturen und Netzwerken in der Partei und die Ermöglichung von Beteiligung. Wir freuen uns sehr, mit Sabiene eine engagierte Mitstreiterin in unserem Sprecher*innenteam gewonnen zu haben und wünschen ihr in ihrem neuen Amt viel Spaß und Freude. 

Gleichzeitig wollen wir uns bei Ingrid Peikert ganz herzlich für die engagierte Arbeit im Sprecher*innenteam und in der Stadtteilgruppe bedanken. In vielen Dingen hat Ingrid die Initiative ergriffen, Projekte angestoßen und sich aktiv einbracht: Auf ihre Initiative hin gibt es regelmäßige Treffen für Neumitglieder und Interessierte, auch hatte sie die Idee, auf Stadtteilgruppenebene Arbeitsgemeinschaften zu verschiedenen Themen zu etablieren und beide Wahlkämpfe hat sie mit Ideen und Veranstaltungen bereichert. Wir freuen uns, dass sich Ingrid auch weiterhin bei den GRÜNEN im Nordend einbringen wird: Seit September ist sie eine der Stadtbezirksvorsteher*innen im Nordend. 

 

Herzlichen Glückwunsch: Arif Arslaner erhielt die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt

Mit der Ehrenplakette zeichnet die Stadt Frankfurt in jedem Jahr Bürgerinnen und Bürger aus, die sich in kommunalpolitischer, kultureller, wirtschaftlicher, sozialer oder städtebaulicher Hinsicht besonders um das Wohl Frankfurts verdient gemacht haben. Dass diese Ehre in diesem Jahr unter anderem Arif Arslaner zuteil wurde, freut uns sehr. Mit dem von ihm begründeten Verein KUBI e.V. setzt er sich seit Jahrzehnten für gleichberechtigte Teilhabe, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt ein. Viele Jahre war der Verein in der Burgstraße – also an der Grenze zwischen Nordend und Bornheim – ansässig und bereicherte so auch das Leben in unserem Stadtteil. 

Wir GRÜNE im Nordend gratulieren Arif Arslaner ganz herzlich zu der verdienten Auszeichnung!

 

TV-Tipp: Born in Evin

Die Schauspielerin und Filmemacherin Maryam Zaree kam an einem der schrecklichsten Orte der Welt zurück: im Teheraner Foltergefängnis Evin. Dort waren Eltern als politische Gefangene inhaftiert. Ihr „Verbrechen“: Sie waren für ihre Rechte auf die Straße gegangen und hatten sich für einen politischen und gesellschaftlichen Wandel im Iran engagiert. Als Maryam zwei Jahre alt war, gelang ihrer Mutter die Flucht nach Frankfurt. Heute ist Nargess Eskandari-Grünberg Frankfurts Bürgermeisterin und Maryam hat sich in ihrem ersten Dokumentarfilm auf die Spurensuche der Geschichte ihrer Geburt und das Schicksal anderer Inhaftierter und ihrer Kinder gemacht. Herausgekommen ist ein eindrücklicher Appell an die Aktualität des Kampfes um Menschen- und Freiheitsrechte. Nicht nur, weil einige Szenen auch bei uns GRÜNEN in Frankfurt gedreht werden, werdet ihr den Film, der u.a. 2019 mit dem Hessischen und 2020 mit dem Deutschen Filmpreis für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde, so schnell nicht vergessen. Zum Internationalen Tag der Menschenrechte ist „Born in Evin“ nun erstmals im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen: Seit Freitag steht er in der ZDF-Mediathek zur Verfügung, in der Nacht vom Montag, 13.  auf Dienstag, 14. Dezember wird er um 0.00 Uhr im ZDF ausgestrahlt. 

Ist mein Weihnachtsbaum wirklich GRÜN?

Zu Tausenden stehen sie jetzt wieder auf Parkplätzen und vor Baumärkten, werden in Kofferräume gezwängt, auf Balkonen und in Gärten zwischengelagert, um am 24. Dezember liebevoll geschmückt und erleuchtet zu werden: Der Weihnachtsbaumverkauf hat begonnen. Grün sehen die Nordmanntannen und Fichten natürlich auf den ersten Blick alle aus – aber sind sie es im Hinblick auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit tatsächlich? Und welche umwelt- und klimafreundlichen Alternativen gibt es zum Kauf beim klassischen Weihnachtsbaumhändler? Weiterlesen…

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Diversity Diary: Im Zeichen der Sonne

Mit der Wintersonnenwende werden die Tage wieder länger. In vielen Kulturen wird die Rückkehr des Lichts mit besonderen Ritualen gefeiert. In Schweden ist das Lucia-Fest fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit. Und Jesidinnen und Jesiden bereiten sich auf die Wintersonnenwende mit einer dreiwöchigen Fastenzeit vor, die jeweils freitags feierlich gebrochen wird. Auch wenn der Nationalfeiertag Kasachstans am 16. Dezember mit der bevorstehenden Sonnwende nichts zu hat, spielt die Sonne für das Land doch eine besondere Rolle, schließlich ziert sie seit der Erlangung der Unabhängigkeit von der Sowjetunion die Nationalflagge des zentralasiatischen Staates. 

Wie das Leben zwischen Wolga und Altaigebirge aussieht, welche Bedeutung die Sonne für Jesid*innen hat und warum das Lucia-Fest gerade am 13. Dezember gefeiert wird, stellen wir euch im Rahmen unserer Serie heute vor. Weiterlesen…

 

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Neues aus dem Ortsbeirat: Das haben wir für euch erreicht!

Mehr Sicherheit für Radfahrer*innen auf dem Sandweg – das war einer der Anträge, die wir in die Ortsbeiratssitzung am vergangenen Donnerstag eingebracht hatten und der vom Ortsbeirat mehrheitlich verabschiedet wurde. Aufgrund der räumlichen Enge ist die Situation vor allem im unteren Teil des Sandwegs für Radfaher*innen oft kritisch, da sie sich die Fahrbahn mit Autofahrer*innen teilen müssen. Der Magistrat wird nun prüfen, ob auf dem Sandweg Tempo 30 und Rechts-vor-Links möglich ist und ob die Parkplätze so angeordnet werden können, dass der Raum für den fließenden Verkehr größer wird. Mehr zu diesem Vorhaben lest ihr auch in der Frankfurter Neuen Presse vom 04. Dezember (leider nicht online verfügbar)

Mehr zu den anderen Anträgen, die wir erfolgreich in den Ortsbeirat einbringen konnten, erfahrt ihr hier. 

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Veranstaltungstipp: Menschenrechte überall – an den Grenzen, auf der Straße, im Internet!

Vor 73 Jahren, am 10. Dezember 1948, haben die Vereinten Nationen die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ verabschiedet. Doch noch immer müssen die unteilbaren, unbedingten und unveräußerlichen Grund- und Freiheitsrechte immer wieder erkämpft und verteidigt werden: An den Grenzen, auf der Straße und im Netz. Unter diesem Titel lädt Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg am kommenden Freitag anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte ab 14.00 Uhr zu einer Feierstunde in die Paulskirche ein. In drei Talkrunden wird die Journalistin und Moderatorin Anne Chebu(HR und ZDF) die Situation mit Expter*innen diskutieren, darunter Prof. Dr. Julia Bernstein von der University of Applied Sciences und Behrouz Asadi von der Flüchtlingshilfe des Malteser Hilfsdienstes in Mainz. Für die musikalische Umrahmung sorgen die Roma- und Sinti-Philharmoniker unter Leitung von Riccardo M. Sahihi. Der Vorsitzende des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, wird ein Grußwort halten. 

Coronabedingt können vor Ort leider nur geladene Gäste dabei sein. Ihr könnt die Veranstaltung jedoch bequem von zu Hause aus im Livestream verfolgen. 

Aus dem Nordend an die Spitze der GRÜNEN? Omid Nouripour kandidiert für den Parteivorsitz!

Seine ersten Schritte bei den GRÜNEN machte er einst in engem Kontakt zu unserer Stadtteilgruppe: „Alles, was ich über Politik weiß, habe ich von Jörg Harraschain gelernt“, verriet Omid Nouripour vor kurzem im Rahmen einer Wahlveranstaltung. Seit 2006 sitzt er für uns (und natürlich für „Frieden und Eintracht“!) im Bundestag. In diesem Jahr gelang es Omid schließlich, das erste Frankfurter Direktmandat bei einer Bundestagswahl zu erzielen - im Nordend holte er dabei teilweise bis zu 44 Prozent der Stimmen! Jetzt soll ihn sein Weg bis an die Spitze der Partei führen: Am Donnerstagabend gab Omid Nouripour bei „Lanz“ bekannt, Ende Januar als neuer Sprecher von Bündnis90/Die GRÜNEN zu kandidieren. Auch mit Parteiämtern hat Omid einige Erfahrung: Schon von 2002 bis 2006 gehörte er dem Bundesvorstand an; von 2011 bis 2015 übte er das Sprecheramt im Frankfurter Kreisverband aus. Wir GRÜNE im Nordend drücken Omid natürlich fest die Daumen! 

Ein ausführliches Interview mit Omid hat die Frankfurter Rundschau (Ausgabe vom 04. Dezember geführt). Ihr findet es hier.

Veranstaltungstipp: Zur Zukunft Europas diskutieren

800 zufällig ausgewählte Menschen aus 24 Nationen diskutieren derzeit in vier Themengruppen zur Zukunft Europas. Mit dem Bürgerforum möchte die EU mehr Partizipation erreichen. Besonders angesprochen werden sollen dabei junge Menschen: Ein Drittel der Teilnehmer*innen ist jünger als 25 Jahre. Eine gute Idee – doch mangelnde öffentliche Aufmerksamkeit und die Erfordernisse an die digitale Umsetzung während der Pandemie lassen die eigentliche Frage in den Hintergrund treten: Wie wollen wir die Zukunft Europas gestalten? 

Am morgigen Montag, 06. Dezember lädt die LAG Frieden, Europa, Internationales (FREI) zur Diskussion mit Daniel Freund (MdEP) und Miriam Dahlke (MdL) darüber ein, wie wir GRÜNE in Kreisverbänden, in Landes- und Bundesarbeitsgruppen aktiv werden und unsere Mitglieder für die Zukunftskonferenz und die Gestaltung der EU mobilisieren können. Wenn ihr mitdiskutieren wollt, wählt euch ab 18.00 Uhr hier ein. Fragen und Diskussionsbeiträge könnt ihr vorab auch gerne an m.dahlke2@remove-this.ltg.hessen.de mailen.

Den Erfahrungsbericht einer Teilnehmerin hat die Frankfurter Rundschau am 04. Dezember hierveröffentlicht. 

Diversity Diary: Babylonische Verhältnisse

…herrschen in den beiden Ländern, die wir euch bei unserer Reise durch die Nationen der Frankfurter*innen heute vorstellen: Denn in Thailand werden neben der offiziellen Amtssprache Thai 73 weitere Sprachen und Dialekte gesprochen, in Kenia sind es neben Swahili und Englisch über 50. Wie Alltag und Kultur, die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse dort aussehen und was die beiden Länder für den Klima- und Umweltschutz tun, erfahrt ihr hier

 

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Am Donnerstag tagt der Ortsbeirat

Zum letzten Mal in diesem Jahr tagt der Ortsbeirat am kommenden Donnerstag, 02. Dezember. Wer dabei sein möchte, muss während der gesamten Sitzung eine medizinische Maske tragen und früh da sein, denn die Platzkapazität ist aufgrund der aktuellen Lage begrenzt. Für städtische Veranstaltungen in Frankfurt gilt 2G + Maske. Wir empfehlen euch, vor der Teilnahme außerdem einen Schnelltest zu machen, um das Risiko einer Virusübertragung auszuschließen. Die Sitzung findet ab 19.30 Uhr im Bürgerhaus Bornheim statt. Welche Anträge wir GRÜNEN dieses Mal einbringen werden, erfahrt ihr hier

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Wir trauern um Gerhard Barnewold

Wir trauern um unseren langjährigen Freund und Weggefährten Gerhard Barnewold (14.07.2042- 13.11.2021), der nach langer schwerer Krankheit gestorben ist. In der Gründungsphase der GRÜNEN im Nordend gehörte Gerhard zu den prägenden Persönlichkeiten in der Stadtteilgruppe und hat aktiv zu deren Aufbau beigetragen. Von 1999 bis 2006 war er Mitglied des Ortsbeirates Nordend. Über viele Jahre war Gerhard zudem Stadtbezirksvorsteher im Nordend. Bis zuletzt und trotz Krankheit war ihm dieses Ehrenamt besonders wichtig. Viele Bürgerinnen und Bürger werden Gerhard als freundlichen, offenen Ansprechpartner in Erinnerung behalten Wir verlieren einen klugen, zugewandten, lebensfrohen und humorvollen Freund und Weggefährten. Sein liebenswertes Wesen werden wir vermissen. Gerhards Frau Charlotte wünschen wir für die kommende Zeit viel Kraft.

Es wird eine Gedenkfeier zu Ehren von Gerhard stattfinden; das Datum für diesen gemeinsamen Abschied steht aber noch nicht fest. Wir werden euch darüber informieren.

 

Advent, Advent…

Einen Adventskalender der besonderen Art wird es auch in diesem Jahr wieder im Nordend geben: Ab dem 01. Dezember sind die Fenster des Holzhausenschlösschens entsprechend illuminiert. Pünktlich am Mittwoch 17.00 Uhr öffnet sich das erste Türchen: Zu hören sind dann die „Trombone Unit Hannover“ mit weihnachtlicher Posaunenmusik. Jeden Abend gibt es eine weitere weihnachtliche Überraschung – aber auch außerhalb des Adventskalenders ist das illuminierte Schlösschen einen Spaziergang wert. 

Adventszeit ist auch die Zeit der Wunschzettel und Weihnachtseinkäufe. Damit am Weihnachtsabend alle Kinderaugen leuchten, lädt das Kinderbüro seit 1996 zu einer Wunschbaumaktion ein. Mehr als 5000 Kinder haben ihren Weihnachtswunsch (im Wert zwischen 20 und 25 EUR) auf eine Karte geschrieben. In vielen Frankfurter Geschäften und Bankfilialen hängen die Wunschkarten ab sofort aus. Bis zum 16. Dezember könnt ihr euch eine (oder natürlich auch mehrere) Karte(n) nehmen, das jeweilige Geschenk besorgen und im Geschäft oder im Kinderbüro in der Schleiermacherstraße 7 abgeben. Wer es nicht zum Einkaufen schafft, kann die Aktion auch mit einer Spende (Stadt Frankfurt am Main Kinderbüro, IBAN DE65 5019 0000 0009 5133 02 bei der Frankfurter Volksbank, Verwendungszweck WA 490010-49001004) unterstützen – davon werden dann die Wünsche erfüllt, die am Baum hängen bleiben. 

 

 

Mitmachen beim Klimaentscheid

Nach Radentscheid und Mietentscheid kommt nun auch ein Bürgerbegehren für das Klima in Frankfurt. 15 Forderungen beinhaltet der Klimaentscheid, darunter die energetische Sanierung von mindestens vier Prozent der Gebäude pro Jahr, ein Programm für Solarthermie, jährlich 2000 neue Bäume im Stadtgebiet, Regenwassernutzungskonzepte, eine Schnupper-ÖPNV-Karte für neu Hinzugezogene, ein flächendeckendes Mietsystem für E-Bikes und -Lastenräder und mehr Platz für Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und spielende Kinder. 

Damit aus dem Bürgerbegehren ein Bürgerentscheid werden kann und ihr über diese Ziele abstimmt könnt, benötigt der Klimaentscheid mindestens 20.000 Unterschriften, die in den kommenden Wochen gesammelt werden. Unterschreiben könnt ihr den Aufruf beispielsweise bei eurem Besuch in der Auffüllerei (Höhenstr. 40), in der Praxis Dr. Norbert Szep (Friedberger Landstr. 142), bei Gudwork- Kissen zum Küssen (Rat-Beil-Str. 39) oder in der Buchhandlung Flach (Humboldtstr. 57).

Wenn ihr mithelfen wollt, Unterschriften zu sammeln oder im Orga-Team unterstützen wollt, dann meldet euch unter info@remove-this.klimaentscheid.de Der Klimaentscheid trifft sich donnerstags um 19.00 Uhr, derzeit online. Natürlich freut sich die Initiative auch über Spenden (Transition Town Frankfurt, IBAN DE67 4306 0967 6038 9484 00 bei der GLS Bank, Verwendungszweck: Klimaentscheid)

Unter www.klimaentscheid-frankfurt.de findet ihr alle Infos zum Klimaentscheid.

Diversity Diary: Nieder mit der Diktatur!

Unsere Reise durch die Nationen der Frankfurter*innen führt uns heute nach Albanien und Rumänien. Beide Länder waren vor dreißig Jahren noch kommunistisch geprägte Diktaturen. Seither hat sich viel verändert, auch wenn der Weg hin zu modernen Demokratien mitunter steinig ist. Aus fremder Herrschaft befreit haben sich vor über fast 2000 Jahren auch die Jüdinnen und Juden, die im Makkabäeraufstand gegen die griechische Besatzung gekämpft haben. Das jüdische Lichterfest Chanukka, das heute beginnt und acht Tage dauert, erinnert an diese Zeit. Weiterlesen…

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Am Dienstag trifft sich die Stadtteilgruppe

Nach langem, zähen  Verhandeln endete die Weltklimakonferenz von Glasgow mit einem Kompromiss. Auch im Koalitionsvertrag wird die Klimafrage auf einen Kompromiss hinauslaufen, werden wesentliche Punkte um der Einigung willen nur abgeschwächt oder gar nicht in das Regierungsprogramm aufgenommen werden (den genauen Stand zu den Koalitionserfahrungen erfahrt ihr als Mitglieder des KV Frankfurt übrigens beim digitalen Mitgliederabend am Donnerstag!).  Nur: Der Klimawandel kennt keine Kompromisse! Mehr Klimaschutz in Frankfurt fordert der Klimaentscheid, der sich aktuell firmiert, um Unterschriften für ein entsprechendes Bürgerbegehren zu sammeln. Am 25. November stellt sich der Klimaentscheid der Presse vor – bei uns erfahrt ihr bereits zwei Tage früher alles über das tolle Projekt. Wir freuen uns sehr, am Dienstagabend Detlef Schaefer vom Klimaentscheid Frankfurt begrüßen zu dürfen! Mit ihm wollen wir über die Möglichkeiten für mehr Klimaschutz in Frankfurt und darüber hinaus diskutieren. Außerdem erfahrt ihr das Neueste aus dem Ortsbeirat. Wir treffen uns um 19.30 Uhr – aufgrund der aktuellen Lage wieder in unserem digitalen Konferenzraum https://konferenz.netzbegruenung.de/STGNordend

Sechs Fragen an…Karin Guder

Ein gutes halbes Jahr ist unsere neue Ortsbeiratsfraktion nun in Amt und Würden – Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen. Sechs Fragen haben wir unserer Ortsvorsteherin Karin Guder gestellt. Weiterlesen…

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Mitmachen: Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Jede dritte Frau wurde bereits einmal Opfer von körperlicher und/oder sexueller Gewalt. Zu diesem Ergebnis kam eine EU-Studie im Jahr 2014 – erfasst wurden dabei natürlich nur die Fälle, die auch bekannt wurden. Die Dunkelziffer dürfte weit höher sein! Seit 1999 machen die Vereinten Nationen auf diesen Missstand mit einem weltweiten Aktionstag aufmerksam: Am kommenden Donnerstag, 25. November habt auch ihr die Gelegenheit gegen Gewalt an Frauen und Mädchen auf die Straße zu gehen! In Frankfurt ruft ein Bündnis aus mehr als 40 Organisationen (unter anderem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Frankfurt, die GRÜNE Jugend und die GRÜNEN im Römer) zu einer Demo auf. Los geht es um 17.00 Uhr am Willy-Brandt-Platz. Vor der Alten Oper, die zum Zeichen der Gewaltfreiheit an diesem Abend in orange angestrahlt sein wird, endet der Demonstrationszug mit einer Aktion. 

Mehr Infos und die genaue Demoroute findet ihr hier.

Kulturtipp: REMAKE – Frankfurter Frauen Film Tage

Zum dritten Mal lädt die Kinothek Asta Nielsen in der kommenden Woche zu den Frankfurter Frauen Film Tagen ein. Vom 23.  bis zum 28. November wird in zahlreichen Filmvorführungen und einem umfangreichen Rahmenprogramm die Filmarbeit von Frauen gewürdigt. In diesem Jahr steht das Programm unter dem Schwerpunktthema „…weil nur zählt, was Geld einbringt: Frauen, Arbeit und Film“. Erinnert wird beispielsweise an die emanzipatorischen Kämpfe der Arbeiter*innen in der Überwindung von Natur- und Selbst-Entfremdung in der modernen Arbeitswelt. Bestandteil des Festivals ist auch ein Rückblick auf die Geschichte feministischer Filmfestivals – darunter die „Feminale“, die erstmals 1984 in Köln stattfand und die „femme totale“, die 1987 in Dortmund startete. Das Lebenswerk der Kritikerin und Autorin der bundesdeutschen und internationalen Kino- und Filmgeschichte Frieda Grafe (1934- 2002) ist Gegenstand einer besonderen Hommage. 

Die Veranstaltungen finden in Präsenz im Kino Pupille an der Uni und im Schauspiel Frankfurt statt. Es gilt die 3G-Regel. Das ganze Programm findet ihr hier. Tickets könnt ihr zum Preis von 6 EUR (4 EUR erm.) unter www.remake-festival.de erwerben. 

 

Diversity Diary: Nach dem Krieg

In beiden Ländern, die wir euch auf unserer Reise durch die Nationen der Frankfurter*innen heute vorstellen, forderten Bürgerkriege Tausende Todesopfer und sorgten für politische und wirtschaftliche Instabilitäten, die bis heute nicht vollständig überwunden sind. Trotz aller Konflikte üben sich Muslim*innen und Christ*innen in beiden Staaten in weitgehender Toleranz und schaffen so die Grundlage für eine ganz einzigartige Kultur des Miteinanders. Weiterlesen…

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Mitmachen: Menschenkette zum Gedenken an das KZ Katzbach

In den „Adlerwerken“ unweit der Galluswarte befand sich nicht nur bis Anfang der 90er Jahre ein Fahrzeug- und Maschinenbauunternehmen, sondern während der Nazi-Diktatur auch das KZ Katzbach, eine Außenstelle des Konzentrationslagers Natzweiler. Hier hausten etwa 1600 Zwangsarbeiter*innen, die in der Fabrik Maschinen- und Waffenbauteile für die deutsche Wehrmacht herstellten mussten. Vor Einmarsch der amerikanischen Truppen wurden alle Beweise für die Existenz des KZ vernichtet und die noch lebenden Häftlinge auf einen der berüchtigten Todesmärsche geschickt. Der Verein LAGG (Leben und Arbeiten im Gallus und Griesheim) setzt sich dafür ein, das KZ als Bestandteil der Erinnerungskultur Frankfurts wieder sichtbar zu machen. Auf Betreiben des Vereins entsteht derzeit eine Gedenk- und Bildungsstätte in den Adlerwerken, die im Frühjahr 2022 eröffnet werden soll. Dem 77. Jahrestag des Todesmarsches aus dem KZ am 19. März 2022 möchte der Verein mit einer besonderen Aktion gedenken. Hierfür werden 1616 Menschen gesucht, die an diesem Tag zwischen 14 und 16 Uhr das Mainufer säumen und Schilder mit dem Namen jeweils eines Häftlings tragen. Interessierte können sich - idealerweise bis Mitte Dezember - unter gedenken@remove-this.laggg-ev.de anmelden. 

Mehr zur Geschichte des KZ Katzbach in den Adlerwerken lest ihr hier

Veranstaltungstipp: Demokratiekonferenz der Bildungsstätte Anne Frank

Corona wurde nur erfunden, damit Bill Gates uns Mikrochips einpflanzen kann? Oder damit die Merkel-Diktatur die totale Herrschaft erringt? Antidemokratische Allianzen, rechte Mobilisierungen, Verschwörungsmythen und gefährliche Desinformation sind jedoch nicht erst seit Corona zentrale Herausforderungen unserer Zeit. Mit der digitalen Demokratiekonferenz am Donnerstag, 18. November, bietet die Bildungsstätte Anne Frank Akteur*innen der Präventions- und Deradikalisierungsarbeit eine Plattform. Nach der Begrüßung durch Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Bürgermeisterin und Dezernentin für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt und durch Birthe Pater, stellvertretende Leiterin der Bildungsstätte referiert Pia Lamerty vom Center für Monitoring, Analyse und Strategie (CeMAS) über Verschwörungsmythen und Radikalisierung in Zeiten von Corona. Nachmittags könnt ihr dieses Thema in verschiedenen Workshops vertiefen. Zum Abschluss diskutieren Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Gerhard Bereswill (Polizeipräsident), Prof. Dr. Meron Mendel (Direktor der BS) und Thomas Mücke, Geschäftsführer des Violence Prvention Networks über den Umgang mit Radikalisierung. 

Die Veranstaltung beginnt um 09.45 Uhr und endet um 17.45 Uhr. Anmelden könnt ihr euch hier.

 

Gemeinsam für weniger Abfall: Die europäische Woche der Abfallvermeidung startet

Seit 2009 wirbt die Europäische Woche der Abfallvermeidung in jedem Jahr dafür, die Müllberge in Europa und der Welt zu reduzieren. In diesem Jahr steht die Reihe unter dem Motto „Wir gemeinsam für weniger Abfall – unsere Gemeinschaft für mehr Nachhaltigkeit!“ Im Vordergrund stehen sollen dabei soziale Gruppen, die sich für die Abfallvermeidung einsetzen. Zum Beispiel mit Sharing oder Tauschbörsen, mit Upcycling-Aktionen oder Reparaturcafés. 

Zwischen dem 20. und dem 28. November finden vor Ort und digital viele Aktionen dazu statt. Falls ihr selbst eine tolle Aktion in eurer Nachbarschaft oder eurem Verein starten und mit anderen teilen wollt, könnt ihr diese bis zum 16. November  hier anmelden. In der digitalen Auftaktveranstaltung am 22. November , für die ihr euch hier anmelden könnt, könnt ihr weitere Ideen sammeln, wie ihr in eurem Umfeld für mehr Nachhaltigkeit werben könnt. 

Diversity Diary: Schwarzbrot mit Schlagsahne

Bodenständige Tradition gespickt mit süßer, verheißungsvoller Moderne – das bringt das Lebensgefühl in Lettland, dem Land, das wir euch auf unserer Reise durch die Nationen der Frankfurter*innen heute vorstellen, auf den Punkt. Rituale werden großgeschrieben – nicht nur am Nationalfeiertag, zu dem von allen Häusern die Flaggen wehen müssen, sondern auch im religiös geprägten Brauchtum. Gleichzeitig ist Lettland ultramodern – in Sachen Energiewirtschaft ebenso wie beim Ausbau des schnellen Internets. Schwarzbrot mit Schlagsahne eben – eine Kombination, die auch auf den lettischen Tellern alles andere als  ungewöhnlich ist. Weiterlesen…

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Neues aus dem Ortsbeirat: Das haben wir für euch erreicht!

Wer aus dem Holzhausenpark kommt und sich am Wasserhäuschen, das sich gegenüber an der Einmündung zur Eysseneckstraße befindet, eine Erfrischung holen möchte, muss bislang entweder einen Umweg in Kauf nehmen oder die Holzhausenstraße an einer sehr unübersichtlichen Straße überqueren. Änderungen lehnte der Magistrat bislang ab. In einem auf GRÜNE Veranlassung anberaumten Ortstermin konnte nun eine Lösung gefunden werden, die für mehr Sicherheit an dieser Stelle sorgt. Auch andere GRÜNE Ideen konnten wir am vergangenen Donnerstag erfolgreich in den Ortsbeirat einbringen. Mehr dazu erfahrt ihr hier

 

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Herzlichen Glückwunsch: Dr. Ghodsi Hejazi erhielt die bronzene Römerplakette

Einmal im Jahr werden Frankfurterinnen und Frankfurter, die sich im ehrenamtlichen Engagement um das Wohl der Stadt verdient gemacht haben, mit der Römerplakette ausgezeichnet. Die Römerplakette gibt es in drei Stufen: Die bronzene Medaille erhält, wer sich zehn Jahre lang engagiert hat, die silberne gibt es für 15 Jahre Tätigkeit und mit der goldenen Plakette wird ausgezeichnet, wer 20 Jahre zum Wohl der Stadt gewirkt hat. 

Fünf Nordendler*innen wurden in diesem Jahr mit der Römerplakette geehrt – dass dazu auch unsere GRÜNE Ortsbeirätin Dr. Ghodsi Hejazi gehört freut uns natürlich ganz besonders. 

Als 1991 die Kommunale Ausländervertretung neu in Frankfurt geschaffen wurde, gründete die Iran geborene Erziehungswissenschaftlerin mit anderen GRÜNEN und GRÜNEN-affinen Migrant*innen die Kandidat*innenliste „Immigrün“ und zog als eine von drei Vertreter*innen der Liste in die KAV ein. Bis 1997 gehörte sie dem Gremium an. Inzwischen engagiert sie sich in der zweiten Wahlperiode im Ortsbeirat Nordend. Zur bronzenen Römerplakette gratulieren wir Ghodsi ganz herzlich und wünschen ihr weiterhin viel Freude und Erfolg bei ihrem politischen Engagement! 

Veranstaltungstipp: Fair Finance Week

Seit 2014 lädt das “Fair FInance Netzwerk Frankfurt“ alle Interessierten jährlich zu einer Themenwoche rund um das Thema Nachhaltige Finanzwirtschaft ein. In diesem Jahr steht die Reihe unter dem Motto „Change Finance – Die Banken auf dem Weg zur Nachhaltigkeit?“ An fünf Tagen finden zu fünf Themen Veranstaltungen statt, bei denen die Besucher*innen sich informieren, Fragen stellen und mitdiskutieren können. Der Montag widmet sich der Frage, wie Geldanlagen zum gesellschaftlichen Wandel beitragen können. Am Dienstag steht eine neue Rechtsform für Unternehmen zur Debatte. Der Mittwoch beschäftigt sich mit der Agenda 2030 und der Frage der Generationengerechtigkeit. Am Donnerstag steht die Realpolitik im Fokus und der Freitag thematisiert das neue Lieferkettengesetz. Alle Veranstaltungen finden in diesem Jahr in hybrider Form statt; der Eintritt ist frei. Das ganze Programm findet ihr hier.

Diversity Diary: Alle Menschen werden Brüder…

Am 12. November feiern die Anhänger*innen der Bahai-Religion den Geburtstag ihres Schöpfers Baha ´ullah. Nach der religiösen Überzeugung der Bahai sollen sich alle Menschen ungeachtet von Religion, Ethnie oder Nation als Weltbürger*innen begreifen und sich ohne Vorurteile begegnen.  Viele der daraus folgenden Grundsätze des sozialen Zusammenlebens – Gleichberechtigung der Männer und Frauen oder das Recht auf Bildung – sind heute in Verfassungen demokratischer Staaten festgeschrieben. Die erste moderne Verfassung Europas entstand 1791 in dem Land, das wir euch im Rahmen unserer Serie „Diversity Diary“ heute vorstellen wollen: in Polen. Seit jeher ist Polen ein multiethischer Staat mit einer vielfältigen Kultur – auch wenn es um Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in unserem östlichen Nachbarstaat derzeit alles andere als gut bestellt ist. Mehr dazu erfahrt ihr hier. 

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Am Donnerstag tagt der Ortsbeirat

Große Veränderungen stehen im Gesundheitsbereich unseres Stadtteils an: So soll das zum einen das Clementine-Kinderhospital an die Richard-Wagner-Straße verlegt werden. Zum anderen wird die  Maingau-Klinik erweitert. Zu beiden Vorhaben werden am Donnerstag Vertreter*innen der jeweiligen Kliniken die Planungen vorstellen und Fragen beantworten.

 

Der Ortsbeirat tagt am Donnerstag, 04. November um 19.30 Uhr im Saalbau Bornheim (Arnsburger Str. 24). Die Sitzung findet unter Corona-Bedingungen statt: Die Plätze für Besucher*innen sind begrenzt und es besteht die Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen.

 

Welche Anträge wir GRÜNEN einbringen wollen, erfahrt ihr hier.

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Das haben wir im Ortsbeirat für euch erreicht: Spiel, Sport und Urban Gardening in der Günthersburgallee

Gemeinsam mit der LINKEN, der CDU und der SPD hatten wir im Juli den Antrag gestellt, die Günthersburgallee zwischen Alleenring und Hartmann-Ibach-Straße aufzuwerten, indem die Grünanlagen gereinigt, die Wege ausgebessert, neue krähensichere Abfallbehälter und mehr Bänke montiert und eine Blühwiese angelegt wird. Zwischen den beiden Zebrastreifen sollen Fitnessgeräte für Erwachsene für mehr Aufenthaltsqualität sorgen. Außerdem sollen Hochbeete für Urban-Gardening-Projekte zur Verfügung gestellt werden. 

Wir freuen uns sehr, dass der Magistrat unserem Antrag zwischenzeitlich entsprochen hat. Die Reinigung und die Sanierung der Wege sind bereits beauftragt und werden bis Jahresende durchgeführt. Auch die neuen Abfallbehälter und zusätzliche Bänke werden bis dahin montiert. Der Magistrat unterstützt auch die Aufstellung von Fitnessgeräten, welche und wie viele Geräte bereitgestellt werden, ist noch in Klärung. Voraussichtlich im Frühjahr 2022 werden eine Tischtennisplatte und ein Schachspiel für mehr Aufenthaltsqualität in der Grünanlage sorgen.

Die Stadt Frankfurt ist auch bereit, Hochbeete für gemeinsames Gärtnern (Urban Gardening) zur Verfügung zu stellen. Dies setzt jedoch voraus, dass sich entsprechend Interessierte vorab beim Grünflächenamt melden. Wenn ihr in der Günthersburgallee also demnächst gärtnern möchtet, meldet euch unter gruenflaechenamt@remove-this.stadt-frankfurt.de

Die Stellungnahme des Magistrats zu unserem Antrag findet ihr hier.

Der Stadtteiltreff ist wieder offen!

Presseerklärung von Ortsvorsteherin Karin Guder

Im Januar 2020 wurde der Stadtteiltreff des Ortsbeirates 3 im Nordend an zentraler Stelle, im ehemaligen Merianbad am Merianplatz eröffnet. Wenige Wochen später musste der Treff coronabedingt geschlossen werden. Zahlreiche Gruppen, die dort bereits ihre Treffen aufnehmen wollen oder bereits aufgenommen haben, mussten diese abbrechen. Durch die Pandemie ist die Nutzung von den Initiativen leider nicht zustande gekommen.

Seit dem Sommer ist der Stadtteiltreff des Ortsbeirates wieder geöffnet und bietet den Raum für Bürgeraktivitäten und Beratungsangebote des Nordends an. Einige Fraktionen des OBR treffen sich dort zu ihren Sitzungen.

Zur Zeit gibt es – außerhalb der Schulferien – folgende Angebote als Service für Bürgerinnen und Bürger:

Sprechstunde der Ortsvorsteherin Karin Guder jeweils mittwochs von 16 bis 17 Uhr (außer in den Schulferien)

Sprechstunde des Seniorenbeauftragten Pieter Zandee jeweils Dienstag von 11 bis 12 Uhr.

Sprechstunde der Sozialbezirksvorsteherin Gudrun Korte jeweils montags von 16 bis 18 Uhr

Sprechstunde des Stadtbezirksvorstehers Willi Preßmar jeweils dienstags von 16 bis 18 Uhr

Sprechstunde des Schutzmannes vor Ort, Thomas Lier, jeweils dienstags von 09 bis 11 Uhr sowie donnerstags von 15 bis 17.00 Uhr.

Sprechstunde der Kinderbeauftragten Julia Ewerhardy und Lorenz Gempper jeweils am Donnerstag der Ortsbeiratssitzung von 18 bis 19 Uhr (in diesem Jahr am 04.11. und 02.12.)

Der Stadtteiltreff des Ortsbeirates 3 ist ein besonderes Angebot für Bürgerinnen und Bürger. Ich würde mich sehr freuen, wenn er stärker von Bürgergruppen und Vereinen als Treffpunkt genutzt würde!

Bei Interesse bitte melden: karin.guder@remove-this.gmx.de

Petition: Super-GAU für Europas Energiewende!

Seit Monaten arbeitet die die EU-Kommission an einem neuen Standard für nachhaltige Investitionen. Die sogenannte EU-Taxonomie soll beispielsweise definieren, welche Energiequellen als nachhaltig gelten. Banken, Versicherungen und andere Finanzmarktakteure werden danach ihre Investitionsentscheidungen ausrichten. Auch Fördergelder und Beihilfen werden nach der Taxonomie bemessen. Beim EU-Gipfel am 22. Oktober kündigte Kommissionschefin Ursula von der Leyen an, dass das Nachhaltigkeitslabel auch Atom- und Gaskraftwerke umfassen soll. Das würde bedeuten, dass diese Energiequellen künftig ähnlich gefördert werden könnten, wie regenerative Quellen! Dabei sind Atom- und Gaskraftwerke alles andere als klimaneutral: Atomkraftwerke stoßen zwar deutlich weniger CO2 aus als Kohlekraftwerke, allerdings setzen der Bau der Kraftwerke, der Uranabbau und nicht zuletzt die Endlagerung Treibhausgase frei. Vor allem der letzte Punkt ist – neben dem Risiko einer Reaktorkatastrophe - das große Contra beim Betrieb der Atomkraftwerke, denn auf die Frage, wohin der Atommüll letztlich deponiert werden soll, gibt es bis heute keine zufriedenstellende Antwort. Gegenüber Braunkohleverstromung sparen Gaskraftwerke rund 70 Prozent CO2. Allerdings handelt es sich bei Erdgas um einen nicht regenerativen Rohstoff, der irgendwann in naher oder mittlerer Zukunft verbraucht ist. Aus diesem Grund ist das Gas nicht nur relativ teuer, sondern erzeugt auch eine wirtschaftliche und politische Abhängigkeit von erdgasfördernden Ländern, beispielsweise Russland. Bei der Förderung von Erdgas werden potentiell gesundheitsgefährdende Stoffe wie Schwefel, Kohlen- oder Stickoxyde emittiert. Das trifft besonders bei der Fracking-Methode zu, die beispielsweise in den USA eingesetzt wird. 

Das Fazit: Sieht man von der CO2-Bilanz im Vergleich zu Braunkohle einmal ab, sind weder Atom- noch Gaskraftwerke wirklich nachhaltig! 

Sven Giegold, GRÜNER Abgeordneter im Europaparlament, hat daher eine Petition an EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und EU-Kommissar Frans Timmermans gestartet, Atomkraft und Gas nicht als nachhaltige Investitionen einzustufen und den EU-Vorschlag nicht vorzulegen, bevor die neue Bundesregierung im Amt ist. Hier könnt ihr die Petition unterschreiben

Diversity Diary: Der Sieg der Guten…

In Algerien, das wir euch im Rahmen unserer Reise durch die Nationen der Frankfurter*innen heute vorstellen, tobte lange Zeit ein Bürgerkrieg. Auch wenn sich mittlerweile demokratische Strukturen durchgesetzt haben und die Wirtschaft liberalisiert wurde, sind Menschenrechtsverletzungen nach wie vor an der Tagesordnung. Vor allem Frauen bekommen die zunehmende Dominanz des Islam im Alltag zu spüren.

Den Sieg des Guten über das Böse feiern ab dem 04. November Hindu in aller Welt. Das Lichterfest Diwali ist vergleichbar mit Weihnachten und Silvester in einem. Weiterlesen…

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Neumitglieder- und Interessiertentreffen am 26. Oktober

Die Stadtteilgruppe heißt alle willkommen, die neu bei den GRÜNEN, neu im Nordend sind oder Interessierte, die Lust haben, mehr über die Aktivitäten der Nordend-Grünen zu erfahren und auch gleich einige Ansprechpartner*innen für verschiedene Themen- und Arbeitsgruppen kennenzulernen. 

Nach dem schwungvollen Treffen im Juli möchten wir dazu wieder in den Günthersburgpark einladen. Treffpunkt ist um 18.00 Uhr  (in wetterfester Kleidung) vor der Orangerie auf der Parkseite. Dort können wir – selbstverständlich unter Wahrung der Abstands- und Hygiene-Regeln – wie schon im Sommer leibhaftig aufeinander zugehen, persönlich ins Gespräch kommen und uns über gemeinsame Themen, Interessen und vieles mehr austauschen. Wir freuen uns auf eine bewegte Stunde!

Sollte Dauerregen angesagt sein, bleibt uns nur die zweitbeste Lösung eines digitalen Treffens. Dann würden wir kurzfristig Bescheid geben. Aber wir sind natürlich optimistisch!

Eure Sabiene und Ingrid (Willkommens-Team im Nordend)

Jetzt im Nordend impfen lassen!

Wer hat noch nicht, wer will/muss noch mal? In den kommenden Tagen und Wochen habt ihr die Möglichkeit, ohne Termin und ohne weite Wege an eine Corona-Impfung zu kommen. Entweder steigt ihr in die „Impf-Tram“, die in den kommenden beiden Wochen durch Frankfurt rollt (die Linie 2 durchquert auf ihrem Weg von Ginnheim an den Gravensteiner Platz auch das Nordend). Geimpft wird dort mit Biontech/Pfitzer.  Oder ihr findet euch am kommenden Freitag (29. Oktober) an der Berta-Jourdan-Schule in der Adlerflychtstraße ein. Von 11 bis 19 Uhr könnt ihr euch dort mit Moderna oder Biontech impfen lassen. 

Das Angebot richtet sich an alle Menschen ab 12 Jahre. Mitbringen müsst ihr euren Personalausweis, Impfausweis und eure Krankenversicherungskarte. Alle nötigen Unterlagen können vor Ort ausgefüllt werden. Bitte nutzt die Gelegenheit und lasst euch impfen – in eurem eigenen und im Interesse aller Menschen um euch herum!

„Wenn die Debatte heute nicht geführt wird, beginnt sie im nächsten Jahr von Neuem!“

Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg zum Streit um rechte Verlage bei der Buchmesse

Zur aktuellen Debatte um Stände rechtsradikaler Verlage auf der Buchmesse sagt Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg: „Ich bin sehr besorgt wegen dieser Entwicklung. Es kann nicht sein, dass in der Stadt der Paulskirche, der Wiege der Demokratie, Menschen einer Messe fernbleiben, weil sie sich bedroht fühlen. Hier ist aktives Handeln der Verantwortlichen gefordert. Der bloße Hinweis auf die Meinungsfreiheit reicht nicht aus. Deshalb werde ich mit Buchmesse-Direktor Juergen Boos das Gespräch suchen. Wichtig ist mir, mit einer Debatte sowohl aufzuarbeiten, als auch herauszuarbeiten, wo die „Grenzen der Meinungsfreiheit“ liegen.“

 

Die Frankfurter Buchmesse sei, fährt Eskandari-Grünberg fort, ein Ort der lebendigen Diskussion, der literarischen Kunst, des Fachbuchs, des Austauschs und der Gastfreundschaft. Seit spätestens 2017 werden allerdings verstärkt Stimmen laut, die aufzeigen, dass nicht alle die Buchmesse auf diese Art und Weise erleben können, sondern von der Präsenz extrem rechter Verlage gefährdet werden. In diesem Jahr haben die Spannungen dazu geführt, dass mindestens vier namhafte Autor*innen ihre Teilnahme an der Buchmesse abgesagt haben. 

 

„Die Absagen der Autor*innen werfen die Frage auf, ob man sich die Indifferenz gegenüber extrem rechter Verlagspräsenz noch leisten kann und will“, betont Eskandari-Grünberg. „Dafür müssen wir gemeinsam Antworten finden. Wenn die Debatte heute nicht geführt wird, beginnt sie im nächsten Jahr von Neuem. Selbstverständlich stehe ich als Bürgermeisterin und Dezernentin für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt für diesen Prozess zur Verfügung.“

Diversity Diary: Das Erbe der Weltreiche

Alle drei Staaten, die wir euch in unserer Serie „Diversity Diary“ heute vorstellen, waren einst Teil mächtiger Weltreiche: Österreich und Tschechien gehörten zum Habsburger Reich, die heutige Türkei war über 600 Jahre lang Teil des Osmanischen Weltreiches. Das Ende des Ersten Weltkrieges stellte die jetzt souveränen Staaten vor die schwierige Aufgabe, eine neue Identität zu finden. Während sich Österreich damit zunächst schwer tat und die Tschechei unter Einfluss des sozialistischen Ostblocks geriet, schien der Türkei der Sprung in die Moderne geglückt. Doch wie sieht es heute aus? Weiterlesen…

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Veranstaltungstipp: Ongoing – Auf Entdeckungsreise per Audiowalk

Kennt ihr das „Neue Theater Frankfurt“? Nein? Kein Wunder, denn das 1911 von dem jüdischen Intendanten Arthur Hellmer und dem Schauspieler Max Reimann gegründete Theater wurde während der Nazizeit enteignet und in die Städtischen Bühnen eingegliedert. Bis dahin hatte es sich zu einem der erfolgreichsten und beliebtesten Theater der Stadt entwickelt, denn die Theatermacher verstanden sich darauf, Avantgarde und Kommerz zu verbinden. 

„Ongoing“ – zu deutsch „laufend“ heißt der rund 90minütige Audiowalk, den die Initiative profikollektion im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen anbietet, um der Geschichte des Theaters nachzuspüren und die Frage nach der Bedrohung von kulturellen und jüdischen Orten in unserer Zeit zu stellen. In Spielszenen, Interviews und Erläuterungen wird ein bislang eher unbekanntes Kapitel unserer Stadtgeschichte anschaulich vermittelt. 

Geeignet ist der Rundgang für Interessierte ab 14 Jahren. Bitte beachtet, dass der Weg nicht barrierefrei ist und ihr für eine Teilnahme geimpft, getestet oder genesen sein müsst. 

Alle Teilnehmer*innen werden vor Ort mit einem MP3-Player ausgerüstet und in kleinen Gruppen auf den rund einen Kilometer langen Rundweg geschickt. Der Eintritt ist frei; profikollektion freut sich aber über eine Spende. 

Die Walks finden am morgigen Montag (11. Oktober), Dienstag, 12. Oktober und Donnerstag, 14. Oktober jeweils zwischen 17.00 und 21.00 Uhr sowie am kommenden Sonntag, 17. Oktober zwischen 14.00 Uhr und 20.00 Uhr statt. Bitte meldet euch unter Angabe der gewünschten Startzeit und der Zahl der teilnehmenden Personen unter www.profikollektion.de an. 

 

Filmtipp 1: Stirbt der deutsche Wald? SOS – Stadtwald

Er sorgt für frischen Wind in Frankfurt: unser Stadtwald. Doch nach drei heißen Sommern fällt die Bilanz erschreckend aus: Kaum noch einen gesunden Baum gibt es in dem rund 6000 Hektar großen Areal – 99 Prozent aller Bäume treiben nicht mehr richtig aus und sind von Schädlingen oder Pilzen befallen. Schuld daran ist der gesunkene Grundwasserspiegel: Die Bäume erreichen mit den Wurzeln das Wasser nicht mehr und trocknen aus. Mit den geschwächten Bäumen haben die Parasiten dann leichtes Spiel. Auch wenn es diesen Sommer wieder mehr geregnet hat – für viele Bäume dürfte der Wetterumschwung zu spät kommen. Wie es im Frankfurter Stadtwald aussieht und vor allem, mit welchen Maßnahmen Forstwirtschaft, Wissenschaft und Stadtpolitik gegensteuern, um die für unser Stadtklima so wichtige Waldfläche zu erhalten, erläutert der rund 45-minütige Dokumentarfilm „SOS-Stadtwald“ von Silke Klose-Klatte in der Reihe erlebnis hessen.

Bereits 1982 ist der Soziologe und Filmemacher unter anderem im Frankfurter Stadtwald der Frage nachgegangen, inwieweit die Wälder durch Umweltverschmutzung gefährdet sind. „Stirbt der deutsche Wald?“ war seinerzeit einer der ersten Fernsehdokumentationen zum Thema Waldsterben. 

Beide Filme werden am kommenden Dienstag, 19. Oktober ab 19.30 Uhr im Naxos-Kino gezeigt. Im Anschluss findet ein Gespräch mit Dr. Tina Baumann, Stellv. Abteilungsleiterin bei StadtForst Frankfurt, Dr. Andrej Bockelmann und Silke Klose-Klatte statt. 

Karten gibt es an der Abendkasse – bitte beachtet, dass ihr geimpt, genesen oder getestet sein müsst.

Wenn ihr es am Dienstag nicht ins Kino schafft, könnt ihr euch den Film „SOS-Stadtwald“ auch in der ARD-Mediathek ansehen. 

Filmtipp 2: Die Unbeugsamen

Selbst im Jahr 2021 sind im Deutschen Bundestag weibliche Abgeordnete mit rund einem  Drittel noch gnadenlos unterrepräsentiert. Aber immerhin: Noch vor gar nicht langer Zeit waren Frauen im Bundestag die absolute Ausnahme. Die Pionier*innen mussten sich gegen die Dominanz „alter weißer Männer“ behaupten und dabei Vorurteilen und nicht selten auch sexueller Diskriminierung trotzen. Der Kinofilm „Die Unbeugsamen“ erzählt die Geschichte dieser unerschrockenen Frauen. Politiker*innen von einst blicken zurück. Ihre Erinnerungen sind zugleich komisch und erschreckend aktuell. Dem Dokumentarfilmer und Journalisten Torsten Körner gelingt eine bewegende Chronik westdeutscher Politik von den 50er Jahren bis zur Wiedervereinigung. 

Falls ihr es bislang noch nicht ins Kino geschafft habt, habt ihr in der kommenden Woche noch die Chance: Der Film läuft  am Dienstag um 15.30 Uhr in der harmonie in Sachsenhausen und am Montag und Mittwoch jeweils um 20.30 Uhr sowie am Dienstag um 18.00 Uhr im Filmforum Höchst. 

Politik und Kultur zum Streamen

Im Herbst werden die Tage kürzer und das Wetter kühler und regnerischer. Zeit, sich gemütlich aufs Sofa zu kuscheln und interessante Filme, Dokus und Podcasts aus Politik und Kultur zu entdecken. Pünktlich zu den Herbstferien haben wir wieder einige Streamingtipps für euch. Weiterlesen…

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Diversity Diary: Noch Luft nach oben beim Klimaschutz

Auch wenn Spanien und Taiwan im aktuellen Klimaschutzindex lediglich die Plätze 46 und 57 (von 61 Ländern) einnehmen – in einigen Dingen kann Deutschland von beiden Ländern lernen. So achtet man zum Beispiel in Taiwans Hauptstadt Taipeh so strikt auf die Mülltrennung, dass jeder Behälter vor der Leerung genau kontrolliert wird. Und was erst in letzter Zeit einige Frankfurter*innen ärgert, ist in Spanien schon lange Alltag: Fahrzeuge, die auf Bürgersteigen parken, werden unverzüglich abgeschleppt. Beide Länder stellen wir euch heute in unserer Serie über die Nationen der Frankfurter*innen näher vor. In ganz Indien feiern Hindu in dieser Woche den Sieg des Guten über das Böse – wie das genau aussieht, unterscheidet sich von Region zu Region. Und Muslim*innen in aller Welt gedenken nächste Woche Mohammed, dem Begründer des Islam. Mehr dazu erfahrt ihr hier. 

 

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Bundestagswahl 2021: So hat das Nordend gewählt!

Hätten alle Menschen in Deutschland so wie die Frankfurter*innen gewählt – dann hieße die nächste Kanzlerin Annalena Baerbock! Mit 24,6 Prozent konnten wir stadtweit das beste Ergebnis holen. In 15 von 44 Frankfurter Stadtteilen wurden wir dabei die stärkste Partei (zum Vergleich: 2017 waren wir das allein im Nordend!). Über 91 Prozent unserer damaligen Wähler*innen haben uns dabei die Treue gehalten. Fast jede siebte Zweitstimme stammt von ehemaligen CDU-Wähler*innen. Besonders freuen wir uns in Frankfurt über die 8500 Stimmen von Menschen, die 2017 auf ihr Wahlrecht verzichtet hatten! 29 Prozent haben dabei im Wahlkreis 183 für Omid Nouripour gestimmt, der sich erstmals über den Gewinn des Direktmandates freuen durfte. Auch Deborah Düring erzielte im Wahlkreis 182 mit 18,8 Prozent ein sehr gutes Ergebnis!

In diesem Jahr haben in Frankfurt 74, 7 Prozent der Wahlberechtigten auch abgestimmt – dabei haben über die Hälfte der Wähler*innen die Möglichkeit der Briefwahl genutzt. Im Nordend lag die Wahlbeteiligung mit 85,7 Prozent (Nordend-West) bzw. 84,6 % (Nordend-Ost) deutlich über dem Frankfurter Schnitt – nur im südlichen Westend machten noch mehr Menschen ihr Kreuzchen. Die höchste Wahlbeteiligung erzielte mit 44,3 Prozent (wie gesagt: über die Hälfte stimmten per Brief ab!) das Wahllokal 221-03 in der Merianschule. Hier hatte Omid Nouripour auch die meisten Fans: 44, 4 Prozent stimmten für unseren GRÜNEN Kandidaten! Insgesamt 27 von 32 Wahllokalen hat Omid klar für sich entscheiden können. Das höchste Zweitstimmenergebnis erzielten mit 39,1 Prozent die Wähler*innen im Wahllokal 211-02 (Berta-Jourdan-Schule). In 29 von 32 Wahllokalen wurden wir GRÜNE stärkste Kraft (wenngleich wir uns in einem Wahllokal diesen Platz mit der FDP teilen!). Und in fast der Hälfte der Wahllokale erhielten wir mehr Stimmen als die CDU und SPD zusammen!!!

Auch wenn das Bundesergebnis insgesamt hinter den Prognosen zurückblieb: Das Frankfurter und erst recht das Ergebnis im Nordend ist eine tolle Bestätigung und motiviert uns, auch weiterhin unseren Stadtteil für euch GRÜNER zu gestalten. Ganz herzlichen Dank an alle, die uns mit ihrer Stimme unterstützt haben! Unserem Direktkandidaten Omid Nouripour gratulieren wir ganz herzlich zum ersten Frankfurter und einzigem hessischen Direktmandat! Und auch Deborah Düring wird – über die Landesliste in den Bundestag einziehen; auch ihr gratulieren wir ganz herzlich!

Wie das Nordend im Einzelnen abgestimmt habt, erfahrt ihr hier.

 

Mehr Infos findet ihr in den Frankfurter Wahlanalysen

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Aus dem Römer: Frankfurt ist Sicherer Hafen!

Nicht nur bei den Frankfurter GRÜNEN war die Freude groß: Endlich hat Frankfurt sich uneingeschränkt zum Sicheren Hafen erklärt! Ein Antrag der Regierungskoalition wurde mit großer Mehrheit verabschiedet. Mehrere GRÜNE, darunter die Frankfurter Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg und der Stadtverordnete Emre Telyakar hatten die Notwendigkeit der Erklärung mit starken Reden unterstrichen. Bislang hat Frankfurt sich zwar als „Sicherer Hafen“ bezeichnet, ist jedoch den entsprechenden Netzwerken (Potsdamer Erklärung und „Solidarity Cities“) nicht beigetreten und hat auch keine Bereitschaft erklärt, geflüchtete Menschen auch über den Königsteiner Schlüssel hinaus aufzunehmen. Beides wird sich jetzt ändern - vorausgesetzt, die neue Bundesregierung schafft endlich die nötigen Rahmenbedingungen und gibt den Kommunen die nötige Entscheidungsbefugnis. „Es ist ein großer Schritt, ein schöner Tag für Frankfurt“, hebt Nargess Eskandari-Grünberg in ihrer Plenarrede hervor. Im zweiten Schritt, so die Bürgermeisterin, müssen Wohnungen, medizinische Versorgung und Bildung zur Verfügung gestellt werden, damit die Menschen dann auch Teil unserer Stadtgesellschaft werden. 

 

Die Rede von Emre Telyakar findet ihr hier in voller Länge.

Über die Debatte berichtete die Frankfurter Rundschau

Veranstaltungstipp: Interkulturelle Wochen

Seit 2006 gibt es in Frankfurt die Interkulturellen Wochen mit Diskussionen, Konzerten, Workshops, Lesungen und Aktionen rund um unsere diverse Stadtgesellschaft. Ab sofort wird die Veranstaltungsreihe jährlich durch eine andere Organisation aus der Mitte der Zivilgesellschaft organisiert. In diesem Jahr hat der Literaturclub der Frauen aus aller Welt e.V. ein spannendes Programm zusammengestellt. Noch bis zum 07. Oktober könnt ihr unter dem Motto „Im Gespräch: verbal, non-verbal“ unter anderem Filmabende besuchen, im Erzählcafé Neues erfahren, ein besonderes Klavierkonzert genießen – und vor allem Frankfurter*innen aus vielen Kulturen näher kennenlernen. Das ganze Programm findet ihr hier.

Diversity Diary: Einheit und Vielfalt

Das Leben in den beiden Staaten, die wir im Rahmen unserer Serie heute vorstellen, könnte unterschiedlicher nicht sein. Nigeria, das am 01. Oktober den Jahrestag der Unabhängigkeit von Großbritannien feierte, ist ein äußerst diverser Staat: Mehr als 250 Ethnien mit 514 verschiedenen Sprachen und unterschiedlichen religiösen Überzeugungen leben – wenngleich auch nicht immer friedlich – zusammen. Vielfalt und Individualismus sind in China, das ebenfalls an einem 01. Oktober zur Volksrepublik wurde, nicht erwünscht. Hier versucht der Staat, das Alltagsleben der Bevölkerung bis in die kleinsten Details zu überwachen und zu regulieren. Natürlich darf bei unserer Reise durch die Nationen der Frankfurter*innen auch Deutschland nicht fehlen. Das Land, in dem wir alle zu Hause sind, müssen wir euch nicht mehr vorstellen – zum Tag der Deutschen Einheit haben wir aber ein paar kuriose und weniger kuriose Fakten gesammelt, bei denen ihr sicher auch etwas ganz Neues über unsere Heimat erfahren könnt. Weiterlesen…

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Neues aus dem Ortsbeirat: Das haben wir für euch erreicht!

Auch in die September-Sitzung des Ortsbeirates haben wir zahlreiche Ideen eingebracht, das Nordend an vielen Stellen GRÜNER zu gestalten. Hier erfahrt ihr, welche unserer Anträge vom Ortsbeirat beschlossen wurden. Weiterlesen….

 

 

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Zivilcourage und Zusammenhalt stärken

Pressemitteilung der Bürgermeisterin und Dezernentin für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt zum 30. Jahrestag der Anschläge von Hoyerswerda am 17. September 2021

„Am 17. September jährt sich der Beginn der rechtsradikalen Ausschreitungen in Hoyerswerda, bei denen 32 Menschen verletzt wurden, zum 30. Mal. Dieser Tag ist eine Mahnung an unsere Gesellschaft“, erklärt Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Bürgermeisterin und Dezernentin für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.  „Gerade in diesem Jahr fällt der Jahrestag der Angriffe von Hoyerswerda mit Jom Kippur zusammen, dem Feiertag, an dem 2019 Jüdinnen und Juden in der Synagoge von Halle nur durch Zufall einem rechtsradikalen Anschlag entgingen. Immer noch gehört es auch für viele Frankfurter*innen zum Alltag, aufgrund ihres Aussehens, ihres Glaubens oder ihrer Herkunft diskriminiert oder gar bedroht zu werden. Und immer noch gibt es Menschen, die rechte Gewalt stillschweigend tolerieren oder den Tätern sogar Beifall klatschen. In einer Stadt, die für ihre Weltoffenheit bekannt ist und in der Menschen aus über 180 Nationen zu Hause sind, dürfen wir eine solche Haltung nicht hinnehmen. In den kommenden Jahren werden wir den Masterplan Antirassismus konsequent umsetzen, strukturelle Diskriminierung weiter abbauen und den von Rassismus und Antisemitismus Betroffenen zur Seite stehen, indem wir eine unabhängige Ombudsstelle einrichten, an die sie sich wenden können. Am wichtigsten ist jedoch, die Zivilcourage zu stärken und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Wo Menschen zusammenkommen, sich begegnen und Gemeinsamkeiten entdecken,  wachsen gegenseitige Unterstützung  und Anteilnahme und schwinden Vorurteile. Diskriminierung, Hass und Intoleranz gehen uns alle an – niemand darf wegsehen!“

Veranstaltungstipp: GRÜNES Forum

Zum Abschluss des Wahlkampfes heißen die GRÜNEN Frankfurt alle Bürger*innen am Samstag, 25. September ab 11.00 Uhr auf dem Liebfrauenberg herzlich willkommen. Unsere beiden Direktkandidat*innen Deborah Düring und Omid Nouripour, der hessische Vizeministerpräsident Tarek Al-Wazir, die Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, der Kämmerer Bastian Bergerhoff, der Gesundheits- und Verkehrsdezernent Stefan Majer und zahlreiche weitere GRÜNE Vertreter*innen aus Stadt und Land stehen den Bürger*innen für Gespräche zur Verfügung und bieten kurze Stadtführungen an, um den Frankfurter*innen die Stadt aus ihrer ganz persönlichen Perspektive zu erzählen und GRÜNE Planungen und Ideen für Frankfurt deutlich zu machen. Darüber hinaus gibt es auch spielerische Angebote wie Tischkickern, Quartettspielen, Henna malen und Kinderschminken, um Groß und Klein in unser GRÜNES Festival auf dem Liebfrauenberg einzubeziehen.

Petition: Solidarität mit Afghanistan zeigen

Tausende verzweifelte Menschen hoffen in Afghanistan nach wie vor, von der deutschen Bundesregierung vor den Taliban gerettet und evakuiert zu werden. Es handelt sich um Menschen, die sich für Freiheit und Demokratie in Afghanistan eingesetzt haben und nun um ihr Leben fürchten müssen, um Ortskräfte,  die  - wenn auch bei Subunternehmen angestellt – dennoch für deutsche Institutionen tätig waren, um Familienangehörige von in Deutschland lebenden Afghan*innen, um erwachsene Kinder von Ortskräften, die von den Rettungsmaßnahmen nicht erfasst wurden. Mit einer Petition fordert Pro Asyl die Bundesregierung auf, nicht länger wegzusehen, sondern die Evakuierung (über Nachbarstaaten) fortzusetzen, gefährdete Personen aufzunehmen, humanitäre Visa auszustellen und den Familiennachzug schnell und unbürokratisch zu ermöglichen. Hier könnt ihr die Petition unterschreiben. 

Diversity Diary: Identität religiös

Unsere Reise durch die Nationen der Frankfurter*innen führt uns heute in zwei Länder, deren kulturelle Identität grundlegend durch die Religion geprägt wird: Einst war Armenien das erste Land gewesen, welches das Christentum zur Staatsreligion erhoben hatte. Auch die Sowjetzeit konnte nichts daran ändern, dass die Armenisch-Apostolische Kirche tief im Alltag verwurzelt ist. Mit der Kabaa in Mekka und der Moschee von Medina liegen in Saudi-Arabien zwei der wichtigsten Kultstätten des Islam. Das Land gilt als islamischer „Vorzeigestaat“ – Scharia und Sittenpolizei wachen über das Einhalten der religiösen Gebote im Alltag. Erst in letzter Zeit genießen vor allem die Frauen mehr Freiheiten. Tief verwurzelt in der jüdischen Tradition ist das Laubhüttenfest, das in der kommenden Woche gefeiert wird. Es ist nicht nur ein Erntefest, sondern erinnert auch an den Auszug aus Ägypten. Weiterlesen…

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Veranstaltungstipp: Klima und andere Krisen

Menschenleben retten  - das ist nach dem Desaster um die Evakuierung der Gefährdeten in Kabul das oberste Gebot der Stunde. Hier das nur eben Mögliche unbürokratisch und umgehend zu tun und endlich Verantwortung ernst zu nehmen – das hat allerhöchste Priorität und wird uns auch in den nächsten Wochen und Monaten nicht ruhen lassen.

Menschenleben zu retten bleibt neben der erschütternden Afghanistan-Katastrophe der Fokus eines anderen Themas, das uns ebenfalls in den nächsten Jahren und selbst Jahrzehnten größte Anstrengungen abverlangen wird. Denn Menschenleben zu retten ist letztendlich das Ziel jeder Klimapolitik, die über den Tag herausdenkt, die vorsorgt, um unkontrollierbare Entwicklungen mit nicht rückholbaren Kipppunkten zu verhindern. Die vorbereitet ist auf das, was auf der Grundlage unseres heutigen Wissens bereits absehbar ist. So sehr die noch verbleibenden Möglichkeiten für humanitäres Handeln in Kabul im jetzigen Augenblick unsere Anteilnahme und unser uneingeschränktes Engagement brauchen, ebenso sehr bedürfen wir auch klarer Entscheidungen für konsequente Klimapolitik – und zwar von nun an. Nicht erneut in eine Krise hineinstolpern und so tun, als hätten wir sie nicht voraussehen können. Deshalb muss auch die GRÜNE Klimapolitik weiterhin zentral auf der Agenda zur Bundestagswahl bleiben. 

Auf Einladung der GRÜNEN im Nordend und der Stadtteilgruppe Bornheim Ostend diskutieren am Donnerstag, 16. September Rosemarie Heilig, Dezernentin für Umwelt und Klima in Frankfurt und Omid Nouripour, Frankfurter Bundestagskandidat, über „Klima und andere Krisen“. Die Veranstaltung findet am Bornheimer Uhrtürmchen statt (Berger Str. 185-187) und beginnt um 18.00 Uhr. Bitte beachtet die geltenden Hygiene- und Abstandsrichtlinien! 

 

Auf folgende weitere Veranstaltungen mit Omid Nouripour weisen wir gerne hin:

 

Wie retten wir nach der Wahl das Klima?“ Darüber diskutiert Omid am Freitag, 03. September, ab 20.00 Uhr mit Manuela Rottmann (ehemalige Umweltdezernentin der Stadt Frankfurt und MdB). 

Am Montag, 06. September, heißt es „Meet the Candidate“: Hier habt ihr ab 19.30 Uhr Gelegenheit, Omid eure Fragen zu stellen. 

Beide Veranstaltungen werden von der Stadtteilgruppe Bornheim/Ostend angeboten und finden digital statt. Mit Klick auf den Veranstaltungstitel könnt ihr euch jeweils direkt einwählen. 

 

 

Herzlichen Glückwunsch: Ilka Werner erhielt die Goldene Römerplakette!

Nicht nur in der Corona-Zeit sind sie das Rückgrat unserer Stadtgesellschaft: die vielen Ehrenamtlichen, die sich tagtäglich in Vereinen, Initiativen oder in verschiedenen Ehrenämtern engagieren. 

Einmal im Jahr werden engagierte Frankfurterinnen und Frankfuter mit der Römerplakette der Stadt ausgezeichnet. Vergeben wird die Plakette in Bronze für eine mindestens zehnjährige ehrenamtliche Tätigkeit, in Silber für eine mindestens 15-jährige Aktivität und in Gold an Menschen, die sich seit mindestens 20 Jahren ehrenamtlich einsetzen. Gleich fünf Nordendler*innen konnte (Noch-) Bürgermeister Uwe Becker am 26. August diese Auszeichnung verleihen, darunter unserem Mitglied Ilka Werner. 

Ilka engagierte sich bereits als GRÜNE Ortsbeirätin im Nordend und als Stadtverordnete. Seit vielen Jahren unterstützt sie die Menschen in ihrer Nachbarschaft als Sozialbezirksvorsteherin – eine Tätigkeit, die ihr sehr am Herzen liegt und die sie auch die kommenden Jahre weiter mit viel Engagement ausüben wird. Für die TG Bornheim baute sie zudem die Herzsport-Gruppe mit auf. 

Wir freuen uns sehr über dieses Engagement und gratulieren Ilka ganz herzlich zu der verdienten Auszeichnung! 

 

Herzlichen Glückwunsch: Achtmal GRÜNE Power im neuen Magistrat!

Am Mittwochabend gegen 23.00 Uhr konnten sie endlich entspannt in die Kamera lächeln: Unsere neuen GRÜNEN Dezernentinnen und Dezernenten! Alle konnten sogar mehr als die 51 Stimmen der Koalitionsmitglieder auf sich vereinen – Bastian Bergerhoff, unser neuer Kämmerer erhielt 53 Stimmen, ebenso die künftige Sozialdezernentin Elke Voitl. Am meisten Zuspruch erhielt jedoch unsere Bürgermeisterin und Dezernentin für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt: Mit 58 Stimmen erzielte Nargess Eskandari-Grünberg das höchste Ergebnis aller Gewählten! 

Die fünf hauptamtlichen Dezernent*innen (denn Rosemarie Heilig und Stefan Majer bleiben ja im Amt) werden durch drei GRÜNE ehrenamtliche Magistratsmitglieder verstärkt: Gewählt wurden Gabriele KlugClaus Möbius und Anna Grundel. Achtmal GRÜNE Power im neuen Magistrat – damit können wir Frankfurt in den nächsten Jahren an vielen Stellen noch GRÜNER und gerechter gestalten! 

Erste Ideen dazu stellte Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg in dieser Woche im Interview mit der Frankfurter Rundschau vor.

 

Wir GRÜNE im Nordend gratulieren allen neuen Magistratsmitgliedern ganz herzlich und wünschen ihnen viel Spaß und Erfolg bei ihrer neuen Aufgabe!

Nach der Magistratswahl: Stühlerücken im Ortsbeirat und in der Stadtverordnetenversammlung

„Jetzt gehen wir in unsere Büros und legen mit der Arbeit los!“ Mit diesen Worten schloss Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg am Freitag die erste Pressekonferenz der neugewählten Magistratsmitglieder. Mit der Arbeit loslegen werden nicht nur die frischgebackenen Dezernent*innen, sondern auch deren Büroleiter*innen und Referent*innen. Das zieht jedoch auch einige Veränderungen im Ortsbeirat und in der Stadtverordnetenversammlung nach sich, denn gemäß der Hessischen Gemeindeordnung dürfen städtische Mitarbeiter*innen nicht in den Stadt(teil)-Parlamenten vertreten sein – und dies gilt auch für Angestellte in den Dezernatsbüros.

Aus dem Ortsbeirat 3 wird daher zum 01. Oktober Heike Strobel ausscheiden. Sie wird künftig unsere Bürgermeisterin als Referentin unterstützen. Für Heike rückt Robert Jänicke in den Ortsbeirat nach.

Größere Veränderungen gibt es in der Stadtverordnetenversammlung: Gleich sechs Fraktionsmitglieder werden ihre Plätze räumen. Auch Bernhard Maier, unseren Stadtverordneten aus dem Nordend, zog es in das Dezernat von Nargess Eskandari-Grünberg: Als frischgebackener Büroleiter legte er sein Stadtverordnetenmandat bereits am Donnerstag nieder. 

Dass mit Uwe Paulsen wiederum ein Mitglied unserer Stadtteilgruppe In die Stadtverordnetenversammlung nachrücken wird, freut uns natürlich ganz besonders. 

 

Den Nachrücker*innen – insbesondere Robert und Uwe – gratulieren wir ganz herzlich und wünschen Heike und Bernhard sowie allen anderen, die aus den Fraktionen ausscheiden werden, viel Spaß und Erfolg bei ihrer neuen Aufgabe!

 

Ekstatische Stimmung: Tausende begrüßten Annalena und Robert auf dem Römerberg

Was für eine elektrisierte Stimmung: Die Ankündigung, Annalena und Robert kommen auf den Römerberg, hat weit über 2.000 Leute vor den Römer gelockt. Bereits vor der Rede das war das Interesse groß, Informationen zu unserem Programm und zu unseren Kandidierenden waren gefragt. Während unser Frankfurter Spitzenduo – Deborah Düring & Omid Nouripour – bereits die Frankfurter*innen auf unsere GRÜNE Politik einheizte und als dann unser Spitzenduo der Bundesebene den Platz rockte, lauschten die Menschen gespannt. Doch woran erkennt man, dass nicht nur die Kandidierenden und die Partei, sondern auch die Inhalte überzeugen? Die Antwort konnte man nach den Reden beobachten. Die Menschen pilgerten in Massen zum Infozelt und griffen so beherzt zu unserem Infomaterial, dass die Helfer*innen kaum mit dem Auffüllen hinterherkamen. Unsere dicken, langen Wahlprogramme waren alsbald vergriffen – mehr Inhalte konnte man an dem Abend nicht mitnehmen. 

Was im Gedächtnis bleibt, ist der überwältigende Applaus zu den Reden unserer Spitzenkandidierenden und die großartige Stimmung, die uns noch einmal viel Schwung für den Wahlkampfendspurt mit auf den Weg gibt.

Veranstaltungstipp: Klimagourmetwoche 2021

Mit unserem Verhalten im Alltag können wir maßgeblich zum Klimaschutz beitragen. Wie man klimagerecht kochen und sich ernähren kann, vermittelt auf unterhaltsame und informative Weise die jährliche Klimagourmetwoche. Ab dem 16. September geht sie in die nächste Runde. 

Zehn Tage lang erwartet euch ein buntes und abwechslungsreiches Programm: Beispielsweise lädt das Glauburgcafé zum Kochkurs ein und zeigt euch, wie ihr eure nächste Party mit klimafreundlichen Bowls und Kuchen bereichert. Die Gemüseheldinnen führen euch durch den Garten in der GRÜNEN Lunge und weihen euch in die Geheimnisse des Einkochens, Trocknens und Fermentierens ein. Gleichgesinnte trefft ihr beim Zero-Waste-Picknick im Günthersburgpark. Online könnt beispielsweise ihr die Plastikbombe der Verbraucherzentrale entschärfen und euch via Smartphone auf eine Ernährungsralley durch Bornheim begeben. 

Ergänzt wird das Festival in diesem Jahr durch eine Ausstellung in der Stadtteilbibliothek Rödelheim. Hier könnt ihr euch viele Tipps und Informationen zur nachhaltigen, klima- und umweltgerechten Ernährung und Abfallvermeidung holen. Außerhalb der Öffnungszeiten (dienstags von 13.00 – 19.00 Uhr, mittwochs und freitags von 13.00 bis 18.00 Uhr, donnerstags von 13.00 – 16.00 Uhr und samstags von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr) könnt ihr die Ausstellung auch digital besuchen. 

Das ganze Programm der Klimagourmetwoche und alle Infos zur Ausstellung findet ihr hier

Diversity Diary: Zerklüftete Landschaften

Unsere Reise durch die Nationen der Frankfurter*innen führt uns in dieser Woche nach Südamerika, in die atemberaubenden Gebirgslandschaften Mexikos und Chiles. Zerklüftet sind nicht nur die Gipfel der Anden, sondern auch die Gesellschaft: Vor allem indigene Menschen sind in beiden Ländern von Armut und Diskriminierung bedroht. Während sich Chile nach dem Sturz der Pinochet-Diktatur wirtschaftlich und politisch stabilisieren konnte, kämpft die mexikanische Regierung vergeblich gegen die Macht der Drogenbosse. 

Keine Kluft soll an Jom Kippur bestehen bleiben – vor Beginn des Versöhnungsfestes, des höchsten jüdischen Feiertages, müssen Jüdinnen und Juden alle Streitigkeiten beilegen. Weiterlesen…

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Am Dienstag trifft sich die Stadtteilgruppe

Fassungslos haben uns die Bilder der verzweifelten Menschen, die sich in Kabul an Flugzeuge klammern, um den Taliban zu entkommen, gesehen. Mit Entsetzen haben wir nur wenige Tage später die Nachricht von den Selbstmordattentaten der IS mitten unter der Menschenmenge am Flughafen vernommen. Sich darüber aufzuregen, in welchem Maße die Bundesregierung bei der Rettung der Ortskräfte klar versagt hat, bringt uns allerdings nicht weiter – Handeln ist angesagt! Am Dienstag wollen wir mit unserem GRÜNEN Stadtverordneten Emre Telyakker und mit Stephanie Then von ZAN e.V. darüber diskutieren, wie die Lage in Afghanistan aktuell aussieht und wie wir als Kommunalpolitiker*innen konkrete Unterstützung leisten können. Wir treffen uns um 19.30 Uhr in unserem digitalen Konferenzraum https://konferenz.netzbegruenung.de/STGNordend

Am Donnerstag tagt der Ortsbeirat

Am kommenden Donnerstag findet die erste Sitzung des Ortsbeirates nach der Sommerpause statt. Auf dem Programm steht der Günthersburgpark. Vertreter*innen der FES werden in der Bürgerfragestunde innovative Ideen zur Parkgestaltung vorstellen.

 

Die Sitzung des Ortsbeirates findet im Bürgerhaus Bornheim, Arnsburger Straße 24, Frankfurt-Bornheim statt und beginnt um 19.30 Uhr. Bitte beachtet die geltenden Corona-Vorschriften (Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske während der gesamten Sitzung, stark reduziertes Platzangebot)

 

Welche Anträge wir GRÜNEN dieses Mal einbringen werden, erfahrt ihr hier.

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Noch drei Wochen bis zur Bundestagswahl: Gute Gründe, GRÜN zu wählen

Mit einer Gesangseinlage können wir nicht dienen – dafür aber mit vielen guten Gründen, am 26. September GRÜN zu wählen! Der KV Frankfurt hat einen eigenen Wahlwerbespot veröffentlicht, den ihr euch hier auf Youtube ansehen könnt. Mit dabei sind auch viele bekannte Gesichter aus dem Nordend!

Live und analog könnt ihr uns natürlich auch treffen – am Freitag (10. September) wieder auf den bekannten Plätzen im Nordend (ab 18.00 Uhr), am Samstag (11. September) von 10.00 – 14.00 Uhr an unseren Infoständen am Merianplatz, am Oeder Weg und vor dem ALDI an der Glauburgstraße und am Sonntag (12. September) auf unserer Radtour in und ums Nordend (Treffpunkt hierfür ist um 13.00 Uhr am Uhrtürmchen Bornheim Mitte).

Annalena und Robert kommen!

Ein absolutes Highlight erwartet euch am kommenden Mittwoch (08. September). Als einzigen Ort in Hessen werden unsere Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock und unser Parteisprecher Robert Habeck Frankfurt gemeinsam besuchen. Ab 18.00 Uhr könnt ihr euch auf dem Römerberg erst musikalisch von Romie (das sind die beiden, die uns auch bei der Wahlparty nach der Kommunalwahl begeistert haben) und von Ali Neumann und dann argumentativ von Annalena, von Robert und von unseren Frankfurter Direktkandidat*innen Deborah Düring und Omid Nouripour verzaubern lassen. 

Der Einlass erfolgt ab 17.30 Uhr – bitte beachtet die Corona-Regeln (3 G, Abstand halten und Maske tragen!)

 

Hier trefft ihr Deborah und Omid außerdem in den kommenden beiden Wochen:

 

Montag, 06.09.2021: Meet the Candidate: Fragestunde mit Omid. 19.30 Uhr, Einwahl hier

Montag, 06.09.2021: Globale Fragen der Corona-Krise gemeinsam bewältigen. U.a. mit Deborah Düring. Veranstalter: LAG FREI. 19.30 Uhr, Anmeldung hier

Freitag, 10.09.2021: Wahlkampfhöhepunkt der GRÜNEN Jugend Hessen. Mit Deborah. 19.00 Uhr, Neuer Frankfurter Garten, Danziger Platz 1, Frankfurt-Ostend

Samstag, 11.09.2021: Flucht und Migration – Fahrradtour und Gespräche mit lokalen Akteur*innen. Mit Deborah. 14.00 Uhr, Treffpunkt Berliner Str. 32, Frankfurt-Innenstadt

Dienstag, 14.09.2021: Frage & Antwort mit Deborah Düring. Insta Live. 17.00 Uhr, Einwahl hier

Mittwoch, 15.09.2021: Was kostet die Welt? Chancen GRÜNER Finanz- und Wirtschaftspolitik. Mit Omid Nouripour. 19.00 Uhr, Haus der Jugend, Deutschherrenufer 12, Frankfurt-Sachsenhausen

Donnerstag, 16.09.2021: Klima und andere Krisen: Townhall mit Omid und Rosemarie. 18.00 Uhr, Bornheimer Uhrtürmchen

Samstag 18.09.2021: Gleichstellung Jetzt. Mit Deborah. 18.00 Uhr, DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 77-79, Frankfurt-Gutleut

Samstag, 18.09.2021: Solidarität mit Belarus. Kundgebung. Mit Omid. 13.00 Uhr, Römer, Frankfurt-Innenstadt

Diversity Diary: Gute oder böse Taten? – Alles auf Neubeginn

Zeit ist relativ: Während für Jüdinnen und Juden am Mittwoch bereits das Jahr 5782 beginnt, begrüßen die koptischen Christ*innen das Jahr 1738. Im Jahr zwei hingegen befindet sich – zumindest unter diesem Namen – die Republik Nordmazedonien.

Der Beginn des Neuen Jahres ist im jüdischen Glauben der Zeitpunkt, an dem Gott Bilanz zieht: Wer nur gute Taten vollbracht hat, darf sich über das „Siegel des Lebens“ freuen, die von Grund auf Bösen erhalten das „Siegel des Todes“. Allen anderen  winkt bis zum Versöhnungsfest eine zweite Chance, sich von bösen Gedanken und Taten zu läutern. In welche Kategorie wohl dabei Staatsführer wie der brasilianische Präsident Bolsonaro oder gar der nordkoreanische „Große Führer“ Kim Jong-un fallen würden? Vor allem letzterer lässt sich von seinen Anhänger*innen fast wie eine Gottheit verehren – ähnlich wie der Hindu-Gott Ganesha, dessen Geburtstag Hindu vor allem in Indien feierlich begehen. Weiterlesen…

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Ein Besuch in der GRÜNEN Lunge

Von Ingo Sturm

In der vergangenen Woche hat unsere Stadtteilgruppe zum Abschluss des Sommerferienprogramms die "Grüne Lunge" besucht. Einige von uns waren zum ersten Mal dabei und konnten sich ein eigenes Bild über dieses lange diskutierte Gebiet machen, andere kannten das Gelände bereits, konnten aber dennoch bisher unbekannte Seiten und neue Aspekte entdecken, was auch daran lag, dass wir mit 3 Vertreter*innen des BUND Frankfurt und in Personalunion auch der "Bürgerinitiative für den Erhalt der Grünen Lunge am Günthersburgpark" unterwegs waren, die uns auf aus ihrer Sicht besonders wichtige ökologische Aspekte aufmerksam gemacht haben. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Thomas Jasny, Folkhart Funk und Katharina Bornscheuer sowie unser Stadtteilgruppen-Mitglied Andrea Kroll, die uns den Imker*innen-Bereich vorgestellt hat. 

Mit der Entscheidung der Programm-KMV der Grünen, einzufordern, dass eine Bebauung nur auf bereits versiegelten Flächen geplant werden soll, wurde der Grundstein für den Erhalt der Fläche gelegt, den wir aufgrund unseres guten Wahlergebnisses bei der Kommunalwahl im März - besonders im Nordend - auch in den Koalitionsverhandlungen durchsetzen konnten. Der Plan für die “Günthersburghöfe” ist vom Tisch. Nun gilt es, bei der neuen Planung darauf zu achten, dass sie mit einem breiten Dialogprozess beginnt und in der nicht nur eine mögliche Bebauung, sondern auch die Sicherung und künftige Nutzung bzw. Entwicklung der Grünflächen ausführlich diskutiert und in den Plänen verankert werden. 

Die Vorstellungen der verschiedenen Akteur*innen gehen hier durchaus auseinander - bei manchen stehen Gemüseanbau und das Gärtnern im Vordergrund, andere wollen möglichst wenig Veränderung an der bisherigen Kleingarten-Nutzung, wieder andere sehen vor allem die Sicherung der Biodiversiät und der Klimafunktionen als wichtigstes Ziel. Auch die Frage, wie die Flächen gleichzeitig geschützt und dennoch durch ein größere Öffentlichkeit zur Erholung genutzt werden können, wird uns bis zur Findung einer für alle Seiten tragbaren Lösung beschäftigen und daher werden wir GRÜNE im Nordend weiter den Austausch dazu suchen.

Wer sich selbst ein Bild machen will oder bei der BI informieren möchte, findet dazu am 05.September die nächste Gelegenheit beim "Tag der offenen Gärten" von 14:00 bis 18:00 Uhr. Ein Infostand wird am Parkplatz am Abenteuerspielplatz, Wetteraustr. 41, stehen.

 

Veranstaltungstipp: Immigrationsbuchmesse 2021

Vor zehn Jahren hatte GRÜNEN-Mitglied Hamidul Khan eine zündende Idee: Erstmals veranstaltete er eine Buchmesse, bei der nicht große Verlage und international bekannte Stars, sondern Autor*innen mit Migrationsgeschichte im Mittelpunkt standen. Am kommenden Wochenende feiert die Immigrationsbuchmesse ihren 10. Geburtstag. Gewidmet ist die Jubiläumsveranstaltung den Opfern der rassistischen Morde von Hanau am 19. Februar 2020. Hanau ist dementsprechend auch die Gaststadt der diesjährigen Immigrationsbuchmesse. An Alja Kurtovic und Saida Hashemi, die bei den Anschlägen jeweils ihren Bruder verloren haben, wird ein Immigrationspreis überreicht. 

Wie in jedem Jahr erwartet die Besucher*innen ein buntes zweitägiges Programm mit Lesungen, Buchvorstellungen, Diskussionen und musikalischen Darbietungen. 

Unter anderem wird die Autorin Canan Topcu ihr neues Buch „Nicht mein Anti-Rassismus“ vorstellen (Samstag, 15.30 Uhr). Auch die Biographie „Ein Frankfurter aus Afrika“ des früheren und 2008 verstorbenen Integrationsdezernenten Jean Claude Diallo wird im Rahmen der Immigrationsbuchmesse präsentiert (Samstag, 18.30 Uhr). Den Immigrationsbuchmessepreis 2021 erhält Nizaqete Bislimi für ihre Autobiographie „Durch die Wand“ (Verleihung Sonntag, 17.00 Uhr). 

Eröffnet wird die Immigrationsbuchmesse am Samstag, 04. September um 11.00 Uhr. Unter anderem wird unsere Landtagsabgeordnete Martina Feldmayer ein Grußwort halten. 

Coronabedingt findet die Veranstaltung in diesem Jahr im Freien statt – und zwar auf dem Bolzplatz am Max-Kirschner-Weg in Heddernheim. Der Eintritt ist frei. 

Alle Infos und das vollständige Programm findet ihr hier

 

Diversity Diary: Wie hältst du´s mit der Religion?

In unserer Serie „Diversity Diary“ stellen wir die Nationen der Frankfurter*innen vor. Religiosität spielt in allen fünf Staaten, die wir heute näher kennenlernen, eine große Rolle. Ganz unterschiedlich wirkt sich diese jedoch auf Politik und Alltag im jeweiligen Land aus. Im sozialistischen Vietnam beispielsweise spielt die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Glaubensgemeinschaft nur eine untergeordnete Rolle. Auch die Gläubigen in den einstigen zentralasiatischen Zentren der islamischen Philosophie, Kirgisistan und Usbekistan, mischen – begünstigt durch die jahrelange Zugehörigkeit zur UdSSR – Riten verschiedener Glaubensrichtungen und pflegen zu strengen religiösen Regeln ein eher entspanntes Verhältnis. Ganz anders hingegen in Malaysia und Libyen: Hier ist der Islam Staatsreligion und bestimmt das tägliche Leben bis in die kleinsten Details. Weiterlesen…

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Von Stadtteilgruppe zu Stadtteilgruppe – dieses Mal am Mittwoch!

ACHTUNG: Nicht am kommenden Dienstag, sondern erst am Mittwoch, 25. August, setzen wir zum Endspurt unseres Ferienprogramms „Von Stadtteilgruppe zu Stadtteilgruppe“ an. Auf dem Programm steht dieses Mal eine Führung durch die „Grüne Lunge“ – das Gebiet, dessen Bebauung wir GRÜNE erfolgreich verhindern konnten. Thomas Jasny vom BUND Frankfurt und Andrea Kroll, Mitglied der Stadtteilgruppe und der GRÜNEN Ortsbeiratsfraktion, werden uns über das Gelände führen. Wir treffen uns um 18.00 Uhr am Eingang zum Abenteuerspielplatz am Günthersburgpark. Die Stadtteilgruppen 4 und 11 werden wir dazu einladen – herzlich willkommen sind aber auch GRÜN Interessierte und Mitglieder aller anderen Stadtteilgruppen. Den Abend wollen wir – entsprechende Witterung vorausgesetzt – anschließend im Günthersburg ausklingen lassen. 

 

VorschauAm Dienstag, 31. August treffen wir uns um 19.30 Uhr zu einem  Nordend-Abend in unserem virtuellen Konferenzraum. Auf der Tagesordnung stehen dann organisatorische Fragen, außerdem berichtet die Ortsbeiratsfraktion von ihrer ersten Sitzung nach den Ferien und das Wahlkampfteam stellt die aktuellen Aktivitäten vor. 

 

In Frankfurt besser bereit sein für die Menschen aus Afghanistan und vor allem mehr tun für die Frauen aus Afghanistan

Pressemitteilung von Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, designierte Bürgermeisterin und Dezernentin für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Wie überwinden wir die Distanz und helfen den Menschen in Afghanistan, die uns geholfen haben und die sich für eine pluralistische Gesellschaft eingesetzt haben. Diese Frage bewegt mich sehr in den letzten Tagen“, so Nargess Eskandari-Grünberg, die designierte Bürgermeisterin und Dezernentin für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt, die weiter ausführt: „Da kann es nur eine Antwort geben: Wir fliegen sie und ihre Familien aus. Wir in Frankfurt wollen einen sicheren Hafen bieten für die Menschen, die jetzt von der Bundeswehr aus Afghanistan herausgeflogen werden und für diejenigen, die sich auf anderen Wegen flüchtend zu uns bewegen. Genau diese Sicherheit, auch wenn es nur eine sehr kleine ist, müssen wir den Menschen in Afghanistan geben, die gerade so viel Unsicherheit erleben und Angst um ihr Leben haben, vor allem wenn sie sich für ein offenes, demokratisches, gleichberechtigtes Leben in Afghanistan eingesetzt haben.“
Eine kommunale Selbstverwaltung in Städten hilft den Menschen, sich frei bewegen zu können. Die Taliban wollen mit ihren absurden Vorstellungen eines Kalifats genau dies zerstören und zentral Macht über die Menschen und vor allem die Frauen ausüben. „Wir müssen dagegen deutlich Stellung beziehen“, so Nargess Eskandari-Grünberg. „Wir als Städte sind aufgefordert aufzuzeigen, warum wir Menschen unterstützen, die sich in Afghanistan für eine kommunale Selbstverwaltung einsetzen bzw. eingesetzt haben und ihr Leben retten, indem wir diese Personen und ihre Familien ausfliegen, so wie die junge Bürgermeisterin Zarifa Ghafari aus der Stadt Maidan Shar, auf die schon Anschläge verübt wurden und der wohl die Flucht aus Afghanistan gelungen ist. Meinen Amtsantritt als Bürgermeisterin am 08. September werde ich mit einer Solidaritätsadresse für Zarifa Ghafari und alle Frauen beginnen, die sich für Frauenrechte und eine offene Gesellschaft in Afghanistan einsetzen. Ich bin überzeugt, dass ich für diese klare Haltung auf eine große Unterstützung der Stadtverordnetenversammlung, des Magistrats und der gesamten Stadtgesellschaft bauen kann.“
„Denn es sind vor allem die afghanischen Frauen, die unsere Hilfe benötigen. Wie unglaubwürdig diplomatisch die Taliban, die ausschließlich Männer sind, sich jetzt auch zeigen, die Frauen sind es, die um ihr Leben, um ihre Freiheit, um ihre Zukunft fürchten müssen. Ihnen ist es nach den unmenschlichen Regeln der Taliban nicht gestattet, alleine das Haus zu verlassen, geschweige denn selbständig und offen ein eigenes Leben zu führen. Das ist entsetzlich und unerträglich. Deshalb müssen wir die afghanischen Organisationen in unserer Stadt, die sich für die Frauen einsetzen in Zukunft noch stärker fördern. Gerade auch in ihrer Arbeit der psychologischen Unterstützung von Frauen, die nach einer Flucht in Frankfurt angekommen sind. Eine meiner ersten Amtshandlung wird es sein, mich gemeinsam mit der Frauendezernentin Rosemarie Heilig mit Frauen aus Afghanistan zu treffen, um herauszufinden, wo schnelle und wo langfristige Unterstützung notwendig ist. Wir müssen so auch die Frauen vor Ort unterstützen, die schlimme Behandlungen bis hin zu Folter und Mord durch die Taliban befürchten.“
Die Menschen, die für uns in Afghanistan tätig waren und jetzt nach Deutschland geflogen werden, kommen am Flughafen Frankfurt an und werden dort vom Betreiber Fraport in Empfang genommen. „Unsere städtische Arbeit beginnt am besten gemeinsam mit Fraport bei der Landung in Frankfurt. Zudem wäre es gut, wenn wir als Stadt Frankfurt die Menschen schon in der Luft willkommen heißen und ihnen aufzeigen, wie wir sie bei ihrem Ankommen in Frankfurt medizinisch, humanitär, organisatorisch, mit Unterkunft und Zukunftsperspektive unterstützen können. Vor allem die Menschen, die in Frankfurt bleiben wollen“, so Nargess Eskandari-Grünberg abschließend.

Gestaltet euer eigenes Wahlplakat!

Seit einer Woche hängen sie wieder überall im Nordend und in Frankfurt – unsere GRÜNEN Wahlplakate. Ihr findet die Plakate langweilig und ärgert euch über den immer gleichen Stil? Dann lasst eurer Fantasie und eurem Humor doch freien Lauf und gestaltet euer eigenes Wahlplakat! Zeichenpapier und Ölfarben braucht ihr dazu nicht – euer ipad oder Smartphone reicht vollkommen aus. Denn ab sofort gibt es den GRÜNEN „Malomaten“.  Unter diesem Link könnt ihr nicht nur nach Herzenslust kreativ sein, sondern sogar etwas gewinnen: Zeigt mit eurem Plakat, welche Themen euch am Herzen liegen und schickt eure Bilder bis zum 12. September 2021 als PDF an politiklabor@remove-this.gruene-frankfurt.de. Die drei besten Entwürfe werden als „richtiges Wahlplakat“ gedruckt und auf Wahlveranstaltungen einem größeren Publikum vorgestellt. Ausgewählt werden die Sieger*innenbilder von keinen geringeren als unseren Direktkandidat*innen Deborah Düring und Omid Nouripour! 

 

Ab sofort Briefwahl beantragen!

Diversity Diary: Wenn Kornkammer und Obstgarten leer sind…

Unsere Reise durch die Nationen der Frankfurter*innen führt uns heute in zwei ehemalige Sowjetrepubliken, die vieles gemeinsam haben. Einst galten die Ukraine als Kornkammer und die Republik Moldau als Obstgarten der Sowjetunion. Die Unabhängigkeit brachte manche Probleme mit sich. Bis heute kämpfen beide Länder mit ihrer Identität zwischen Russland und Westeuropa. Weiterlesen…

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Von Stadtteilgruppe zu Stadtteilgruppe – am Dienstag geht es weiter!

Nach einem gemütlichen Abend im Holzhausenpark setzen wir unsere Treffen „von Stadtteilgruppe zu Stadtteilgruppe“ am kommenden Dienstag fort. Gemeinsam mit der Stadtteilgruppe 9 (Eschersheim, Ginnheim, Dornbusch) wollen wir den Sinai-Park erkunden. Der Park zwischen Dornbusch und Eckenheim entstand in den 80er Jahren auf dem Gelände einer ehemaligen Gärtnerei und umfasst mit der „Sinai-Wildnis“ ein weitgehend naturbelassenes Wäldchen. Wir treffen uns um 18 Uhr am Spielplatz im Sinai-Park hier.

 

Vorschau: Am Dienstag, 24. August planen wir den Abschluss unseres Sommerferien-Programms mit einer Führung durch das Areal der GRÜNEN Lunge. Nähere Infos hierzu folgen!

Auch 2021 fällt das Rotlintstraßenfest aus

Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht – aber irgendwann muss sie getroffen werden. Leider lässt die aktuelle Situation auch in diesem Jahr nicht zu, ein Fest zu planen, das wir alle unbeschwert und mit Spaß feiern könnten. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, das Rotlintstraßenfest erneut abzusagen. Mit viel Energie und kreativen Ideen wollen wir euch in den kommenden Wochen statt dessen unsere GRÜNEN Ideen zur Bundestagswahl näherbringen. 

Wir hoffen, dass wir uns alle im kommenden Jahr gesund und munter auf der Rotlintstraße wiedersehen. Unsere Pressemitteilung findet ihr hier

Veranstaltungstipp: Zukunft der Care-Arbeit

Klatschen reicht nicht; wir brauchen strukturelle Veränderungen im Care-Bereich! Welche Veränderungen es im Pflegebereich braucht und welche strukturellen Veränderungen im sozialen Bereich benötigt werden, um endlich eine gleichberechtigte Welt zu schaffen, darüber diskutiert Deborah Düring, Direktkandidatin für den Westen Frankfurts gemeinsam mit Ricarda Lang, stellv. Bundesvorsitzende der GRÜNEN und mit Nadia Qani, SPD-Mitglied und Gründerin des Netzwerks interkultureller Unternehmerinnen e.V.

Kommt am Dienstag, 17. August um 18.30 Uhr an die Hauptwache und diskutiert mit!

 

Einfach nein: Podcast von „Frauen in Bewegung“ für „Million Chances“-Award nominiert

Geschätzt jede dritte Frau wurde bereits einmal Opfer häuslicher Gewalt – in der Corona-Zeit ist diese traurige Zahl noch einmal angestiegen. 

Der Verein „Frauen in Bewegung“ bietet nicht nur seit vielen Jahren Selbstverteidigungskurse vor Ort im Nordend an, sondern unterstützt außerdem seit April Mädchen und Frauen, die von (sexueller) Gewalt in Beziehungen betroffen sind, mit dem Podcast „Einfach nein!“ Wöchentlich erhalten die mittlerweile über 22.000 Zuhörer*innen in zwei Folgen gezielte Tipps zur Selbstverteidigung. Begleitet wird der Podcast durch eine feministisch-antirassistische Social-Media-Kampagne. 

Der Podcast ist aktuell für den „Million Chances“-Award nominiert, mit dem die Firma Schwarzkopf jährlich Projekte auszeichnet, die Mädchen und Frauen eine bessere Zukunft ermöglichen. In vier Kategorien wird ein mit jeweils 10.000 Euro dotierter Preis vergeben. Bis zum 30. August könnt ihr hier eure Stimme für „Einfach Nein!“ (oder natürlich auch eines der anderen tollen Projekte) abgeben; verliehen werden die Preise im November.

In den Podcast „Einfach Nein“ könnt ihr hier hineinhören!

Diversity Diary: Klimakiller Wirtschaftswachstum

Unsere Reise durch die Nationen der Frankfurter*innen führt uns heute auf den asiatischen Kontinent. Nirgendwo sonst stehen wirtschaftliche und politische Interessen so stark im Widerstreit zur Notwendigkeit des Klimaschutzes. Ganz besonders deutlich wird dieser Konflikt in Südkorea, das sich innerhalb weniger Jahre vom armen Agrarstaat zu einer der führenden Industrienationen der Welt entwickelt hat und in Indonesien, dessen Artenreichtum akut vom Aussterben bedroht ist. Aber auch das ohnehin bereits kriegsgebeutelte Afghanistan kämpft immer mehr mit den Folgen der Klimakrise. Den Blick in die Vergangenheit richten in dieser Woche die Japaner*innen: Mit dem Obon-Fest ehren sie die Toten. Weiterlesen..

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Herzlich willkommen bei den GRÜNEN im Nordend: Die Stadtteilgruppe lud zum Kennenlernen ein

Von Ingrid Peikert

Endlich wieder von Angesicht zu Angesicht, endlich draußen im Park: Beim ersten Neumitgliedertreffen der Stadtteilgruppe Nordend hat Sabiene Döpfner, „Hutträgerin“ für die Willkommens-Gruppe im 3er, schwungvoll und kreativ die Anwesenden miteinander bekannt gemacht und ins Gespräch gebracht. Nach dem langen Video- und bloßen Kachl-Kontakten genau das, was gutgetan hat. Wir konnten nicht nur erfahren, was jede und jeden einzelnen zu einem Engagement bei den GRÜNEN motiviert, sondern auch erste Verknüpfungen für gemeinsame Themen und Interessen herstellen – und das alles kurzweilig und mit viel Spaß. 

Die Willkommens-Gruppe der GRÜNEN im Nordend lädt am 26. Oktober um 18.30 Uhr erneut zu einem Neumitgliedertreffen ein. Wir freuen uns darauf!

 

Von Stadtteilgruppe zu Stadtteilgruppe auf dem Hauptfriedhof – Ein Rückblick

Von Ingo Sturm

Am 3. August hat sich die Stadtteilgruppe im Rahmen der "Sommerferien-Park-Tour" auf dem Hauptfriedhof getroffen, der auf dem Stadtgebiet von Nordend und Eckenheim liegt. Daher haben wir unsere Freund*innen aus dem 10er (Berkersheim, Bonames, Eckenheim, Frankfurter Berg, Preungesheim) eingeladen, die von ihrer GRÜNEN Ortsbezirksvorsteherin Wera Eiselt vertreten wurden. Pieter ist als Stadtbezirksvorsteher seit vielen Jahren für weite Teile des Hauptfriedhofs zuständig und hat uns einen Bereich gezeigt, der ihm besonders wichtig ist: Das "Blumen- und Insektenparadies" (nahe des Eingangs Marbachweg / Gießener Straße - Maps-Link:

https://goo.gl/maps/3zskU24tDDd6T8TD9), das dort vom Grünflächenamt und NaBu seit 2017 angelegt und erweitert wurde. In den letzten Jahren kamen neue Bänke, ein Bücherschrank und weitere Wiesen und Beete hinzu. Da sich immer weniger Menschen für eine Erdbestattung entscheiden, sind auf dem Friedhof einige Flächen "unbelegt" und können für die ökologische Aufwertung des Areals genutzt werden. Vom Nordend aus kann man quer über den Friedhof mit seinen vielen tollen alten Bäumen und interessanten Gräbern spazieren, um zu der Fläche zu gelangen, die in Eckenheim liegt. Eine klassische Friedhofsführung mit Bildern und Geschichten über die Persönlichkeiten, die hier beigesetzt wurden, möchte Pieter uns auch noch einmal anbieten - wir freuen uns schon darauf!

 

Robert kommt nach Offenbach

Am Montag, 16. August ist Robert Habeck in unserer sympathischen Nachbarstadt Offenbach zu Gast! Zwischen 17.00 und 18.30 Uhr habt ihr die Gelegenheit, unseren Parteivorsitzenden am Wilhelmsplatz live zu treffen, euch über das GRÜNE Wahlprogramm zu informieren und eure Fragen loszuwerden! Weitere Redner werden neben Robert Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn (Offenbacher Direktkandidat für den Bundestag) und der Hessische Minister für Wirtschaft, Verkehr, Energie und Wohnen, Tarek Al-Wazir sein. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Sabrina Engelmann (GRÜNE Fraktion Offenbach). 

Einlass auf den Wilhelmsplatz ist ab 16.00 Uhr, das Tragen einer Maske wird dringend empfohlen!

Am Dienstag, 17. August könnt ihr Robert außerdem ab 11.30 Uhr auf dem Hanauer Marktplatz und ab 17.30 Uhr auf dem Dern´schen Gelände in Wiesbaden erleben. 

Solltet ihr an beiden Tagen verhindert sein – keine Panik: Bald kommen Robert und Annalena auch nach Frankfurt! 

 

Diversity Diary: In Vielfalt vereint

Auf unserer Reise durch die Nationen der Frankfurter*innen lernen wir heute drei Staaten kennen, die sich – jeder auf seine Weise – durch immense kulturelle und ethnische Vielfalt auszeichnen. 23 Sprachen werden in Ecuador gesprochen- gefeiert werden muslimische ebenso wie christliche und indigene Feste. Auch im Stadtstaat Singapur funktioniert das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen weitgehend reibungslos – dies hat allerdings seinen Preis. In Pakistan dagegen kommt es immer wieder zu bewaffneten Konflikten zwischen den einzelnen Volksgruppen. Einig sind sich diese lediglich im muslimischen Glauben: Sie alle – und mit Ihnen Muslim*innen auf der ganzen Welt – feiern in der kommenden Woche den Beginn eines neuen Jahres. Weiterlesen…

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Einladung: Treffen für Neumitglieder und Interessierte

Die Stadtteilgruppe hat Zuwachs bekommen: Über zahlreiche neue Mitglieder konnten wir uns seit Jahresbeginn freuen! Jetzt wollen wir euch endlich auch persönlich begrüßen, euch Gelegenheit geben, andere Aktive kennenzulernen, euch über unsere Projekte in der Stadtteilgruppe informieren und natürlich eure Fragen beantworten! Wir laden alle neuen Mitglieder und auch alle Interessierten, die (noch?) kein Mitglied sind, ganz herzlich zu unsrem Willkommenstreffen am kommenden Dienstag, 27. Juli ein. Wir treffen uns um 18.30 Uhr im Günthersburgpark vor der Orangerie (dem Café am Spielplatz). Im Anschluss findet gleich unser „reguläres“ Treffen statt (siehe oben) – auch dazu seid ihr natürlich herzlich eingeladen! 

 

Wir ist Plural: Engagiert für das Grundgesetz

Grundrechte sind nicht nur abstrakte Regeln – sie wirken direkt in unseren Alltag und gestalten unser gesellschaftliches Miteinander. Wie dies im Einzelnen aussehen kann, zeigen zahlreiche Initiativen und Vereine bundesweit in vielen verschiedenen Projekten. Insgesamt 15 Projekte zeichnet die Bundeszentrale für politische Bildung in diesem Jahr mit dem Preis WIR IST PLURAL aus. 

Zu den über 140 Bewerber*innen gehört auch das Projekt „Mehr Bock auf Politik“ von berami e.V. aus dem Nordend. Das jährlich stattfindende Projekt bringt junge Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte mit politisch Aktiven in Kontakt und vermittelt ihnen so einen Einblick in Möglichkeiten zur politischen Teilhabe und Gestaltung. Mehrere Frankfurter GRÜNE engagieren sich – teilweise von Anfang an –  als Mentor*innen bei „Mehr Bock auf Politik“. 

Ob „Mehr Bock auf Politik“ die Chance erhält, mit dem – mit 5000 Euro dotierten – Preis der Bundeszentrale ausgezeichnet zu werden, entscheidet ihr: Bis zum 08. August könnt ihr für euer „Herzensprojekt“ online abstimmen – für jede der insgesamt fünf Kategorien könnt ihr dabei eine Stimme vergeben.

Alle Infos zu WIR IST PLURAL und alle Projekte findet ihr hier

Gesundheit ist Menschenrecht: Macht mit beim Impfsoli!

Die Ferien haben begonnen und trotz steigender Inzidenzen können wir die Sonne weitgehend unbeschwert genießen -  im Park, im Schwimmbad, bei Freiluft-Festivals oder am Strand. Viele von uns sind bereits vollständig geimpft oder werden dies in absehbarer Zeit sein. Doch in vielen Teilen der Welt sieht dies ganz anders aus: Während hierzulande fast jede*r Zweite die zweite Spritze erhalten hat, sind es in Afrika gerade einmal 1,5 Prozent der Bevölkerung und in Indien magere 6,3 Prozent! Gesundheit darf jedoch kein Privileg der Wohlhabenden sein, sondern ist ein Menschenrecht für alle! Die Stiftung medico international ruft daher zu einem „Impfsoli“ auf: Mit deiner Spende unterstützt du Partnerorganisationen, die sich vor Ort für die Gesundheitsversorgung und eine globale Impfgerechtigkeit einsetzen. Zum Beispiel konnte in Kolkata (Indien) eine leerstehende Schule in ein Impfzentrum verwandelt werden. In Brasilien klären Gesundheitsbotschafter*innen die Bevölkerung über das Virus auf und verteilen Nahrungsmittel an Familien, die von den sozialen Folgen der Pandemie besonders betroffen sind. Und in Südafrika setzt sich eine zivilgesellschaftliche Initiative für die Aufhebung des Patentschutzes auf Corona-Impfstoffe ein, damit diese vor Ort produziert und insbesondere armen Menschen schneller zugänglich gemacht werden können.

Alle Infos zum Impfsoli findet ihr hier.

 

Diversity Diary: Volk, König, Präsident, Partei

Unsere Reise durch die Nationalitäten der Frankfurter*innen ist heute zugleich eine Reise durch verschiedene politische Systeme: Von einem der letzten sozialistischen Staaten der Welt führt sie uns in eine präsidiale Republik, in ein Königreich und zuletzt in eine Demokratie, in der das Volk das letzte Wort hat. Auch wenn die politischen Systeme noch so unterschiedlich sind – Herausforderungen wie der Klimakrise müssen sich alle Länder stellen.

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Das sind die neuen Stadtbezirksvorsteher*innen im Nordend!

Am vergangenen Dienstag haben wir die Stadtbezirksvorsteher*innen für die aktuelle Wahlperiode nominiert. Der Bezirk 17 (Wahlbezirke 212 und 213) wird weiterhin von Pieter Zandee vertreten. Für den Kreis 18 (Wahlbezirk 222) ist künftig Beate Collin zuständig. Neue Stadtbezirksvorsteherin für den Kreis 19 (Wahlbezirke 211 und 221) ist Ingrid PeikertWilli Pressmar bleibt Stadtbezirksvorsteher für den Kreis 20 (Wahlbezirke 130 und 230), ebenso wird Cornelia Walther ihr Amt weiterhin für den Kreis 21 (Wahlbezirke 120 und 201) ausüben. Im Kreis 16 (Wahlbezirke 202 und 203) können wir GRÜNE die Stellvertreterin stellen und nominieren hierfür Andrea Kroll.

Allen Nominierten gratulieren wir ganz herzlich und wünschen ihnen bei ihrer Aufgabe gutes Gelingen und viel Spaß! Die Ernennung der neuen Stadtbezirksvorsteher*innen erfolgt erst nach der Bundestagswahl durch die Stadt Frankfurt. Bis dahin bleiben die bisherigen Vorsteher*innen im Amt. 

Neues aus dem Ortsbeirat: Das haben wir für euch erreicht!

Nachdem der Schulhof der Merianschule in den Tagen vor den Sommerferien probeweise in den Nachmittagsstunden zum Spielen geöffnet wurde und sich dies auch großer Beliebtheit erfreut hat, freuen wir uns sehr, dass die Öffnung während der gesamten Sommerferien fortgesetzt werden kann. Der Schulhof steht dienstags und donnerstags von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr und sonntags von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr für alle Kinder zur Verfügung und wird in dieser Zeit durch Freiwillige der Freien Christlichen Gemeinde betreut. Finanziert wird das Projekt aus den Mitteln des Ortsbeirates. 

Was wir außerdem für euch erreicht haben, erfahrt ihr hier. 

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Sommerwerft und Stoffel starten!

Alle, die beim Sommerfest der Frankfurter GRÜNEN eine der Führungen über das Antagon-Gelände mitgemacht hatten, konnten die ganz besondere Atmosphäre bereits ein Stück weit erleben. Denn dort treffen Künstler*innen und freiwillige Helfer*innen gerade die Vorbereitungen für die Sommerwerft, die in der kommenden Woche Jubiläum feiert: Vor 20 Jahren schuf der Verein Protagon e.V. an der Weseler Werft erstmals einen Raum für Aktionskunst, freie Theaterszene und Mitmach-Kultur – alles unter freiem Himmel, ohne feste Eintrittspreise und damit zugänglich für alle Frankfurter*innen. Seither ist die „Sommerwerft“ aus dem Frankfurter Kulturleben nicht mehr wegzudenken. Am kommenden Freitag geht das Kulturfestival in die nächste Runde. Bis zum 08. August erwarten euch Performances, Live-Konzerte und natürlich der beliebte „Flow-Market“. Wie im vergangenen Jahr findet das Festival unter Corona-Bedingungen statt – also mit Zugangsbeschränkungen Kontaktformularen und unter Vorlage eines negativen Testes, eines Impf- oder Genesenennachweises. Das Programm der Sommerwerft findet ihr hier.

Überraschend kündigte das Stalburg-Theater an, dass es in diesem Sommer auch wieder einen Stoffel geben wird. Anders als bisher beschränkt sich das Festival aber nicht auf den Günthersburgpark und auf die kommenden vier Wochen, sondern findet erstmals in ganz Frankfurt statt und dauert sage und schreibe vier Monate! Mit dabei als Veranstaltungsorte sind im Nordend zum Beispiel der Garten der „Stalburg“ und der „Nibelungenschänke“. Trotz teilweise beschränkter Besucher*innenzahl ist das Stoffel weiterhin live, umsonst und draußen (natürlich freuen sich die roten Eimerchen über euren Einwurf!). Die jeweils aktuellen Veranstaltungen des „Guerilla-Stoffels“ findet ihr hier – am Donnerstag erwartet euch zum Beispiel der Cellist Frank Wolff um 16.00 Uhr im Garten der Nibelungenschänke. 

 

Wir GRÜNE im Nordend freuen uns sehr, dass beide Festivals trotz der Corona-Pandemie in diesem Jahr stattfinden. Den Verantwortlichen von protagon e.V. gratulieren wir ganz herzlich um 20. Jubiläum der Sommerwerft! 

Veranstaltungstipp: Annalena kommt nach Frankfurt!

Sie könnte die erste GRÜNE Bundeskanzlerin werden: Auf jeden Fall hat Annalena Baerbock viele gute Ideen im Gepäck, wie wir die Klimakrise doch noch stoppen könnten. Es wird Zeit, dass diese Themen im Bundestagswahlkampf in den Vordergrund treten und über Inhalte diskutiert wird. Am kommenden Mittwoch, 21. Juli ist Annalena Baerbock ab 18.30 Uhr zu Gast beim FR-Forum im Haus am Dom. Im Anschluss an das Gespräch beantwortet die Kanzlerkandidatin eure Fragen. Die Platzkapazität vor Ort ist coronabedingt äußerst begrenzt, ihr könnt die Veranstaltung jedoch im Livestream verfolgen. Eure Fragen an Annalena könnt ihr vorab an chefredaktion@remove-this.fr.de mailen. Unter dieser Mailadresse könnt ihr euch auch für ein Vor-Ort-Ticket bewerben – die Tickets werden verlost. 

Politik und Kultur zum Streamen

Die Füße hochlegen und einfach mal einen guten Podcast oder Film genießen – auch das gehört zum Urlaub! Pünktlich zu Ferienbeginn haben wir daher wieder Mediatheken und Podcasts durchforstet und euch ein Paket mit vielen Streamingtipps zusammengestellt. Weiterlesen…

 

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Diversity Diary: Spaltungen und Verbindungen

Unsere Reise durch die Nationen der Frankfurter*innen führt uns in dieser Woche durch drei Länder, die  - jedes auf seine Weise – zwar wirtschaftliche und politische Blütezeiten erlebten oder erleben, innerlich aber tief gespalten sind – zwischen Sprachgrenzen, zwischen Religion und Extremismus oder einfach, weil die geographischen Gegebenheiten eine Annäherung erschweren. Alle Muslim*innen weltweit verbindet indes das Opferfest, das in der kommenden Woche gefeiert wird. Weiterlesen…

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Zum Spielen auf den Schulhof: Merianschule öffnet ihre Pforten

Bereits vor über zehn Jahren wurde die Idee geboren, Schulhöfe auch nachmittags und in den frühen Abendstunden zu öffnen, um Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen, sich dort zu bewegen und miteinander zu spielen. Gerade in der Corona-Zeit mit eingeschränkten Sport- und Freizeitmöglichkeiten ist der Wunsch nach mehr Spielfläche im Stadtteil größer denn je. Versuchsweise öffnet daher die Merianschule ihre Pforten am morgigen Montag und am Dienstag jeweils zwischen 17.00 und 20.00 Uhr. Die Kinder werden in dieser Zeit von Freiwilligen des CVJM (Christlicher Verein Junger Menschen) beaufsichtigt. Über dieses Angebot freuen wir uns sehr und hoffen, dass der Schulhof bald dauerhaft zur Verfügung gestellt werden kann. Aus den Mitteln des Ortsbeirates wollen wir dieses Vorhaben unterstützen. Entsprechende Anträge, die wir am Donnerstag gemeinsam mit der CDU und der SPD in die Ortsbeiratssitzung eingebracht hatten, sind mit großer Mehrheit beschlossen worden. 

 

Sprühen gegen § 218!

Seit 150 Jahren kriminalisiert § 218 StGB das Recht auf weibliche Selbstbestimmung. Um dieses traurige Jubiläum gebührend zu begehen, lädt pro familia Frankfurt unterstützt vom Frauenreferat am kommenden Mittwoch (14. Juli) ein, ein Zeichen zu setzen: Mit pinkfarbener Sprühkreide soll der Forderung „Schwangerschaftsabbruch – Recht statt Verurteilung“ Ausdruck verliehen werden. Die Aktion startet um 18.00 Uhr am Liebfrauenberg und setzt sich am Friedrich-Stolze-Platz, Rathenauplatz, Schifferstraße bis zum Eschenheimer Tor fort. FFP2-Masken und Handschuhe werden gestellt, falls möglich kommt in pinkfarbener Kleidung.

Ausstellungstipp: Canning Areas

Die Situation, in der wir uns befinden, ist paradox. Die „ökologische Krise“ wird breit im öffentlichen Diskurs verhandelt und die Erschütterung über das Ergebnis von 250 Jahren Kapitalismus schlägt sich in Wissenschaft, Kunst und Kultur nieder. Staat und Unternehmen befassen sich seit Jahrzehnten mit Nachhaltigkeitskonzepten, für die Wissenschaft und Technologie das Fundament bereitstellen. Und schließlich wird mit den neuen Klimabewegungen der Dringlichkeit eines Kurswechsels augenfällig Nachdruck verliehen.  Zugleich schreitet die Zerstörung des planetaren Ökosystems ungebremst voran, und die krisenanfällige Weltökonomie kommt erst durch eine Pandemie für einen kurzen Moment zum Erliegen. Als Nebeneffekt einer weltweiten Rezession konnte der globale CO2-Ausstoß erstmals sichtbar reduziert werden. Zuvor wurden Wälder fortwährend gerodet, Autos im Durchschnitt immer größer und der Flugverkehr befindet sich zweifelsohne auf seinem Höhepunkt. Währenddessen wächst die Wunschvorstellung, alternative Lebensräume zu kreieren, um der Spezies Mensch ein Überleben zu sichern. Viel Geld wird in Projekte investiert, die im Gewand der Science Fiction versuchen, das noch Bestehende zu konservieren, abzukapseln oder zu isolieren. Doch eine globale sozial-ökologische Transformation wird so allenfalls konterminiert. 

Dieses Paradoxon bildet den Ausgangspunkt der künstlerischen Auseinandersetzung der drei Arbeiten von Sarah Reva Mohr, Jeronimo Voss und Franziska Wildt in Canning Areas. Dabei werden insbesondere die Grenzen zwischen Natur und Technik, Utopie und Dystopie sowie Exklusion und Inklusion hinterfragt und neuverhandelt.

Die Ausstellung war mit Begleitprogramm bereits für den Oktober 2020 geplant gewesen – jetzt wird sie nachgeholt: Die Eröffnung findet am kommenden Freitag, 16. Juli um 19.00 Uhr statt – bis zum 30. Juli könnt ihr die Werke im Offenen Haus der Kulturen, Mertonstr. 26-28 in Frankfurt-Bockenheim besichtigen. 

Vielfalt schützen per Gesetz – nicht erst morgen, sondern jetzt: CSD 2021

CSD trotz(t) Corona: Auch in diesem Jahr wird der „Christopher Street Day“ in Frankfurt gefeiert. Wie im vergangenen Jahr wird die Veranstaltung jedoch kleiner ausfallen als in den Jahren vor der Pandemie: Los geht es am Samstag, 17. Juli ab 11.30 Uhr auf dem Römerberg. Dort wird die Regenbogenflagge gehisst und mit einer Schweigeminute der an Aids verstorbenen Frankfurter*innen gedacht. Zu den Redner*innen gehört unter anderem unser GRÜNER Minister für Soziales und Integration, Kai Klose. Ein buntes Programm rundet die Kundgebung ab. Vom Römerberg startet ab 12.30 Uhr der Demozug durch die Innenstadt – aufgrund der Pandemie allerdings als reiner Fußmarsch. Thematischer Mittelpunkt wird in diesem Jahr die geplante Ausweitung des Artikel 3 Grundgesetz sein, der künftig auch vor Diskriminierung sexueller und geschlechtlicher Identitäten schützen soll. 

Alle Infos zum CSD findet ihr unter www.csd-frankfurt.de

 

Ab sofort werden die Sonntage wieder wild!

An den sechs Sonntagen der Sommerferien lädt das Umweltdezernat dazu ein, Frankfurt einmal von einer ganz anderen Seite kennenzulernen: Jeweils ab 15.00 Uhr könnt ihr bei Führungen, Lesungen, Diskussionen oder Konzerten Natur-Oasen mitten in der Stadt  entdecken. Die „Wilden Sonntage“ starten am kommenden Sonntag, 18. Juli: Gemeinsam mit unserer GRÜNEN Umweltdezernentin Rosemarie Heilig geht ihr dann auf Exkursion in den Palmengarten und erkundet, was dort so kreucht, fleucht und blüht und wie ihr dies mittels der App iNaturalist auch treffsicher bestimmen könnt. Um teilzunehmen müsst ihr euch unter palmengarten.kultur@remove-this.stadt-frankfurt.de anmelden, die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt. Die Teilnahme ist kostenlos, im Palmengarten müsst ihr allerdings Eintritt zahlen.

Diversity Diary: Tricolore der Religionen

Jede Woche stellen wir euch in unserer Serie „Diversity Diary“ Nationen vor, aus denen Frankfurterinnen und Frankfurter stammen. Heute führt uns unsere Reise auch durch verschiedene Religionen – wir lernen ein buddhistisches Land kennen, einen muslimischen Multikulti-Staat und schließlich ein Land, in dem fast jede*r Zweite von sich sagt, an keinen Gott zu glauben. Weiterlesen…

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Am Dienstag trifft sich die Stadtteilgruppe!

Am kommenden Dienstag wollen wir uns einem Thema widmen, das nicht nur für die Vernetzung und Lebensqualität im Nordend relevant ist: dem geplanten Ausbau der A661.

2019 hatte die Stadtverordnetenversammlung entschieden, anstelle der im Zuge des Ausbaus erforderlichen Lärmschutzwände einen Teilbereich von ca. einem Kilometer Länge einzuhausen. Dadurch soll eine durchgehende Grünverbindung zwischen Günthersburgpark und Huthpark geschaffen werden. Aktuell wird durch die DEGES eine Planung vorbereitet, deren Umsetzung und Finanzierung voraussichtlich 2023/24 beschlussreif ist. In den letzten Monaten hat der Bund die Pläne für den Ausbau der Autobahn vorgestellt. Viele Fragen sind noch offen.

In Zusammenarbeit mit den Stadtteilgruppen 4 (Bornheim/Ostend) und 11 (Riederwald/Fechenheim) bieten wir daher folgendes an:

Um 17.00 Uhr wird uns Heiko Nickel durch das betroffene Gelände führen. Heiko ist in der Gegend aufgewachsen und kennt neben der Historie der Autobahn auch viele Schleichwege, um uns mit dem IST-Zustand vor Ort richtig vertraut zu machen. Wir treffen uns dazu auf dem Platz am Galeriebauwerk oberhalb des nördlichen Endes der Berger Straße. Eine Fahrradgruppe aus dem Nordend könnte sich um 16.45 Uhram Eingang Wasserpark treffen und gemeinsam dorthin fahren. Der Rundgang endet spätestens um 18.30 Uhr. Da wir die Corona-Regeln einhalten müssen, bitten wir euch um vorherige Anmeldung, wenn ihr dabei sein wollt.

Weiter geht es am heimischen Rechner: Ab 19.30 Uhr wird uns Sabine Guttmann vom Stadtplanungsamt den aktuellen Sachstand vorstellen und unsere Fragen beantworten. Achtung: Aus rechtlichen Gründen kann die Veranstaltung nicht im gewohnten System stattfinden. Wir nutzen das Cisco-Webex-System der Stadt Frankfurt. Ab 19.00 Uhr ist ein Check-In möglich, damit ihr euch mit der Technik vertraut machen könnt. 

Weitere Infos zur A661 findet ihr beispielsweise hier.

Wir freuen uns auf einen spannenden und informativen Abend zu diesem wichtigen Thema!

Am Donnerstag tagt der Ortsbeirat

In der letzten Sitzung des Ortsbeirates vor der Sommerpause werden Vertreter*innen der Koordinierungsstelle Stadtteile im Hauptamt und Stadtmarketing ihr Tätigkeitsfeld im Zusammenhang mit dem Ortsbeiratsbudget vorstellen und Fragen beantworten.

 

Welche Anträge wir GRÜNEN dieses Mal einbringen werden, erfahrt ihr hier

 

Die Sitzung findet am kommenden Donnerstag, 08.07.2021 ab 19.30 Uhr im Bürgerhaus Bornheim, Arnsburger Str. 24, Frankfurt-Bornheim statt. Aufgrund der Corona-Regeln ist die Platzkapazität beschränkt – Besucher*innen sind verpflichtet, eine medizinische Maske zu tragen. 

 

Die GRÜNE Ortsbeiratsfraktion tagt am Montag, 05.07.2021 um 19.30 Uhr. Die Sitzung ist grundsätzlich öffentlich, findet jedoch als Präsenzsitzung statt, so dass auch hier die aktuellen Corona-Regeln gelten. Die Teilnahme ist für weitere Interessierte daher nur nach vorheriger Anmeldung möglich! 

 

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Mehr Biodiversität an der Frankfurt University of Applied Sciences

An zahlreichen Orten in Frankfurt entstehen derzeit Wildblumenwiesen, die Bienen und anderen Insekten Nahrung und Rückzugsorte bieten sollen. Auch die Frankfurt University of Applied Sciences macht mit: Auf dem Dach der Gebäude am Nibelungenplatz wurden nicht nur Wildblumen ausgesät, sondern auch drei Bienenstöcke installiert. Ab dem nächsten Sommer schleudert die Hochschule so ihren eigenen Honig. „Wir müssen jetzt handeln, um unseren Planeten zu erhalten und unsere Umwelt zu schützen. Als Hochschule für Angewandte Wissenschaften nehmen wir dabei eine Vorbildfunktion für nachhaltiges Denken und Handeln ein“, erläutert Prof. Dr. Martina Kläre, Vizepräsidentin für Forschung, Weiterbildung und Transfer. Nachhaltiges Denken und Handeln spielt auch in anderen Bereichen des Lehrplanes eine große Rolle: So wird das Buch „Die Welt neu denken“ von Maja Göpel interdisziplinär behandelt. Im Studienmodul „Nachhaltigkeitsstrategie“ lernen die Studierenden, ökologische, soziale und ökonomische Belange der Nachhaltigkeit zu bewerten und abzuwägen. 

Als erste Hochschule in Hessen hat die UAS Anfang Januar eine Nachhaltigkeitsstrategie verabschiedet: Bis 2030 möchte die Hochschule komplett CO2-neutral agieren. Dazu soll ein Büro für Nachhaltigkeit gegründet und eine Professur mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit eingerichtet werden. 

Dass auf diese Weise aus dem Nordend Impulse für eine nachhaltigere und klimagerecht gestaltete Welt ausgehen, freut uns sehr!

Aus dem Nordend in den Römer: Mirrianne Mahn

In einer Serie stellt die Frankfurter Rundschau derzeit einige der neuen Stadtverordneten vor. Schnell einen Namen im Römer und bei den GRÜNEN gemacht hat sich Mirrianne Mahn, findet FR-Redakteur Georg Leppert. Mehr über unsere GRÜNE Stadtverordnete aus dem Nordend erfahrt ihr im FR-Beitrag vom 01. Juli

Diversity Diary: Home of the Free…

Heute werden in den USA wieder die „Star Spangled Banner“ gehisst: Als erste Kolonie überhaupt erklärten am 04. Juli 1776  die damals 13 amerikanischen Staaten ihre Unabhängigkeit von Großbritannien. Es folgte der Aufstieg zur wirtschaftlichen, militärischen und politischen Supermacht – aber auch zu einem Land, das in sozialer Hinsicht tief gespalten ist und im jährlichen Klimaschutzindex das Schlusslicht bildet. Soziale und politische Probleme kennzeichnen auch das zweite Land, das in dieser Woche seinen „Dia de la Indepedencia“ feiert: Venezuela leidet nicht nur unter der zunehmend autokratischen Regierung, sondern auch unter den Folgen der Erdölkrise von 2010. Beide Länder stellen wir euch heute im Rahmen unserer Serie „Diversity Diary“, in der wir die Nationen der Frankfurter*innen besuchen, näher vor. Weiterlesen…

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Am Dienstag trifft sich die Stadtteilgruppe!

Elke Voitl, derzeit Büroleiterin von Gesundheits- und Personaldezernent Stefan Majer ist als neue Sozialdezernentin nominiert. Am kommenden Dienstag ist sie zu Gast in unserer Stadtteilgruppe und wird mit uns zum Thema „Was ist GRÜNE und ökologische Sozialpolitik“ diskutieren. Wir treffen uns um 19.30 Uhr in unserem digitalen Konferenzraum https://konferenz.netzbegruenung.de/STGNordend

Weitere Stolpersteine im Nordend enthüllt

Viele Stolpersteine erinnern im Nordend bereits an das Schicksal der während der Nazi-Diktatur ermordeten, deportierten und geflohenen Menschen. Weitere sind am Sonntag hinzugekommen. Vor der Eysseneckstraße 38 erinnert nun ein Stein an Flavi, Julius, Margot und Werner Sonn. Für Karl Maas wurde ein Stolperstein in der Gaußstraße 41 enthüllt und im Gedenken an Alice und Hermann Rosswald ein Stein vor dem Baumweg 26 verlegt. 

Die Stolpersteine sind ein europaweites Projekt des Künstlers Gunter Demnig. Die jeweils 10 Kubikzentimeter großen und mit einer Messingplatte versehenen Betonquader werden vor den letzten bekannten Wohnsitzen der Opfer platziert. In Frankfurt betreut die „Initiative Stolpersteine“ das Projekt. 

Insgesamt 127 Stolpersteine gibt es derzeit im Nordend bereits; jährlich kommen weitere hinzu. Alle Standorte und Biographien könnt ihr hier nachlesen. Die nächsten Stolpersteine werden am 05. September enthüllt. 

Veranstaltungstipp: Feiern auf dem Glauburgplatz

Zum 26. Mal lädt der Vereinsring Nordend am kommenden Sonntag, 04. Juli zum Glauburg-Fest ein. Zwischen 13.00 und 21.00 Uhr erwartet euch ein buntes Angebot, u.a. mit Rock-, Pop- und Latinomusik, einem Schach- und Quiztreff und bunten Flohmarkständen. Die jüngsten Nordendler*innen können sich auf das Spielmobil freuen. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Bitte beachtet beim Besuch des Festes die aktuellen Hygieneregeln, die auf dem Gelände überall aushängen! 

 

Veranstaltungstipp: Die Kommunen als Vorreiter der sozial-ökologischen Transformation

Wie können Kommunen die sozial-ökologische Transformation voranbringen? Dazu diskutieren in der kommenden Woche auf Einladung der Heinrich-Böll-Stiftung. Bürgermeister*innen und Kommunalpolitiker*innen  aus Deutschland, Frankreich und Italien. Frankfurt wird durch unsere Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner-Gölbasi vertreten.

Die Veranstaltung gliedert sich in drei Panels: Das erste führt am Donnerstagabend (ab 18.30 Uhr) in die Themenstellung ein. Am Freitagvormittag steht zunächst die Energie- und Mobilitätswende (09.30), danach das Thema Inklusion, Integration und Flucht (11.00 Uhr) im Fokus der Gespräche. 

Alle Diskussionen finden online statt und werden simultan übersetzt. 

Weitere Infos und den Link zur Anmeldung findet ihr hier.

 

Veranstaltungstipp: Spazierengehen und Lernen

Das Wetter ist sommerlich, die Corona-Regeln gelockert – was liegt näher als ein gemeinsamer Spaziergang durch die Stadt? Noch besser, wenn man dabei gleichzeitig etwas Neues erfahren und dazulernen kann. In der nächsten Zeit erwarten euch zahlreiche Stadtspaziergänge zu unterschiedlichen Themen. Los geht es am kommenden Samstag, 03. Juli: Die Naturfreundejugend und die BUND-Jugend nehmen euch mit auf einen konsumkritischen Stadtrundgang. Auf den Spuren des Widerstandes und der Verfolgung im Nationalsozialismus wandelt ihr am Sonntag auf Einladung der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen durch das Bahnhofsviertel und die Altstadt. Eine Woche später, am 10.07. erfahrt ihr  – ebenfalls organisiert von der Heinrich-Böll-Stiftung - beim Spaziergehen viele Fakten und Geschichten über das Wohnen im Wandel. Plätze, Denkmäler und Wohnorte lesbischer Frauen lernt ihr am Donnerstag, 15. Juli oder alternativ am Dienstag, 31. Juli kennen: Geführt von der Heinrich-Böll-Stiftung begebt ihr euch abermals auf Spurensuche. Wie sich der Verkehr im Laufe der Zeit entwickelt hat steht im Mittelpunkt des Stadtspazierganges „Verkehr im Wandel“ am Donnerstag, 22. Juli. Im August und September folgen weitere Spaziergänge „auf den Spuren widerständiger Frauen“ und zum „Geschichtsort Adlerwerke“. 

Alle Stadtrundgänge sind kostenlos – allerdings sind aufgrund der Corona-Vorgaben die Teilnehmerzahlen begrenzt; ihr solltet euch also schnell anmelden! 

 

Samstag, 03.07.2021: Konsumkritischer Stadtrundgang. Veranstalter: NaturFreundeJugend Hessen, BUND Jugend Hessen. 11.00 Uhr, Treffpunkt Hauptwache/Eingang der Katharinenkirche

Sonntag, 04.07.2021: Stadtrundgang – Widerstand im Bahnhofsviertel/Altstadt. Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung. 16.00 Uhr, Anmeldung an anmeldung@remove-this.boell-hessen.de

Donnerstag, 15.07.2021: Stadtspaziergang zur Lesben*geschichte. Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung Hessen. 18.00 Uhr, Anmeldung: anmeldung@remove-this.boell-hessen.de

Donnerstag, 22.07.2021: Stadtspaziergang „Verkehr im Wandel“. 18.00 Uhr, Anmeldung: anmeldung@remove-this.boell-hessen.de

Sonntag, 01.08.2021: Auf den Spuren widerständiger Frauen. 16.00 Uhr, anmeldung@remove-this.boell-hessen.de

Dienstag, 07.09.2021: Stadtrundgang Geschichtsort Adlerwerke. 18.00 Uhr, anmeldung@remove-this.boell-hessen.de

Neues Gesetz: Europa auf dem Weg zur Plastikfreiheit!

Solche Bilder sollen künftig nicht nur in Frankfurt, sondern in ganz Europa der Vergangenheit angehören: Einwegbestecke und -geschirr aus Plastik, Kunststofftrinkhalme, Wattestäbchen, To-Go-Getränkebecher und Einweg-Essensbehälter aus Styropor dürfen ab dem 03. Juli EU-weit nicht mehr hergestellt werden. Damit leistet die EU einen wesentlichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Denn von 78 Millionen Tonnen Plastikmüll, die wir weltweit produzieren, gelangt fast die Hälfte in die Umwelt – vor allem ins Meer, wo die Plastikteile teilweise mehrere Hundert Jahre brauchen, um sich zu zersetzen und dadurch Pflanzen und Tiere schädigen. Fast 400.000 Tonnen Plastik schwimmen nach einer Studie des Leibnitz-Zentrums für Marine Tropenforschung derzeit in den Ozeanen; sie bilden Müllstrudel, die teilweise größer sind als der europäische Kontinent! Und während der Corona-Zeit sind die Müllberge vor allem in den Städten noch gestiegen: Würde man allein die Coffee-To-Go-Becher, die jährlich in Frankfurts Mülltonnen (oder im Gebüsch…) landen, aneinanderreihen- die Becher würden von hier bis nach Teheran reichen! 

Das neue Gesetz zwingt Verpackungsindustrie und Gastronomie nun zum Umdenken: Denn umweltfreundliche Alternativen gibt es bereits: Vom Pfandbecher für Heißgetränke, über essbare Verpackungen bis hin zum wiederverwendbaren Trinkhalm. Noch besser (und oft gesünder) ist es natürlich, öfter mal selbst zum Kochlöffel zu greifen…

 

Diversity Diary: Die Reichen und die Armen…

In der Serie „Diversity Diary“ stellen wir die 180 Nationen der Frankfurter*innen vor. Unsere Reise führt uns heute in zwei ehemals britische Kolonien. Beide erlangten an einem 01. Juli ihre Unabhängigkeit. Während der eine Staat heute jedoch zu den acht reichsten Ländern der Erde gehört, herrscht in dem anderen bittere Armut. Während in der einen Nation die Ureinwohner*innen um ihre Rechte kämpfen, bekämpfen sich in der anderen einzelne Clans. Und während das eine Land immer mehr CO2 in die Luft bläst, fehlen in dem anderen die Ressourcen, um sich der Klimakrise zu erwehren. Weiterlesen…

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Neues aus dem Ortsbeirat: Das haben wir für euch erreicht!

Es geht voran mit der Verkehrswende im Nordend! In den Sommerferien soll mit der Umgestaltung des Oeder Weges begonnen werden und die Parkraumbewirtschaftung bis Ende des Jahres auf den gesamten Stadtteil ausgedehnt werden. Grundlage für diese und andere Magistratsbeschlüsse waren Anträge, die wir GRÜNE in den Ortsbeirat eingebracht hatten. Was wir sonst noch für euch erreicht haben, lest ihr hier

 

Die Ortsbeiratsfraktion tagt am kommenden Montag, 21. Juni, ab 19.30 Uhr. Die Sitzung findet in Präsenz statt. Grundsätzlich sind alle Fraktionssitzungen öffentlich, allerdings müssen wir natürlich die geltenden Corona-Regeln einhalten. Wir bitten um Verständnis, dass eine Teilnahme daher nur nach vorheriger Anmeldung und Absprache möglich und das Platzangebot begrenzt ist.

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Herzlichen Glückwunsch: Frankfurter GRÜNE nominieren Magistrat, Vorstand und BDK-Delegierte!

Nachdem die FDP am Sonntag dem Koalitionsvertrag mit zusätzlicher Erklärung zugestimmt hatten, stand am Montagabend die finale Aussprache zum Koalitionsvertrag sowie zur Nominierung der hauptamtlichen Magistratsmitglieder bei uns GRÜNEN an. Nach sehr emotionaler Diskussion stimmten 57 % der rund 250 anwesenden Mitglieder für den Koalitionsvertrag und die Erklärung. Nachdem auch die SPD und Volt in dieser Woche zugestimmt haben, steht damit die Koalition! Als hauptamtliche Magistratsmitglieder nominiert wurden Dr. Nargess Eskandari-Grünberg (Bürgermeisterin und Dezernentin für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt), Bastian Bergerhoff (Kämmerei, Personal und kirchliche Angelegenheiten), Rosemarie Heilig (Umwelt/Klima und Frauen), Stefan Majer (Gesundheit und Verkehr) sowie Elke Voitl (Soziales und ab 2023 Gesundheit). Für Stefan Majer soll 2023 Wolfgang Siefertnachrücken. Das neue Personaltableau trägt dem Frauenstatut Rechnung. Wir gratulieren allen Nominierten ganz herzlich! Die Wahl der neuen Dezernent*innen erfolgt voraussichtlich im September durch die Stadtverordnetenversammlung. 

Auch den gestrigen Samstag haben rund 200 Mitglieder nicht am Badesee oder im Schwimmbad, sondern  - trotz 35 Grad im Schatten - vor den heimischen Bildschirmen verbracht und mit „ihren“ Kandidat*innen für den Kreisvorstand und die Bundesdelegiertenkonferenz mitgefiebert. Wir gratulieren unserem neugewählten Sprecher*innenteam Julia Frank und Daniel Frank, dem Schatzmeister Sebastian Hakan Nitz sowie den Beisitzer*innen Friederike von Franqué, Tara Mouradi, Natalie Becker, Mirjam Schmidt, Thomas Schlimme und Burkhard Schwedje und wünschen ihnen viel Spaß und Erfolg bei ihrer neuen Aufgabe! Wir gratulieren außerdem unseren frischgewählten Delegierten Mirrianne Mahn, Bastian Bergerhoff, Dana Kube, Rodi Cicek, Lena Ulrich, Ben Seel, Agnes Fuge, Björn Canders, Julia Roshan Moniri und Jan Schierkolk.

Die digitale Abstimmung wird in der kommenden Woche durch eine Urnen- bzw. Briefwahl bestätigt. 

Veranstaltungstipp: Internationale Politik nach Corona – Was sind die Megatrends?

Im Rahmen des Mentoringprogramms „Mehr Bock auf Politik“, das junge Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte für politisches Gestalten begeistern möchte, lädt der Verein berami e.V. am kommenden Freitag, 25. Juni, zu einer Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Verena Metze-Mangold ein. Metze-Mangold ist Journalistin und Politikwissenschaftlerin. Sie ist u.a. ehemalige Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission und berät Spitzen aus Wirtschaft und Politik im Bereich Kommunikation. In ihrem Vortrag beleuchtet sie die Entwicklung der internationalen Politik im Post-Corona-Zeitalter. Im Anschluss diskutieren Politiker*innen verschiedener Parteien. Für uns GRÜNE sitzt Cristina Sirbu (Mitglied der KAV) auf dem virtuellen Podium. Eröffnet wird der Abend durch eine Videobotschaft der künftigen Bürgermeisterin und Dezernentin für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt Dr. Nargess Eskandari-Grünberg.

Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr. Hier könnt ihr euch anmelden und erhaltet dann den Einwahllink. 

 

Filmtipp: „Oeconomica“ im Stream des Mal-Sehn-Kinos

Wie entsteht eigentlich Geld? Wie werden Gewinne erwirtschaftet? Und warum bedeutet Wirtschaftswachstum auch Schuldenwachstum? In ihrer Filmdoku Oeconomica beleuchtet Carmen Loosmann die Spielregeln des Kapitalismus und befragt dessen Akteur*innen –  den Finanzchef von BMW, den Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Unternehmensberater*innen und Investmentbanker*innen. Der Regisseurin gelingt es dabei, das Zusammenwirken von Kapitalismus, zunehmender globaler Konkurrenz, staatlicher Verschuldung und zunehmender Privatisierung bis hin zur weitgehenden wirtschaftlichen Entmachtung demokratischer Regierungen anschaulich herauszustellen. Gedreht wurde der 90-minütige Dokumentarfilm natürlich auch in den Glastürmen der Frankfurter Banken. 

Noch bis zum 30. Juni könnt ihr euch den Film im Streaming-Programm des Mal-Sehn-Kinos ansehen. Die Tickets zum Preis von 6,90 EUR gibt es  hier.

Diversity Diary: Vom Habsburgerreich zum unabhängigen Staat

Unsere Reise durch die Nationen der Frankfurter*innen geht weiter und führt uns in dieser Woche ins südöstliche Europa: Beide Staaten gehörten einst zur Kaiserlichen Monarchie Österreich-Ungarn, später dann zur sozialistischen Republik Jugoslawien. Beide Staaten sind nicht nur beliebte Reiseziele, sondern auch Vorreiter*innen in Sachen Umwelt- und Klimaschutz. Seit dem 25. Juni 1991 sind Kroatien und Slowenien unabhängige Staaten. Weiterlesen…

 

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Vom Ortsbeirat ins Dezernat: Natascha Kauder ist als Sozialdezernentin im Gespräch

Ihre politische Karriere bei den GRÜNEN begann Natascha Kauder 2006 als Mitglied der Ortsbeiratsfraktion im Nordend – jetzt ist sie als künftige Sozialdezernentin im Gespräch! Die Diskussion um das Frauenstatut erforderte eine Anpassung der personellen Aufstellung. Für den Posten als Sozialdezernentin bringt Natascha langjährige Erfahrung als Stadtverordnete im Römer, unter anderem im Sozialausschuss, mit. Weiterlesen…

 

 

Die Kreismitgliederversammlung zur Entscheidung über die personelle Besetzung der Dezernate findet am morgigen Montag, 14. Juni ab 19.00 Uhr statt – einwählen könnt ihr euch hier.

 

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Veranstaltungstipp: Was ist die GRÜNE Erzählung von Emotionen?

Die Stimmung im Land ist hoch politisiert und emotionalisiert. Mut zur Veränderung trifft auf Wut und Empörung über Ungerechtigkeiten – dazu kommen die Einschränkungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Politik und Emotionen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Konferenz „Die GRÜNE Erzählung“, die von der Heinrich-Böll-Stiftung veranstaltet wird. Wie viel Emotion braucht Demokratie, wie viel verträgt sie? Worin besteht das Spektrum demokratischer Gefühle? Wie lässt sich populistischer Polarisierung entgegentreten? Und wie kann GRÜNE Politik dazu beitragen? Die Konferenz findet digital statt. Am Montag, 14. Juni, geht es um 18.00 Uhr mit dem Auftaktgespräch los, am Dienstag 15. Juni, werden die Gespräche ab 15.00 Uhr fortgesetzt. Themenforen bieten bis 19.15 Uhr  viel Raum zum Austausch, im Anschluss kann die Diskussion im Barcamp fortgesetzt werden. Mit dabei sind Dr. Robert Habeck (Sprecher Bündnis 90/Die GRÜNEN), Hadija Haruna-Oelker (Autorin), Cem Özdemir (MdB), Luisa Neubauer (Fridays for Future), Dr. Heinz Bude (Soziologe), Claudia Roth (Bundestagsvizepräsidentin), Rudi Hoogvliet (Staatsminister für Medienpolitik und Bevollmächtigter des Landes Baden-Württemberg beim Bund), Dr. Ellen Ueberschär (Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung). Das ganze Programm und den Link zur Anmeldung findet ihr hier.

Veranstaltungstipp: „Seidene Fäden“ – Europa-USA-China

Das aktuelle Friedensgutachten befasst sich in seinem Fokus-Kapitel mit der Frage, wie Europa in friedens- und sicherheitspolitischen Fragen zu einer differenzierten Politik gegenüber China finden kann. Im Blickpunkt stehen dabei die Beziehungen zwischen China, Europa und den USA. Welche Rolle spielt dabei das „One Road, One Belt“-Projekt des Auf- und Abbaus der interkontinentalen Seidenstraße? Dient es dem Ausbau globaler Beziehungen oder soll es vordergründig die Vormacht Chinas zementieren? Am kommenden Dienstag, 15. Juni, präsentieren und diskutieren Expert*innen das Friedensgutachten 2021 zu dieser Frage.  Mit dabei ist unser Bundestagskandidat und außenpolitischer Sprecher der GRÜNEN Bundestagsfraktion Omid Nouripour. Außerdem sitzen Dr. Pascal Abb (HSFK), Johanna Klaibusch (Stiftung Asienhaus), Dr. Volker Stanzel (Botschafter a.D.) und Gudrun Wacker (SWP) auf dem digitalen Podium. Die Einführung in das Gesamtgutachten erfolgt durch Dr. Claudia Baumgart-Ochse. 

Die Diskussion beginnt um 19.00 Uhr und wird live übertragen

Am Donnerstag tagt der Ortsbeirat

Die Wahl der Sozialbezirksvorsteher*innen und der Kinderbeauftragten stehen auf der Tagesordnung der nächsten Ortsbeiratssitzung, die am kommenden Donnerstag ab 19.30 Uhr im Bürgerhaus Bornheim stattfindet. Wenn ihr dabei sein möchtet (die Wahlen sind allerdings nicht öffentlich), solltet ihr früh da sein, da in Pandemiezeiten nur begrenzt Plätze zur Verfügung stehen. Während der ganzen Sitzung müsst ihr eine medizinische Maske tragen. 

Welche Anträge wir GRÜNEN dieses Mal einbringen werden, erfahrt ihr hier

 

Die GRÜNE Ortsbeiratsfraktion tagt am kommenden Montag, 07. Juni, ab 19.30 Uhr in öffentlicher Sitzung – Einwahl unter https://konferenz.netzbegruenung.de/OBR3

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Veranstaltungstipp: Das ada-Hinterhofkino ist zurück!

Endlich wieder Kultur und endlich wieder Kino – und das unter freiem Himmel! Das Offene Haus der Kulturen in Bockenheim lädt auch in diesem Jahr zum ada-Hinterhof-Kino ein. Im Mittelpunkt stehen Filme, die sich mit dem Thema Arbeit, der Kritik an Arbeitsverhältnissen und vorherrschenden Arbeitsdoktrinen auseinandersetzen. Die Filmabende finden jeweils donnerstags statt. Los geht es am kommenden Donnerstag (10. Juni) mit dem Film „Mein Vietnam“, der von einem vietnamesischen Einwanderer-Ehepaar erzählt. Am 17. Juni folgt der Film „Regeln am Ban bei hoher Geschwindigkeit“, der sich mit der Situation osteuropäischer Leiharbeiter*innen in Schlachtbetrieben befasst. „Taming the Garden“, den ihr am 24. Juni sehen könnt, erzählt von einem alten Mann, der Bäume sammelt. „Von wegen Schicksal“ heißt es am 08. Juli. Der Film beleuchtet die Folgen des existenziellen Drucks auf das Familienleben. Die Reihe schließt am 15. Juli mit dem Film „Conceiving Ada“, der Biographie der Mathematikerin Ada Lovelace, die das erste Computerprogramm erfand. Alle Filme beginnen um 21.00 Uhr (Einlass ist jeweils 20.00 Uhr) und werden im Hof der ehemaligen Akademie der Arbeit (neben dem Offenen Haus der Kulturen auf dem Campus Bockenheim) gezeigt. Natürlich müsst ihr die jeweils geltenden Corona-Regeln beachten! Alle Termine und Infos findet ihr auf der Webseite des Offenen Hauses der Kulturen.

Alles ist drin: Am Wochenende ist BDK!

Über 3000 Änderungsanträge wurden zum GRÜNEN Bundestagswahlprogramm „Alles ist drin“ gestellt. Über die finale Version stimmen die Delegierten bei der Bundesdelegiertenkonferenz am kommenden Wochenende ab. Die Bundesdelegiertenkonferenz ist einer der Höhepunkte im Bundestagswahlkampf. Nicht nur das Wahlprogramm wird im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen, sondern auch das Spitzenduo und natürlich unsere Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. Wie schon im vergangenen Jahr wird die BDK rein digital stattfinden. Auch wenn ihr nicht zu den Delegierten gehört, könnt ihr die Veranstaltung, die am kommenden Freitag, 11. Juni um 16.00 Uhr beginnt und bis Sonntag dauert, am heimischen Bildschirm verfolgen. Alle Infos dazu findet ihr hier.

Diversity Diary: Am besten, größten, ältesten…

Quer durch Europa – mit einem kleinen Abstecher nach Asien – führt uns in dieser Woche unsere Reise durch die Nationen der Frankfurter*innen. Dabei werden einige Rekorde gebrochen: Wir lernen das Land kennen, das führend im Klimaschutz ist, das Land mit der schnellsten Internetverbindung in Europa, das Land mit der dienstältesten Monarchin der Welt, das Land, das aus 7000 Inseln besteht und das größte Land der Erde. Lasst euch überraschen! Weiterlesen…

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Stadtradeln 2021: Fürs Nordend in die Pedale treten!

Endlich zeigt sich der Frühsommer, die Cafés und Restaurants öffnen die Terrassen und es gibt keine Ausrede mehr: Also holt das Rad aus dem Keller, pumpt die Reifen auf, schwingt euch in den Sattel und zählt die Kilometer: Vom 03. bis zum 23. Juni findet in Frankfurt das Stadtradeln statt! Zu gewinnen gibt es zahlreiche attraktive Preise und – nicht zuletzt – mehr saubere Luft und ein besseres Klima für unsere Stadt! 217 Teams und 1338 Radelnde haben sich bereits registriert. Auch in diesem Jahr sind wir GRÜNE im Nordend daher mit von der Partie. Wenn ihr uns unterstützen wollt, dann könnt ihr euch hier für das Team „Grüne im Nordend“ anmelden. Und so funktioniert es: Sofern ihr noch keinen Account habt, müsst ihr euch zunächst registrieren, einen Benutzernamen und ein Passwort vergeben, dann könnt ihr einem vorhandenen Team beitreten (oder natürlich auch ein eigenes gründen) und ab dem 03. Juni eure gefahrenen Kilometer im „Kilometerbuch“ erfassen. Viel Spaß! 

Herzlichen Glückwunsch: Die IGS Nordend ist hessischer „Energiesparmeister 2021“

Die GRÜNSTE Schule im Land liegt – wie sollte es anders sein – im Nordend! Die IGS Nordend gewann den Wettbewerb „Energiesparmeister 2021“. Stolze 60 Tonnen CO2 hat die IGS in einem Jahr eingespart und zusätzlich mit einem Baumpflanzprojekt in Costa Rica den energetischen Fußabdruck weiter vermindert. Mit Präsentationen und einem Kurzfilm erklären die „CO2-Vermeider*innen“, wie sich Plastikmüll reduzieren lässt und laden zum Mitmachen ein. 

Dafür gab es nicht nur ein Preisgeld von 2500 EUR und eine Projektpatenschaft der Sparkasse, sondern auch die Chance, im Bundeswettbewerb zu punkten: 16 von ursprünglich insgesamt 335 Schulen kämpfen noch bis zum 08. Juni um den Bundessieg. Und dabei seid IHR gefragt! Denn am Ende gewinnt das Team, das online die meisten Stimmen sammeln konnte. Hier könnt ihr euch über das Projekt informieren und für euren Favoriten stimmen. 

Derzeit liegen die „CO2-Vermeider*innen“ aus dem Nordend auf Platz 10 – da geht doch noch was!

Entschlossen gegen Rassismus und Antisemitismus: Hülya-Tag 2021

Rund 400 Menschen erinnerten am Samstag an die neunjährige Hülya Genç, die 1993 beim Brandanschlag auf das Haus ihrer Familie in Solingen ums Leben kam und an die 212 weiteren Opfer rechter Gewalttaten seit 1990. Bei der Abschlusskundgebung rief Nargess Eskandari-Grünberg, die für uns GRÜNE gemäß den bisherigen Koalitionsverhandlungen das künftige Dezernat für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlicher Zusammenhalt leiten und das Bürgermeisteramt übernehmen soll, dazu auf, als Stadtgesellschaft entschlossen gegen Rassismus und Antisemitismus einzutreten. Auch die Verwaltung soll in diesem Punkt dazulernen – ein Quittungssystem soll das sogenannte „Racial Profiling“ unterbinden, außerdem wird eine unabhängige Antidiskriminierungsstelle eingerichtet. „Wichtig sind Orte, an sich Menschen begegnen, den Diskurs führen und Demokratie so leben können“, stellt Eskandari-Grünberg heraus und verweist auf das Offene Haus der Kulturen, das in diese Woche den 70. Jahrestag seiner Grundsteinlegung feierte.

Die Rede von Nargess Eskandari-Grünberg könnt ihr euch hier im Video ansehen. 

Veranstaltungstipp: Robert Habeck im Literaturhaus

Wäre die Lesung mit Robert Habeck eine Präsenzveranstaltung, wären die Plätze im Literaturhausvermutlich schon seit Wochen ausgebucht. So aber habt ihr nach wie vor die Chance, am morgigen Montagzu erfahren, wie sich unser Parteisprecher eine Politik vorstellt, die den Herausforderungen einer Zeit gerecht wird in der das Corona-Virus die Wirtschaft, die Kultur, unsere Arbeitswelten und die Grundwerte unseres Zusammenlebens auf den Prüfstand stellt. Im Gespräch mit Melanie Amannn, Leiterin des Hauptstadtbüros des SPIEGEL, stellt Robert Habeck ab 19.30 Uhr sein aktuelles Buch „Von hier an anders“ vor. 

Hier könnt ihr Tickets buchen und den Livestream verfolgen. 

Diversity Diary: In luftiger Höhe

Vom Kaukasus, über die afrikanische und asiatische Hochebene bis in die Alpen führt uns unsere heutige Reise durch die Nationen der Frankfurter*innen: Einzigartige Naturlandschaften laden in Aserbaidschan, in Äthiopien, Nepal und Italien zu Entdeckungsreisen ein. Aber gerade im Gebirge macht sich der Klimawandel immer stärker bemerkbar: Steigende Temperaturen, zunehmende Extremwetterereignisse und die Gletscherschmelze bedrohen Mensch und Umwelt auf allen Kontinenten. Weiterlesen…

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Herzlichen Dank an alle Verantwortlichen!

Eile war geboten, nachdem bei den Bauarbeiten am Glauburgbunker am Mittwochnachmittag eine 500 Kilo schwere Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg entdeckt worden war. Denn aufgrund des defekten Zünders konnte die Bombe nicht unschädlich gemacht werden. Schlimmer noch: Sie hätte jederzeit explodieren können. Binnen weniger Stunden wurde das Nordend in einem Umkreis von 700 Metern rund um die Fundstelle komplett geräumt. Für alle Beteiligten bedeutete dies eine organisatorische und logistische Meisterleistung: 25.000 Menschen mussten per soziale Medien und Lautsprecherdurchsagen informiert werden und bis zum frühen Abend ihre Wohnungen verlassen, die Evakuierung der Patient*innen aus dem Bürgerhospital musste organisiert werden, ein Aufenthaltsbereich in der Eissporthalle und ein Busshuttle dorthin eingerichtet werden. Die Corona-Pandemie sorgte für weitere Herausforderungen, denn natürlich wohnen auch rund um den Glauburgbunker Menschen, die sich aktuell in Quarantäne befinden. Um die Folgen der Detonation zu mildern, war die Bombe zuvor mit 70 Wagenladungen Sand und Erde bedeckt worden. Dennoch rechneten Expert*innen damit, dass es dieses Mal zu Schäden an den umliegenden Gebäuden kommen würde. Glücklicherweise bewahrheitete sich diese Annahme nicht. Um kurz vor Mitternacht konnte die Bombe kontrolliert gesprengt werden und alle von der Evakuierung Betroffenen in ihre Wohnungen zurückkehren. 

Unser Dank gilt der Polizei, den Einsatzkräften von Feuerwehr und sanitären Hilfsdiensten und natürlich den Expert*innen vom Kampfmittelräumdienst – sie alle haben großartige Arbeit geleistet! 

Klimafreundlich durchs Nordend

Als erste rein wasserstoffbetriebene Buslinie im Stadtgebiet soll ab dem kommenden Jahr die M36 auch durchs Nordend rollen. Insgesamt 13 Wasserstoffbusse hat die In-der-City-Bus GmbH (ICB) geordert – 2022 sollen die Busse geliefert werden. Sie ergänzen dann die bereits vorhandenen Busfahrzeuge mit Elektrobatterien und Hybridantrieb.

Im Vergleich zu batteriebetriebenen Elektrobussen verbrauchen wasserstoffbetriebene Fahrzeuge zwar mehr Energie und CO2 (da die Umwandlung von Strom zu Wasserstoff und zurück mit hohen Verlusten verbunden ist) – sie haben aber einen großen Vorteil: Während die Elektrobusse jede Nacht für rund vier Stunden an die Steckdose müssen, beträgt die Ladezeit für Wasserstoffbrennzellen gerade einmal zehn Minuten. 37,5 Kilo Wasserstoff können in dieser Zeit gespeichert werden – das erlaubt Reichweiten von mehr als 350 Kilometern.

Busse mit Wasserstoffantrieb eignen sich daher viel besser für den Dauereinsatz im Stadtverkehr: Die Linie M36 fährt als sogenannte „Metrobus-Linie“ an sieben Tagen rund um die Uhr auf rund 22 Kilometern und über 31 Haltestellen vom Palmengarten bis zum Sachsenhäuser Stadtwald und zurück – zu den Stoßzeiten verkehrt sie im 10-Minuten-Takt. 13.500 Menschen nutzten vor Corona täglich allein diese Linie. 

Wir GRÜNE im Nordend freuen uns sehr, dass die Stadt Frankfurt damit einen weiteren großen Schritt in Richtung eines klimafreundlichen Nahverkehrs geht. 

Corona-Update: Das gilt ab morgen in Frankfurt

Fünf Tage lang lag die Inzidenz in Frankfurt unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner*innen. Damit entfallen ab Mitternacht die Regelungen der Bundesnotbremse. Worauf ihr euch ab morgen freuen könnt und was ihr weiterhin beachten müsst, erfahrt ihr hier.

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Politik und Kultur zum Streamen

Auch wenn die Zeichen auf GRÜN stehen, dass am Pfingstmontag erste Lockerungen in Kraft treten können – noch sind viele der Frankfurter Museen und Freizeiteinrichtungen geschlossen. Auch das kühle und regnerische Wetter lädt eher dazu ein, die Feiertage gemütlich auf der Couch zu verbringen. Glücklicherweise könnt ihr auch von dort Museen erkunden, euer Wissen in spannenden Dokus und Podcasts vertiefen und in unserem Kinofilmtipp die eine oder andere Träne verdrücken. Weiterlesen…

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Diversity Diary: Für Unabhängigkeit und Freiheit

Tausende Kilometer trennen die drei Länder, die wir euch im Rahmen unserer Serie „Diversity Diary“ heute vorstellen wollen: Eines liegt auf dem südamerikanischen Kontinent, das nächste auf der arabischen Halbinsel und das dritte vor den Toren Europas. Aber eines verbindet Argentinien, Jordanien und Georgien: Alle drei Länder waren einst Teil großer Weltreiche und mussten auf ihrem Weg in die Unabhängigkeit und Freiheit zahlreiche Herausforderungen bewältigen. Ähnlich wie der indische Prinz Siddharta Gautama, der schließlich als Buddha Erleuchtung erlangen und eine Weltreligion begründen sollte. Buddhist*innen in aller Welt gedenken am 26. Mai mit dem Wesak-Fest dem Lebensweg des Buddha. Weiterlesen…

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Eine Wissenstankstelle zum Jubiläum: Die University of Applied Sciences wird 50 Jahre alt!

Seit 1971 wird im Nordend gelehrt und geforscht: Die University of Applied Sciences (vormals Fachhochschule Frankfurt) gehört heute zu den größten anwendungsbezogenen Hochschulen im Bundesgebiet: 16.000 Studierende nutzen die Aus- und Weiterbildungsangebote in den Fachbereichen Architektur/Bauingieurwesen/Geomatik, Informatik & Ingenieurswissenschaften, Wirtschaft & Recht sowie Soziale Arbeit & Gesundheit. Mit einer besonderen Aktion möchte die University of Applied Sciences auch den Frankfurterinnen und Frankfurtern etwas zurückgeben und sie einladen, die Themenvielfalt der Hochschule zu entdecken. Weiterlesen…

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Veranstaltungstipp: IDAHOBITA* goes Virtuelles Straßenfest

Am 17. Mai 1990 strich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus der Liste möglicher Krankheitsdiagnosen. Weltweit wird der Tag seither als Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*-, Trans*- und Asexuellenfeindlichkeit begangen. Auch wenn in diesem Jahr alles anders ist – der IDAHOBITA* bleibt! Neu ist die hybride Form: Am morgigen Montag führt ab 17.00 Uhr ein bunter „Love-Walk“ über die Zeil und zum Klaus-Mann-Platz, wo Aktive und Politiker*innen  – selbstverständlich unter Einhaltung der Corona-Regeln - einen Kranz am „Frankfurter Engel“ vor dem „Eldorado“ niederlegen werden. Am kommenden Samstag lädt euch das „Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt“, in dem auch die Frankfurter GRÜNEN vertreten sind, zusätzlich zum virtuellen Straßenfest ein: In einem eigens kreierten „Virtual-Realtiy-Raum“, der von den Videospielen der 90er Jahre inspiriert ist und im mehrstündigen Livestream erwartet euch alles, was ihr von „normalen“ Festen kennt: Themenzelte, Aktionen und ein vielfältiges Bühnenprogramm mit Talks, Reden und Musik. Los geht es um 17.00 Uhr – den Link zur Einwahl und alle Infos zum IDAHOBITA* findet ihr hier.

150 Jahre § 218: Ein Plädoyer für echte reproduktive Selbstbestimmung!

“Wer eine Schwangerschaft abbricht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft“. So lautet auch heute noch der erste Satz des umstrittenen „Abtreibungsparagraphen“ 218 StGB. Vor 150 Jahren wurde er in das damalige Strafgesetzbuch des Deutschen Kaiserreiches aufgenommen. Das „Frankfurter Bündnis für Frauenrechte“ hat das fragwürdige Jubiläum zum Anlass genommen, den Paragraphen symbolisch zu streichen. Warum der Aktion endlich Taten des Gesetzgebers folgen sollten, lest ihr hier.

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Diversity Diary: Hunger, Trockenheit und Erntesegen

Mit dem Wochenfest Schawuot, das morgen beginnt, gedenken Jüd*innen nicht nur der Zehn Gebote, sondern feiern – vor allem in Israel – auch Erntedank, denn das Fest fällt dort in die Zeit der ersten Weizenernte. Von reichhaltigen Ernten können die Menschen in Kamerun, im Jemen und in Eritrea nur träumen. In allen drei Ländern macht sich der Klimawandel viel heftiger als hierzulande bemerkbar. Wetterextreme wie Hochwasser, Überschwemmungen und Dürreperioden verstärken die - durch autokratische Politik, Bürgerkrieg oder innere Unruhen - ohnehin bereits bestehenden sozialen Probleme zusätzlich. Und dennoch bieten alle drei Länder jeweils eine einzigartige Kultur, die wir euch heute vorstellen wollen. Weiterlesen…

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Am Dienstag trifft sich die Stadtteilgruppe!

Wie gestaltet sich der Abzug der NATO aus Afghanistan? Wie reagiert die Bundesregierung auf die Unruhen in Myanmar? Wie entwickelt sich der Kampf der Corona-Pandemie in Deutschland und Europa? Und nicht zuletzt: Wie können wir GRÜNE im Nordend unsere Kandidat*innen im anstehenden Bundestagswahlkampf unterstützen? All diese und viele weitere Fragen könnt ihr am kommenden Dienstag loswerden. Dann ist „unser“ Direktkandidat Omid Nouripour zu Gast in der Stadtteilgruppe und steht euch Rede und Antwort. Wir treffen uns um 19.30 Uhr in unserem digitalen Konferenzraum https://konferenz.netzbegruenung.de/STGNordend.

 

Herzlichen Glückwunsch: Karin Guder als Ortsvorsteherin im Nordend bestätigt!

Als Karin Guder im September 2003 erstmals zur Ortsvorsteherin gewählt wurde, lagen die jungen Nordendler*innen, die bei der Kommunalwahl in diesem Jahr erstmals ihre Stimme abgeben durften, noch in den Windeln. Seit mehr als 17 Jahren – und damit weit länger als Angela Merkel – ist Karin im Nordend in Amt und Würden. Mindestens fünf weitere Jahre werden hinzukommen: In der konstituierenden Sitzung des Ortsbeirates am vergangenen Donnerstag wurde sie ohne Gegenstimme als Ortsvorsteherin bestätigt. Dass die Abstimmung erstmals per Akklamation stattfinden konnte und niemand die schriftliche Wahl beantragte, zeigt, welch hohes Ansehen Karin Guder auch bei den anderen Fraktionen genießt. „Ich sehe das Amt der Ortsvorsteherin als überparteiliches und vermittelndes Amt“, stellte sie in ihrer Antrittsrede heraus. 

In ihrer fünften Amtsperiode ist Karin, die in diesem Jahr auch das 40. Jahr ihrer Mitgliedschaft bei den GRÜNEN feiert, damit die stadtweit dienstälteste Ortsvorsteherin!

Grüne Ortsvorsteher*innen gibt es im Nordend bereits seit 1993 - damals erhielt Angelika Fuchs das Amt, gefolgt von Jörg Harraschain. Was seinerzeit ein Novum war, ist spätestens seit dieser Woche in Frankfurt fast der „Normalfall“: Mit Hermann Steib (bereits bisher Ortsvorsteher im 4er), Johannes Lauterwald (Ortsbezirk 7) und Wera Eiselt (Ortsbezirk 10) hat Karin Guder einige GRÜNE Kolleg*innen erhalten – weitere Wahlen stehen noch aus. 

Wir gratulieren Karin und natürlich auch allen anderen GRÜNEN Ortsvorsteher*innen ganz herzlich und wünschen ihnen viel Spaß und Erfolg in diesem Amt!

 

Das hat der Ortsbeirat beschlossen

Nicht nur die Wahl der Ortsvorsteherin und der Stellvertreterin sowie die Vereidigung der neuen Ortsbeiratsmitglieder stand auf der Tagesordnung der konstituierenden Sitzung – auch erste Anträge wurden diskutiert und beschlossen. Hier erfahrt ihr, was der Ortsbeirat auf GRÜNE Initiative im Römer anregen wird. 

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KUNO sucht Nachfolger*innen!

Vor 15 Jahren gründete Jörg Harraschain die Arbeitsgemeinschaft „Kunst im Nordend“. Mit einigen Fotoausstellungen, dem Aufbau eines digitalen Fotoarchivs für das Nordend und den Pflanzaktionen „Blumen statt Bitumen“ und „Blumen statt Steine“ konnte die Gruppe seither viele Menschen im Nordend begeistern. Gesucht werden nun engagierte Menschen, die das Projekt weiterführen wollen. Einbringen könnt ihr euch dabei mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten und Talenten – beim Betreuen der Internetseite, beim Pflegen der „Mitmachbeete“ am Adlerflychtplatz und am Oeder Weg, beim Systematisieren der Fotos im Archiv und beim Verwalten der Korrespondenz, beim Auf- und Abbau der Ausstellungen sowie beim Betreuen des Ausstellungseuqipments, bei der Bildbearbeitung, bei der Mitarbeit an laufenden Aktionen (Adventskalender und Fotobuch). Herzlich willkommen sind natürlich auch Ideen und Anregungen für weitere Kunstaktionen. 

Händeringend sucht die Gruppe derzeit außerdem einen Abstellraum zur Unterbringung des Ausstellungsequipments (ca. 30-40 qm und möglichst barrierefrei erreichbar)

Bitte meldet euch bei Jörg Harraschain (069-59 58 58 oder joerg@remove-this.harraschain.de

 

Europa gemeinsam gestalten: Die Konferenz zur Zukunft Europas startet!

Heute ist Europatag! Am 09. Mai 1950 stellte der damalige französische Außenminister Robert Schuman seine Vision einer europäischen Zusammenarbeit vor und legte damit den Grundstein für die heutige Europäische Union. Zum diesjährigen Europatag startet nun auch die „Konferenz zur Zukunft Europas“: Bürger*innen aus ganz Europa sind eingeladen, miteinander und gemeinsam mit Akteur*innen der Zivilgesellschaft und Vertreter*innen von Organisationen, Initiativen und Gewerkschaften zu überlegen, wie die europäische Integration weiter vorangebracht werden kann. Sie sollen dabei nicht nur Ideengeber*innen sein, sondern die europäische Politik aktiv mitgestalten. Wie ihr euch beteiligen könnt, erfahrt ihr hier

 

Ihre Erwartungen und GRÜNE Forderungen für die Konferenz stellen Daniel Freund (MdEP) und Franziska Brandtner (MdB) am morgigen Montag um 12.30 Uhr in einem Pressegespräch vor, das ihr hiermitverfolgen könnt. 

 

Am Dienstag, 11. Mai, diskutiert unsere Landtagsabgeordnete und europapolitische Sprecherin Miriam Dahlke mit Lucie Hammecke (MdL und europapolitische Sprecherin in Sachsen), Anna Cavazzini (MdEP) und mit euch ab 19.00 Uhr live auf Instagram (@miriamdahlkegruen oder @lucies_ecke) über den Ablauf und die Chancen der Zukunftskonferenz. 

 

Die revolutionäre Kraft der Rose

Die Widerstandskämpferin Sophie Scholl und der Aktionskünstler Joseph Beuys, späterer Mitbegründer der GRÜNEN, kamen im Abstand von nur drei Tagen zur Welt. Beide hätten in dieser Woche ihren 100. Geburtstag gefeiert. Sie haben die gleiche Zeit erlebt und sich auf ganz unterschiedliche Weise mit ihr auseinandergesetzt. Beide widmeten ihr Leben dem Vorhaben, andere Menschen „wachzurütteln“. Sophie Scholl wählte den politischen Widerstand während der Nazi-Diktatur, Joseph Beuys nach deren Ende die Kunst. Die Rose als Symbol spielte für beide dabei eine große Rolle. Weiterlesen…

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Diversity Diary: Eid Mubarak – ein gesegnetes Ramadanfest!

Seit dem 13. April haben gläubige Muslim*innen von Sonnenauf- bis zum Sonnenuntergang auf Essen und Trinken verzichtet. Das Ende des Fastenmonats Ramadan feiern sie in der ganzen Welt mit einem großen Fest. Weiterlesen…

 

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Am Dienstag trifft sich die Stadtteilgruppe!

Am vergangenen Dienstag haben wir das neue Konzept für die Stadtteilgruppe vorgestellt, wonach wir Themenabende künftig mit Nordend-Themen und Offenen Stammtischen abwechseln wollen. Zu einem solchen Offenen Stammtisch wollen wir euch am Dienstagabend einladen. Wir können uns zwar weiterhin nicht in der Kneipe, sondern nur virtuell treffen – dies aber gerne bei einem Glas Wein oder Bier. Eine feste Tagesordnung wird es nicht geben, aber sicherlich viel zu besprechen – von stadtteil- und kommunalpolitischen Themen bis hin zur „großen Politik“ (zum Beispiel das Klimaschutzurteil des Bundesverfassungsgerichtes). Wir freuen uns um 19.30 Uhr auf euch in unserem digitalen Konferenzraum https://konferenz.netzbegruenung.de/STGNordend

 

Vorschau: 

 

Am Dienstag, 11. Mai, wird unser Bundestags-Direktkandidat Omid Nouripour in unserer Stadtteilgruppe zu Gast sein und mit uns nicht nur über den anstehenden Bundestagswahlkampf sprechen, sondern sicher auch aus dem Bundestag berichten und mit uns zu außenpolitischen Themen diskutieren

Herzlichen Glückwunsch: Marina Ploghaus ist neue Schatzmeisterin der GRÜNEN im Nordend!

Das war ein Novum: Mit Robert Jänicke und Marina Ploghaus bewarben sich gleich zwei tolle Kandidat*innen bewarben für den Posten des/der Schatzmeister*in unserer Stadtteilgruppe! Am Ende konnte Marina die meisten Stimmen für sich gewinnen. Sie bringt viel Erfahrung mit: Von 2011 bis 2016 und von 2018 bis 2020 gehörte Marina dem Sprecher*innenteam unserer Stadtteilgruppe an und war von 2015 bis 2017 zudem Kreisvorstandssprecherin der Frankfurter GRÜNEN. 

Wir freuen uns, dass die verantwortungsvolle Aufgabe der Kassenführung somit in gute Hände weitergegeben werden konnte und wünschen Marina viel Spaß bei dieser Aufgabe!

Am Donnerstag tagt der Ortsbeirat

Am Donnerstag konstituiert sich der neue Ortsbeirat. Fest steht schon jetzt: GRÜNER und weiblicher wird er werden! Wir GRÜNE sind ab sofort wieder mit sieben Mitgliedern vertreten – neben Karin Guder, Michael Mirsch, Andrea Kroll und Dr. Ghodsi Hejazi ziehen Gabriele Trah, Christian Bischoff und Heike Strobel neu in den Ortsbeirat ein. 

Die größere Fraktionsstärke ermöglicht uns eine effizientere Arbeitsaufteilung innerhalb der Ortsbeiratsfraktion. Künftig werden sich einzelne Fraktionsmitglieder schwerpunktmäßig um bestimmte Themen kümmern: Gabriele Trah (gabriele.trah@remove-this.gmx.de) wird für das Thema Wohnen verantwortlich sein, Andrea Kroll (andreakroll@remove-this.krolltext.de) für Klima und Umwelt, Michael Mirsch (michael.mirsch@remove-this.dwd.de) für Mobilität, Dr. Ghodsi Hejazi (ghodsi.hejazi@remove-this.t-online.de) für Diversität und Bildung, Christian Bischoff (christian-bischoff@remove-this.gmx.de) für Kinder und Bildung und Heike Strobel (heike.strobel@remove-this.gruene-nordend.de) für die Öffentlichkeitsarbeit der Fraktion. 

 

Welche Anträge wir GRÜNE am kommenden Donnerstag einbringen wollen, erfahrt ihr hier.

 

Die konstituierende Sitzung des Ortsbeirates 3 findet am Donnerstag, 06. Mai ab 19.30 Uhr im Bürgerhaus Bornheim (Arnsburger Str. 24, Frankfurt-Bornheim) statt. Alle Gäste müssen während der gesamten Sitzung eine medizinische Maske tragen; die Zahl der Plätze ist begrenzt!

 

Die Fraktion tagt in öffentlicher Sitzung am morgigen Montag, 03. Mai um 19.30 Uhr im digitalen Konferenzraum https://konferenz.netzbegruenung.de/OBR3

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Das Nordend GRÜNER machen

Unsere Mitglieder Sabiene Döpfner und Jörg Harraschain haben in den vergangenen Wochen begonnen, den Adlerflychtplatz mit Blumen und Pflanzen zu begrünen. Mit folgendem Aufruf wollen sie die Aktion fortsetzen und erweitern:

 

Wir haben schon einmal begonnen, das Wahlprogramm „Das Nordend neu denken“ umzusetzen. Die große positive Resonanz bei der Wahl zeigt uns, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind. Im Dialog mit den Bürger*innen und mit deren tatkräftiger Unstützung wollen wir die Gestaltung der Freiflächen ermöglichen. Sabiene Döpfner und Jörg Harraschain haben begonnen, den Adlerflychtplatz zu bepflanzen und freuen sich auf eure Unterstützung! Das kann ganz individuell gestaltet sein:

  • Spende von Saaten und Pflanzen
  • Gieß-Patenschaft
  • Pflanzeinsatz oder Freihalten der Fläche von Reststoffen

Gerne können auch Ideen, grüne Themen oder Fragen zu den Gestaltungs- und Fördermöglichkeiten der Stadt Frankfurt besprochen werden. Vielleicht haben wir nicht auf alles eine direkte Antwort – ganz sicher werden wir uns darum bemühen. 

Also, wollt ihr euch aktiv einbringen für ein klimafreundliches Quartiert? Plätze und Räume schaffen, an denen Menschen sich wohlfühlen und begegnen können? Wir planen, die Aktion auszuweiten – wenn es also insektenfreundlich auf vor eurer Tür blühen soll, dann einfach starten!

Wir treffen uns immer am ersten Montag im Monat von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr am Adlerflychtplatz und nach Vereinbarung.

Bitte sprecht und schreibt uns an – wir freuen uns auf euch

Sabiene und Jörg

Lebensmittel: Nichts für die Tonne!

Immer noch sind alle Restaurants und Café geschlossen und bieten nur Speisen zum Mitnehmen an. Viele Menschen greifen daher selbst zu Kochlöffel und Backform. Was aber, wenn die Augen größer waren als der Mund und Gefriertruhe und Kühlschrank bereits überquellen? Eines solltet ihr auf keinen Fall tun: Das Essen wegwerfen! Denn das passiert leider viel zu oft: Ein Drittel aller Nahrungsmittel landet in der Mülltonne – statistisch gesehen sind das alle Lebensmittelprodukte, die seit Jahresbeginn bis zum heutigen Sonntag hergestellt wurden! 

Hier erfahrt ihr, wo ihr in Frankfurt und im Nordend Lebensmittel retten bzw. Organisationen mit geretteten Lebensmitteln unterstützt könnt. 

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Diversity Diary: Der höchste Feiertag des Jahres

Während wir alle uns am 01. Mai über einen arbeitsfreien Tag freuen können (oder uns ärgern, weil er in diesem Jahr auf einen Samstag fällt), stehen für einige Menschen in der ersten Maiwoche die wichtigsten Festtage des ganzen Jahres bevor.

Zum Beispiel für die orthodoxen Christinnen: In diesem Jahr fällt der Ostersonntag nach dem julianischen Kalender, der für die orthodoxe Kirche maßgeblich ist, auf den 02. Mai. 

Ab dem 06. Mai feiern die Roma in aller Welt sieben Tage lang ihren Schutzpatron, den heiligen Georg.

Und für Muslim*innen ist Lailat al Qadr in der Nacht vom 08. auf den 09. Mai einer der Höhepunkte des Ramadan: In der „Nacht der Bestimmung“ soll der Erzengel Gabriel dem Propheten Mohammed die ersten Worte des Koran diktiert haben. 

Wie Menschen in Frankfurt und in aller Welt diese Feierlichkeiten begehen, stellen wir euch heute vor. Weiterlesen…

 

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Kampf dem Plastikmüll: #CleanUpDay im Nordend

„Bewaffnet“ mit Müllsäcken, Greifern und Einmalhandschuhen haben wir dem Plastikmüll den Kampf angesagt und uns am CleanUpDay der Stadt Frankfurt beteiligt. An drei Orten – im Günthersburgpark, am Matthias-Beltz-Platz und Friedberger Platz sowie am Merianplatz und Luisenplatz haben wir tatkräftig mitangepackt. Das Wetter hat mitgespielt – bei strahlendem Sonnenschein sammelt es sich naturgemäß leichter – aber so richtig Freude wollte angesichts der zahlreichen vollgepackten Müllsäcke doch nicht aufkommen. Klar, viele Frankfurter*innen wollten den sonnigen Abend vor dem Inkrafttreten der Ausgangssperre offenbar noch einmal zum Feiern nutzen, auch der Wind mag den einen Pizzakarton oder die andere Papierserviette verweht haben – dennoch war es viel zu viel, was sich auf den Wiesen und Plätzen einsammeln ließ. Daher ein dringender Appell an alle, die sich gerne (und natürlich unter Beachtung der Corona-Schutzregeln!) unter freiem Himmel treffen: Bitte sammelt leere Flaschen, Essensverpackungen, Servietten, Kronkorken, Zigarettenkippen etc. anschließend ein und entsorgt sie entweder bei euch zu Hause oder einem der zahlreichen Mülleimer vor Ort! Eine zusätzliche Mülltonne auf dem Martin-Luther-Platz wurde vor kurzem übrigens auf Initiative der GRÜNEN im Nordend aufgestellt. Wir planen darüber hinaus in Eigeninitiative regelmäßige Müllsammelaktionen im Stadtteil. Nichtsdestotrotz: Eigentlich sollte jeder Tag ein CleanUpDay sein! 

Corona: Was in Frankfurt jetzt gilt!

Seit Samstag ist die „Corona-Notbremse“ in Kraft. Sie bringt zahlreiche neue Regelungen mit sich: So dürfen sich jetzt wieder weniger Personen treffen, es gilt in Kreisen mit hoher Inzidenz eine Ausgangssperre, Geschäfte müssen wieder schließen und für einige Vorhaben benötigt ihr jetzt einen negativen Corona-Test. Wo ihr den im Nordend bekommt und was in Frankfurt genau gilt, erfahrt ihr hier.

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Veranstaltungstipp: Lichter-Filmfest digital!

Am kommenden Dienstag ist wieder Lichter-Zeit! Wie schon im vergangenen Jahr findet das beliebte Frankfurter Filmfestival digital statt. In diesem Jahr steht das Lichter-Festival unter dem Motto „Wandel“: Lernt beispielsweise einen jungen Mann aus der Pariser Vorstadt kennen, der seine Siedlung vor dem Abriss bewahren möchte („Gagarin“), trefft ein Paar aus Lagos, das in Europa ein neues Leben beginnen möchte („This is my Desire“)  und leidet mit einer Familie mit, die vom Land nach Bukarest zwangsumgesiedelt wird („Acasã, My Home“) Mehr als 70 internationale Lang-, Kurz- und Videokunstfilme stehen zur Auswahl, dazu gibt es Online-Diskussionen und Workshops. Ansehen könnt ihr euch die Filme in der Zeit vom 27. April bis zum 09. Mai bequem vom Sofa aus. Wie im „richtigen Kino“ braucht ihr dazu ein Ticket und wie im „richtigen Kino“ ist die Zahl der Tickets begrenzt. Also, beeilt euch, denn der Vorverkauf hat bereits begonnen!  Ein Einzelticket bekommt ihr für 8 Euro (Langfilm) bzw. 3 Euro (Kurz- und mittellange Filme). 100 Euro kostet der Festivalpass, mit dem ihr alle Filme streamen könnt. Nach dem Start steht euch der Film für 30 Stunden zur Verfügung. 

Das ganze Programm und den Link zum Ticket-Vorverkauf findet ihr hier.

Herzlichen Glückwunsch, Annalena!

Erinnert ihr euch? Im Februar 2016 war Annalena Baerbock, damals klimapolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion zu Gast bei uns GRÜNEN im Nordend. Fünf Jahre später hat sie – nach den aktuellen Umfragen – reale Chancen, im September die Nachfolge von Bundeskanzlerin Angela Merkel anzutreten und die erste GRÜNE Kanzlerin zu werden! Am vergangenen Montag verkündeten die Parteisprecher*innen gemeinsam die Entscheidung für Baerbock. In ihrer Antrittsrede als Kandidatin für das Kanzler*innenamt betonte Annalena Baerbock die zentrale Bedeutung des Klimaschutzes für alle Bereiche und kündigt eine Politik an, „die vorausschaut, was Neues wagen die den Menschen zuhört und ihnen was zutraut“. 

Wir GRÜNE im Nordend gratulieren Annalena Baerbock ganz herzlich und freuen uns auf einen engagierten Bundestagswahlkampf!

 

Mehr zu Annalena Baerbock könnt ihr auf der Webseite von Bündnis 90/Die GRÜNEN nachlesenDie Rede von Annalena zur Kanzler*innenkandidatur findet ihr auf Youtube

 

Diversity Diary: Ein besonderer Tag

Was haben die Niederlande, Südafrika und Togo gemeinsam? Klar, auch sie gehören zu den 180 Herkunftsstaaten der Frankfurter*innen. Die drei Staaten verbindet aber auch, dass der 27. April für sie ein besonderer Tag ist: Alle drei feiern an diesem Tag ihren Nationalfeiertag. Die Gründe dafür sind allerdings ganz unterschiedlich. Mehr erfahrt ihr hier

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Clean-Up-Day 2021: Das Nordend räumt auf!

Am Samstag, 24. April heißt es zum dritten Mal: Müllbeutel und Greifer zücken: Es ist Cleanup-Day in Frankfurt!  Mehr als 2300 Menschen haben im vergangenen September mitgemacht und insgesamt 3,6 Tonnen Müll eingesammelt. Gerade durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie wachsen die Müllberge noch mehr an – 30 Prozent mehr Verpackungsabfall landeten im vergangenen Jahr auf Frankfurts Straßen! 

Auch wir  GRÜNE im Nordend beteiligen uns an der CleanUp-Aktion: Am Günthersburgpark und Friedberger Platz, am Matthias-Beltz- und am Luisenplatz sowie am Merianplatz werden wir mithelfen, unseren Stadtteil sauberer zu machen und den Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu erhalten. 

Los geht es um 11.00 Uhr, das nötige Handwerkszeug (Müllbeutel, Handschuhe und Greifer) werden gestellt. Wenn ihr mitmachen wollt, meldet euch bitte bei Ingrid Peikert (ingrid.peikert@remove-this.unitiybox.de

 

Interaktive Stadtführungen: Vom Sofa aus durchs Nordend wandern

Bis zum 09. Mai sind alle Museen und kulturellen Einrichtungen weiterhin geschlossen und auch das Wetter lädt derzeit nicht gerade zu Spaziergängen ein. Das Nordend könnt ihr aber auch bequem vom Sofa aus erkunden – und das mit kundigen Stadtführer*innen! Die Frankfurter Stadtevents haben neben den Präsenzspaziergängen auch einige virtuelle Führungen durch unseren Stadtteil ins Programm genommen. Weiterlesen…

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Wir gratulieren: Hilime Arslaner soll GRÜNE Stadtverordnetenvorsteherin werden!

Die stärkste Fraktion im Römer stellt traditionell den oder die Stadtverordnetenvorsteher*in. Fest steht damit, dass dieses Amt von uns GRÜNEN besetzt wird. Am vergangenen Mittwoch entschied sich die GRÜNE Römerfraktion einstimmig dafür, Hilime Arslaner für das Amt zu nominieren. Seit zehn Jahren gehört Hilime der Stadtverordnetenversammlung an und verfügt damit über viel Erfahrung und Kompetenz. Dass zum ersten Mal nicht nur eine GRÜNE zur „ersten Bürgerin der Stadt“ ernannt wird, sondern darüber hinaus eine GRÜNE mit Migrationsgeschichte versteht sie als wichtiges Signal: „Persönlich möchte ich allen Migrantinnen und Migranten in Frankfurt Mut machen und dazu aufrufen: Beteiligt euch, bringt euch ein, egal ob in der Politik, in Elternbeiräten oder Vereinen. Es lohnt sich! Unser gemeinsamer Erfolg ist ein Zeichen für mehr Demokratie für uns alle!“

Auch die weitere GRÜNE Besetzung des Präsidiums setzt ein Zeichen für Diversität: Als stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher nominierte die Fraktion Christoph Rosenbaum; Beisitzer*innen sollen Julia Roshan-Moniri und Julia Eberz werden und Mirrianne Mahn die Schriftführung übernehmen. 

Wir gratulieren den Gewählten ganz herzlich und wünschen ihnen für ihre Aufgabe viel Erfolg!

Die Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer findet ihr hier.

Jetzt beantragen: Frankfurt fördert Lastenräder

Die Kinder zur Kita bringen, auf dem Rückweg einkaufen – und das Ganze ohne lästige Parkplatzsuche: Lastenräder erfreuen sich in der Stadt immer größerer Beliebtheit. Leider ist das umwelt- und klimafreundliche Gefährt aber nicht ganz billig. Mit jährlich 200.000 Euro fördert die Stadt Frankfurt daher in den kommenden drei Jahren die Anschaffung von Lastenrädern und setzt damit einen weiteren Anreiz, auf das Auto zu verzichten. Antragsberechtigt sind alle Frankfurterinnen und Frankfurter sowie kleine Unternehmen und Vereine. Bezuschusst werden Lastenräder ohne Motor mit pauschal 500 und Lastenräder mit Motor mit 1000 Euro. Um die Förderung in Anspruch zu nehmen, müsst ihr einen Antrag ausfüllen und den Kostenvoranschlag eines Händlers beifügen. Ganz wichtig: Eine nachträgliche Förderung ist nicht möglich; ihr dürft das Rad daher noch nicht gekauft haben!

Alle Informationen und Unterlagen findet ihr hier

Wer wird „Kanzler*inperson“? Am Montag live mitverfolgen!

Annalena oder Robert? Zum ersten Mal überhaupt küren wir GRÜNE für eine Bundestagswahl einen oder eine Kanzlerkandidat*in. Die Frage, wer für uns GRÜNE als „Kanzler*inperson“ (Zitat Omid Nouripour) antreten wird, wollten unsere Parteivorsitzenden nicht in einer Urwahl, sondern untereinander klären. Am morgigen Montag stellen sie das Ergebnis vor. Ab 11.00 Uhr könnt ihr die Pressekonferenz des GRÜNEN Bundesvorstands auf www.gruene.de oder auf Twitter verfolgen. Der oder die Kanzlerkandidat*in wird außerdem ab 20.15 Uhr auf PRO 7 ein ausführliches Interview geben. Es wird spannend; fest steht aber schon jetzt: Egal wie die „K-Frage“ entschieden wird  – in die Bundestagswahl werden wir auf jeden Fall mit einem starken GRÜNEN Spitzenduo gehen! 

Diversity Diary: Die Zukunft gestalten

„Die Zukunft liegt in den Händen der Kinder“. Unter diesem Motto feiert die Türkei seit 1920 an jedem 23. April ein Kinderfest, an dem die jüngsten Bürger*innen für einen Tag in die Rollen der Erwachsenen schlüpfen können.

Für die Bahai liegt die Zukunft in der Einheit mit Gott; der Weg hierzu führt über eine von Nächstenliebe geprägte humanitäre gesellschaftliche Entwicklung. Am 21. April beginnt für die Bahai das Ridvan-Fest, das an die Verkündigung ihres Gründers Baha´ullah erinnert. 

Im Rahmen unserer Serie „Diversity Diary“ stellen wir euch beide Feste heute näher vor. Weiterlesen…

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Herzlichen Glückwunsch: Gabriele Trah und Andrea Kroll führen die Ortsbeiratsfraktion an!

Eine weibliche Doppelspitze wird künftig die GRÜNE Ortsbeiratsfraktion im Nordend anführen: Einstimmig entschieden sich die Fraktionsmitglieder für Gabriele Trah als Fraktionssprecherin und für Andrea Kroll als ihre Stellvertreterin. Die beiden treten die Nachfolge von Michael Mirsch an, der das Amt des Fraktionssprechers zu Beginn des Jahres 2018 von Jochen Vielhauer übernommen hatte. Dass der Fraktion damit ein weibliches Führungsduo vorsteht, spiegelt auch die veränderte Zusammensetzung der Ortsbeiratsfraktion wieder: Fünf der sieben Fraktionsmitglieder sind Frauen. 

Gabriele Trah ist zum 01 April neu in den Ortsbeirat eingezogen; Andrea Kroll gehört der Fraktion bereits seit 2017 an. „Wir ergänzen und sehr gut und  freuen uns darauf, gemeinsam mit der Fraktion möglichst viele Vorhaben aus unserem Wahlprogramm anzugehen. Mit jetzt sieben Mitgliedern lässt sich die Fraktionsarbeit noch effizienter gestalten. Dazu haben wir bereits einige Ideen gesammelt“, kündigen Trah und Kroll an. Die Aufgaben, zu denen neben der Vorbereitung und Leitung der Fraktionssitzungen vor allem auch  der Austausch mit den Fraktionen von CDU, SDP, der LINKEN, ÖkoLinX, FDP und Volt gehören, wollen die Sprecherinnen gemeinsam wahrnehmen. Ein erstes Vorhaben wird sein, die bisherige Ortsvorsteherin Karin Guder in ihrem Amt zu bestätigen.

 

Die Ortsbeiratsfraktion tagt am Montag, 19. April um 19.30 Uhr in öffentlicher Sitzung (https://konferenz.netzbegruenung.de/OBR3)

Auf dem Heideplatz wird wieder gespielt!

Seit dem 31. März verwandelt sich der Heideplatz wieder in eine Spielstraße: Bis zum 29. September warten an jedem Mittwochnachmittag zwischen 14.00 und 18.00 Uhr  Rollenrutschbahn, Hüpfburg und Co. auf die kleinen Benutzer*innen. Das Spielangebot erfolgt in Abhängigkeit der jeweils geltenden Corona-Regeln; Abstandsregeln und Hygienevorschriften sind selbstredend zu beachten. 

Für Autos ist die Heidestraße mittwochs bis 19.00 Uhr gesperrt, auch das Parken ist an den Mittwochnachmittagen dort nicht erlaubt. 

Wir GRÜNE im Nordend freuen uns sehr, dass die Spielstraße mit Unterstützung des Ortsbeirates auch in diesem Jahr wieder realisiert werden konnte. Gerade während der Pandemie, in der Kita-Besuch, Schulunterricht und Sportangebote nur eingeschränkt wahrgenommen werden können, bieten die Spielstraßen den Kindern eine wichtige Möglichkeit für Begegnungen und Bewegung. Wir appellieren daher insbesondere an die Autofahrer*innen, das Angebot zu unterstützen und ihre Autos mittwochs bis 13.00 Uhr vom Heideplatz zu entfernen, damit die Spielgeräte aufgebaut werden können. 

Diversity Diary: Vom Aufgang der Sonne…

Am kommenden Mittwoch beginnt der islamische Fastenmonat Ramadan. Auch viele Menschen in Frankfurt verzichten in der Zeit von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang auf das Essen und Trinken. Währenddessen fließt in Thailand der Alkohol in Strömen: Hier feiern die Menschen den Beginn des neuen Sonnenjahres, das mit dem Eintritt der Sonne in das Tierkreiszeichen Widder beginnt. Auch für die Sikhs in Indien und für die Jesiden ist der 14. April ein Feiertag. Auf den 15. April fällt in diesem Jahr der Nationalfeiertag Israels Jom haAtzma´ut – nach dem jüdischen Kalender sind diese Daten nicht statisch festgelegt, sondern verschieben sich jährlich. Immer am 17. April feiert dagegen Syrien die Unabhängigkeit von Frankreich. Mehr dazu erfahrt ihr hier.

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So habt ihr gewählt: Die Ergebnisse der Ortsbeiratswahl im Nordend

Mit sieben Sitzen sind wir GRÜNE künftig im Ortsbeirat Nordend vertreten. Damit stellen wir die stärkste GRÜNE Fraktion stadtweit. Aber nicht nur in diesem Punkt ist das Nordend Spitze: Mit 13 Frauen (von 19 Mitgliedern) hat unser Ortsbeirat den höchsten Frauenanteil in ganz Frankfurt. Und auch die Wahlbeteiligung kann sich sehen lassen. Wir ihr im Nordend bei der Ortsbeiratswahl abgestimmt hat, erfahrt ihr hier.

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Im Rotlintcafé endet eine Ära: Alles Gute und vielen Dank, Arief!

Joschka Fischer war da, Robert Habeck und Tarek Al-Wazir. Daniel Cohn-Bendit schaut öfter mal vorbei. Und bei uns GRÜNEN im Nordend ist die Weihnachtsfeier mit dem leckeren indonesischen Buffet längst Kult. Nach fast 40 Jahren geht der Inhaber des Rotlintcafés, Arief Imanuwarta zum Monatsende in den wohlverdienten Ruhestand. Weiterlesen…

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Nein zum Unrecht sagen – Zum 100. Geburtstag von Trude Simonsohn und Erica Ludolph

Am 25. März 1921 wurden zwei Mädchen geboren – das eine in Frankfurt am Main, das andere im tschechischen Olmütz. Beide wachsen in behüteten Verhältnissen auf, die eine träumt davon, Kostüme für die Theaterbühnen dieser Welt zu schneidern, die andere möchte Medizin studieren. Die Schreckensherrschaft der Nazis veränderte beider Leben für immer. Beide widmeten  – jede auf ihre Weise - ihr Leben dem Kampf gegen Rassismus, Antisemitismus und Ausgrenzung  Am vergangenen Donnerstag feierten Erica Ludolph und Trude Simonsohn  ihren 100. Geburtstag. Weiterlesen…

 

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Politik und Kultur zum Streamen

Ab morgen müssen die Museen ihre Pforten wieder schließen. Die Ostertage könnt ihr trotzdem zu einem Bummel durch zahlreiche Frankfurter Ausstellungen nutzen – ganz bequem vom heimischen Sofa aus. Auch einige gute Filme, Dokus und Serien haben wir in unseren Streamingtipps für euch. Weiterlesen…

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Diversity Diary: Eierlegende Hasen und fliegende Glocken

Na, seid ihr heute gut aus dem Bett gekommen? In einigen süddeutschen Gegenden muss sich der- oder diejenige, die am Sonntag vor Ostern, dem „Palmsonntag“ als Letzte*r das Bett verlässt, als „Palmesel“ foppen lassen. Das ist nur einer der zahlreichen Bräuche, mit dem Christ*innen auf der ganzen Welt in der kommenden Woche das Osterfest begehen. Weiterlesen…

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Wir trauern um Matthias Görgen

Wenn in der Politik oft Meinungen und starke Persönlichkeiten aufeinanderprallen, braucht es Menschen, die ruhig und sachlich urteilen und die - ohne Partei zu ergreifen - die Wogen wieder glätten. Es braucht Menschen, die engagiert und verlässlich zur Stelle sind und mit anpacken, auch wenn es um Aufgaben geht, die anstrengend und wenig prestigeträchtig sind und die dennoch erledigt werden müssen. Es braucht Menschen, die auch im größten Chaos in der Lage sind, den Überblick zu behalten. Ein solcher Mensch war Matthias Görgen. 

Seit er im Februar 2018 den GRÜNEN und unserer Stadtteilgruppe beitrat, hat er sich tatkräftig und unermüdlich eingebracht: Zwei Jahre lang gehörte er dem Sprecher*innenteam an; seit November letzten Jahres nahm er das Amt des Schatzmeisters für die GRÜNEN im Nordend wahr. Mit seiner fröhlichen, humorvollen und doch ruhigen, besonnenen und oft ausgleichenden Art war er bei allen beliebt und geschätzt. Ob Rotlintstraßenfest oder Wahlkampf, er war stets zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wurde – ob beim Material schleppen, beim Auf- und Abbauen der Wahlstände oder beim Plakatieren. 

Ländliche Entwicklung und Landwirtschaft, europäische Agrarpolitik, Umwelt- und Klimaschutz – das waren die Themen, die dem promovierten Agrarökonomen, der viele Jahre als Berater für standortgerechte, ökologisch sinnvolle Landnutzung in Afrika gearbeitet hat, besonders am Herzen lagen. Auch privat war Matthias gerne draußen in der Natur unterwegs, sei es beim Wanderurlaub oder bei der Erntehilfe auf dem Weingut, das der Familie seiner Frau Marlis Kees gehört. Gerne erinnern wir uns an die interessante Diskussionsveranstaltung mit Martin Häusling (MdEP), Martin von Mackensen (Dottenfelderhof) und Stephanie Silber (Schrot&Korn), die er für unsere Stadtteilgruppe vor den Europawahlen zum Thema „Gemeinsame Agrarpolitik“ organisiert hatte. Viele GRÜNE außerhalb des Nordends kennen Matthias aus der LAG Frieden, Europa und Internationales, wo er sich in der Unterarbeitsgruppe „Europa“ engagierte.

Am 14. Februar feierte Matthias seinen 66. Geburtstag; am vergangenen Freitag starb er plötzlich und unerwartet.

Wir GRÜNE im Nordend sind unsagbar traurig, mit Matthias einen engagierten Freund und Wegbegleiter verloren zu haben. Merci Matthias, für alles – du wirst uns sehr fehlen.

Der Ortsbeirat 3 wird GRÜNER und weiblicher!

Ihr habt entschieden: 146.537 Stimmen entfielen bei der Ortsbeiratswahl auf uns GRÜNE. Mit 35,4 Prozent erzielten wir damit frankfurtweit das höchste Ergebnis. Sieben engagierte GRÜNE werden somit dem Ortsbeirat in den kommenden fünf Jahren angehören. Damit stellen wir GRÜNE erneut die größte Fraktion. Dass unter den 19 Ortsbeiratsmitgliedern 13 Frauen und damit erstmals die weiblichen Abgeordneten überwiegen freut uns ebenso sehr wie die hohe Wahlbeteiligung von 56,7 Prozent (zum Vergleich: 2016 lag sie bei lediglich 47,1 Prozent!). Wir  gratulieren den Mitgliedern der neuen Ortsbeiratsfraktion Karin Guder, Gabriele Trah, Michael Mirsch, Dr. Ghodsi Hejazi, Andrea Kroll, Christian Bischoff und Heike Strobel ganz herzlich und wünschen ihnen für ihre Aufgabe viel Spaß und Erfolg. Vielen Dank an alle, die uns im Wahlkampf und mit ihrer Stimme unterstützt haben!  Unsere Pressemitteilung zur Kommunalwahl findet ihr hier.

Frankfurt goes GRÜN!

Erstmals werden wir  GRÜNE nicht nur im Nordend, sondern auch im Römer die stärkste Fraktion stellen:  4.894.339 Kreuzchen wurden für GRÜNE Kandidat*innen vergeben, das sind 24,9 Prozent. Besonders freut uns, dass die Wähler*innen im Nordend kräftig zu diesem Ergebnis beigetragen haben: Mit 32,3 Prozent für uns GRÜNE erzielen wir stadtweit das beste Ergebnis! (Wie ihr in den einzelnen Wahllokalen abgestimmt habt, erfahrt ihr hier)

Mit 23 Fraktionsmitgliedern werden wir in der Stadtverordnetenversammlung vertreten sein. Auch die Römerfraktion wird weiblicher und zudem jünger: 15 der Gewählten sind Frauen, 16 Fraktionsmitglieder werden zum ersten Mal im Plenarsaal Platz nehmen. Wir gratulieren allen Gewählten, insbesondere natürlich Bernhard Maier und Mirrianne Mahn aus dem Nordend, und wünschen ihnen viel Freude und Erfolg bei ihrer neuen Aufgabe. 

Verstärkt wird die GRÜNE Stadtpolitik durch eine Kommunale Ausländer*innenvertretung, der mit Cristina Sirbu, Florian Chiron und Mehmet Agatay erstmals drei GRÜNE Mitglieder angehören werden. Auch ihnen wünschen wir viel Erfolg und gutes Gelingen! 

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Mitmachen: Am Samstag ist Earth Hour Day!

Zum 15. Mal ruft der WWF am kommenden Samstag dazu auf, für den Klimaschutz ein Zeichen zu setzen und ab 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht auszuknipsen. Auch in diesem Jahr wird es coronabedingt keine öffentliche Veranstaltung geben – mitmachen kann aber jede und jeder Einzelne. Im vergangenen Jahr haben sich weltweit 190 Länder und  deutschlandweit 373 Städte an der Aktion beteiligt. Allein in Frankfurt waren mehr als 169 Unternehmen und Institutionen dabei. Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr euch hier registrieren. Ladet ein Foto oder Video eurer „Earth Hour“ in den sozialen Medien hoch und schreibt dazu, warum ihr teilnehmt. Nutzt dazu die Hashtags #LICHTAUS und #EARTHOUR. Ein paar Tipps, wie ihr den Samstagabend bei Kerzenschein gemütlich gestalten könnt, findet ihr hier.

 

Eine Vitaminspritze für das Land: Der Entwurf zum Bundestagswahlprogramm liegt vor!

In dieser Woche hat die Bundesgeschäftsstelle den Entwurf für das Bundestagswahlprogramm vorgestellt. Unter dem Titel „Deutschland. Alles ist drin“  enthält er viele Ideen für einen ökologischen, sozialen und gerechten Aufbruch in die Zukunft nach der Pandemie: „Wir wollen einen Aufschwung schaffen, der über das rein Ökonomische hinausgeht. Einen Aufschwung, der das ganze gesellschaftliche Leben in seiner Stärke und Vielfalt erfasst: Bildung und Kultur, Arbeit und Digitalisierung, Spitzenforschung und Wissenschaft.“, heißt es in der Einleitung zum Programmtext. Beispielsweise sieht der Programmentwurf vor, den CO2-Preis stärker und schneller zu erhöhen und die Einnahmen in Form eines Energiegeldes an die Bürgerinnen und Bürger zurückzugeben. Der Kohleausstieg wird auf das Jahr 2030 vorgezogen, gleichzeitig wird die Solarenergie in Deutschland kräftig ausgebaut. Neuwagen werden ab 2030 verpflichtend emissionsfrei sein. Die Abschaffung des Ehegattensplitting, eine Kindergrundsicherung und ein Mindestlohn von 12 Euro sorgen für mehr soziale Gerechtigkeit. 

 „Diese Dekade kann ein Jahrzehnt des mutigen Machens und des Gelingens werden. Ein Jahrzehnt des Modernisierens“, hebt Parteisprecherin Annalena Baerbock hervor und Parteisprecher Robert Habeck ergänzt: „Der Programmentwurf ist eine Vitaminspritze für dieses Land“. 

Den vollen Text des Programmentwurfs findet ihr hier. Bis zum 30. April könnt ihr Änderungsanträge über Antragsgrün einreichen; auf dem Parteitag vom 11. bis 13. Juni wird der finale Programmtext beschlossen. 

 

Am kommenden Dienstag, 23. März könnt ihr ab 18.30 Uhr mit Annalena Baerbock  und Michael Kellner zum Entwurf diskutieren. Zum Webinar könnt ihr euch hier anmelden.

Diversity Diary: Tag der Befreiung

Sowohl Bangladesch als auch Griechenland feiern in diesem Jahr ein Jubiläum: Am 26. März 1971 erlangte Bangladesch die Unabhängigkeit von Pakistan, am 26. März 1821 begann die griechische Revolution, die zur Befreiung von der osmanischen Vorherrschaft führte. Der Kampf um Freiheit ist auch Anlass eines der wichtigsten jüdischen Feste: Mit dem Pessachfest, das am 27. März beginnt,  erinnern Jüdinnen und Juden an die Befreiung des jüdischen Volkes aus der ägyptischen Sklaverei. Weiterlesen…

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Noch 7 Tage bis zur Kommunalwahl: How to…Ortsbeirat!

Am kommenden Sonntag ist Kommunalwahl. Dann werden alle Gremien der Stadt Frankfurt neu gewählt: Die Kommunale Ausländer*innenvertretung (die wir euch in der letzten Ausgabe vorgestellt haben), die Stadtverordnetenversammlung (und damit mittelbar auch die ehrenamtlichen Magistratsmitglieder) und die Ortsbeiratsmitglieder. Wenn ihr Anregungen und Wünsche habt, die unseren Stadtteil betreffen, sind die Mitglieder des Ortsbeirates eure ersten Ansprechpartner*innen. Aber was passiert dann eigentlich mit eurer Idee? Welche Aufgaben und Entscheidungsbefugnisse haben der Ortsbeirat, die Stadtverordnetenversammlung und der Magistrat und wie arbeiten sie zusammen? Einen kleinen Überblick geben wir euch hier. 

 

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Kandidat*innen für den Ortsbeirat stellen sich vor: Platz 1 – Karin Guder

Am 14. März ist Kommunalwahl. Insgesamt 18 engagierte GRÜNE aus dem Nordend stehen für den Ortsbeirat zur Wahl. Die „Top 10“ könnt ihr in den kommenden Wochen an dieser Stelle näher kennenlernen. Heute stellt sich Karin Guder vor, unsere Spitzenkandidatin und seit mehr als 17 Jahren Ortsvorsteherin im Nordend. Weiterlesen…

 

Alle Kandidat*innenportraits findet ihr zum Nachlesen auch an unserem digitalen Wahlstand! (http://nordend.frankfurt-neu-denken.de) 

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Danke, Willi!

Unermüdlich setzt sich Willi Pressmar für das Nordend ein – als Stadtbezirksvorsteher und zuletzt auch im Ortsbeirat 3, wo er Anfang 2019 für Jochen Vielhauer nachgerückt ist. Besonders beschäftigt hat ihn die Vermittlung zwischen Anwohner*innen und Feiernden am Friedberger Platz, Matthias-Beltz- und Luisenplatz und im Günthersburgpark. Auch die Eröffnung des Stadtteiltreffs im ehemaligen Merianbad war für Willi Pressmar eine Herzensangelegenheit. Im vergangenen Jahr hat er entschieden, nicht erneut für den Ortsbeirat zu kandidieren. 

Wir bedanken uns bei Willi für sein großes Engagement und haben ihn in dieser Woche mit einem kleinen Präsent überrascht. 

 

Veranstaltungstipp: Der „3er“ und der „4er“ laden ein: Gemeinsame Bürger*innensprechstunde zur Berger Straße

Die GRÜNEN im Nordend und in Bornheim verbindet unter anderem das gemeinsame Interesse an einer positiven Weiterentwicklung der Berger Straße, die sich über beide Stadtteile erstreckt. Zwei unserer Spitzenkandidat*innen und unserer Stadtteilgruppensprecher*innen laden daher ein, ihre Anregungen, Ärgernisse oder Visionen für diese Lebensader Frankfurts gemeinsam zu diskutieren. Wir freuen uns auf den Austausch!

 

Die digitale Bürger*innensprechstunde zur Berger Straße findet am kommenden Donnerstag, 11. März, ab 18.00 Uhr statt. Bitte meldet euch unter https://www.edudip.com/de/webinar/burgerinnensprechstunde-berger-strasse/1027122 für die Veranstaltung an.

Veranstaltungstipp: KUBIs Politischer Salon – Diskussion zur Wahl mit Frankfurter Kandidat*innen

KUBI lädt zur Online-Veranstaltung mit Frankfurter Kommunalpolitiker*innen ein. Das Thema: „Frankfurter Integrations-, Bildungs- und Sozialpolitik: Wer steht wofür?“ Thematisiert werden die Positionen der Pareien in diesem Themenkomplex und es wird danach gefragt, was ihnen aktuell besonders am Herzen liegt. Die Veranstaltung findet am kommenden Donnerstag, den 11. März 2021, um 18.30 Uhr online via Zoom statt. 

„Sozialer Zusammenhalt, Bildungschancen und gleichberechtigte Teilhabe sind wichtig. Das ist in der Corona-Krise einmal mehr deutlich geworden“, erklärt Arif Arslaner. „Für Politiker*innen ist es derzeit besonders herausfordernd, den Be- dürfnissen der Menschen nachzukommen. Mit der Veranstaltung wollen wir den dringend notwendigen Dialog zwischen den Bürger*innen und der Politik unter- stützen.“ 

Die Veranstaltung findet im Rahmen von KUBIs Politischer Salon statt. Mit: 

§ Stephan Siegler, CDU
§ Michael Zimmermann-Freitag, SPD 

§ Uwe Paulsen, Die GRÜNEN
§ Eyup Yilmaz, DIE LINKE
§ Isabel Schnitzler, FDP
§ Moderation: Arif Arslaner 

Link zur Veranstaltung: 

zoom.us/j/94304102172 VEQTJCUkhRRW1jZz09 

Um Anmeldung wird gebeten: bischoff@kubi.info, 069-87 00 258-37 

Veranstaltungstipp: Virtuelle Wahlparty der Frankfurter GRÜNEN

Geballte Spannung vor der großen Leinwand, knallende Sektkorken und großer Jubel angesichts der ersten Hochrechnungen – eine solche Wahlparty würden wir uns natürlich sehr wünschen. Unabhängig davon, wie die Wahl am kommenden Sonntag ausgehen wird, ist es zur Zeit aber mit dem gemeinsamen Anstoßen eher schwierig. Eine Wahlparty soll es trotz allem geben: Live und in Farbe könnt ihr aus dem Politiklabor – kommentiert von unseren Sprecher*innen Beatrix Baumann und Bastian Bergerhoff sowie unserer Spitzenkandidatin Martina Feldmayer die ersten Hochrechnungen verfolgen, in Liveschalten den aktuellen Stand in den einzelnen Stadtteilen erfahren und zur Musik von Sabine Fischmann und Ali Neander in Stimmung kommen. Durch den Abend führen unsere Landtagsabgeordnete Miriam Dahlke, unsere Geschäftsführerin Daniela Cappelluti und unsere Kandidat*innen für den Bundestag Deborah Düring und Omid Nouripour

Die Veranstaltung beginnt am kommenden Sonntag, 14. März, um 20.00 Uhr und wird live auf Facebook und Youtube gestreamt. 

Internationaler Frauentag: Mehr denn je - Gleichberechtigung in Corona-Zeiten

“Women in leadership: Achieving an equal future in a Covid-19-World” lautet das diesjährige Motto des Weltfrauentages, der seit 1921 immer am 08. März begangen wird. Aktuelle Studien zeigen, dass die derzeitige Situation vor allem die Frauen belastet – psychisch, aber auch finanziell. Da hilft auch wenig, dass der „Equal Pay Day“, der Tag bis zu dem Frauen arbeiten müssen, um rechnerisch das Gleiche auf dem Konto zu haben wie die Männer bereits am 01. Januar, in diesem Jahr acht Tage früher liegt als noch 2020. Noch immer ist der „Gender Pay Gap“ – die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen – viel zu hoch. Weiterlesen…

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Diversity Diary: Der Frühling macht alles neu

Der arabische Frühling brachte die Wende in Tunesien – bis dahin ein autokratischer Staat entwickelte das Land demokratische Strukturen und gilt heute als einzige Demokratie im arabischen Raum, auch wenn politisch und gesellschaftlich noch vieles im Argen liegt. Eine entgegengesetzte Entwicklung durchläuft zur Zeit Ungarn – hatte das Land die Europäische Union 2007 noch vorangetrieben, muss es sich aktuell wegen Verletzung europäischer Grundwerte verantworten. 

Seit über 3000 Jahren feiern Menschen im Iran und anderen Ländern den Beginn des astronomischen Frühjahrsbeginns als Zeichen der Erneuerung und des Erwachens der Natur. 

Gefeiert wird in der kommenden Woche auch in Irland – der St. Patricks-Day ist bei Irland-Fans in der ganzen Welt beliebt. Musik, Tanz, die Farbei Grün und natürlich viel Guinness-Bier spielen eine entscheidende Rolle. Weiterlesen…

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Noch 14 Tage bis zur Kommunalwahl: Alle Frankfurter*innen haben die Wahl

Am 14. März kämpfen die Stadtverordneten und die Ortsbeiräte um eure Stimmen – aber auch die künftigen Mitglieder der Kommunalen Ausländer*innenvertretung stellen sich an diesem Tag zur Wahl. Darunter sind auch 14 engagierte GRÜNE. Eure Stimme abgeben könnt ihr, wenn ihr keinen deutschen Pass besitzt – von den Anregungen der KAV profitiert ihr, ganz gleich, welche Nationalität ihr habt. Denn die Belange, für die die KAV sich einsetzt, betreffen uns alle. Mehr über die KAV erfahrt ihr

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Kandidat*innen für den Ortsbeirat stellen sich vor: Platz 2 – Michael Mirsch

Am 14. März ist Kommunalwahl. Insgesamt 18 engagierte GRÜNE aus dem Nordend stehen für den Ortsbeirat zur Wahl. Die „Top 10“ könnt ihr in den kommenden Wochen an dieser Stelle näher kennenlernen. Heute stellt sich Michael Mirsch vor, der auf Platz 2  kandidiert.

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Restaurants unterstützen, Müll vermeiden!

Nach wie vor müssen Gasträume leer und Café-Terrassen unbesetzt bleiben. Nur zum Mitnehmen dürfen Restaurants, Bistros und Cafés Essen und Getränke ausgeben. Leider bedeutet dies in der Regel auch mehr Verpackungsmüll. Dass es auch anders geht, beweisen immer mehr Gastronomiebetriebe – auch in Frankfurt. Ab 2023 sind alle Restaurants, Cafés und Bistros verpflichtet, Take-Away-Essen umweltfreundlich zu verpacken; viele denken jetzt schon neu. Euren Coffee-To-Go bekommt ihr bereits in vielen Cafés im Pfandbecher oder – mit Preisnachlass – in den eigenen Becher gefüllt. Einige Restaurants bieten ihre Speisen in Pfandbehältern oder in kompostier- und recycelbaren Schalen (beispielsweise aus Pflanzenfasern) an. Oder ihr bringt euren eigenen Behälter mit. Dies ist auch in immer mehr Lebensmittelläden bereits gang und gäbe. Wo ihr im Nordend und Umgebung ohne Reue schlemmen könnt, erfahrt ihr hier (alle Angaben ohne Gewähr der Vollständigkeit).

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Diversity Diary: Mit ungleichen Waffen

Umweltzerstörung und Klimawandel betreffen alle Staaten der Erde. Wie unterschiedlich die Voraussetzungen und Möglichkeiten sind, dagegen anzukämpfen, zeigen die beiden Staaten, die wir euch heute vorstellen: Bulgarien hat bereits 1991 den Umweltschutz als Staatsziel in der Verfassung festgeschrieben und ist seit 2007 Mitglied der EU. 7000 Kilometer südwestlich von Bulgarien liegt Ghana. Hier landet unter anderem der Elektroschrott aus europäischen Ländern. Die giftigen Dämpfe, die bei der Verbrennung entstehen, verschmutzen nicht nur die Luft, sondern schädigen auch die Gesundheit der Bevölkerung. Zudem schreitet die Zerstörung des Tropischen Regenwaldes immer weiter fort. 

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Am Dienstag trifft sich die Stadtteilgruppe

Wie kann der Oeder Weg umgestaltet werden – sicher für Radfahrer*innen, angenehm für Fußgänger*innen, mit mehr GRÜN und mehr Aufenthaltsqualität? Der Radentscheid hat hierzu ein Konzept erarbeitet, das bei den Inhaber*innen der Geschäfte und bei Anwohner*innen jedoch nicht nur auf Zustimmung stößt. 

In der Stadtteilgruppe wollen wir die geplanten Maßnahmen diskutieren. Dazu haben wir DW Dreysee, Architekt und Anwohner, sowie Bertram Giebeler vom ADFC Frankfurt eingeladen. Die Mitglieder unserer Ortsbeiratsfraktion berichten darüber hinaus vom „Runden Tisch“, zu dem Ansässige des Oeder Weges, Mitglieder des Radentscheids und des Ortsbeirates 3 in der vergangenen Woche virtuell zusammengekommen sind.

Wir treffen uns um 19.30 Uhr in unserem virtuellen Konferenzraum https://konferenz.netzbegruenung.de/STGNordend

 

Veranstaltungstipp: Wie viel GRÜN kann das Nordend?

Die vergangenen drei Hitzesommer machten den Frankfurter*innen zu schaffen und der fortschreitende Klimawandel wird für weitere Extremsommer sorgen. Durch die Ausweitung unserer Grünflächen, haben wir die Möglichkeit, durch eine höhere Luftfeuchte und die Beschattung von Gebäuden und Plätzen, solche Hitzeperioden für die Menschen erträglicher zu machen. Nebenbei wird unsere Luft von Schadstoffen gereinigt und es werden neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen geschaffen. 

 

Doch wie verträgt sich eine Ausweitung des Stadtgrüns mit Herausforderungen der Wasserknappheit in Trockenperioden oder dem konkurrierenden Flächenbedarf für Verkehr und Wohnraum?

Wie kann Stadtgrün sich in einem dicht besiedelten Stadtteil, wie dem Nordend, weiter ausbreiten? Welche Formen des städtischen Grüns kommen hier in Frage? 

 

Das möchten die Grünen im Nordend in einem Webtalk am 24.02.2021 um 19 Uhr diskutieren. Unterschiedliche Gäste geben uns dazu im ersten Teil der Online-Veranstaltung ihre Einblicke in Möglichkeiten, Herausforderungen und Umsetzungsideen. Zuhörer*innen, die ihre eigenen Anregungen und Ideen teilen möchten, sind dabei herzlich willkommen! In einer offenen Diskussion im zweiten Teil der Gesprächsrunde haben diese die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen und Fragen an unsere Gäste zu stellen.   

 

Wir freuen uns über unsere Gäste: 

Rosemarie Heilig - Umweltdezernentin

Katrin Jurisch - Expertin für Stadtbiodiversität & Urbanes Gärtnern sowie 2. Vorsitzende des BUND Kreisverbandes Frankfurt

Bernhard Maier – planungspolitischer Sprecher der Grünen im Römer

Andrea Knoll - Hobby-Imkerin & Mitglied im Ortsbeirat 3 für die Grünen

 

Moderiert wird der Webtalk von Robert Jänicke, Mitglied der Grünen im Nordend und Kandidat für den Ortsbeirat 3.

 

Interessierte können sich unter folgendem Link zur Veranstaltung anmelden & einwählen:

https://www.edudip.com/de/webinar/wieviel-grun-kann-das-nordend-stadtgrun-in-zeiten-des-klimawandels/852798

 

 

Kandidat*innen für den Ortsbeirat stellen sich vor: Platz 3 – Gabriele Trah

Am 14. März ist Kommunalwahl. Insgesamt 18 engagierte GRÜNE aus dem Nordend stehen für den Ortsbeirat zur Wahl. Die „Top 10“ könnt ihr in den kommenden Wochen an dieser Stelle näher kennenlernen. Heute stellt sich Gabriele Trah vor, die auf Platz 3 kandidiert.

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Unser Antrag im OBR 3: Ein Lastenrad-Parkplatz im Mittelweg

In einem Pilotprojekt richtet die Stadt Frankfurt derzeit Abstellflächen für Lastenräder im Stadtgebiet ein. Die Ortsbeiräte wurden hierbei um Mithilfe gebeten, um mögliche Standorte zu identifizieren. Wir GRÜNE im Nordend haben am vergangenen Donnerstag vorgeschlagen, einen solchen Lastenrad-Parkplatz im Mittelweg zwischen Eckenheimer Landstraße und Humboldtstraße einzurichten, da hier regelmäßig mehrere Lastenräder auf dem Bürgersteig stehen. Die Anregung wurde vom Ortsbeirat aufgegriffen und an den Magistrat zur Prüfung und Umsetzung weitergeleitet. 

Wir hoffen, dass die Lastenräder nun bald ihren eigenen Parkplatz im Mittelweg erhalten und so verkehrs- und diebstahlsicher abgestellt werden können. 

Pflanzaktion: Der Adlerflychtplatz wird GRÜN

Besonders schön ist der Adlerflychtplatz derzeit nicht anzusehen. Das soll sich bald ändern. Auf Initiative von Jörg Harraschain hat ein kleines Team aus Mitgliedern der Stadtteilgruppe (Sabiene Doepfner und Gabriele Trah) am gestrigen Samstag begonnen, den Adlerflychtplatz zu begrünen. Ausgesät wurden verschiedene Wildblumensamen, die den Platz nicht nur in eine bunte Augenweide verwandeln, sondern auch Insekten eine Heimat bieten sollen. 

Für Jörg Harraschain ist es nicht die erste Aktion dieser Art: Den Friedberger Platz, Teile des Grünstreifens entlang der Friedberger Landstraße, den Matthias-Beltz-Platz, den Nordendplatz und die Ecke Oeder Weg/Bornwiesenweg hat er bereits beflanzt.

Die Pflanzaktion am Adlerflychtplatz soll demnächst fortgesetzt werden. Interessierte können sich gern bei Jörg Harraschain melden (069-59 58 58). Mitgebracht werden sollten eine kleine Harke oder Ähnliches, um den Boden aufzulockern und ggfs. ein dickes Tuch als „Knieschoner“. 

 

Herzlichen Glückwunsch: Die BI GRÜNE Lunge erhält den Frankfurter Umweltpreis

Seit 1989 zeichnet die Carl & Irene Scherrer Stiftung jährlich Personen oder Gruppen aus, die sich sozial und ökologisch in Frankfurt engagieren. In diesem Jahr erhielt die Bürgerinitiative zum Erhalt der GRÜNEN Lunge den mit 2000 Euro dotierten Preis. Seit Jahren setzt sich die Initiative für den Erhalt des Biotops zwischen Friedberger Landstaße, Wasserpark und Hungener Straße ein, auf dem nach dem Willen des Planungsdezernates und einiger Investoren das Neubaugebiet „Günthersburghöfe“ entstehen soll. Was vor zehn Jahren noch richtig erschien, hebt Laudator Thomas Schlimme, Vorstandsmitglied der Frankfurter GRÜNEN und Kandidat für die Stadtverordnetenversammlung, hervor, sei heutzutage angesichts des Klimawandels und des zunehmenden Artensterbens nicht mehr vertretbar: „All unser Sein beruht auf natürlichen Lebensgrundlagen und diese zu erhalten ist die Aufgabe, der wir uns stellen müssen. In der Bürgerinitiative für den Erhalt der GRÜNEN Lunge haben sich Menschen zusammen gefunden, die das verstanden haben und sich engagieren.“ In den letzten Jahren ist es den Mitgliedern der Bürgerinitiative hervorragend gelungen, diese Erkenntnis in die Stadtgesellschaft zu tragen. „Sie haben Kraft und Durchhaltevermögen bewiesen und nie den Mut verloren“, lobt Schlimme. In den kommenden Jahren will die BI das Gelände weiter entwickeln und Projekte im Bereich Urban Gardening und Naturschutz initiieren. Entstehen soll – so Thomas Schlimme – ein „Nacherholungsgebiet ganz besonderer Art – kein gepflegter Park, sondern ein wildes, naturbelassenes Gebiet, in dem der Mensch an vielen Stellen aktiv teilnehmen kann, aber so, dass er der Natur ihren Raum lässt.“

Wir GRÜNE unterstützen dieses Vorhaben: Im Ortsbeirat, in der Stadtverordnetenversammlung und im Magistrat werden wir dafür eintreten, das Areal der GRÜNEN Lunge zu erhalten, die Bebauung auf die bereits versiegelten Flächen zu beschränken und dort vorwiegend geförderte Wohnungen und Raum für gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen entstehen zu lassen. 

Wir gratulieren den Mitgliedern der Bürgerinitiative ganz herzlich – nicht nur zum hochverdienten Umweltpreis, sondern vor allem zu ihrer Kraft, ihrer Klugheit, ihrer Hartnäckigkeit und ihrem Mut. Politik lebt von Visionen – es lohnt sich, sie zu entwickeln, an ihnen festzuhalten und so das Nordend und ganz Frankfurt an vielen Stellen neu zu denken!

Diversity Diary: Für die einen zu viel - für die anderen zu wenig

Übergewicht in eines der größten Probleme, mit denen die Kuwaiter*innen zu kämpfen haben – fast drei Viertel der Erwachsenen wiegen zu viel. Auf der anderen Seite der Erde, in der Dominikanischen Republik leidet dagegen fast jede*r Vierte an Unterernährung. Beide Staaten stellen wir euch in dieser Folge unserer Serie „Diversity Diary“ näher vor. Essen spielt auch eine besondere Rolle beim „Purim“-Fest, mit dem die Jüdinnen und Juden in der kommenden Woche an die Rettung des jüdischen Volkes durch Königin Ester erinnern. Auch in Frankfurt könnt ihr mitfeiern. 

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Am Donnerstag tagt der Ortsbeirat

Zum letzten Mal in dieser Wahlperiode trifft sich am kommenden Donnerstag der Ortsbeirat. Wie immer findet die Sitzung unter Corona-Bedingungen statt, also mit begrenztem Zutritt unter Wahrung der Abstandsregeln. ACHTUNG: Die Maskenpflicht wurde nochmals verschärft: Wer teilnehmen will, muss eine medizinische Maske tragen – die Alltagsmasken aus Stoff sind nicht mehr ausreichend! 

Die Sitzung findet im Bürgerhaus Bornheim statt und beginnt um 19.30 Uhr.

Welche Anträge wir GRÜNEN dieses Mal einbringen wollen, erfahrt ihr

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Kandidat*innen für den Ortsbeirat stellen sich vor – Platz 4: Christian Bischoff

Am 14. März ist Kommunalwahl. Insgesamt 18 engagierte GRÜNE aus dem Nordend stehen für den Ortsbeirat zur Wahl. Die „Top 10“ könnt ihr in den kommenden Wochen an dieser Stelle näher kennenlernen. Heute stellt sich Christian Bischoff vor, der auf Platz 4 kandidiert. 

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Noch 28 Tage bis zur Kommunalwahl: Kumulieren und Panaschieren – wie funktioniert das eigentlich?

Viele von euch haben den Musterstimmzettel oder idealerweise die Briefwahlunterlagen schon griffbereit. Zweimal (wenn ihr außerdem zur KAV wahlberechtigt seid, unter Umständen sogar dreimal) könnt ihr eure Stimme abgeben  - zum einen für die Stadtverordnetenversammlung, zum anderen für den Ortsbeirat. In beiden Fällen könnt ihr einfach eine Liste ankreuzen (unser Tipp in beiden Fällen Liste 2 „Die GRÜNEN“!). Oder aber ihr nehmt euch etwas mehr Zeit und direkten Einfluss darauf, welche Listenkandidat*innen letztlich in die Parlamente einziehen werden. Denn bei Kommunalwahlen könnt ihr kumulieren und panaschieren. Wie das genau funktioniert, erfahrt ihr

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Veranstaltungstipp: Politischer Aschermittwoch digital

Sonntagsumzug – fällt aus. Rosenmontag – fällt aus. Faschingsdienstag – fällt aus. Politischer Aschermittwoch – findet statt!!! Natürlich dieses Mal in digitaler Form, dafür nicht weniger unterhaltsam. Mit dabei ist Michael Quast, Schauspieler und Leiter der Frankfurter Volksbühne. Er wird einen Text von Friedrich Stolze vortragen, in dem es um einen Bauskandal in der Frankfurter Theaterszene geht. Für coole Musick sorgt ROMIE. Natürlich kommt auch der politische Schlagabtausch nicht zu kurz: In der Bütt stehen unsere Spitzenkandidat*innen Martina Feldmayer und Bastian Bergerhoff und unser Duo für den Bundestag Debbie Düring und Omid Nouripour.

Der Politische Aschermittwoch findet – na wann wohl? – am Aschermittwoch (17. Februar) statt und beginnt um 19.00 Uhr. Den Livestream aus dem Politiklabor könnt ihr über Facebook Live oder Youtube verfolgen

Veranstaltungstipp: Streit um die „GRÜNE Lunge“

„Raum für Wohnen und Luft zum Atmen“ lautet der Text auf einem unserer GRÜNEN Wahlplakate. Beides ist wichtig – im Nordend und in ganz Frankfurt. Für das Areal, auf dem das Gebiet der „Günthersburghöfe“ geplant war, fordern wir daher, die dortige GRÜNE Lunge zu erhalten, die Bebauung auf die bereits versiegelten Flächen zu beschränken und dort sozial geförderten Wohnraum zu errichten.

 Die Investoren,  aber auch das Planungsdezernat sind anderer Auffassung. Auf GRÜNE Initiative hin wurde eine Entscheidung über die Offenlegung des Bebauungsplanes am vergangenen Freitag im Magistrat vertagt. 

Die Frage, wie es mit dem Areal weitergeht, ist Thema einer Podiumsdiskussion, zu der die Katholische Akademie und das Frankfurter Aktionsbündnis Umwelt am kommenden Montag, 22. Februar, einladen. Mit dabei sind Planungsdezernent Mike Josef, Alexis Passadakis (LINKE), Peter Beckmann von der Initiative GRÜNE Lunge und Mira Lauth von der Kampagne GRÜNE Lunge bleibt. Für uns GRÜNE wird unsere Spitzenkandidatin Martina Feldmayer auf dem virtuellen Podium sitzen. 

Die Diskussion beginnt um 19.00 Uhr und kann auf dem Youtube-Kanal des Hauses am Dom (www.youtube.de/hausamdom) verfolgt werden.

Schon mal klimagefastet?

Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Viele nutzen die Zeit bis Ostern, um auf allzu lieb gewordene Gewohnheiten (Fleisch essen, Alkohol trinken, Süßes naschen) zu verzichten. Wie wäre es in diesem Jahr einmal mit Klimafasten? Klimafasten hat weniger mit Verzicht zu tun, sondern mehr mit Umdenken: Sieben Wochen lang solltet ihr aktiv versuchen, klimafreundliches und nachhaltiges Handeln in euren Alltag zu integrieren. Zum Beispiel, indem ihr euren Kaffee aus nachhaltigem Anbau bezieht, richtig lüftet und die Heizung auch mal runterdreht, auch mal fleischlos esst, eure Onlinezeit reduziert, Zeit für Entspannung und Entschleunigung findet, das Auto stehenlasst und euch aufs Rad schwingt und und und…

Unter www.klimafasten.de findet ihr einen Sieben-Wochen-Plan mit wertvollen Anregungen und auch die Möglichkeit, euch mit Mitstreiter*innen zu vernetzen und auszutauschen. Eine prima Gelegenheit, etwas Gutes für unsere Erde und nicht zuletzt für euren Geldbeutel und eure Gesundheit zu tun und nebenbei noch neue Leute kennenzulernen! Am besten tragt ihr euch den Aschermittwoch schon einmal ganz dick in euren Kalender ein!

Diversity Diary: Eine kurze Geschichte der Eigenständigkeit

In Frankfurt leben Menschen aus über 178 Nationen zusammen. In unserer Serie stellen wir die Herkunftsländer der Frankfurter*innen – jeweils zum Nationalfeiertag – vor. In der kommenden Woche jährt sich die Unabhängigkeit von Serbien, Litauen, dem Kosovo und Gambia. All diesen Ländern gemeinsam ist die Tatsache, dass die Geschichte ihrer Eigenständigkeit vergleichsweise kurz ist. Und sie alle haben mit gesellschaftlichen, politischen und auch meteorologischen Herausforderungen zu kämpfen. 

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Reminder: Eine GRÜNE Brücke im Nordend

So könnte sie aussehen, die GRÜNE Brücke, die quer über die Friedberger Landstraße den 

Wasserpark und den Hauptfriedhof verbindet und nicht nur Radfahrer*innen und Fußgänger*innen das reibungslose Überqueren der vielbefahrenen Straße ermöglicht, sondern auch ein attraktiver Aufenthaltsort ist. Momentan noch eine GRÜNE Vision – aber das muss nicht so bleiben. In Mainz wurde ein ähnliches Projekt bereits erfolgreich umgesetzt. Gemeinsam mit Torsten Collet von der NABU Mainz und mit Tom Koenigs, der in seiner Zeit als Frankfurter Umweltdezernent den Grüngürtel ermöglicht hat, wollen wir diese Idee am Dienstag (09. Februar) diskutieren und so das Nordend neu denken. 

Die Diskussion beginnt um 19.30 UhrDa die Plätze begrenzt sind, meldet euch bitte vorab unter https://www.edudip.com/de/webinar/die-grune-brucke/845438 an. 

Weitere Infos findet ihr auf unserer Webseite https://nordend.frankfurt-neu-denken.de

 

Kandidat*innen für den Ortsbeirat stellen sich vor – Platz 5: Dr. Ghodsi Hejazi

Am 14. März ist Kommunalwahl. Insgesamt 18 engagierte GRÜNE aus dem Nordend stehen für den Ortsbeirat zur Wahl. Die „Top 10“ könnt ihr in den kommenden Wochen an dieser Stelle näher kennenlernen. Heute stellt sich Dr. Ghodsi Hejazi vor, die auf Platz 5 kandidiert. Weiterlesen…

 

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Unterstützt das Mal Seh´n Kino!

Seit drei Monaten bleibt die Leinwand dunkel und das Popcorn im Schrank. Vor allem die kleinen unabhängigen Programmkinos leiden massiv unter den Beschränkungen zur Eindämmung des Corona-Virus: Erst kürzlich musste das Berger Kino nach vierzig Jahren seine Pforten schließen. Um dieses Schicksal zu vermeiden, schlägt das Team vom Mal-Seh´n-Kino kreative Wege ein: Ab sofort könnt ihr das Kinoprogramm vom heimischen Sofa aus im Stream genießen! Im Februar zeigt das Mal-Seh´n Kino beispielsweise den französischen Film „Mord in Pacot“ von Raoul Peck, der am Beispiel eines bourgeoisen Paares die Zeit nach dem Erdbeben von Haiti im Januar 2010 schildert. Der Film ist im OMU verfügbar. 

Im Rahmen der Queerfilmnacht laufen die Film „Minjan“, der vom Coming-Out eines russischen Einwandererjungen in New York erzählt und „Eine total normale Familie“, in dem ein elfjähriges Mädchen das Outing ihres Vaters als Transfrau erlebt. 

Auch den Dokumentarfilm „One Word“, der im November bei der Konferenz zur Nachhaltigkeit gezeigt wurde, könnt ihr euch noch ansehen.

Zugang zu den Streams erhaltet ihr auf der Plattform www.vimeo.com . Dazu müsst  ihr euch zunächst registrieren. Gegen eine Gebühr von 8,90 EUR habt ihr dann 48 Stunden Zeit, den Film auf euer Tablet oder TV zu streamen.

Was würde Jesus im 21. Jahrhundert predigen und wer wären seine Jünger? Mit dieser interessanten Frage beschäftigt sich der Film „Das neue Evangelium“, den ihr ebenfalls zugunsten des Mal-Seh´n-Kinos hierstreamen könnt. 

Das Kinoprogramm wechselt regelmäßig – alle aktuellen Streaming-Angebote findet ihr unter www.malsehnkino.de

 

 

Warten im GRÜNEN – VGF begrünt Haltestellen

„Frankfurt neu denken“ heißt mehr Klimaschutz und mehr GRÜN! Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, Haltstellen, Gleisflächen und andere Verkehrsflächen wie Verkehrsinseln, Brückenpfeiler, Lärmschutz- und Straßenbauwerke zu begrünen, um Luftqualität und Klima im Stadtgebiet zu verbessern. 

Wer künftig am Börneplatz auf die Linie 11 wartet , kann die Wartezeit bereits im Grünen verbringen: In einem Pilotprojekt hat die VGF die beiden Wartehäuschen der Haltestelle „Börneplatz/Stoltzestraße“ begrünt. Das Innovative dabei: Nicht nur die Dächer, sondern auch die Rückwand der Haltstelle stadtauswärts wurden mit pflegeleichten und insektenfreundlichen Pflanzen bestückt. Die Bewässerung erfolgt über einen Wassertank unter der Sitzbank. Die Pflanzen tragen nicht nur zu einer besseren Luftqualität bei und bieten Bienen und anderen Insekten Nahrung und Lebensraum, sondern erfreuen durch ihre Blütenpracht auch das Auge. Während die Dachbegrünung dauerhaft erfolgt, wird die „Grüne Rückwand“ zunächst ein Jahr lang getestet.

Das Pilotprojekt wurde im Rahmen des Programms „Frankfurt frischt auf“ vom Umweltamt gefördert. In einem weiteren Projekt soll die Nutzung von Photovoltaik auf Wartehallendächern getestet werden. 

Die VGF plant, künftig die Dächer aller neu entstehenden Wartehäuschen zu begrünen – bald werden wir also auch im Nordend im Grünen auf Bus und Bahn warten können. 

Petition: Auch künftig tier- und umweltfreundlich ins neue Jahr starten!

Corona machte es möglich: Der vergangene Jahreswechsel fand weitgehend ohne Böller und Raketen statt. Eine Entlastung für Tiere, Menschen und Umwelt! Allein in der Silvesternacht werden nach Angaben des Umweltbundesamtes 4.500 Tonnen Feinstaub freigesetzt – so viel wie „normalerweise“ in zwei Monaten. Tausende von Verletzungen müssen in der jeder Silvesternacht behandelt werden; Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst befinden sich im Dauereinsatz. Bereits Tage vorher belastet die Knallerei die Gesundheit von Mensch und Tier und noch Wochen nach Silvester finden sich überall die – nicht vollständig abbaubaren - Rückstände der Böller und Raketen.

Immer mehr Menschen sprechen sich daher dafür aus, künftige Silvester generell böllerfrei zu gestalten. Eine entsprechende Petition auf Change.org hat bereits knapp 300.000 Unterzeichner*innen gefunden. Auch auf dem Bürgerbeteiligungsportal der Stadt Frankfurt gibt es seit Kurzem eine Petition für ein städtisches Böllerverbot – über 400 Frankfurter*innen haben sich bereits dafür ausgesprochen. Bis Mitte März könnt ihr die Petition noch unterstützen. 

„Frankfurt neu denken“ heißt für uns GRÜNE, die Böller auf den Prüfstand zu stellen und (zumindest) alle städtischen Feuerwerke grundsätzlich durch Lichtshows zu ersetzen. Denn feiern lässt sich wunderbar auch ohne Böller! 

Diversity Diary: Zwischen Tradition und Moderne

In Frankfurt leben Menschen aus 178 Nationen. In der Serie „Diversity Diary“ stellen wir euch zum jeweiligen Nationalfeiertag die Herkunftsstaaten der Frankfurter*innen sowie die wichtigsten religiösen und weltanschaulichen Feiertage rund um die Welt vor. Am 11. Februar 1979 wurde die Islamische Republik Iran gegründet. Auch Japan feiert am 11. Februar den Jahrestag seiner Gründung – allerdings liegt selbige bereits 2361 Jahre zurück. Mit vielen Traditionen begrüßen die Menschen in China und Vietnam zudem das Jahr des Metall-Wasserbüffels. 

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Noch 42 Tage bis zur Kommunalwahl: Willkommen am digitalen Wahlstand!

Normalerweise sind sie ein sicheres Zeichen dafür, dass bald mal wieder eine Wahl ins Haus steht – die GRÜNEN Wahlstände am Merianplatz, am Friedberger Platz, am Oeder Weg und in der Eckenheimer Landstraße. In besonderen Zeiten ist bekanntlich alles anders. Aber wenn ihr nicht an den Wahlstand kommen könnt, kommt der Wahlstand zu euch! Wir präsentieren unseren digitalen Wahlstand! Auf nichts, was einen richtigen Wahlstand ausmacht, müsst ihr dabei verzichten: Ihr könnt die Kandidat*innen für den Ortsbeirat und den Römer kennenlernen, Fragen stellen und Antworten erhalten, euch über unsere GRÜNEN Ziele informieren und natürlich Give-Aways abstauben! „Nebenbei“ erfahrt ihr, welche Orte das Nordend für unsere Kandidat*innen besonders machen und könnt mit dem „König des Nordends“ Jörg Harraschain einen Blick zurück in die Anfänge der GRÜNEN Stadtteilgruppe werfen. Herzlich willkommen auf http://nordend.frankfurt-neu-denken.de

 

Die GRÜNEN im Nordend laden ein: GRÜNE Brücke im Nordend

Frankfurt neu denken lautet die Devise von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für die Kommunalwahl. Eine konkrete Forderung für das Nordend ist eine „Grüne Brücke“ über die Friedberger Landstraße, um so einen Übergang zwischen nördlichem Günthersburgpark und Hauptfriedhof zu schaffen und durch einen verbundenen Grünzug das Gebiet weiter aufzuwerten. 

Angeregt zu diesem Konzept hat Tom Koenigs. Sein Name steht für den Einsatz für die Menschenrechte und im Rahmen von UN-Missionen im Kosovo und in Afghanistan für die Stärkung der Zivilgesellschaft. In Frankfurt verbinden viele mit Tom Koenigs jedoch noch ein anderes Stichwort: den Grüngürtel. Als Umweltdezernent von Frankfurt 1988-1999 stritt er für die Idee, Grünzüge miteinander zu verbinden. So entwarf er u.a. das Konzept einer Brücke über die Friedberger Landstraße. Dieses Konzept greifen die GRÜNEN im Nordend in ihrem Wahlprogramm erneut auf. 

Tom Koenigs wird am Dienstag, den 09. Februar um 19.30 Uhr in einem WebTalk (Anmeldung unter https://www.edudip.com/de/webinar/die-grune-brucke/845438) zu Gast sein.

Ebenfalls dabei sein wird Torsten Collet vom NABU Mainz und Umgebung e.V. Er berichtet vom Projekt der naturnahen Umgestaltung der „Grünen Brücke“ in der Mainzer Neustadt, für deren Beete der NABU seit einem Jahrzehn die Patenschaft innehat. Er wird in Wort und Bild zeigen, wie auf der Fugänger*innenbrücke über eine viel befahrene Straße ein Rückzugsort für Mensch und Natur entstanden ist. Die „Grüne Brücke“ des Umweltkünstlers Dieter Magnus ist ein bundesweit viel beachtetes Modell für die naturnahe Gestaltung im öffentlichen Raum.

Von beiden Konzepten möchten die GRÜNEN im Nordend sich inspirieren lassen und laden zu einer offenen Debatte ein.

 

Kandidat*innen für den Ortsbeirat stellen sich vor – Platz 6: Robert Jänicke

Am 14. März ist Kommunalwahl. Insgesamt 18 engagierte GRÜNE aus dem Nordend stehen für den Ortsbeirat zur Wahl. Die „Top 10“ könnt ihr in den kommenden Wochen an dieser Stelle näher kennenlernen. Heute stellt sich Robert Jänicke vor, der auf Platz 6 kandidiert. 

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Herzlichen Glückwunsch! Stadtteilpreis für Engagement in der Corona-Pandemie verliehen!

Ältere, Kranke, Menschen ohne festen Wohnsitz, Familien mit geringem Einkommen – sie alle sind von den Folgen der Corona-Pandemie besonders betroffen. Wie gut, dass es auch im Nordend zahlreiche Initiativen gibt, die während der Corona-Pandemie oft auf kreative Weise Hilfe anbieten und so dazu beitragen, die aktuelle Situation etwas erträglicher zu gestalten. Insgesamt acht Einrichtungen und Einzelpersonen hatten sich für den diesjährigen Stadtteilpreis des Ortsbeirates beworben. Drei von ihnen erhielten die Auszeichnung. Weiterlesen…

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Unser Antrag im Ortsbeirat 3: Planungen zur Umgestaltung des Oeder Wegs als fahrradfreundliche Nebenstraße fortführen

Die Umgestaltung des Oeder Weges in eine fahrradfreundliche Nebenstraße schafft mehr Platz für Radfahrende und Fußgänger*innen, reduziert den Durchgangsverkehr und erhöht die Aufenthaltsqualität. Die Sorgen der Gewerbetreibenden und Anwohner*innen müssen jedoch ernst genommen werden. Der Prozess muss daher durch Erhebungen begleitet werden, die nachvollziehbar prüfen, ob die Anpassung der Verkehrsführung zu negativen Folgen führt. 

Unseren Antrag, den wir in die Ortsbeiratssitzung am vergangenen Donnerstag eingebracht haben, findet ihr

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Veranstaltungstipp: Wohnen in Frankfurt – gut und bezahlbar! Wie geht das?

Die Klimakrise ist die Menschheitsherausforderung der Gegenwart. Der Wohnungsmangel in Frankfurt ist eine der zentralen Fragen für eine soziale Stadt. Wie bekommen wir die Bekämpfung der Klimakrise und die Entwicklung von bezahlbarem Wohnraum zusammen? Das ist für uns eine zentrale Frage der nächsten Jahre. In unserem Wahlprogramm widmen wir uns dem Thema sehr ausführlich – und am 05. Februar sprechen die Frankfurter Spitzenkandidatin Martina Feldmayer und Bernhard Maier, Kandidat aus dem Nordend für den Römer und aktuell planungspolitischer Sprecher der GRÜNEN Römerfraktion auf Instagram über das Thema. Das Insta-Live könnt ihr ab 17.30 Uhr auf dem Instagram-Kanal der Frankfurter GRÜNEN (@grueneffm) verfolgen. 

 

How to…Briefwahl?

Um GRÜN zu wählen, müsst ihr nicht bis zum 14. März warten. Schon ab morgen könnt ihr bei der Briefwahl eure Kreuzchen machen. Vor allem in der aktuellen Situation ist die Briefwahl eine gute Möglichkeit, das Wahlrecht auszuüben, ohne sich und andere zu gefährden. Voraussetzung für die Briefwahl ist ein Wahlschein, den ihr auf folgende Weise bekommt:

-       Ihr füllt den Vordruck auf eurer Wahlbenachrichtigung aus und schickt diesen per Post ans Wahlamt

-       Ihr füllt auf der Seite www.frankfurt.de/wahlen ein Online-Formular aus

-       Ihr schreibt eine formlose Mail an briefwahl@remove-this.stadt-frankfurt.de und gebt euren Namen, Geburtsdatum und eure Anschrift (ggfs. zusätzlich den Hauptwohnsitz) an.

-       Ihr beantragt den Wahlschein mit einem formlosen Brief an das Bürgeramt Statistik und Wahlen, Lange Str. 25-27, 60311 Frankfurt a.M. 

-       Ihr holt die Unterlagen im Bürgeramt Statistik und Wahlen ab (vorherige Terminvereinbarung unter 069/212-40400 erforderlich!)

Unter www.frankfurt.de findet ihr alle Hinweise nochmals in einem Erklärvideo zusammengestellt.

Diversity Diary: Zwischen Traumstrand und Naturkatastrophe

Menschen aus 178 Nationen sind in Frankfurt  zu Hause. In der Serie „Diversity Diary“ stellen wir diese Nationen – jeweils zum Nationalfeiertag – vor. 578 Frankfurter*innen besitzen die Staatsangehörigkeit Sri Lankas, 78 haben einen neuseeländischen Pass. Mit traumhaften Stränden und einzigartiger Vegetation sind beide Inselstaaten beliebte Urlaubsziele. Sowohl Sri Lanka als auch Neuseeland kämpfen jedoch auch mit den Folgen schwerer Naturkatastrophen und mit sozialen Problemen, die sich aus der Diskriminierung der jeweiligen Minderheiten ergeben. 

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Kandidat*innen für den Ortsbeirat stellen sich vor: Platz 7 – Andrea Kroll

Am 14. März ist Kommunalwahl. Insgesamt 18 engagierte GRÜNE aus dem Nordend stehen für den Ortsbeirat zur Wahl. Die „Top 10“ könnt ihr in den kommenden Wochen an dieser Stelle näher kennenlernen. Heute stellt sich Andrea Kroll vor, die auf Platz 7 kandidiert.

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Veranstaltungstipp: Neujahrsdialog der GRÜNEN im Westen – Bildung & Integration

Der Neujahrsdialog der GRÜNEN im Frankfurter Westen hat bereits Tradition: Jedes Jahr diskutiert die Stadtteilgruppe ein spannendes und kontroverses Thema mit Politiker*innen und Expert*innen. In diesem Jahr findet die Veranstaltung digital statt und es geht um Bildung und Integration: „Was brauchen wir für eine gelingende, chancengerechte Integration in der Schule?“ lautet die Frage,  zu der Charlotte Njikoufon(Gründungsmitglied von Kone Netzwerk zur Förderung kommunikativen Handelns), Ingrid König (ehemalige Grundschullehrerin in Griesheim), Dr. Nargess Eskandari-Grünberg (ehrenamtliche Stadträtin und ehemalige Dezernentin für Integration) und Dimitrios Bakakis (stellvertretender Vorsitzender und queerpolitischer Sprecher der GRÜNEN Römerfraktion) am kommenden Mittwoch (27. Januar) ab 19.00 Uhrmit euch diskutieren werden. Moderiert wird der Neujahrsdialog von Martina Feldmayer (MdL und Spitzenkandidatin der Frankfurter GRÜNEN). Den Einwahllink findet ihr unter www.gruene-frankfurtwest.de

 

Petition: Ein Denkmal für Blanka Zmigrod

Der Kettenhofweg im Frankfurter Westend gilt nicht gerade als gefährliche Gegend. Mehrere Banken, Finanzdienstleister und Versicherungen haben hier ihren Sitz – Männer in Anzügen und Frauen im Kostüm gehören zum gewohnten Straßenbild. Dass hier vor fast 30 Jahren eine Holocaust-Überlebende von einem Neonazi ermordet wurde, dürften die wenigsten wissen. Ein junger Frankfurter möchte das ändern und hat eine Petition gestartet.

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Diversity Diary: Tea Time in 100 Sprachen

In dem einen Land lebt fast die Hälfte der Bevölkerung in bitterer Armut , das andere Land gehört zu den wohlhabendsten Staaten der Erde. Allein im Ballungsraum der größten Stadt des einen Landes leben mehr Menschen als im ganzen anderen Land. In beiden Ländern werden über 100 Sprachen gesprochen. Beide Länder wurden über einen langen Zeitraum von der britischen Kultur geprägt. Und beide feiern am 26. Januar ihren Nationalfeiertag: Australien und Indien – so unterschiedlich sie sind, haben beide Länder auch viel gemeinsam.

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Am Donnerstag tagt der Ortsbeirat

Wir GRÜNE setzen uns schon seit einiger Zeit für ein Taubenhaus im Nordend ein. Am kommenden Donnerstag werden Vertreter*innen des Stadttaubenprojekts Frankfurt e.V. zu Gast im Ortsbeirat sein und Projekte des Vereins vorstellen. Außerdem wird sich der Ortsbeirat mit der Umgestaltung der Nordendstraße zur fahrradfreundlichen Nebenstraße beschäftigen. Vertreter*innen des Straßenbauamtes werden die aktuellen Planungen hierzu präsentieren. 

 

Der Ortsbeirat tagt am kommenden Donnerstag, 21. Januar um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Bornheim (Arnsburger Str. 24, Frankfurt-Bornheim). Die Sitzung findet unter Pandemiebedingungen statt: Das Platzangebot ist stark eingeschränkt, alle Besucher*innen müssen während der gesamten Sitzung einen Mund-Nasen-Schutz tragen. 

 

Welche Anträge wir GRÜNE dieses Mal einbringen werden, erfahrt ihr

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Die Kandidat*innen für den Ortsbeirat stellen sich vor: Platz 8 – Philipp Lohner

Am 14. März ist Kommunalwahl. Insgesamt 18 engagierte GRÜNE aus dem Nordend stehen für den Ortsbeirat zur Wahl. Die „Top 10“ könnt ihr in den kommenden Wochen an dieser Stelle näher kennenlernen. Heute stellt sich Philipp Lohner vor, der auf Platz 8 kandidiert.

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Aus Ankara in den Bundestag: Jan Schierkolk

Neben Omid Nouripour, Debbie Düring und Marcus Bocklet strebt ein weiterer Frankfurter in den Bundestag: Unser ehemaliger Stadtteilgruppensprecher Jan Schierkolk wird sich am Samstag um einen aussichtsreichen Listenplatz bewerben! Das Ungewöhnliche daran: Derzeit lebt und arbeitet Jan in Ankara. Die Beziehungen der Bundesrepublik und der EU zur Türkei sind dementsprechend ein Anliegen, für das sich Jan Schierkolk als Bundestagsabgeordneter einsetzen möchte. Ein weiterer politischer Schwerpunkt wird das Thema Integration und Diversität sein. Aktuell ist Jan Schierkolk Sprecher der BAG Frieden und Internationales. 

Mehr über Jan erfahrt ihr in der  Frankfurter Rundschau vom vergangenen Mittwoch: dort wurde Jan Schierkolk als Bundestagskandidat vorgestellt. 

Am Dienstag trifft sich die Stadtteilgruppe

In knapp acht Wochen ist Kommunalwahl! Mit welchen Ideen wir das Nordend in den kommenden fünf Jahren GRÜNER machen wollen, steht fest – jetzt gilt es, die Wählerinnen und Wähler davon zu überzeugen, das Nordend gemeinsam mit uns neu zu denken. Am kommenden Dienstag wollen wir gemeinsam mit euch Wahlkampfaktionen und -veranstaltungen planen. Gedanken machen wollen wir uns aber auch über die weitere Jahresplanung.

Wir treffen uns um 19.30 Uhr in unserem digitalen Konferenzraum https://konferenz.netzbegruenung.de/STGNordend

Kandidat*innen für den Ortsbeirat stellen sich vor: Platz 9 – Heike Strobel

Am 14. März ist Kommunalwahl. Insgesamt 18 engagierte GRÜNE aus dem Nordend stehen für den Ortsbeirat zur Wahl. Die „Top 10“ könnt ihr in den kommenden Wochen an dieser Stelle näher kennenlernen. Heute stellt sich Heike Strobel vor, die auf Platz 9 kandidiert. 

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Das Jahr im Nordend – Die FNP blickt zurück

Jedes Jahr lässt die Frankfurter Neue Presse das Jahr in den 16 Frankfurter Ortsbezirken Revue passieren. (Nicht nur) im Nordend haben sich im Corona-Jahr viele Menschen draußen getroffen. Für die Anwohner*innen am Matthias Beltz-Platz, am Günthersburgpark und am Luisenplatz bedeutete dies: mehr Lärm und mehr Müll. Mehr Abfalleimer und eine striktere Durchsetzung der Nachtruhe können zur Lösung beitragen - wichtig ist jedoch ein ganzheitlicher Ansatz, sagt unser Fraktionsvorsitzender Michael Mirsch. Den ganzen Artikel könnt ihr hier nachlesen. 

 

Vorkämpfer für die Verkehrswende – Vor 10 Jahren starb Lutz Sikorski

Am Friedberger Platz aus der Straßenbahnlinie 18 steigen, hinüber zum Luisenplatz schlendern, um ein Sonnenbad auf einer der orangefarbenen Sitzgelegenheiten zu genießen und anschließend im Bücherschrank am Merianplatz nach neuen Schmökern stöbern  - ohne Lutz Sikorski wäre uns heute nichts davon möglich. Nicht nur „seinen“ Stadtteil, das Nordend, sondern ganz Frankfurt hat der GRÜNE Politiker entscheidend geprägt und verändert. 

Wenige Monate nach seinem Eintritt bei den GRÜNEN zog Lutz Sikorski 1985 in den Römer ein und gehörte zur Verhandlungsgruppe des ersten GRÜNEN Koalitionsvertrages, der nach der Kommunalwahl 1989 mit der SPD geschlossen werden konnte. Die Koalition endete 1993 vorzeitig, nachdem die Wahl Lutz Sikorskis zum Umweltdezernenten an vier fehlenden Stimmen (den vier „Schweinen“) gescheitert war. Sikorski übernahm daraufhin die Fraktionsgeschäftsführung und ab 1996 auch den Fraktionsvorsitz. Nach der Kommunalwahl 2006 erhielt er das neu gegründete Verkehrsdezernat. Auch wenn die autofreie Innenstadt bis heute ein Traum geblieben ist –  ein Stück davon konnte Lutz Sikorski verwirklichen: 2009 wurden die Autos von der Hauptwache verbannt. Auch das Radeln gegen die Einbahnstraße setzte Sikorski stadtweit durch. 

Am 05. Januar 2011 erlag Lutz Sikorski einem Krebsleiden – drei Tage nach seinem 61. Geburtstag. Ihm zu Ehren standen am Tag seiner Beerdigung alle U- und Straßenbahnen eine Minute lang still. Eine Linie fehlte allerdings: Die Jungfernfahrt der von ihm so sehr erkämpften Straßenbahnlinie 18 im Dezember 2011 durfte Lutz Sikorski nicht mehr erleben.

Die Frankfurter Rundschau gedachte Lutz Sikorski zum 10. Todestag mit einem Porträt, das ihr hier nachlesen könnt. Die gemeinsame Presseerklärung der Frankfurter GRÜNEN, der GRÜNEN Magistratsgruppe und der GRÜNEN im Römer findet ihr hier.

Podcast-Tipp: Adler und Rassist*innen

Wie kann es sein, dass Menschen ausgegrenzt und diskriminiert, zum Opfer von Gewalt werden oder gar - wie beispielsweise Oury Jalloh  – ihr Leben verlieren, nur weil sie anders aussehen und wie kann es sein, dass dies in der Politik kaum thematisiert wird? Das ist eine der Fragen, die sich Mirrianne Mahn und Emre Telyakar in ihrem neuen Podcast „Adler und Rassist*innen“ stellen. Beide kandidieren am 14. März als GRÜNE für die Stadtverordnetenversammlung – der Podcast ist aber ausdrücklich keine Wahlwerbung, sondern entstand aus der schlichten Tatsache, dass sich Mirrianne (sie wohnt im Nordend) und Emre (er ist im Frankfurter Westen zu Hause) vorher gar nicht kannten, obwohl sie doch einiges verbindet. In den folgenden 41 Minuten kommen die beiden bei der einen oder anderen Tasse Chai ins Gespräch und tauschen sich über postmigrantische Politik aus. Und wer schon immer einmal wissen wollte, was es bedeutet „den Adler zu machen“, erhält auch auf diese Frage eine Antwort. 

Den Podcast könnt ihr euch – auch ohne Spotify-Konto – hier anhören.

 

Veranstaltungstipp: GRÜNTalk: Brexit – wie weiter mit dem Vereinigten Königreich?

Die Reihe GRÜNTalk der GRÜNEN Landtagsfraktion wird auch 2021 fortgesetzt. Zu Beginn des Jahres beschäftigt sich Miriam Dahlke, Sprecherin für Finanzen, Europa und Haushaltskontrolle am Dienstag, 12. Januar, mit dem Thema „Brexit – wie weiter mit dem Vereinigten Königreich?“

Die Reihe lädt ein, zu aktuellen politischen Themen in entspannter Atmosphäre ins Gespräch zu kommen – genauso wie ihr normalerweise mit Freund*innen und Kolleg*innen am Stammtisch oder in der Mittagspause diskutiert.

Weitere geplante Talks sind: Am 19. Januar „Digitalisierung – Alle Macht den Daten“ mit Torsten Levringhaus, am 26. Januar „Dein Wald, mein Wald… wie wir den Wald retten können“ mit Frank Diefenbach und am 02. Februar „Plenum Spezial“ mit Matthias Wagner.

Alle Talks beginnen um 18.30 Uhr, einwählen könnt ihr euch unter https://us02web.zoomus/j/88556203864  

Veranstaltungstipp: Alternative GRÜNE Woche bei der Heinrich-Böll-Stiftung

Eine Woche lang dreht sich in der Heinrich-Böll-Stiftung alles um die Themen „Ernährung“ und „Landwirtschaft“. Jedes Jahr im Vorfeld der „Grünen Woche“ in Berlin lädt die Stiftung zur Diskussionsreihe „Landwirtschaft anders“ ein – im Normalfall natürlich vor Ort. In diesem Jahr ist bekanntlich alles anders und so könnt ihr die Debatten und Gespräche live vom heimischen Bildschirm aus verfolgen. Am Montag beginnt die „Alternative GRÜNE Woche“ mit der Betrachtung der Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie. Am Dienstag steht das Thema „Pestizide“ auf dem Programm. Am Mittwochabend könnt ihr euch über die Zukunft der Ernährung informieren. Am Donnerstag wird der Fleischatlas 2021 vorgestellt. Am Freitag geht es mittags um solidarische Landwirtschaft; abends steht nochmals das Thema „Ernährung“ auf dem Programm. Am Samstag endet die Reihe mit Aktionsideen zur Agrarwende und zum Klimaschutz. Das ganze Programm mit allen Infos und Einwahldaten findet ihr hier.

Diversity Diary: Auf ein Neues

„Wir schaffen Platz für Neues“ warb vor einigen Jahren eine schwedische Möbelfirma und bezog sich auf den „St.-Knuts-Tag“, an dem in Skandinavien traditionell die Weihnachtszeit endet und die Weihnachtsbäume entsorgt werden. Auch in anderen Ländern der Welt feiert man Mitte Januar den Neuanfang: In der Ukraine, Russland und Belarus werden am  „Malanka“-Tag böse Geister vertrieben und das neue Jahr begrüßt, in Indien freuen sich Hindu und Tamilen über die neue Ernte. Mehr dazu erfahrt ihr

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Die Kandidat*innen für den Ortsbeirat stellen sich vor: Platz 10 – Hauke Hückstedt

Am 14. März ist Kommunalwahl. Insgesamt 18 engagierte GRÜNE aus dem Nordend stehen für den Ortsbeirat zur Wahl. Die „Top 10“ könnt ihr in den kommenden Wochen an dieser Stelle näher kennenlernen. Den Anfang macht heute Hauke Hückstedt, der auf Listenplatz 10 kandidiert. 

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Terminvorschau: Das wird 2021 wichtig

Wann tagt der Ortsbeirat? Wann versammeln sich die Stadtverordneten? Wann sind Ferien, wie liegen 2021 die Feiertage? Welche weiteren wichtigen Ereignisse erwarten uns? Wie immer zum Jahresbeginn geben wir euch einen

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, was euch im kommenden Jahr erwartet. Natürlich macht Corona derzeit vielen Veranstaltungen noch einen dicken Strich durch die Rechnung – viele Angaben erfolgen daher unter Vorbehalt!   Mehr »

Diversity Diary – Frankfurts Vielfalt entdecken

Frankfurt ist international: Menschen aus 178 Nationen sind hier zu Hause. Auch die Bandbereite der Religionen und Weltanschauungen ist groß: Frankfurter*innen feiern nicht nur Weihnachten und Ostern, sondern auch Jom Kippur, Diwali oder Yalda. In einer neuen Serie wollen wir euch die wichtigsten religiösen und weltanschaulichen Feiertage und – zum jeweiligen Nationalfeiertag - auch die Herkunftsstaaten der Frankfurter*innen näher vorstellen. Unsere Entdeckungsreise beginnt in der Slowakei, die am 01. Januar den Tag ihrer Entstehung feiert. Am 04. Januar erklärte einst Myanmar seine Unabhängigkeit von Indien. Und am 06, 07. und 08. Januar feiern orthodoxe Christ*innen das Weihnachtsfest. Mehr darüber erfahrt ihr

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Wir sind das neue Sprecher*innenteam!

In den kommenden beiden Jahren sind wir – Heike, Ingo, Ingrid und Philipp – als euer Sprecher*innenteam eure Ansprechpartner*innen bei allem, was die GRÜNEN im Nordend betrifft. Gemeinsam mit euch werden wir spannende Veranstaltungen und interessante wöchentlich Treffen planen, über Themen und Positionen diskutieren und natürlich die Wahlkämpfe (und hoffentlich auch das Rotlintstraßenfest!) organisieren. Wenn ihr Fragen, Wünsche und Ideen habt, könnt ihr euch jederzeit an uns wenden. Mehr über uns vier erfahrt ihr

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Neues aus dem Landtag: Zuversichtlich in die Zukunft blicken

Traditionell steht in der letzten Plenarwoche des Jahres die Haushaltsdebatte auf der Tagesordnung. Die gute Nachricht: Obwohl Hessen infolge der Corona-Pandemie mit 2,5 Mrd. weniger Steuereinnahmen rechnen muss, kommt der Haushalt 2021 ohne Kürzungen aus! „Das ist keine Selbstverständlichkeit“, sagt Marcus Bocklet, sozialpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion. Welche Schwerpunkte die hessische Sozialpolitik 2021 setzen wird, wo in der Landesverwaltung neue Stellen geplant sind und was es Neues zur Bewältigung der Corona-Pandemie gibt, erfahrt ihr von unseren Frankfurter Abgeordneten

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Politik, Kultur und Frankfurt zum Streamen

Endlich Zeit zum Abschalten und Entspannen – nur dumm, dass Kino, Theater und Museen und alle Freizeiteinrichtungen noch bis mindestens zum 10. Januar geschlossen sind. Langweilig muss euch aber auch zu Hause auf dem Sofa nicht werden. Pünktlich zu den Feiertagen haben wir ein extragroßes Weihnachtspaket an Streaming-Tipps zusammengestellt – mit spannenden Museumstouren, Filmen und Serien, Oper, Theater, Konzerten, virtuellen Stadtführungen  - für die ganze Familie. Lasst euch überraschen! 

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Karin Guder blickt zurück

Die Corona-Pandemie hat auch das Leben im Nordend verändert: Viele Menschen zog es vor allem in den Sommermonaten ins Freie, was zu Ärger mit den Anwohner*innen vor allem am Luisenplatz führte. Andererseits zeigte sich gerade während des Lockdowns auch eine neue Form nachbarschaftlicher Solidarität. Auch weitere Themen beschäftigten den Ortsbeirat in diesem Jahr: die Nutzung des neuen Stadtteiltreffs, die Planungen der „Güntherburghöfe“ und das Projekt „Campusmeile“ sind einige Beispiele. Unsere Ortsvorsteherin Karin Guder blickt im Interview mit der Frankfurter Rundschau auf ein turbulentes Jahr zurück. 

 

Herzlichen Glückwunsch, infrau!

In dieser Woche wurde der Integrationspreis der Stadt Frankfurt verliehen. Zu den Preisträger*innen gehört auch eine Initiative aus dem Nordend: der Verein infrau e.V. 

Seit mehr als 25 Jahren begleitet der in der Höhenstraße ansässige Verein Mädchen und Frauen mit Migrationsgeschichte und setzt sich für Diversität und Willkommenskultur ein. Zu den Angeboten gehören Beratung, Informations- und Bildungsveranstaltungen, Deutsch- und Alphabetisierungskurse, Computerkurse, Kreativwerkstätten und kulturelle Veranstaltungen, Sport- Schwimm, und Radfahrkurse sowie gemeinsame Exkursionen. Frauen entwickeln dabei Kompetenzen, gewinnen an  Selbstsicherheit, finden Anschluss und erleben gesellschaftliche Teilhabe. Dazu bringt sich infrau aktiv in den politischen Diskurs ein, beteiligt sich an Netzwerken mit anderen Initiativen, Institutionen, Fachstellen und Trägern und entwickelt Kampagnen, Material, Coachings und Workshops zur Präventionsarbeit im Bereich Vorurteilsbildung und Sexismus. Vor einiger Zeit durften auch wir im Rahmen unseres Themenabends „Die GRÜNEN im Nordend hören zu“ die Geschäftsführerin des Vereins, Pantoula Vagelakou in unserer Stadtteilgruppe begrüßen.

Wir GRÜNE im Nordend freuen uns sehr, dass dieses Engagement von der Stadt Frankfurt nun mit dem Integrationspreis gewürdigt wurde. Auch weiterhin werden wir infrau und die anderen Initiativen im Nordend in ihrer wichtigen Arbeit unterstützen. 

Aktion des Kinderbüros: Kindern zu Weihnachten eine Freude machen

Seit 25 Jahren beteiligen sich viele Frankfurter Geschäfte an der jährlichen Wunschbaumaktion des Kinderbüros. Das Prinzip ist einfach: Man „pflückt“ einen Wunschzettel vom Weihnachtsbaum, besorgt das gewünschte Präsent und gibt dieses – am besten mit einem persönlichen Weihnachtsgruß – in einem der teilnehmenden Läden oder im Kinderbüro in der Schleiermacherstraße 7 ab. Seit dem Start 1996 konnten auf diese Weise über 70.000 Kinder eine Weihnachtsfreude erleben.

Trotz der pandemiebedingten Einschränkungen  werden auch in diesem Jahr  Kinder aus sozialen Einrichtungen, Geflüchtetenunterkünften, Frauenhäusern, etc. wieder bedacht – wenngleich die Aktion auch etwas anders abläuft als in den vergangenen Jahren.

Anders als sonst durften die Kinder keinen persönlichen Wunsch auf die Kärtchen schreiben, sondern werden mit einem Buch oder Spiel überrascht, das die Spender*innen selbst aussuchen und das im Wert zwischen 20 und 25 Euro liegen soll. Im Nordend findet ihr die Kärtchen in vielen Geschäften auf der und rund um die Untere Berger Straße. Wenn ihr ein Geschenk besorgen wollt, müsst ihr euch allerdings beeilen – die Aktion endet schon morgen. 

Aber auch alle, die es morgen nicht mehr in die Geschäfte schaffen, können sich beteiligen. Denn natürlich sollen alle Kinder auch dann ein Geschenk erhalten, wenn Wunschzettel am Baum hängen geblieben sind. Die „fehlenden“ Präsente werden von Mitarbeiter*innen des Kinderbüros besorgt und mit Spendengeldern finanziert. 

Mit eurer Spende macht ihr nicht nur einem oder mehreren Kindern eine Freude, sondern unterstützt zugleich den lokalen Einzelhandel, denn natürlich werden die Geschenke vor Ort gekauft und nicht bei Amazon und Co bestellt! Gerade im Corona-Jahr, in dem so viele Kinder wochenlang teilweise auf engem Raum zu Hause bleiben mussten, ihre Freunde nicht treffen und ihren Freizeitbeschäftigungen nicht nachgehen konnten und in dem gerade die Inhaber*innen kleiner Geschäfte unter den Umsatzeinbußen litten, ist die Aktion des Kinderbüros wichtiger denn je! 

Alle Infos findet ihr auf der Webseite des Frankfurter Kinderbüros

Veranstaltungstipp: Spendengala zur Unterstützung des Familiengesundheitszentrums

Das Familiengesundheitszentrum in der Neuhofstraße begleitet schwangere Frauen, werdende Väter und Familien insbesondere mit kleinen Kindern. Was das Pandemiegeschehen für diese Zielgruppe bedeutet, wenn Krankenhäuser überfüllt sind, Väter ihre neugeborenen Söhne und Töchter nicht besuchen dürfen und es an der Versorgung mit Hebammen fehlt, lässt sich unschwer nachvollziehen. Gerade in dieser Situation braucht es Beratungs- und Unterstützungsangebote. Durch den Lockdown im März und seit November können viele Kurse jedoch nicht oder lediglich digital angeboten werden. 

Der damit verbundene Ausfall der Einnahmen aus den Kursgebühren trifft das Familiengesundheitszentrum hart. Es fehlen derzeit rund 25.000 Euro zur Sicherung der Personalkosten, der Betriebskosten sowie sonstiger laufender Kosten. Das Zentrum kann diese Summe nicht aus eigener Kraft aufbringen und hat daher eine Spendenkampagne ins Leben gerufen, die ihr hier unterstützen könnt.

Für den 15. Dezember lädt das Zentrum darüber hinaus zur digitalen Wohnzimmer-Spendengala ein. Eine Stunde lang werden sich das Familiengesundheitszentrum und der Kooperationspartner, der Interkulturelle Bildungsverein e.V. näher vorstellen. Mit dabei ist die Liedermacherin Dota Kehr, unser GRÜNER Gesundheitsdezernent Stefan Majer hält ein Grußwort. Die Veranstaltung beginnt um 20.15 Uhr, anmelden könnt ihr euch auf der Webseite des Zentrums

Veranstaltungstipp: Demokratie in Europa in Gefahr? Was wir jetzt tun können

Europa, wir müssen reden – über unsere Demokratie. Gemeinsam blicken Anna Lührmann(Bundestagskandidatin von Bündnis 90/Die GRÜNEN), Lukas Schauder (MdL und fraktionspolitischer Sprecher für Extremismusprävention, Demokratieförderung und Justizvollzug) und Miriam Dahlke(europapolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion) am morgigen Montag, 14, Dezember, darauf, wie sich die Angriffe auf die Demokratie in ganz Europa und hier in Hessen entwickeln. Aufgezeigt wird, welche Strategien und Strukturen die Neue Rechte nutzt. Vor allem aber treten die drei Politiker*innen in den direkten Austausch mit euch und erläutern, was die Zivilgesellschaft konkret tun kann, um Hass und Hetze sowie Rechtsradikalismus gemeinsam und entschieden entgegen zu treten. 

Die Diskussion findet online statt (https://global.gotomeeting.com/join/352645157) und beginnt um 18.00 Uhr

Jetzt bewerben für den Stadtteilpreis des Ortsbeirates

„Im kommenden Jahr wird es zwar keinen Neujahrsempfang des Ortsbeirates im Nordend geben, der Ortsbeirat 3 hat allerdings einen Stadtteilpreis 2020 ausgeschrieben“, erklärt Ortsvorsteherin Karin Guder. 

Der Preis richtet sich an Vereine, Initiativen, Gruppen oder Schulen, die angesichts von Covid-19 Kinder, Jugendliche oder andere gefährdete Menschen besonders unterstützt haben. Der Ortsbeirat möchte damit das Engagement für Menschen, die sich in Ausnahmesituationen für andere im Stadtteil engagieren, besonders würdigen.

 

Zu gewinnen gibt es ein Preisgeld von insgesamt 600 Euro. Der Preis kann auch geteilt werden, um so ggfs. mehrere Preisträger*innen zu berücksichtigen. 

 

Bewerbungen mit einer Kurzbeschreibung des Projektes können bis zum 15. Januar 2021 an die folgende Adresse unter dem Stichwort „Stadtteilpreis Nordend 2020“ gesandt werden: Büro der Stadtverordnetenversammlung z.Hd. Florian Fritzsch, Bethmannstr. 3, 60311 Frankfurt oder an ortsbeiraete@remove-this.stadt-frankfurt.de

Ein Schlösschen wird Adventskalender

Einen ganz besonderen Adventskalender gibt es derzeit im Holzhausenpark zu entdecken: An mehreren Abenden im Dezember öffnet sich im Holzhausenschlösschen ein Fenster. Dahinter verbirgt sich natürlich weder Schokolade noch ein buntes Bildchen; vielmehr ist ein musikalischer Adventsgruß zu hören. Die nächsten Pop-Up-Überraschungskonzerte gibt es am 10. und am 17. Dezember jeweils um 18.00 Uhr mit der Frankfurter Bläserschule und am 14., 15., 18. und 19. Dezember jeweils um 17.30 Uhr und um 19.00 Uhr mit Sabine Fischmann, Ali Neander, Markus Neumayer und Anselm Wild. Mit der Aktion will die Bürgerstiftung Künstler*innen und Kulturschaffende während der Corona-Zeit unterstützen. 

Alle Veranstaltungen sind kostenlos, die Frankfurter Bürgerstiftung freut sich aber über Spenden (Spendenkonto hier) Bitte beachtet die Corona-Hygieneregeln, kommt mit Maske und haltet Abstand!

Veranstaltungstipp: Kundgebung zum Tag der Menschenrechte

Am 10. Dezember ist Internationaler Tag der Menschenrechte. Mit einer Solidaritätsveranstaltung wollen Oberbürgermeister Peter Feldmann und unsere GRÜNE Stadträtin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg an die Menschen erinnern, die aufgrund ihrer politischen Meinung, ihrer Religion oder ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert, verfolgt, inhaftiert und gefoltert werden. 

Im Mittelpunkt wird dabei in diesem Jahr das Schicksal der Menschenrechtsverteidigerin Nasrin Sotoudeh stehen. Die Rechtsanwältin hatte sich im Iran für die Rechte von Frauen eingesetzt und war dafür 2018 verhaftet und zu einer Haftstrafe von 33 Jahren und 148 Peitschenhieben verurteilt worden. Am 07. November wurde sie aus medizinischen Gründen vorübergehend aus der Haft entlassen, aber bereits am 03. Dezember – dem Tag, an dem ihr der Alternative Nobelpreis hätte verliehen werden sollen – wieder inhaftiert.  Am Beispiel Sotoudehs soll die Bedeutung universeller Menschenrechte thematisiert werden. 

Die Kundgebung findet am Donnerstag 10. Dezember um 15.00 Uhr auf dem Römerberg statt. Bitte beachtet die Corona-Hygieneregeln – tragt eine Maske und haltet Abstand! 

Die offizielle Einladung findet ihr

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Diese Kandidat*innen wollen in den Bundestag!

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Im nächsten Jahr wählen wir nicht nur Ortsbeiräte und Stadtparlamente, sondern auch den nächsten Bundestag! Ob die nächste Kanzlerin oder der nächste Kanzler möglicherweise Annalena oder Robert heißen wird, wissen wir noch nicht – aber die ersten Kandidat*innen, die ab Herbst 2021 im Berliner Reichstag GRÜNE Politik machen wollen, stehen bereits fest. Am 28. November wurden die Direktkandidat*innen für Frankfurt gewählt. Frankfurt ist bei Bundestagswahlen in zwei Wahlkreise geteilt: Für den Wahlkreis 183, zu dem auch das Nordend gehört, wird wieder Omid Nouripourkandidieren. Omid gehört dem Bundestag bereits seit 2006 an und ist dort außenpolitischer Sprecher der GRÜNEN Fraktion. Für den Wahlkreis 182 tritt Deborah Düring an. Die 26-jährige ist aktuell Sprecherin der GRÜNEN Jugend Hessen. Hanauer*innen im Wahlkreis 180 können im September mit ihrer Erststimme Marcus Bocklet unterstützen, der 2018 für Bornheim, Ostend und das Nordend bereits das Direktmandat für den Hessischen Landtag holte. Und unser ehemaliges Mitglied Caroline Krohn kandidiert für das Direktmandat im Wahlkreis 172 (Lahn-Dill und Gießen-Land).

Wer darüber hinaus die Chance hat, für die hessischen GRÜNEN über die Liste in den Bundestag einzuziehen, entscheidet sich bei der Landesmitgliederversammlung im Januar. 

Allen Kandidat*innen wünschen wir viel Erfolg! 

Hessen unterstützt Ausbau von Radweg im Günthersburgpark

Gerade auf Parkwegen kommt es manchmal zu gefährlichen Situationen, wenn Radfahrer*innen und Fußgänger*innen aufeinandertreffen. Im Günthersburgpark soll sich dies nun ändern: 

Mit rund 190.000 Euro unterstützt das Land Hessen den Ausbau eines Rad- und Gehwegs durch den Günthersburgspark. Auf einer Länge von 180 Metern soll der Weg saniert und in  einen farbig markierten Radstreifen sowie  einen gepflasterten Fußweg geteilt werden. An Kreuzungen weisen Verkehrsschilder die Radfahrer*innen auf ihre Wartepflicht hin. Entlang des neu gestalteten Weges werden außerdem zehn Bänke aufgestellt, zudem erhält der Weg eine neue Entwässerung. Im Juli 2021 soll alles fertig sein – dann können sich Fußgänger*innen und Radfahrer*innen sicher durch den Günthersburgpark bewegen, ohne sich allzu sehr in die Quere zu kommen. 

Mehr Fahrräder, weniger Autos: Der Oeder Weg wird umgestaltet

Links und rechts parken Autos, dazwischen schieben sich auf zwei Spuren Fahrzeuge, darunter der Linienbus 36 durch den engen Oeder Weg. Für Radfahrer*innen bleibt stellenweise nur ein schmaler Randstreifen – sich abrupt öffnende Fahrzeugtüren und querende Fußgänger*innen müssen sie im Blick behalten. Das soll sich bald ändern: Der Oeder Weg ist eine der Nebenstraßen, die nach dem mit dem „Radentscheid“ erarbeiteten Konzept fahrradfreundlicher werden sollen. 

Konkret sollen am Anlagenring und an der Holzhausenstraße Zufahrtsmöglichkeiten für den motorisierten Verkehr beschränkt werden. Die Parkplatzflächen sollen künftig auch für das Abstellen von Fahrrädern, für Außengastronomie und Grünflächen genutzt werden. Und auch im Oeder Weg sollen Radwege mit Rotfärbungen und Fahrradpiktogrammen sichtbarer werden. 

Über die Planungen könnt ihr euch noch bis zum 06. Dezember direkt vor Ort informieren: An der Ecke Oeder Weg/Bornwiesenweg sind Schautafeln aufgestellt. Alle Infos findet ihr auch hier. Oder ihr kommt am Montag, den 30. November in die Sitzung des Ortsbeirates 3: Dort stellen Vertreter*innen des Straßenverkehrsamtes das Konzept vor.  (Coronabedingt ist der Zutritt für Besucher*innen allerdings beschränkt!) 

Nächste Woche ist Europäische Woche der Abfallvermeidung!

Zum 12. Mal findet die Europäische Woche der Abfallvermeidung statt. Bis 29. November könnt ihr euch informieren, wie ihr im Alltag Müll vermeiden könnt. Gerade jetzt in der Corona-Pandemie ist das Thema aktueller denn je, denn leider bringt die Beschränkung auf Take-Away mit sich, dass die (Plastik-) Müllberge noch weiter anwachsen. 

Coronabedingt wird es in diesem Jahr keine Präsenzveranstaltungen geben. Die FES bietet jedoch ein umfassendes virtuelles Programm. Euch erwarten DIY-Videos, eine digitale Challange, Upcycling-Anleitungen, Vorträge, Workshops, virtuelle Führungen und und und…

Das ganze Programm findet ihr unter www.fes-frankfurt.de

 

Eine Menschenkette gegen Gewalt

Vor genau 50 Jahren kämpften in der Dominikanischen Republik die drei Schwestern Mirabel gegen das damalige Militärregime. Am 25. November 1960 wurden sie von Soldaten verschleppt, vergewaltigt, gefoltert und schließlich ermordet. 1999 erklärte die UN den 25. November zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Weltweit finden an diesem Tag Aktionsveranstaltungen statt. Auch in Frankfurt rufen über 30 Organisationen, Parteien und Gruppen – darunter Bündnis90/Die GRÜNEN Frankfurt – zu einer Demo-Aktion auf: Ab 16.30 Uhr wird eine Menschenkette am südlichen Mainufer zwischen Eisernem Steg und Untermainbrücke gebildet - als starkes Zeichen der Solidarität mit Betroffenen und für die Durchsetzung der Rechte von Frauen* und Mädchen. Gerade im Corona-Jahr ist das Thema „Häusliche Gewalt“ aktueller denn je, also macht mit! 

Natürlich soll alles coronagerecht ablaufen – bitte haltet daher zu jeder Zeit den Mindestabstand ein und desinfiziert euch die Hände.  Auf der Uferpromenade erhaltet ihr orangefarbene Abstandsbänder und einen orangefarbenen Mund-Nasen-Schutz. Warum orange? Ab 17.00 Uhr werden im Rahmen der Aktion ORANGE YOUR CITY des ZONTA Clubs viele öffentliche und private Gebäude orange angestrahlt, um symbolisch „Nein“ zur Gewalt an Frauen und Mädchen zu sagen. 

Wir GRÜNE treffen uns bereits um 15.50 Uhr an der Kreisgeschäftsstelle in der Oppenheimer Straße 17. 

Veranstaltungstipp: Frankfurter Konferenz zur Nachhaltigkeit

Die Natur ist übernutzt – welche Folgen hat das? Vier Tage lang tragen Wissenschaftler*innen und Vertreter*innen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gegenwärtige Erkenntnisse, unterschiedliche Perspektiven und Lösungsansätze zusammen und diskutieren diese mit euch! Vom 23. bis zum 26. November laden die EKHN Stiftung und die Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung zur „Konferenz zur Nachhaltigkeit“. Euch erwartet ein buntes Programm mit interessanten Vorträgen (unter anderem sind der Soziologe Harad Welzer, die GRÜNE Europapolitikerin Anna Cavazzini und der Arzt und Comedian Dr. Eckart von Hirschhausen dabei) und dem Dokumentarfilm „One World“. Das Ganze findet virtuell per Zoom statt; die Teilnahme ist kostenlos. Die Vorträge beginnen jeweils am Abend um 18.30 Uhr. Das ganze Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung findet ihr hier

Mitmachen: Umfrage zur Mobilitätswende

Mit einer Umfrage wollen Wissenschaftler*innen der Goethe-Uni erkunden, was Frankfurter*innen über Mobilität in ihrer Stadt denken. Die Teilnehmer*innen können sich zur Mainkai-Sperrung, dem Radweg auf der Friedberger Landstraße und der Parkraumbewirtschaftung äußern. Angeschrieben werden 3000 zufällig ausgewählte Haushalte; weitere Interessierte können sich online beteiligen. Die Beantwortung der Fragen dauert etwa eine Viertelstunde. Erste Ergebnisse der Befragung sollen im Frühjahr 2021 vorliegen.

Frankfurter GRÜNE stimmen gegen die „Günthersburghöfe“!

„Wir setzen uns dafür ein, die Bebauung im Bereich des so genannten Innovationsviertels auf die bereits versiegelten Flächen zu begrenzen (Randbebauung). Mit diesen Worten beginnt der Änderungsantrag, den unsere Stadtteilgruppensprecherin Marina Ploghaus am Samstag in die Kreismitgliederversammlung eingebracht hat und der mit einer deutlichen Mehrheit von 70 Stimmen angenommen wurde! Damit positionieren sich die Frankfurter GRÜNEN in ihrem Kommunalwahlprogramm klar für den Erhalt des gewachsenen Biotops zwischen Friedberger Landstraße, Wasserpark und Günthersburgpark und gegen den Entwurf der „Günthersburghöfe“. Unterstützt werden soll die gemeinschaftliche und naturschonende Nutzung der bestehenden Grünfläche, während auf den bereits heute versiegelten Flächen entlang der Friedberger Landstraße und auf dem Gelände des ehemaligen Betriebshofes geförderter, gemeinschaftlicher und genossenschaftlicher  Wohnraum mindestens in dem Umfang, wie im Baulandbeschluss vorgesehen, entsteht und die Bebauung mit nachhaltigen und ökologischen Baustoffen und Techniken erfolgt. 

Über die gestrige Sitzung berichten die Frankfurter Sonntagszeitung und die Frankfurter Rundschau (Artikelund Kommentar); den beschlossenen Antragstext könnt ihr hier nachlesen. 

Die GRÜNEN im Nordend laden ein: Die USA nach den Wahlen

Kaum eine Frage bewegt uns derzeit in der Außenpolitik so sehr, wie die, wie es in den USA nach den Wahlen weitergeht. Müssen wir uns auf vier weitere Jahre Donald Trump einstellen und damit verbunden auf eine weitere Erosion des Multilateralismus? Kann ein Regierungswechsel die tiefen Wunden im transatlantischen Verhältnis heilen? Was müssen wir Europäer*innen in unserer Außenpolitik verändern, unabhängig davon, wer der nächste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika wird? Rassismus und Diskriminierung werden auch nach einem Wahlsieg von Joe Biden nicht über Nacht verschwinden, wie geht es also weiter mit der Black Lives Matter-Bewegung? Und können wir in Zukunft die Bekämpfung der Corona-Pandemie und des Klimawandels wieder gemeinsam angehen? 

Diese und weitere spannende Fragen wollen wir mit Omid Nouripour, dem außenpolitischen Sprecher der GRÜNEN im Bundestag, diskutieren.

Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und findet online statt. Einwählen könnt ihr euch unter https://konferenz.netzbegruenung.de/STGNordend

Zur BDK per Knopfdruck!

Dass ihr die Bundesdelegiertenkonferenz per Livestream verfolgen könnt, ist nichts Außergewöhnliches. Dass der ganze Parteitag vom 20. bis zum 22. November rein digital stattfindet, hingegen schon. Abstimmungen sind den Delegierten bzw. Ersatzdelegierten vorbehalten – reinschauen in den Stream (unter www.gruene.de) lohnt sich jedoch auf jeden Fall. Denn nach rund zweijähriger Vorbereitung soll an diesem Wochenende das Grundsatzprogramm verabschiedet werden. Viele Änderungsanträge sind dazu eingegangen und werden Gegenstand lebhafter Diskussionen sein. 

Die BDK beginnt am Freitag, 20. November um 17.00 Uhr (bis 21.00 Uhr), wird am Samstag ab 13.00 Uhr fortgesetzt (mit zwei Stunden Pause zwischen 17.00 Uhr und 19.00 Uhr) und endet am Sonntag um 14.00 Uhr. 

Den Entwurf zum Grundsatzprogramm könnt ihr hier nachlesen, die Tagesordnung und alle Änderungsanträge findet ihr hier. 

Am Dienstag laden Fraktion und Stadtteilgruppe zum Frauentreffen ein!

Am Mittwoch, den 18. November, stellen wir unsere Kandidat*innenliste für den Ortsbeirat auf. Zehn der insgesamt 19 Listenplätze müssen nach dem Frauenstatut der Frankfurter GRÜNEN mit Frauen* besetzt werden. Zur Vorbereitung laden wir alle interessierten Kandidatinnen zu einem unverbindlichen Vortreffen am kommenden Dienstag (03. November) ab 18.00 Uhr ein. Aufgrund der derzeitigen Lage findet das Treffen in unserem Online-Konferenzraum statt (https://konferenz.netzbegruenung.de/STGNordend) statt. Das Treffen dient zum einen unserer Orientierung (wie viele Interessierte gibt es bereits, wen müssen wir ggfs. noch ansprechen?), zum anderen habt ihr Gelegenheit, eure Fragen loszuwerden und euch über die Arbeit im Ortsbeirat zu informieren. Selbstverständlich habt ihr aber auch dann die Möglichkeit zu kandidieren, wenn ihr am Dienstag nicht dabei sein könnt. Und selbstverständlich verpflichtet euch umgekehrt die Teilnahme am Treffen zu nichts! Falls ihr Interesse an einer Kandidatur habt, freuen wir uns, wenn ihr uns bis zum 15. November eine kurze Vorstellung/Bewerbung mailt. 

Herzlichen Glückwunsch: Dr. Katrin Emmrich von „Rays of Hope“ erhielt das Bundesverdienstkreuz!

8652 Kilometer trennen das Nordend und Südafrika – „Strahlen der Hoffnung“ verbinden sie. Seit 2007 unterstützt der Verein „Rays of Hope“ aus dem Nordend bedürftige Menschen in Südafrika und ermöglicht ihnen Wege aus der Armut in ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben. Die Gründerin von „Rays of Hope“, Dr. Katrin Emmrich, wurde für ihr Engagement nun mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Weiterlesen…

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Durch die Corona-Zeit mit GRÜNEN Lesetipps

„Nidda statt Nizza“ und Kuscheln auf der Couch statt Kino, Theater oder Feierabendbier auf dem Friedberger Platz – so sieht momentan der Frankfurter Corona-Alltag aus. Was liegt da näher, als mal wieder zu einem guten Buch oder Magazin zu greifen? Ein paar Lesetipps findet ihr hier

 

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Am Dienstag trifft sich die Stadtteilgruppe

Wie können wir unseren Stadtteil so gestalten, dass er den Bedürfnissen aller Bewohner*innen gerecht wird? Gerade junge Menschen wünschen sich Möglichkeiten,  sich auch außerhalb von Clubs, Bars und Kneipen – und damit ohne Eintritt und Konsumzwang – zu treffen. Mangels entsprechender Räumlichkeiten, finden die Treffen meist unter freiem Himmel statt und führen dabei regelmäßig zu Konflikten mit Anwohner*innen. Dabei können öffentliche Räume viel mehr sein als Party-Hotspots: Hier können sich Menschen begegnen, es entstehen politische Ideen und kreative Projekte und der soziale Zusammenhalt wird gestärkt. Gemeinsam mit der GRÜNEN Jugend wollen wir am kommenden Dienstag überlegen, wo und wie sich im Nordend öffentliche Begegnungsräume umsetzen lassen. Im Anschluss an diese Diskussion habt ihr nochmals die Gelegenheit, eure Änderungsanträge für die KMV am kommenden Samstag vorzustellen und um Unterstützung zu werben. Die Sitzung findet digital statt und beginnt um 19.30 Uhr – einwählen könnt ihr euch unter https://konferenz.netzbegruenung.de/STGNordend

Am Donnerstag tagt der Ortsbeirat

Auf dem Gelände des ehemaligen Arbeitsgerichtes an der Adickesallee sollen im kommenden Jahr über 1100 Appartements für Studierende entstehen. Vertreter*innen der Stadtverwaltung sowie der Frankfurt School of Finance & Management werden das Vorhaben am kommenden Donnerstag in der Bürgerfragestunde vorstellen. Aus Sicht von uns GRÜNEN ist es natürlich grundsätzlich zu begrüßen, dass mehr Wohnraum für Studierende entstehen soll, allerdings sollten dabei nicht nur 1-Zimmer-Appartements, sondern auch Wohnraum für Wohngemeinschaften und Studierende mit Kindern gebaut werden - und dies natürlich auch zu erschwinglichen Mietpreisen! Eine entsprechende Anfrage an den Magistrat hatten wir bereits im Februar in den Ortsbeirat eingebracht, auf die Vorstellung des Projektes sind wir daher gespannt.

 

Welche Anträge wir dieses Mal zur Abstimmung stellen wollen, erfahrt ihr hier.

 

Die Sitzung des Ortsbeirats 3 findet unter Corona-Bedingungen (Pflicht zum Tragen eines MNS, begrenzte Platzkapazität) im Bürgerhaus Bornheim, Arnsburger Str. 24, statt und beginnt um 19.30 Uhr.

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Veranstaltungstipp: Pizzakarton und Plastikbecher – Außenverpflegung geht auch anders

Solche Bilder waren vor allem in diesem Frühjahr und Sommer überall im Stadtgebiet traurige Realität. Feiern im Freien statt in den Clubs, Take-Away statt Kantine, Pizzaservice statt Restaurantbesuch – was während der Corona-Krise an verkehrsbedingtem CO2-Ausstoß eingespart wurde, macht der Plastikmüll wieder wett. Dabei geht es doch auch anders, oder? Mit unserer Frankfurter MdL Martina Feldmayer könnt ihr darüber am kommenden Dienstag Abend und am Donnerstag zur besten Mittagspausenzeit diskutieren. 

Die Reihe GRÜNTalk greift in lockeren Gesprächen mit Landtagsabgeordneten aktuelle politische Themen auf – ganz so, als würdet ihr euch abends beim Essen mit Freund*innen oder in der Kantine mit Kolleg*innen austauschen. Jeder Talk findet zweimal statt – immer dienstags um 18.30 Uhr und donnerstags um 12.30 Uhr. Einwählen könnt ihr euch per Zoom unter https://us02web.zoom.us/j/88556203864 mit der Meeting-ID 885 5620 3864 oder telefonisch unter +49 69 38079883. 

Veranstaltungstipp: Was ist die GRÜNE Erzählung?

Die Corona-Krise zeigt, wie verletzlich unsere Gesellschaft ist und wie wichtig es ist, Infrastrukturen zukunftsfähig zu gestalten. Zentrale GRÜNE Anliegen stehen im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Diskurs: Der Umwelt- und Klimaschutz einerseits, Demokratie, Menschenrechte und gesellschaftliche Vielfalt andererseits. Wir GRÜNE tragen Verantwortung für die Gestaltung unserer Gesellschaft durch parlamentarische Demokratie. Bei der Gründung war diese Rolle unserer Partei nicht in die Wiege gelegt – die Veränderung will rekonstruiert und begriffen werden. Darum geht es in der zweitägigen Konferenz zur GRÜNEN Erzählung 2020, welche die Heinrich-Böll-Stiftung am kommenden Wochenende (30. und 31. Oktober) aus aktuellem Anlass in digitaler Form ausrichtet. Mit dabei sind unter anderem Annalena Baerbock, Robert Habeck, Michael Kellner, Armin Nassehi, Cem Özdemir, und Gesine Agena. Los geht es am Freitag um 17.00 Uhr mit Gesprächen, Präsentationen und Debatten, zu denen Gäste aus Politik, Wissenschaft und Journalismus erwartet werden. Am Samstag könnt ihr euch ab 10.00 Uhr in Themenforen vertiefen und an einem virtuellen Barcamp teilnehmen. Das ganze Programm und den Link zur Anmeldung findet ihr hier.

Spenden gesucht: Helft Nasrin Sotoudeh!

Es ist eine Szene wie in Kafkas „Prozess“: Ohne ihr Wissen und ohne die Möglichkeit, sich in einem rechtsstaatlichen Verfahren zu verteidigen, wurde die iranische Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh im Juni 2018 zu fünf Jahren Haft verurteilt. Seither sitzt sie im Gefängnis. Im März 2019 erfolgte ein erneutes Urteil: Mit 33 Jahren Haft und 148 Peitschenhieben soll die Anwältin bestraft werden. Um gegen die – gerade jetzt in der Corona-Zeit -  unmenschlichen Haftbedingungen zu protestieren, trat Sotoudeh in einen 46-tägigen Hungerstreik. Trotz ihres schlechten Gesundheitszustands wurde sie vor Kurzem vom Evin-Gefängnis in das Frauengefängnis Gharchak verlegt, wo die Situation für die Gefangenen noch schlimmer ist.

Seit vielen Jahren engagiert sich Nasrin Sotoudeh für Frauen- und Menschenrechte im Iran.  Anlass ihrer Verhaftung war die Verteidigung zwei junger Frauen, die gegen den Kopftuchzwang protestiert hatten und inhaftiert worden waren. 

Menschenrechtsaktivist*innen und Organisationen in aller Welt setzen sich für eine Freilassung Nasrin Sotoudehs ein. Auch aus Frankfurt wird die Anwältin Unterstützung erhalten: Auf Initiative unserer GRÜNEN Stadträtin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg sind Aktionen in Planung, um den Fall in die Öffentlichkeit zu rücken und so Druck auf das iranische Regime auszuüben. Am 10. November soll eine ganzseitige Anzeige in der Jubiläumsausgabe der Frankfurter Rundschau die Aufmerksamkeit der Bevölkerung wecken. 

Das Initiativteam, dem neben Nargess Eskandari-Grünberg auch Shiva Shafahi von „Friends for Nasrin“ und Valerio Krüger von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) angehören, freut sich über eure Unterstützung, denn die Anzeige und weitere Aktionen sollen allein durch Spendenmittel finanziert werden. Spenden könnt ihr auf folgendes Konto: Internationale Gesellschaft für Menschenrechte e.V., Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE04 5502 0500 0001 4036 01, BIC BFSWDE33MNZ (bitte im Betreff unbedingt „Hilfe für Nasrin Sotoudeh“ angeben!)

Wenn ihr ein Zeichen gegen die Verletzung der Menschenrechte im Iran setzen und Nasrin Sotoudeh helfen wollt, dann macht mit!

 

Am 20. Oktober trifft sich die Stadtteilgruppe im Netz

"Unser Ziel ist eine integrierte Stadtgesellschaft für alle Frankfurterinnen und Frankfurter" sagte unsere GRÜNE Stadträtin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg am vergangenen Dienstag im Interview mit der Frankfurter Rundschau. Wie schaffen wir es, dieses Ziel zu erreichen? Wie wollen wir die Integrationspolitik unserer Stadt in den kommenden fünf Jahren gestalten? Darüber könnt ihr am kommenden Dienstag, 20. Oktober mit Nargess ins Gespräch kommen. Gemeinsam werden wir das Kapitel „Integration“ im Programmentwurf der Frankfurter GRÜNEN betrachten. Anschließend wollen wir einen Blick auf die Änderungsanträge aus dem Nordend für das Kommunalwahlprogram werfen. 

Die Sitzung findet digital statt und beginnt um 19.30 Uhr. Einwählen könnt ihr euch jeweils unter https://konferenz.netzbegruenung.de/STGNordend

Neues aus dem Landtag: Gesundheitsschutz ist oberstes Ziel

Die aktuelle Corona-Situation ist nur eines der Themen, die unsere Frankfurter Abgeordneten während der Oktober-Plenarwoche beschäftigten. Auch die Situation der schutzsuchenden Menschen in Moria war Thema im Landtag, außerdem stand die Situation in hessischen Krankenhäusern zur Diskussion. In zweiter Lesung wurde das hessische Landesaufnahmegesetz verabschiedet. Weiterlesen…

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Neue Webcast-Reihe: Im GRÜNTalk mit Landtagsabgeordneten

Corona macht es wegen der Abstandsregeln schwierig, sich in größeren Gruppen politisch auszutauschen. Die neue Live-Webcast-Reihe GRÜNTalk will Menschen aus ganz Hessen zusammenbringen – in entspannten Gesprächen über politische Themen, genau wie nach Feierabend oder in der Mittagspause. Jeder Talk wird an zwei Terminen stattfinden, immer dienstags um 18.30 Uhr (also nach Feierabend)  und donnerstags um 12.30 Uhr (zur besten Mittagspausen-Zeit). Den Anfang macht am Dienstag, 20. Oktober der Fraktionschef der GRÜNEN Landtagsfraktion, Matthias Wagner. Er gibt einen Ausblick auf die aktuelle Situation der hessischen GRÜNEN in der Landesregierung: „Zwei Jahre zweitstärkste Kraft in Hessen – wo stehen wir, wo wollen wir hin?“ In der darauffolgenden Woche, also am 27. und am 29. Oktober könnt ihr euch mit Martina Feldmayer austauschen: „Pizzakarton und Plastikbecher – Außenverpflegung geht auch anders“. Weitere Infos und die Einwahldaten findet ihr hier.   

Am 24. Oktober ist Landesmitgliederversammlung

Anders als in allen anderen Flächenbundesländern, sind in Hessen bei Landesmitgliederversammlungen nicht nur wenige Delegierte, sondern alle hessischen GRÜNEN teilnahme- und stimmberechtigt. Damit dies auch in Corona-Zeiten funktioniert, findet die diesjährige LMV zum ersten Mal in digitaler Form statt. Schwerpunktmäßig wird es am Samstag, 24. Oktober um die Kommunalwahl 2021 gehen. Unter dem Motto „Zusammen.Zukunft.Gestalten“ soll der Startschuss zur hessischen Wahlkampagne fallen. Außerdem wird der Nachtragshaushalt 2021 beschlossen. 

Einwählen könnt ihr euch ab 11.00 Uhr mit dem QR-Code und dem Link, den ihr per Brief erhalten habt. Anträge könnt ihr unter https://hessen.antragsgruen.de/lmv2020 stellen. 

University of Applied Sciences erhält eigene Stiftungsprofessur für den Radverkehr

Fahrradfahren ist Alltag, aber wusstet ihr, dass ihr das Radfahren jetzt auch studieren könnt? Radverkehr ist der Schwerpunkt des neuen Master-Studiengangs „Nachhaltige Mobilität“ an der University of Applied Sciences, der sich mit Verkehrsplanung befasst. 

Als eine der ersten Hochschulen in Deutschland richtet die UAS dafür zum Wintersemester 2020/21 eine eigene Stiftungsprofessur für den Radverkehr ein. Prof Dr.-Ing. Dennis Kneese wird ab dem 01. Januar 2021 im Nordend Radverkehrs-Konzepte erforschen. Der 35-jährige war zuletzt in der Politikberatung bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) tätig. 

Neben dem neuen Masterstudiengang sollen Module zum Thema Radverkehr auch in anderen Studiengängen angeboten werden, unter anderem im „Interdisziplinären Studium Generale“. Alle Studierenden der University of Applied Science erhalten damit Gelegenheit, sich in unterschiedlichen Kontexten mit der Einbindung des Fahrrads in Verkehr und Logistik zu befassen.

Professuren mit dem Thema „Radverkehr“ sollen an insgesamt sieben deutschen Hochschulen entstehen. Geforscht werden soll jeweils zu unterschiedlichen Bereichen. An der Frankfurter UAS stehen Verkehrsplanung und Logistik im Zentrum der Forschung und Lehre. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur unterstützt jede der Professuren mit 400.000 Euro jährlich. 

Wir GRÜNE im Nordend freuen uns sehr, dass damit künftig Forschungsimpulse aus unserem Stadtteil die Verkehrswende und die GRÜNE Mobilität deutschland- und europaweit voranbringen werden. 

 

Neues von den GRÜNEN im Römer

Nachdem zehn Städte sich in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel bereit erklärt hatten, schutzsuchende Menschen aus Moria aufzunehmen, hat Frankfurt sich – auf Initiative der GRÜNEN im Römer und der GRÜNEN Magistratsgruppe – dieser Erklärung angeschlossen. Unser Stadtverordnete Uwe Paulsen, Mitglied im Ausschuss für Integration und Bildung, stellt euch den Beschluss der Römerkoalition dazu vor.

Außerdem erzählt Uwe euch, aus welchem Grund sich die GRÜNEN im Römer gegen eine Sanierung der Paulskirche aussprechen.

Den Septembernewsletter der GRÜNEN im Römer findet ihr hier.

Veranstaltungstipp: Die Wahlerfolge der AfD in Frankfurt

8,9 Prozent hat die AfD bei der Kommunalwahl 2016 in Frankfurt erzielt. Mit zu den „AfD-Hochburgen“ gehören Nied (15,3 Prozent) und Riederwald (13,6 %). In Nied erzielte die AfD gar den höchsten Stimmenanteil in ganz Frankfurt. Warum das so ist und wie sich das Frankfurter Ergebnis im Vergleich zu Leipzig ausnimmt, dazu forscht Dr. Daniel Mullis von der HSFK. Am kommenden Montag, 12. Oktober ist er zu Gast in der Stadtteilgruppe 4 (Bornheim/Ostend), wird seine Forschungsergebnisse vorstellen und mit uns GRÜNEN gemeinsam überlegen, welche konkreten politischen Handlungsmöglichkeiten wir haben, um ein ähnliches Ergebnis 2021 möglichst zu verhindern. Die Veranstaltung beginnt um 20.00 Uhr und findet online statt, so dass auch Interessierte aus anderen Stadtteilgruppen herzlich eingeladen sind. Anmeldungen bitte an marlene.riedel@remove-this.gruene-bornheim-ostend.de

Veranstaltungstipp: Europa grundsätzlich mit Carolin Emcke und Maja Göpel

Auch in der kommenden Woche geht es weiter mit der WebTalk-Reihe „Europa Grundsätzlich“, in der die GRÜNE Europagruppe GRÜNE Positionen auf den Prüfstand stellen. Ein besonderes Highlight sind dabei sicherlich die beiden Veranstaltungen am kommenden Mittwoch, 07. Oktober

Ab 19.00 Uhr ist die Publizistin Carolin Emcke, die 2016 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhielt und als eine der bedeutendsten Vordenkerinnen für eine offene und humane Gesellschaft gilt, zu Gast. Mit Erik Marquardt wird sie überlegen, wie sich in Europa ein Paradigmenwechsel hinsichtlich der Migration erreichen lässt – weg von Grenzen und Strömen und hin zu den schutzsuchenden Menschen. Für den Webtalk „Das Kapital darf sich frei bewegen, die Menschen aber nicht – Wie Migration neu denken?“ könnt ihr euch hier anmelden. 

Auch danach geht es hochkarätig weiter: Ab 20.30 Uhr diskutieren Sven Giegold und Rasmus Andresen mit der Politökonomin Dr. Maja GöpelDr. Michael Hüther (Präsident des Instituts der deutschen Wirtschaft), Ulrike Hermann (Journalistin bei der taz) und Prof. Dr. Sebastian Dullen (Institut für Makroökonomie und Kulturforschung) zum Thema GRÜNE Transformation in der Wirtschaft. Die Anmeldung zur Veranstaltung „Kurskorrektur oder Systemfrage – Welche Wirtschaftsordnung braucht die GRÜNE Transformation“ findet ihr hier.

Politik zum Streamen

Schnell und kompakt bringen Podcasts Themen auf den Punkt und sind dank Internet und gängiger Streamingdienste überall verfügbar. Egal, ob in der U-Bahn, beim Kaffee am Frühstückstisch oder daheim auf dem Sofa könnt ihr euch so über das Weltgeschehen informieren, Hintergründe erfahren und euer Wissen erweitern. Pünktlich zu den Herbstferien stellen wir euch Podcasts zu politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen vor – darunter auch den neuen Podcast der GRÜNEN Bundestagsfraktion. Weiterlesen…

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Seit 30 Jahren für Anerkennung, Respekt und Vielfalt – Herzlichen Glückwunsch, berami!

Eine wie auch immer geartete „Willkommenskultur“ gab es vor 30 Jahren noch nicht. Nur langsam zeichnete sich der Paradigmenwechsel ab, der Migrant*innen nicht länger als „Gastarbeiter*innen“, sondern als Bereicherung für unsere Gesellschaft betrachtete. 1990 entstand in Frankfurt das erste Modellprojekt für berufliche Qualifizierung, das sich gezielt an Migrantinnen richtete. Daraus entwickelte sich der Verein berami e.V., der – heute im Nordend bearbeitet – sich seit 30 Jahren mit viel Engagement und guten Ideen für Anerkennung, Vielfalt und Respekt stark macht. Was Rosina Walter und ihr Team in den drei Jahrzehnten auf die Beine gestellt haben und welche Herausforderungen sie dabei meistern mussten, erfahrt ihr hier. 

 

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Veranstaltungstipp: Politischer Salon – Wie sichern wir Teilhabe und Bildungschancen in und nach der Corona-Krise?

Die Corona-Krise hat die Bedeutung des sozialen Zusammenhalts in den Vordergrund gerückt. Immense Summen wurden investiert, um die Wirtschaft zu stabilisieren und die sozialen Folgen abzufedern. Dennoch sind die Auswirkungen insbesondere für sozial Benachteiligte, zu denen oftmals Menschen mit Migrationshintergrund gehören, gravierend: Kurzarbeit und Jobverlust belasten vor allem einkommensschwache Familien. Sie haben zudem kaum finanzielle Möglichkeiten, ihren Kindern Zugang zum digitalen Unterricht zu ermöglichen und ihre Bildungschancen zu wahren. Ausbildungs- und Jobperspektiven haben sich ebenfalls drastisch verschlechtert.

Bildung, Integrations- und soziale Arbeit finden unter erschwerten Bedingungen statt. Zugleich wachsen die Aufgaben. Auch die Stadt Frankfurt steht vor völlig neuen und gewaltigen Herausforderungen. Welche sind die Herausforderungen? Welche Konzepte brauchen wir, um Teilhabe und Bildungschancen zu sichern? Wie lässt sich vermeiden, dass sozial Benachteiligte weiter abgehängt werden? Kann die Stadt die Finanzierung ihrer Leistungen sichern oder sind drastische Einschnitte zu befürchten? Darüber diskutieren am kommenden Dienstag Albina Nararenus-Vetter (Stadträtin der CDU), Uwe Paulsen (Stadtverordneter Bündnis 90/Die GRÜNEN) und Michael Zimmermann-Freitag (Der Paritätische Hessen) im Politischen Salon von Kubi e.V. Moderiert wird das Gespräch von Anna Latsch (Stellv. Geschäftsführerin von KUBI). Die Veranstaltung beginnt um 20.00 Uhr und findet in den Räumlichkeiten von KUBI, Hanauer Landstr. 182 Frankfurt-Ostend) statt (maximal 10 Teilnehmer*innen) oder parallel als Livestream statt. Die Zugangsdaten erhaltet ihr nach der Anmeldung per Mail an bischoff@remove-this.kubi.info

GRÜNE Bundestagsfraktion verurteilt Menschenrechtsverletzungen im Iran

Sie verteidigte Frauen, die nicht länger ein Kopftuch tragen wollte. Er war Ringer und beteiligte sich an Protesten gegen das iranische Regime. Das iranische Regime verurteilte die Rechtsanwältin Nasrin Sotudeh zu 33 Jahren Gefängnis und 148 Peitschenhieben. Der 27-jährige Navid Afkari erhielt die Todesstrafe. Am 12. September wurde das Urteil vollstreckt – ohne vorherige Ankündigung, ohne Gerichtsverfahren und trotz internationaler Proteste. 

Nasrin Sotudeh und Navid Afkari stehen stellvertretend für das Schicksal Tausender: 240.000 Menschen sind derzeit in iranischen Gefängnissen inhaftiert und dort massiven Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt. Mindestens 24 Menschen wurden allein in diesem Jahr mit dem Tod bestraft. Auch Kinder und Jugendliche werden nicht verschont – weltweit führt der Iran die Liste der hingerichteten minderjährigen Deliquent*innen an. 

Auch außerhalb der Gefängnismauern schränkt das Regime die Grundrechte der Iraner*innen massiv ein. Religiöse und ethnische Minderheiten – vor allem afghanische Geflüchtete -, Frauen und LGBTIQ*-Menschen werden systematisch unterdrückt. Presse-, Informations- und Meinungsfreiheit gibt es nur auf dem Papier. Dazu kommen die wirtschaftlichen Schwierigkeiten infolge der Corona-Pandemie und der „Maximum-Pressure-Politik“ Donald Trumps. Viele Menschen leben in Armut, vor allem junge Menschen haben kaum eine Zukunftsperspektive und verlassen das Land. 

Mit einem umfangreichen Antrag wendet sich die GRÜNE Bundestagsfraktion an den Bundestag. Unter anderem fordern die GRÜNEN den Bundestag auf, auf die Freilassung aller politischen Gefangenen im Iran hinzuwirken und sich – auch auf europäischer Ebene - für die Einstellung der Verfolgung von Minderheiten sowie die Gewährleistung von Grund- und Menschenrechten im Iran einzusetzen. Den kompletten Antragstext könnt ihr hier nachlesen. 

Am Donnerstag tagt der Ortsbeirat

Die „Campusmeile“ soll die am Alleenring liegenden Bildungseinrichtungen – die University of Applied Sciences, die Goethe Universität, die Frankfurt School of Finance und dazu die Deutsche Nationalbibliothek nicht nur räumlich verbinden, sondern ihnen – ähnlich wie beim Museumsufer – eine gemeinsame Identität verschaffen. Unter diesem Gesichtspunkt soll der Alleenring in diesem Bereich langfristig umgestaltet werden. Ein erster studentischer Wettbewerb hierzu hat bereits stattgefunden. Im vergangenen Wintersemester waren die Studierenden aufgerufen, einen Aussichtsturm für die Campusmeile zu entwerfen. In der Ortsbeiratssitzung am kommenden Donnerstag werden die Entwürfe vorgestellt und die Preisträger*innen des Wettbewerbs prämiert.

 

Die Sitzung beginnt um 19.30 Uhr und findet weiterhin unter Corona-Bedingungen (begrenzte Platzkapazität und Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes) im Bürgerhaus Bornheim statt. 

 

Welche Anträge wir GRÜNEN wir dieses Mal einbringen wollen, erfahrt ihr hier.

 

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Veranstaltungstipp: Der GRÜNE Tisch

Der GRÜNE Tisch ist wieder da! Erstmals seit dem Lockdown habt ihr am kommenden Montag, 28. September,  die Möglichkeit, euch stadtteilübergreifend und ohne vorgegebenes Thema zu treffen und auszutauschen. Der Stammtisch der Frankfurter GRÜNEN findet jeweils am letzten Montag im Monat statt und eignet sich hervorragend für Neumitglieder und GRÜN Interessierte, die einfach mal reinschnuppern und Leute kennenlernen wollen. Und alle, die das neue Politiklabor der Frankfurter GRÜNEN in der Berliner Straße noch nicht kennen, haben die Gelegenheit, das Pop-Up-Wahlkampfbüro zu entdecken (es gibt dort sogar einen Tischkicker!). 

Thomas und Kathrin vom Kreisvorstand freuen sich ab 20.00 Uhr auf euren Besuch in der Berliner Straße 32!

 

Veranstaltungstipp: Die Naxoshalle im Nationalsozialismus

Nachdem die jüdische Eigentümerfamilie Pfungst der Naxos-Union in den 30er-Jahren von den Nazis enteignet worden war, profitierte die Firma von der NS-organisierten Zwangsarbeit. Über 700 Menschen arbeiteten zwischen 1942 und 1945 in der Naxoshalle unter Zwang, vor allem Frauen. Ihr Schicksal ist bislang weitgehend unbekannt. Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung und der 40-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt und Tel Aviv veranstalten die Theater in der Naxoshalle eine Themenwoche zur Geschichte der Halle im Nationalsozialismus. Mit Theaterstücken, Performances, einer Ausstellung, einem Symposium und Konzerten wollen sie zwischen dem 25. September und dem 03. Oktober auf dieses dunkle Kapitel in der Geschichte der Naxos-Halle aufmerksam machen. Das ganze Programm und die Möglichkeit zur Reservierung findet ihr unter www.studionaxos.de

Die Menschen zusammenbringen – KUBI stellt neues Projekt MOND vor

Demokratie fördern, Partizipation stärken – und gegen Rassismus, Antisemitismus, Islamophobie und Diskriminierung wirken. Darum geht es in dem neuen Projekt „MOND – Migrant*innen Organisationen Netzwerk für Demokratie“, das in der vergangenen Woche durch den Verein für Kultur und Bildung e.V. (KUBI) initiiert wurde. Das Projekt soll die über 1000 migrantischen Vereine und Organisationen in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet näher zusammenbringen und sie mit Institutionen und Gesellschaft in der Stadt und den Stadtteilen stärker vernetzen. Geplant sind zunächst Workshops und Veranstaltungen mit Verteter*innen der Initiativen und Vereine, um sich über Themen wie demokratische Grundwerte, Partizipation, Gleichberechtigung und Diskriminierung auszutauschen. In einem zweiten Schritt soll gemeinsam mit den Organisationen ein Schulungskonzept entwickelt werden, um die Zivilgesellschaft zu erreichen. Angesprochen werden sollen die Bürgerinnen und Bürger außerdem durch kulturelle Veranstaltungen sowie eine Kampgange gegen Rassimus. Unterstützt wird das Projekt dabei durch einen Beirat, dem Expert*innen aus Politik, Pädagogik, Kultur, Wissenschaft, Medien und Gesellschaft angehören. Die GRÜNEN im Römer werden durch „unseren“ Stadtverordneten Uwe Paulsen vertreten. 

Ziel ist es, auf diese Weise ein breites Bündnis für Demokratie und für den Kampf gegen Extremismus zu schaffen, das über Stadt- und Milieugrenzen hinaus demokratische Werte und gesellschaftliche Prinzipen vermittelt und Menschen für den Einsatz gegen antidemokratische Werte aktiviert. 

„Um die Demokratie zu verteidigen, müssen wir die Menschen zusammenbringen“, erklärt Arif Arslaner, Geschäftsführer von KUBI. „Nur gemeinsam sind wir stark“. 

 

Am Dienstag, 29. September diskutieren Politiker*innen im auf Einladung von KUBI zum Thema Teilhabe und Bildungschancen nach der Corona-Krise. Für die GRÜNEN sitzt Uwe Paulsen auf dem Podium. Der „Politische Salon“ findet ab 20.00 Uhr in den Räumen von KUBI in der Hanauer Landstraße statt, wird aber auch live gestreamt. Bitte meldet euch bei Christian Bischoff an (bischoff@remove-this.kubi.info

Petition: Sexuelle und reproduktive Rechte in Europa wahren – gerade in Zeiten von Corona!

Bereits heute gilt in Polen eines der striktesten Abtreibungsgesetze der EU. Ein Gesetzesentwurf, der am 22. Oktober zur Abstimmung steht, will die geltende Regelung zum Schwangerschaftsabbruch noch weiter verschärfen und Abtreibungen ausnahmslos verbieten. Frauen in Polen verlieren dann das Recht auf sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung.

Etwa 100 polnische Gemeinden, Landkreise und fünf von 16 Regionen haben zudem Beschlüsse gefasst, die lesbische, schwule, bi- und transsexuelle, intergeschlechtliche und queere Menschen diskriminieren, etwa durch die Erklärung zu LGBTIQ*-freien Zonen. Auch in Ungarn werden trans-Personen diskriminiert, indem ihnen das Recht auf Änderung von Namen und Personenstand auf offiziellen Dokumenten genommen werden soll. 

Mit einer Petition wenden sich Frankfurter und hessische GRÜNE an die Präsidentin der Europäischen Kommission und appelliert an Ursula van der Leyen, den antifeministischen und homophoben Entwicklungen in europäischen Mitgliedsstaaten nicht tatenlos zuzusehen sondern eine klare Positionierung der Europäischen Kommission zu erwirken. Die europäische Kommission muss sich gezielt dafür einsetzen, dass die Möglichkeit für sexuelle und reproduktive Rechte in Polen gewährleistet bleiben und auch während der Pandemie nicht beschnitten werden. 

Hier könnt ihr die Petition unterzeichnen.

Am Dienstag trifft sich die Stadtteilgruppe…im Netz!

Am 14. März 2021 ist Kommunalwahl. Den Entwurf des Kommunalwahlprogramms, mit dem die Frankfurter GRÜNEN in diese Wahl gehen wollen, habt ihr am 30. August – sofern ihr Mitglied im Kreisverband seid – per Mail erhalten. Bis zum 03. Oktober könnt ihr dazu Anträge stellen, die den vorhandenen Entwurf mit neuen Ideen ergänzen und bis zum 17. Oktober Änderungsanträge, die das bereits Vorhandene modifizieren. Am 23. September habt ihr Gelegenheit, das Programm im Rahmen eines (virtuell stattfindenden) Mitgliederabends zu diskutieren; am 31. Oktober wird im Rahmen der Kreismitgliederversammlung die endgültige Fassung beschlossen. 

Um diese Veranstaltungen vorzubereiten, euch Impulse für mögliche Anträge zu geben und auch zu überlegen, welche Forderungen auch für unser aktuell zu erarbeitendes Nordend-Wahlprogramm relevant sein könnten, wollen wir den Programmentwurf bei unserem nächsten Treffen am kommenden Dienstag diskutieren. Da der Entwurf stolze 110 Seiten umfasst, empfehlen wir euch, ihn im Vorfeld zumindest teilweise schon einmal selbst durchzulesen. Wenn ihr am Dienstag dabei sein wollt, den Programmentwurf aber nicht erhalten habt, meldet euch bitte bei uns – wir mailen ihn euch dann zu. Unser Treffen beginnt wie immer um 19.30 Uhr, einwählen könnt ihr euch unter https://konferenz.netzbegruenung.de/STGNordend

Visionen für den Sport

Frankfurt ist Sportstadt: Auch abseits von Eintracht und FSV führt der Sport in Frankfurt keineswegs ein Schattendasein. Vieles haben wir GRÜNE in den letzten Jahren auf den Weg gebracht – vom freien Eintritt für Kinder und Jugendliche in die Schwimmbäder bis hin zu integrativen Sportprojekten. Wie breit das Sportangebot in Frankfurt bereits ist und was die GRÜNEN im Römer noch alles planen, verrät euch Natascha Kauder, Stadtverordnete und Mitglied im Ausschuss für Sport und Freizeit. Weiterlesen…

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Change the Future – join the Challenge!

Zu einem Wettstreit der besonderen Art hat die Stadt Gießen Frankfurt herausgefordert: Bis zum zweiten Oktober heißt es fleißig Punkte sammeln – für nachhaltiges Verhalten im Alltag! Egal ob ihr fairen Kaffee trinkt, im Unverpackt-Laden einkauft, euer Smartphone reparieren lasst, anstatt euch ein neues zu kaufen – mit den insgesamt 24 Aktionen kann jede*r auch durch kleine Veränderungen im Alltag zu mehr Nachhaltigkeit beitragen. Zusätzlich könnt ihr euch bei Aktionen und Veranstaltungen informieren und miteinander vernetzen. 

Die Stadt mit den meisten „Changer Points“ und die engagiertesten Teilnehmer*innen werden beim Abschlusspicknick im Frankfurter Niddapark ausgezeichnet. Aber Gewinner*innen sind wir mit dieser Challenge eigentlich alle. 

Mehr Infos und die Möglichkeit, euch anzumelden findet ihr unter www.change-the-future.eu

Neues aus dem Landtag: Ein Virus kommt selten allein…

Die wirtschaftlichen Folgen des Corona-Virus machen vor allem den hessischen Kommunen schwer zu schaffen, denn ausbleibende Gewerbesteuern bedeuten leere Kassen für die Städte und Gemeinden. Wie ein Virus breitet sich auch die AWO-Affäre immer weiter aus. Beide Themen beschäftigten unsere Frankfurter Abgeordneten in der ersten Sitzung nach der Sommerpause. Weiterlesen…

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Die Feuer von Moria brennen weiter!

Wir alle sind über die Katastrophe von Moria zutiefst entsetzt. Fast 13.000 Menschen haben am vergangenen Mittwoch ihr Dach über dem Kopf und oft ihr letztes Hab und Gut verloren, nachdem sie schon zuvor monate-, manchmal jahrelang unter menschenunwürdigen Bedingungen im Geflüchteten-Lager Moria ausgeharrt hatten. 

Anstatt ihnen unbürokratisch und schnell zu Hilfe zu kommen, beginnt nun das politische Tauziehen um das künftige Schicksal der Geflüchteten. Aber eines steht fest: Verlierer*innen des Kräftemessens werden letztlich nicht die EU und nicht einzelne Mitgliedsstaaten sein, sondern allein die Männer, Frauen und Kinder, die jetzt buchstäblich auf der Straße sitzen und nicht wissen, wie es weitergeht. Es ist – nicht nur in der EU und in Deutschland, sondern auch in Hessen und in Frankfurt – unsere humanitäre Pflicht, ihnen zur Hilfe zu kommen. Die sofortige Evakuierung des Lagers belohnt nicht diejenigen, die – mutmaßlich, denn über die Brandursache ist derzeit noch gar nichts bekannt! – das Feuer gelegt haben sollen, sondern verhindert die Bestrafung derjenigen, die unverschuldet in Not geraten sind! 

Unter diesen Umständen darf die Einigung auf ein Kontingent von 400 minderjährigen Geflüchteten (wohlbemerkt für die ganze EU, nach Deutschland werden nur 100-150 Kinder und Jugendliche kommen!) nicht nur der „erste Schritt“  zu weiteren zeitraubenden Diskussionen sein – wir brauchen eine Sofortlösung, die sich auf alle derzeit noch in Moria verbliebenen Menschen bezieht! Dass Frankfurt nicht zu den zehn Städten gehört, die ausdrücklich ihre Aufnahmebereitschaft erklärt haben, dass der Bundesinnenminister sich trotz dieser Bereitschaft nicht dazu bewegen lässt, die „Sicheren Häfen“ zu öffnen und den Städten die Aufnahme der geflüchteten Menschen zu gestatten und dass es immer noch Staaten gibt, die ihre Augen vor dem Elend in Moria verschließen, ist in keiner Weise nachvollziehbar.

 

Ein entsprechender Antrag wurde – auch von Frankfurter GRÜNEN – am Samstag beim Parteirat der hessischen GRÜNEN eingebracht und mit geringen Änderungen einstimmig angenommen. Den Beschluss könnt ihr in Kürze hier einsehen.

 

Wir bitten euch außerdem, den Eilappell von Bündnis90/Die GRÜNEN an Bundeskanzlerin Angela Merkel zu unterzeichnen, den ihr hier findet. 

Lebendig – vielfältig - nachhaltig: Am 10. September ist Tag der Nachhaltigkeit

Was bedeutet „Nachhaltigkeit“, was gehört zu einem nachhaltigen Lebensstil und wie kann Nachhaltigkeit im Alltag gelebt werden? Erfahren können dies die Hessinnen und Hessen am kommenden Donnerstag, 10. September. Zum 6. Mal findet dann landesweit der „Tag der Nachhaltigkeit“ statt - mit vielen Aktionen und Veranstaltungen in ganz Hessen, die vermitteln, dass Nachhaltigkeit vor allem vom Mitmachen lebt. Nur, wer weiß, was Nachhaltigkeit bedeutet – das der Gedanke hinter der Veranstaltung -  kann auch selbst aktiv werden. Viele Kommunen, Vereine, Initiativen und Institutionen stellen seit 2010 alle zwei Jahre ihr Angebot und die vielen Gesichter der Nachhaltigkeit im Rahmen des Aktionstages vor und füllen die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes damit mit Leben. In diesem Jahr steht der Tag der Nachhaltigkeit unter dem Motto „Lebendig- vielfältig- nachhaltig: Unser Hessen in Stadt und Land“. Vom Kochen mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln, über Urban Gardening bis hin zum Reparaturcafé lässt sich am 10. September vieles erleben. In Frankfurt könnt ihr zum Beispiel einen konsumkritischen Rundgang unternehmen, das Second-Hand-Kaufhaus „Neufundland“ erkunden, Velotaxis ausprobieren und in einer Sonderausstellung des Senckenbergmuseums virtuell ins Jahr 2040 reisen. Alle Aktionen findet ihr hier.

Klimagourmetwoche 2.0 – In diesem Jahr ist alles anders

Essen mit Genuss – aber nachhaltig und klimagerecht. Rund um saisonale und regionale Lebensmittel, gesunde Ernährung und klimagerechte Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion dreht sich die Klimagourmetwoche, die jährlich im September stattfindet. Vom 10. bis zum 20. September erwartet euch wieder ein buntes und informatives Programm – in diesem Jahr allerdings ein bisschen anders als sonst: Erstmals finden viele Veranstaltungen nicht nur vor Ort, sondern auch im Netz statt. In Videotutorials könnt ihr beispielsweise Rezepte ausprobieren, an einem Online-Workshop zum Thema Müllvermeidung im Büro teilnehmen, Wein verkosten und etwas über Bienen erfahren. Analog könnt ihr den Dottenfelder Hof erkunden, auf einer Radtour nach essbaren Pflanzen suchen, euch in die Permakultur einführen lassen und Filmabende genießen. Das ganze Programm findet ihr hier.

 

Frankfurt For Future – Die Konferenz zur Klimagerechtigkeit

Wie wird Frankfurt zu einer klimagerechten Stadt? Welche Strategien braucht es in Zeiten von Corona? Wie lassen sich Akteur*innen besser miteinander vernetzen? Diesen Fragen widmet sich die dreitägige Konferenz „Frankfurt for Future“. Zu den zahlreichen Organisator*innen gehört auch die GRÜNE Hochschulgruppe. 

In zwei Panels, Workshops und Vorträgen sollen Anliegen aufgezeigt, Perspektiven beleuchtet und mögliche Lösungen diskutiert werden. Am kommenden Freitag (11. September) startet die Konferenz mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Strategien der Klimagerechtigkeit“. Am Samstagnachmittag geht es mit Workshops zum Thema Luftverkehr und Verkehrswende weiter. Alle Veranstaltungen finden analog im Studierendenhaus (Mertonstr. 26-28, Frankfurt Bockenheim) statt. 

Das ganze Programm und alle Infos findet ihr unter www.frankfurtforfuture.org

 

Anders gelaufen als gedacht: Auch in der Corona-Zeit für mehr Zeit laufen!

Manchmal läuft es anders als man denkt – aber: es läuft! Trotz Corona wird auch in diesem Jahr der Lauf für mehr Zeit stattfinden, aber eben anders als sonst: Pulks von Läufer*innen, die auf den fünf Kilometern durch die Innenstadt von einem frenetischen Publikum angefeuert werden, wird es aus nachvollziehbaren Gründen nicht geben; ein GRÜNES Laufteam jedoch schon: Der diesjährige „Lauf für mehr Zeit“ findet ohne festen Lauftag und ohne vorgegebene Strecke statt. Und so funktioniert es: Zunächst müsst ihr euch unter www.lauf-fuer-mehr-zeit-2020.racepedia.de  online registrieren. Das Startgeld beträgt auch in diesem Jahr 13 Euro (für den Bambini- und Schüler*innenlauf sind es 5 Euro). Eure Startnummer und ein Dankeschön-Bändchen erhaltet ihr per Post. Bis zum 13. September lauft ihr eure freigewählte Strecke (Vorschläge findet ihr unter www.lauf-fuer-mehr-zeit.com) und meldet anschließend eure gelaufenen Kilometer und die Zeit nebst einem Foto der Tracking-Uhr. Natürlich gibt es auch in diesem Jahr eine Teilnehmer*innenurkunde. Das Wichtigste ist aber: Pro gelaufenem Kilometer spenden Sponsor*innen an die Aidshilfe Frankfurt! Da in diesem Jahr schon viele andere Veranstaltungen, u.a. die Tombola beim CSD ausgefallen sind, kommt es dabei auf jeden Euro an. 

Der GRÜNE Kreisvorstand lädt auch in diesem Jahr zum gemeinsamen Laufen ein. Die #Green RunnersFFM u.a. mit Miriam und Christoph vom Kreisvorstand treffen sich am Sonntag, 13. September um 10.00 Uhr an der Nordseite des Eisernen Steges. Die avisierte Strecke wird etwa 5-10 Kilometer lang sein. 

Am Dienstag trifft sich die Stadtteilgruppe…im Netz!

Was bedeutet es, sich im Ortsbeirat zu engagieren? Mit welchen Themen beschäftigen sich die Ortsbeiräte? Wie arbeiten sie?  Wie viel Zeit verbringen sie mit der Ortsbeiratstätigkeit? Welche Aufgaben haben die Ortsvorsteherin, der Fraktionsvorsteher und der Stadtbezirksvorsteher? Diese und viele weitere Fragen könnt ihr am Dienstag loswerden. Ab 19.30 Uhr werden die Mitglieder unserer Ortsbeiratsfraktion euch Rede und Antwort stehen. Besonders interessant ist die Veranstaltung für all jene, die mit dem Gedanken spielen, ab dem kommenden Jahr selbst im Ortsbeirat tätig werden zu wollen. Bitte notiert euch schon einmal ganz dick den 18. November in euren Kalender (ja, das ist ein Mittwoch!). An diesem Tag werden wir im Nordend unsere GRÜNE Liste für die Ortsbeiratswahl aufstellen. Wir suchen dafür 19 engagierte Menschen (davon mindestens 10 Frauen). Kandidieren können alle, die am 14. März 2021 mindestens 18 Jahre alt sind, die deutsche oder eine EU-Staatsbürgerschaft haben, seit drei Monaten mit Erstwohnsitz im Nordend gemeldet sind, nicht bei der Stadt oder einer städtischen Gesellschaft beschäftigt sind, für Stadtteilpolitik brennen und natürlich GRÜNE Werte vertreten. Ausdrücklich KEINE Voraussetzung ist bei uns übrigens, dass ihr Parteimitglied seid oder werdet! 

Damit am Dienstag möglichst viele teilnehmen können (herzlich eingeladen sind auch Interessierte aus anderen Stadtteilen!), findet unser Treffen digital statt. Einwählen könnt ihr euch unter https://konferenz.netzbegruenung.de/STGNordend

 

Ende gut – nichts ist gut: Morgen rollen auf dem Mainkai wieder die Laster

Mitten in der Stadt viel Platz zum Spazierengehen, Radfahren, zum Entspannen im GRÜNEN Zimmer, zum Zusammensitzen an Tischen und Bänken, zum Stöbern an Flohmarktständen, zum Schlittschuhlaufen auf der Eisbahn – so haben wir alle den Mainkai ein gutes Jahr lang erlebt. Morgen soll damit Schluss sein und die Autos und Laster wieder in Richtung Ostend und umgekehrt rollen. Auch wenn bei der Planung sicherlich nicht alles perfekt durchdacht war, ist es sehr schade, dass der Verkehrsversuch nun beendet wird, ohne überhaupt ein für die Zukunft verwertbares Ergebnis in der Hand zu haben. 

Dass es auch anders geht, zeigt unser Konzept „Stadt am Main“ für ein lebenswertes, mobiles, klimagerechtes Frankfurt. In acht Schritten können wir mehr Lebensqualität im öffentlichen Raum und eine klimagerechte und sichere Mobilität schaffen. Was genau das für Frankfurt bedeutet, erfahrt ihr unter unter www.stadt-am-main.de oder auf der Kreismitgliederversammlung am Samstag. 

Die klare Mehrheit der Frankfurter*innen befürworten einer Umfrage zufolge die dauerhafte Schließung des Mainkai für den motorisierten Verkehr. Wenn ihr dazugehört, dann kommt heute Abend zwischen 18 und 22 Uhr zum Mainkai, um gemeinsam mit uns ein Zeichen für mehr Klimaschutz und eine gerechtere Aufteilung des Verkehrsraums zu setzen! 

Mitten in der Stadt viel Platz zum Spazierengehen, Radfahren, zum Entspannen im GRÜNEN Zimmer, zum Zusammensitzen an Tischen und Bänken, zum Stöbern an Flohmarktständen, zum Schlittschuhlaufen auf der Eisbahn – so haben wir alle den Mainkai ein gutes Jahr lang erlebt. Morgen soll damit Schluss sein und die Autos und Laster wieder in Richtung Ostend und umgekehrt rollen. Auch wenn bei der Planung sicherlich nicht alles perfekt durchdacht war, ist es sehr schade, dass der Verkehrsversuch nun beendet wird, ohne überhaupt ein für die Zukunft verwertbares Ergebnis in der Hand zu haben. Dass es auch anders geht, zeigt unser Konzept „Stadt am Main“ für ein lebenswertes, mobiles, klimagerechtes Frankfurt. In acht Schritten können wir mehr Lebensqualität im öffentlichen Raum und eine klimagerechte und sichere Mobilität schaffen. Was genau das für Frankfurt bedeutet, erfahrt ihr unter unter www.stadt-am-main.de oder auf der Kreismitgliederversammlung am Samstag. Die klare Mehrheit der Frankfurter*innen befürworten einer Umfrage zufolge die dauerhafte Schließung des Mainkai für den motorisierten Verkehr. Wenn ihr dazugehört, dann kommt heute Abend zwischen 18 und 22 Uhr zum Mainkai, um gemeinsam mit uns ein Zeichen für mehr Klimaschutz und eine gerechtere Aufteilung des Verkehrsraums zu setzen! 

Filmtipp – „Wir sind alle deutsche Juden“ von Daniel Cohn Bendit

Geboren wurde er in Frankreich, dort im Zuge der Studentenrevolution ausgewiesen, gründete in Frankfurt die GRÜNEN mit, zog 1989 als erster Integrationsdezernent in den Frankfurter Magistrat und 1994 ins Europaparlament ein und ist heute als Autor, Moderator und Berater des französischen Präsidenten Macron tätig. Sein Leben lang hat sich Daniel Cohn-Bendit als Europäer definiert. Wie aber reflektiert er, der in den 68er-Jahren als „deutscher Jude“ bezeichnet wurde, aber weder Mitglied einer jüdischen Gemeinde noch Synagogengäner ist,  seine jüdische Identität? Im Film seines Stiefsohns Niko Apel begibt sich Daniel Cohn-Bendit auf Spurensuche und erlebt dabei mal komplexe, mal unbegreifliche Momente. Die Dokumentation „Wir sind alle deutsche Juden“ ist im Rahmen der Jüdischen Filmtage im Mal Seh´n-Kino zu sehen. (Sonntag, 06.09. und Mittwoch 09.09. jeweils 18.00 Uhr (bereits ausgebucht) sowie Sonntag, 20.09. 13.00 Uhr).

Mehr Infos zu diesem und den weiteren Filmen der Jüdischen Filmtage findet ihr unter www.malsehnkino.de

Aufruf an alle Covid-19-Genesenen: Bitte spendet Plasma!

Deutschlandweit steigen derzeit wieder die Infektionszahlen. Forscher*innen in aller Welt suchen unterdessen fieberhaft nach einem Impfstoff und nach Medikamenten, mit denen sich Covid19 behandeln lässt. Je schneller hierbei Erfolge erzielt werden, desto eher können wir uns alle wieder Hoffnung machen, in ein normales Leben ohne Einschränkungen zurückzukehren. Ein Ansatz ist, Antikörper aus dem Blutplasma genesener Infizierter zu gewinnen. In einer weltweiten Allianz mit anderen Unternehmen forscht daran die Firma CSL Plasma Deutschland mit Sitz in Frankfurt. Um valide Ergebnisse zu erzielen, wird allerdings pro Woche das Blutplasma von rund 100 Menschen benötigt Die Firma CSL ruft daher alle Covid-19-Genesenen auf, Plasma zu spenden. Wichtige Voraussetzung ist, dass die Infektion mit SARS-COV2 durch ein Labor bestätigt wurde und die Genesung vier Wochen zurückliegt. Betroffene werden gebeten, sich unter 069-88 70 61 zu melden und sich registrieren zu lassen oder das Kontaktformular unter www.plasma-spenden.de/COVID-19 auszufüllen.

Am Dienstag trifft sich die Stadtteilgruppe…im Netz!

Dass rechtsradikale Drohbriefe an verschiedene Politiker*innen und Prominente verschickt wurden und die dazu nötigen Daten offenbar von hessischen Polizeicomputern abgefragt wurden, hat uns alle schockiert. Wie konnte es dazu kommen? Welche Konsequenzen zieht die hessische Landesregierung daraus? Was wird getan, um die Vorgänge restlos aufzuklären? Und wie äußern sich die GRÜNEN im Landtag dazu? Diese und weitere Fragen wollen wir am Dienstag mit Marcus Bocklet, unserem direkt gewählten Landtagsabgeordneten und mit Eva Goldbach, der innenpolitischen Sprecherin im Landtag, diskutieren. Die Veranstaltung wird digital stattfinden und beginnt um 19.30 Uhr. Einwählen könnt ihr euch unter https://konferenz.netzbegruenung.de/STGNordend oder telefonisch unter +49.906.977.592.39 mit der PIN: 2381 6567 83#

Am Donnerstag tagt der Ortsbeirat

Lange, heiße Sommerabende, die Clubs wegen Corona geschlossen – viele, vor allem junge Menschen treffen sich daher in den Parks und auf öffentlichen Plätzen. Leider sind nicht alle so konsequent, sich an die Nachtruhe zu halten und ihren Abfall nach dem Feiern zu entsorgen. Vor allem im Günthersburgpark häufen sich daher Beschwerden der Anwohner*innen. Am kommenden Donnerstag sind Vertreter*innen des Grünflächenamtes, der Stadtpolizei und des 6. Polizeireviers zu Gast in der Bürger*innenfragestunde, um über die Lage zu informieren und Fragen zu beantworten. Außerdem werden Vertreter*innen des Stadttaubenprojekts e.V. über die Möglichkeiten eines Taubenhauses im Nordend diskutieren. 

Die erste Sitzung des Ortsbeirates nach der Sommerpause findet am kommenden Donnerstag, 27. August ab 19.30 Uhr im Bürgerhaus Bornheim unter Corona-Bedingungen statt (Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung und eingeschränkte Besucher*innenkapazität!).

Welche Anträge wir GRÜNEN dieses Mal einbringen wollen, erfahrt ihr hier

 

 

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Online-Tipp: Neue Webtalkreihe zur Kommunalpolitik

Nachdem die ursprünglich zur Einstimmung auf die Kommunalwahl geplante Kommunalkonferenz aus bekannten Gründen abgesagt werden musste, verlegen die hessischen GRÜNEN die Diskussion ins Netz: In vier Webtalks stellen acht aktive Kommunalpolitiker*innen ihre Arbeit zu unterschiedlichen Themen vor und treten dabei in den Dialog mit Expert*innen außerhalb der Partei. 

Den Anfang macht am kommenden Donnerstag, 27. August, das Thema „Mobilität vor Ort“. Eingeladen sind Andreas Kowol (Verkehrsdezernent von Wiesbaden), Eva Koch (stv. Vorsitzende der Stadtfraktion von Kassel) und Sandra Laaz (Landesvorsitzende VCD Hessen.)

Weitere Webtalks finden am 04. September zum Thema Soziale Gerechtigkeit mit Ulrike Grote (Dezernentin Jugend, Frauen, Gesundheit und Bildung in Kassel), Christoph Fink (1. Stadtrat Oberursel) und Julia Müller (Netzwerk für Demokratie und Courage Hessen), am 10. September zum Thema Bauen und Wohnen mit Gerda Weigel-Greilich (Dezerntin u.a. für Planen, Bauen und Umwelt in Gießen) und Christoph Nolda (Dezernent Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt in Kassel) und am 18. September zum Thema Klimaschutz mit Norberg Kortlücke (Umweltdezernent Wetzlar) und Deborah Müller-Kottusch (Fraktionsvorsitzende Kreisfraktion Fulda) statt. 

Zur Anmeldung und weiteren Infos gelangt ihr hier: 

https://www.gruene-hessen.de/webtalk-reihe-zur-kommunalpolitik/

 

Bioökonomie erfahren mit der MS Wissenschaft

T-Shirts aus Holz, Möbel aus Popcorn, Landwirtschaft in der Stadt? All das ist Bioökonomie und Thema der diesjährigen Ausstellung auf der MS Wissenschaft. Die Idee dahinter: Mit Naturstoffen Menschen weltweit ernähren, Ressourcen schonen und die Artenvielfalt erhalten. Rund 30 Mitmach-Exponate laden dazu ein, nachhaltige Wirtschaft zu entdecken. 

Das Ausstellungsschiff „MS Wissenschaft“ tourt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durch ganz Deutschland. Vom 28. bis zum 31. August ankert es jeweils von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr in Frankfurt an der Nizzawerft. Der Eintritt ist frei und der Zugang barrierefrei möglich. 

Am Samstag (30. August) könnt ihr zwischen 15.00 Uhr und 17.00 Uhr Prof. Dr. Imke Schmitt vom Senckenberg Biodiversität und Klima-Forschungszentrum der Goethe-Uni und dem LOEWE-Zentrum für Transnationale Biodiversitätsgenomik kennenlernen. Sie forscht zur Vielfalt und Funktion von Naturstoffen in der Flechtensymbiose und zeigt euch, was Flechten sind und welche nützlichen Eigenschaften Naturstoffe aus Flechten haben können. 

Natürlich gilt auch an Bord der MS Wissenschaft ein Hygienekonzept: Betreten dürft ihr das Schiff nur mit Mund-Nasen-Bedeckung. Zwischen 13.30 Uhr und 14.30 Uhr bleibt die Ausstellung wegen Reinigung und Desinfektion geschlossen. Die Zahl der Besucher*innen ist begrenzt; bei großen Andrang müsst ihr Wartezeiten einplanen. Um diese möglichst kurz zu halten, ist der Ausstellungsbesuch auf 75 Minuten beschränkt. 

Seit Samstag leben wir auf Pump

Der „Earth Overshoot-Day“ markiert den Tag, an dem die Ressourcen, die die Erde während eines Jahres neu bilden kann, aufgebraucht sind. In diesem Jahr fiel dieser Tag auf den 22. August. Seit Samstag leben wir also sozusagen auf Pump. Anders gesagt: Pro Jahr verbrauchen wir damit nicht nur eine Erde, sondern fast eineinhalb. Ausgerechnet dem Corona-Lockdown verdanken wir, dass der Welterschöpfungstag in diesem Jahr sogar drei Wochen später eintrat als noch 2019. Aber das ist auch ein Grund zur Hoffnung – wenn wir es schaffen, unsere neuen Gewohnheiten auch „nach Corona“ beizubehalten. Weiterlesen…

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Am Dienstag trifft sich die Stadtteilgruppe…im Netz!

Wie wirkt sich die aktuelle Situation auf die Einzelhändler*innen und Gastronom*innen im Nordend aus? Welche Wünsche, Anregungen und Ideen haben sie für uns? Wieder einmal wollen wir GRÜNEN im Nordend zuhören und begrüßen am morgigen Dienstag Vertreter*innen aus der Wirtschaft. Mit uns diskutieren werden Dr. Joachim Stoll (Vorsitzender des Einzelhandelsausschusses der IHK Frankfurt und Mitglied im Präsidium des Handelsverbands Hessen e.V.),  Kaweh Nemati (Inhaber des Bekleidungsgeschäfts Escatira und Vorstand der IG Untere Berger Straße), Lena Iyigün (Inhaberin des Glauburg-Cafés) sowie ein*e Vertreter*in der Wirtschaftsförderung Frankfurt. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr und findet digital statt. Einwählen könnt ihr euch unter https://konferenz.netzbegruenung.de/STGNordend

 

Erinnerung. Gerechtigkeit. Aufklärung. Konsequenzen. Sechs Monate nach Hanau

Ferhat U., Mercedes K., Sedat G., Gökhan G., Hamza K., Kaloyan V., Vili P., Said H., Fatih S. und Gabriele R. Vor genau sechs Monaten erschoss ein Rechtsradikaler neun Menschen in und vor zwei Shisha-Bars in Hanau sowie seine eigene Mutter. Es ist wichtig, dass diese Tat lückenlos aufgeklärt wird, dass aber auch politische Konsequenzen folgen: Die Morde von Hanau sind nicht die Taten eines verrückten Einzelnen, sondern in der Zusammenschau mit den Anschlagen von Halle, dem Mord an Walter Lübcke, den Ausschreitungen von Chemnitz, den Drohbriefen der „NSU 2.0“ und den vielen weiteren rassistischen Angriffen in ganz Deutschland Zeichen eines sich immer weiter ausbreitenden rechtsradikalen Terrors. Wichtig ist nicht nur, die Strukturen rechter Netzwerke lückenlos aufzudecken und künftige Anschläge zu verhindern, sondern Toleranz, Weltoffenheit und gesellschaftliches Miteinander zu stärken. Gerade in der aktuellen Krisensituation bedarf es einer Politik, welche die sozialen Auswirkungen konsequent über die neoliberalen Interessen einzelner Wirtschaftsunternehmen, Branchen und Lobbyist*innen stellt. Nur so besteht die Chance, rassistischen Tendenzen in unserer Gesellschaft das Wasser abzugraben. 

Zahlreiche Organisationen und Initiativen, darunter auch die GRÜNE Jugend Hessen,  rufen in diesem Sinne in den kommenden Tagen zu Demo-Veranstaltungen in Frankfurt und in Hanau auf. In Frankfurt findet am Mittwoch (19. August) ab 17.30 Uhr eine Kundgebung auf dem Opernplatz und ab 19.30 Uhr an der Hauptwache statt. In Hanau zieht am Samstag (22.August) ab 13.00 Uhr ein Demonstrationszug vom Kurt-Schumacher- Platz zum Freiheitsplatz, wo ab 14.00 Uhr die Abschlusskundgebung folgt. 

Im Vorfeld der Demo in Hanau lädt die GRÜNE Jugend am Freitag, 21. August ab 17.00 Uhr zum gemeinsamen Bannermalen in die Berliner Straße 32 ein (bitte KEINE Parteiflaggen zur Demo mitbringen!). Außerdem ist eine gemeinsame Anreise in Form einer antifaschistischen Fahrradtour geplant: Treffpunkt ist am Samstag um 10.00 Uhr in der Berliner Straße 32, dann geht es mit dem Rad über Offenbach (10.30 Uhr Mainstraße 119) und Mühlheim (11.15 Uhr in der Fährenstraße 38) zur Geschäftsstelle der GRÜNEN in Hanau (Ankunft dort ca. 12.00 Uhr), wo ihr von der GRÜNEN Jugend Main-Kinzig mit einem Mittagssnack verpflegt werdet. 

Bitte denkt bei allen Veranstaltungen an die AHA-Regel (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken) und schützt eure Gesundheit!

Veranstaltungstipp: Dokumentarfilme open Air

Kinofilme und Corona müssen sich nicht ausschließen, denn das Sommerwetter lädt zum Aufenthalt unter freiem Himmel ein. Am kommenden Mittwoch, 19. August, startet das ada_hinterhof-kino! An fünf Abenden zeigen die Kinothek Asta Nilsen, die ada_kantine und das Offene Haus der Kulturen spannende Dokumentarfilme  im Hof der ehemaligen Akademie der Arbeit auf dem Campus Bockenheim (Mertonstr. 30). Zum Auftakt gibt es am 19. August einen Film, der sich auf vielfache Weise mit der Geschichte des Campus Bockenheim und der Motivation der ada-Macher*innen verbinden lässt: Vincennes, l´Université perdue (Vincennes – Die revolutionäre Uni) von Virginie Linhard. Am 03. September folgt der Film „At the margin“ von Sarah Hüther und Rita Scherer, der die Situation auf der griechischen Insel Lesbos porträtiert. Am 08. September nimmt euch der Film Trees of Protest mit in den Hambacher Forst. Der Film Occupied Cinema, den ihr am 17. September sehen könnt, erzählt von der Guerilla-Übernahme eines Kinos in Belgrad durch verschiedene soziale Gruppen. Die Dokumentation Spuren.Die Opfer des NSU, der am 24. September gezeigt wird, berichtet von den Auswirkungen der NSU-Morde auf das Leben der Hinterbliebenen. Alle Filmabende beginnen um 21.00 Uhr mit einer kurzen Einführung (Einlass ab 20.30 Uhr). 

 

Frankfurt erhält Unterstützung von Hessen und der EU

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie waren mit massiven Einschränkungen für Betriebe, Selbständige, Einzelhändler*innen und Gastronom*innen verbunden. Das führt auch dazu, dass die Stadt Frankfurt weniger Gewerbesteuer einnehmen wird als in den vergangenen Jahren: Expert*innen rechnen von einem Minus von fast einem Drittel. Das Land Hessen will Frankfurt und den anderen hessischen Kommunen mit einer Ausgleichszahlung unter die Arme greifen und dafür gemeinsam mit dem Bund 1,213 Millionen Euro bereitstellen. Frankfurt soll rund 439.000.000 Euro erhalten. „Das ist eine wichtige Unterstützung. Hessen gibt den Städten und Gemeinden damit Planungssicherheit und schnelle Hilfe“, sagt Miriam Dahlke, finanzpolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion. Miriams Pressemitteilung könnt ihr hier nachlesen.

 

Frankfurt profitiert außerdem von einer Unterstützung aus EU-Mitteln: Mit 20.000.000 Euro will die Europäische Kommission das Schienenprojekt "Regionaltangente West" fördern, das ab 2026 den Vordertaunus, die Stadt Frankfurt, den Flughafen, Neu-Isenburg und Dreieich auf direktem Weg miteinander verbinden und dadurch nicht nur für schnellere Verbindungen, sondern auch für eine Entlastung des Frankfurter Hauptbahnhofs und des S-Bahn-Tunnels sorgen soll. Die Regionaltangente West ist eines von 19 Verkehrsprojekten in Deutschland oder mit deutscher Beteiligung, das Mittel aus dem Programm „Connecting Europe“ erhalten soll. Die Fördermittel dienen dabei nicht nur dem wirtschaftlichen Wiederaufbau nach Corona, sondern tragen gezielt dazu bei, den Schienenverkehr transnational attraktiver zu machen und so mehr Verkehr vom Auto auf die Schiene zu verlagern. Sie sind damit eine langfristige Investition in eine klimagerechte europäische Zukunft. Mehr zum Förderprogramm „Connecting Europe“ erfahrt ihr hier; Infos zur Regionaltangente West findet ihr hier.  

EuropaTalk: Energiewende in Hessen und Europa mit Miriam Dahlke und Kaya Kinkel

CO2 belastet das Klima – und doch stammen unser Strom, unsere Heizwärme und unser Kraftstoff immer noch überwiegend aus der Verwertung fossiler Brennstoffe. Bis 2050 soll sich das ändern. Dann soll die Energie in Hessen zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen produziert werden, also z.B. aus Solarkraft, Windenergie oder Biomasse. Auch EU-weit soll Energie zu diesem Zeitpunkt ausschließlich erneuerbar sein. Wo stehen wir in Hessen und Europa im Moment und was muss in den nächsten 30 Jahren passieren, damit wir die Energiewende rechtzeitig schaffen und das Klimaziel erreichen?

Darüber könnt ihr am morgigen Dienstag (11. August) ab 18.00 Uhr  im Insta-Live-Talk mit Kaya Kinkelund Miriam Dahlke von Bündnis 90/Die GRÜNEN ins Gespräch kommen. Kaya Kinkel ist Sprecherin für Energiepolitik im Hessischen Landtag und. Miriam Dahlke ist europapolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion.

Den Talk könnt ihr ab 18.00 Uhr live auf Instagram verfolgen (@kayakinkel und @miriamdahlkegruen). 

Veranstaltungs-Tipp: Die Frauen-Sommerakademie

Feministische Kämpfe haben viele Facetten. Es gibt Uneinigkeiten, Unwissen, Unterschiede. Beschämung sehen wir als einen Appell an uns, ehrlicher zu werden. Wir müssen miteinander reden. Nur so können wir in den Austausch kommen, unseren Horizont erweitern, unsere eigenen Vorurteile aufarbeiten und so Veränderung erreichen. „Scham“ ist das Thema der diesjährigen Frauenakademie. Seit fast zehn Jahren kommen hier Frauen* aus dem ganzen Bundesgebiet zusammen, um zu diskutieren, sich politisch zu bilden, den eigenen Blick zu erweitern und sich zu vernetzen. In diesem Jahr findet das ganze aus bekannten Gründen digital statt. Zwischen dem 13. und dem 30. August könnt ihr euch kostenlos in zahlreiche Online-Workshops einwählen und mitreden. Das ganze Programm und die Anmeldung findet ihr hier.

 

Podcast-Tipp: Mein Wandelpunkt

„Ich gehe davon aus, dass Wandelpunkt bedeutet, eine Wahrnehmung zu bekommen für die aktuelle Situation und eben nicht mehr nach gewohntem Dienst nach Vorschrift etwas zu tun, was einfach nicht mehr richtig ist“, sagt Feyza Morgül. Die Frankfurterin studierte BWL, Politikwissenschaften, Philosophie und Soziologie und gründete 2009 mit Opera Civil eine Agentur, die sich auf die Öffentlichkeitsarbeit für nachhaltige Projekte bzw. Initiativen konzentriert. Zum Beispiel unterstützt Opera Civil die Bürger AG, die Aktionswoche Klimagourmet Frankfurt und die Initiaitive Transition Town. 

Ob Öffentlichkeitsarbeit für nachhaltige Projekte, ob Urban Gardening oder der Verleih von Lastenrädern – viele Frankfurter*innen haben sich wie Feyza entschieden, nicht mehr zuzusehen, sondern sich mit innovativen Ideen für mehr Nachhaltigkeit in unserer Stadt einzusetzen. In der Podcast-Reihe „Wandelpunkt“ erzählen sie von ihrem persönlichen Wandelpunkt und was daraus entstanden ist. Neben der aktuellen Folge mit Feyza Morgül könnt ihr euch beispielsweise auch ein Interview mit den „Gemüseheld*innen“ Juliane Ranck und Laura Setzer anhören. 

Den Podcast „Wandelpunkt“ findet ihr hier

Endlich: Die „Friedberger“ leuchtet rot!

Seit Jahren gefordert, im vergangenen Jahr beschlossen, jetzt umgesetzt – die Lücke ist geschlossen! Radfahrer*innen können ab sofort zwischen Nordend und Innenstadt bequem und sicher die Friedberger Landstraße nutzen. Bislang endete dort der Radweg auf der Höhe des Matthias-Beltz-Platzes. Wer weiterfahren wollte, musste sich die vielbefahrene Durchgangsstraße mit dem Autoverkehr teilen – kein sehr angenehmes Unterfangen. Bereits seit Langem hat der Ortsbeirat sich für die Radwege eingesetzt – erst nachdem auf der Verlängerung der Friedberger Landstraße, der Kurt-Schumacher-Straße, im August 2018 ein Radfahrer tödlich verunglückt war und nachdem die Initiative „Radentscheid“ sich für ein fahrradfreundlicheres Frankfurt stark gemacht hatte, kam es im Magistrat zum Umdenken. Fast zwei Jahre, nachdem der Magistrat den „Lückenschluss“ auf der Friedberger in einer Stellungnahme an den Ortsbeirat angekündigt hatte, wurde dieser jetzt umgesetzt: In beiden Richtungen rollt der Radverkehr nun zwischen dem Friedberger Platz und der Alten Brücke  auf eigenen Fahrspuren, die zur besseren Sichtbarkeit leuchtend rot markiert sind bzw. noch werden. Der begrenzte Platz sorgte dabei für manche Herausforderung: So war es nicht möglich – wie vom Radentscheid gefordert- die Radwege baulich von der Fahrbahn abzutrennen, da sonst die Busse die Haltestellen „Hessendenkmal“ und „Friedberger Platz“ nicht mehr hätten anfahren können. Der Enge der Straße ist auch die noch vorhandene Lücke zwischen Friedberger Platz und Matthias-Beltz-Platz geschuldet; der Radverkehr wird an dieser Stelle durch die Rotlintstraße geleitet. 

Dennoch freuen wir uns sehr, dass das Radfahren auf der „Friedberger“ ab sofort ein großes Stück angenehmer und sicherer wird und so ein weiterer großer Schritt in Richtung „Fahrradstadt Frankfurt“ getan wurde. 

Zeitreise – Frauen schreiben Geschichte

Frankfurterinnen aus aller Welt (ohne Gendersternchen, denn das Angebot richtet sich tatsächlich nur an Menschen, die sich als weiblich definieren) sind eingeladen, sich gemeinsam mit infrau e.V. auf eine Reise durch die Geschichte aus der Perspektive von Frauen zu begeben. In insgesamt zehn Workshops beleuchtet der Verein die Entwicklung Deutschlands von 1800 bis heute. Die Teilnehmerinnen können sich ein Bild davon machen, wie Frauen früher gelebt haben, welchen Herausforderungen sie sich ausgesetzt sahen und wie sie für ihre Rechte gekämpft haben. Eingeschlossen sind Exkursionen an relevante Orte, zum Beispiel das Historische Museum. 

Die Workshops beginnen am 21. September, finden immer montags in den Räumlichkeiten von infrau e.V. (Höhenstraße 44)  statt  und sind kostenfrei. Eine Kinderbetreuung wird gestellt. Für berufstätige Frauen ohne flexible Arbeitszeiten dürfte eine Teilnahme dennoch schwierig werden, denn die Treffen beginnen jeweils bereits um 13.15 Uhr. Das ist sehr schade, dienen die Treffen doch auch dazu, neue und alteingesessene Frankfurterinnen miteinander zu vernetzen, Begegnungen und gegenseitigen Austausch zu ermöglichen. Gerade Frauen, die heutzutage die  Herausforderung meistern, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, könnten nicht nur selbst von den in den Workshops vermittelten Impulsen aus der Historie profitieren, sondern mit ihren Erfahrungen auch den anderen Teilnehmerinnen wertvolle Unterstützung bieten. 

 

Anmeldungen sind bei Annette Piepenbrink-Harraschain unter ap@remove-this.infrau.de und 069-45 11 55 möglich. 

Veranstaltungstipp: Kultur und Corona – Kultur nach Corona?

Es steht außer Frage, dass die Corona-Pandemie unsere Gesellschaft nachhaltig verändert. Ganze Branchen stehen am Abgrund – und mittendrin die Kultur. Zu Beginn durch alle Soforthilferaster gefallen, leiden die Szene und ihre Akteur*innen trotz aller nachträglich eingeleiteten Unterstützungsprogramme jetzt unter Maßnahmen, die – so notwendig sie auch sind – einen „normalen“ Arbeitsalltag unmöglich machen. Der Schauspieler und Regisseur Jo van Nelsen und Mirjam Schmidt, kulturpolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion sprechen am Donnerstag, 13. August, über politische Bemühungen für die Kultur, die Bedürfnisse der Künstler*innen und vor allem darüber, wie die Zukunft für die hessische Kultur gestaltet werden kann. Moderiert wird das Gespräch von Eva-Maria Magel (Kulturredakteurin bei der FAZ Rhein-Main). 

Die Diskussion findet im Haus am Dom statt und beginnt um 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung unter info@remove-this.hlfm.de ist jedoch erforderlich. Selbstverständlich gelten die üblichen Corona-Regelungen (Registrierung, begrenzter Zugang, Maskenpflicht, Abstandsgebot). 

Am Dienstag trifft sich die Stadtteilgruppe…im Netz!

Vor den Ferien ging es im Landtag noch einmal heiß her: Nicht nur das Corona-Hilfspaket wurde – mit einigen Umwegen – verabschiedet; auch die Drohungen der sogenannten „NSU 2.0“, die sich unter anderem auch gegen die Fraktionschefin der LINKEN, Janine Wissler, richteten, beschäftigten unsere Abgeordneten. Am Dienstag ist Marcus Bocklet, direkt gewählter Abgeordnete für Bornheim und das Nordend in unserer Stadtteilgruppe zu Gast und wird aus dem Landtag berichten. Außerdem freuen wir uns am Dienstag auf Lene Riedel. Sie ist seit dem vergangenen Jahr Beisitzerin im Landesvorstand und wird uns erzählen, was es bei den hessischen GRÜNEN Neues gibt und wie der Landesverband uns bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr unterstützen will.

Da sich Marcus netterweise aus seinem wohlverdienten Urlaub zuschalten wird, findet unser Treffen am morgigen Dienstag virtuell statt. Wir beginnen um 19.30 Uhr, einwählen könnt ihr euch unter https://konferenz.netzbegruenung.de/STGNordend

Filmtipp: What You Gonna Do When The World´s On Fire?

Eigentlich wollte Regisseur Roberto Minerva in Louisiana eine Film über die Musik der 30er Jahre drehen. Aber als er vor Ort miterlebte, welcher Gewalt Schwarze Menschen  nicht nur durch Staatsorgane, sondern auch im 21. Jahrhundert immer noch durch den Ku-Klux-Klan ausgesetzt sind, änderte er seine Pläne. In eindrücklichen Schwarz-Weiß-Bildern lässt Minerva seine Protagonist*innen aus dem Leben erzählen: Da ist die Barbesitzerin Judy Hill, die ihre Rolle als Schwarze Frau in der US-Gesellschaft reflektiert. Da sind die Mitglieder der New Black Panther Pary For Self-Defense in New Orleans, die nicht nur für Protestaktionen mobilisieren, sondern auch soziale Hilfe anbieten möchten. Und da ist der 14-jährigen Ronaldo, der seinen kleinen Bruder auf das Leben vorbereitet – Boxtraining inklusive. Die Portraits zeigen die Menschen hinter der Forderung #blacklivesmatter und ihren alltäglichen Kampf gegen den Rassismus.

„What You Gonna Do When the World´s On Fire” läuft im Mal-Sehn-Kino ab Donnerstag, 30. Juli bis zum 02. August jeweils um 18.00 Uhr sowie am 17. und 18. August jeweils um 20.00 Uhr. Voranmeldung sind in Zeiten von Corona erforderlich; alle Infos hierzu und das ganze Programm für die kommenden Wochen findet ihr unter www.malsehn.de

Podcast-Tipp: Frankfurt for Future

Eigentlich hatte das Offene Haus der Kulturen im April eine große Konferenz zur Klimagerechtigkeit geplant, um Ideen für ein ökologisches und soziales Frankfurt zu sammeln. Bekanntlich kam es anders. Anfang Oktober soll die Konferenz nachgeholt werden. Bis dahin schauen die Veranstalter*innen in verschiedenen Formaten darauf, wie das alles entscheidende globale Thema Klimaschutz lokal angegangen werden kann. Eines dieser Formate ist die Podcast-Reihe „Frankfurt for Future“: Expert*innen nehmen zu verschiedenen Themen aus verschiedenen Blickwinkeln Stellung. Im ersten Teil der Reihe erläutern Robin von „Am Boden bleiben“ und Knut Dörfel von „Gemeinsam gegen Fluglärm und Schadstoffe e.V.“, in welchem Maße der Luftverkehr zur Klimakrise beiträgt und welche Rolle FRAPORT bei Menschenrechtsverletzungen in Brasilien spielt. „Die Europäische Zentralbank – ein Tatort der Klimakrise?“ ist das Thema des zweiten Teils. Gesprächspartner ist Alexis J. Passadakis, aktiv bei attac und „Ende Gelände“. Weitere Teile erscheinen jeweils freitags. 

Alle Podcasts könnt ihr euch hier anhören. 

Veranstaltungstipp: E-Mobil Sommertour in Offenbach

Auf mehreren Erlebnistouren könnt ihr in den kommenden Wochen nicht nur unsere Nachbarstadt Offenbach erkunden, sondern auch E-Bikes ausprobieren. Die Tour „Stadtgrün, Flussgold und Radglück“ führt euch am 30. Juli oder am 29. August in zweieinhalb Stunden quer durch die Stadt und an den Main, an kreative Orte, skurrile Architektur, in Hinterhöfe, Werkstätten, Läden und Ateliers. Bei der „Sommerfrische“-Tour könnt ihr am 08. August oder am 03. September das Hafenviertel entdecken und an kleinen Stränden und Wiesen direkt am Main Urlaubsfeeling genießen; auch hierfür solltet ihr etwa zweieinhalb Stunden einplanen. An den Samstagen starten die Touren um 14.00 Uhr, an den Donnerstagen geht es um 17.30 Uhr los. Bei allen Touren werden die Bikes vom e-Mobil-Team der Stadtwerke gestellt. Vor Beginn der Tour erhaltet ihr eine kurze Einweisung in das Pedelec-Fahren; einen Fahrradhelm solltet ihr mitbringen. Da coronabedingt die Zahl der Teilnehmer*innen auf jeweils acht beschränkt ist, solltet ihr euch rasch um Tickets kümmern. Diese kosten 15 Euro und sind im OFInfoCenter, Salzgässchen 1 in Offenbach oder telefonisch unter 069-84 00 04 170 erhältlich. 

Kleine Kippe – großes Problem

Auf der Parkbank gemütlich eine rauchen – aber was passiert anschließend mit der Kippe? Dass das achtlose Wegwerfen mit einem Bußgeld von derzeit 55 Euro geahndet werden kann, scheint die wenigsten Raucher*innen zu beeindrucken: Acht von zehn Kippen landen nicht dort, wo sie eigentlich hingehören, nämlich im Mülleimer, sondern auf der Straße, im Wasser oder im Blumenkübel. Bei rund fünf Billionen Zigaretten, die jedes Jahr weltweit konsumiert werden, summiert sich das – mit fatalen Folgen für die Umwelt und unsere Gesundheit. Weiterlesen…

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„Wir haben recht gehabt“ – Leserbrief von Jörg Harraschain zur Vorstellung des GRÜNEN Grundsatzprogramms

Am 26. Juni haben Annalena Baerbock und Robert Habeck den Entwurf zum GRÜNEN Grundsatzprogramm vorgestellt. Zum Kommentar der Frankfurter Rundschau von Marina Kormbaki hat unser Mitglied Jörg Harraschain einen Leserbrief verfasst, den ihr hier nachlesen könnt. 

 

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Stoffel und Sommerwerft: In diesem Jahr ist alles anders

Die gute Nachricht vorneweg: Sowohl das Stoffel als auch die Sommerwerft werden auch in diesem Sommer stattfinden. Allerdings werden beide Kulturfestivals anders ablaufen als gewohnt: Die Sommerwerft wird mobil und aus dem Stoffel wird sozusagen „StaY“. Weiterlesen…

 

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#GrundeinkommenWirdGrundsatz: Webtalk-Reihe des GRÜNEN Netzwerks Grundeinkommen

Wie würde sich unsere Gesellschaft ändern, wenn es ein Grundeinkommen für jede*n gäbe – ohne Sanktionen, ohne Bedürftigkeitsprüfung, unabhängig von Alter und Erwerbsfähigkeit? Unter verschiedenen Aspekten möchte das GRÜNE Netzwerk Grundeinkommen diese Frage diskutieren. Bis zum 31. Juli  lang habt ihr jeden Abend die Gelegenheit, mit Expert*innen und GRÜNEN Bundestagsabgeordneten ins Gespräch zu kommen und eure Fragen zum Grundeinkommen loszuwerden. Los geht es heute Abend am 19.00 Uhr mit MdB Beate Müller-Gemeke und der Überlegung, wie sich ein Grundeinkommen auf Erwerbsarbeit auswirken könnte. 

Der „Sommertalk“ ist Teil einer Kampagne des Netzwerks im Rahmen der Diskussion des neuen Grundsatzprogramms. Das GRÜNE Netzwerk Grundeinkommen ist einer loser Zusammenschluss von Mitgliedern, die ein bedingungsloses Grundeinkommen für eine zentrale Antwort auf die ökonomischen, sozialen und ökologischen Probleme unserer Zeit halten und die die politischen Entscheidungen innerhalb der Partei in Richtung eines bedingungslosen Grundeinkommens auf den Weg bringen wollen. 

Das ganze Programm und alle Infos zur Anmeldung findet ihr unter www.gruenes-grundeinkommen.de

 

Gesellschaftliche Vielfalt besser abbilden – Die AG Vielfalt stellt ihre Arbeit vor

Von Natascha Kauder

 

Im Juni 2019 hat der Bundesvorstand unter der Leitung von Gesine Agena die Arbeitsgruppe „AG Vielfalt“ eingesetzt. Sie soll zum Bundesparteitag Ende 2020 Vorschläge vorlegen, wie wir als Partei die gesellschaftliche Vielfalt in Zukunft besser abbilden und wie wir Hürden und Barrieren in der Partei abbauen können. Strukturelle Ungleichbehandlung muss durch strukturelle Maßnahmen adressiert und abgebaut werden. Das gilt für die Gesellschaft wie für unsere Partei. Hintergrund ist auch die große und wichtige Diskussion über Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung. Ziel für uns als Partei ist es, die gesellschaftliche Vielfalt auch in unserer Partei abzubilden und allen Menschen, die unsere Grundwerte und Überzeugungen teilen, die Möglichkeit zu geben, sich bei uns einzubringen. Denn was wir politisch fordern, wollen wir auch selbst umsetzen. Denn politische Teilhabe ist ein Recht. Beteiligt an der AG waren etwa 20 Personen aus verschiedenen Bundesarbeitsgemeinschaften, der GRÜNEN Jugend, , sowie Mitglieder des Landtags, der Bundesgeschäftsstelle und des Bundesvorstands. Die AG Vielfalt hat etwa ein Jahr gearbeitet und vor Kurzem die Ergebnisse vorgelegt. Weiterlesen…

 

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Neues von der Römerfraktion: GRÜNES Frankfurt im neuen Format

Pünktlich zu den Sommerferien präsentiert sich die monatliche Fraktionszeitung in einem neuen peppigen Format: Jeden Monat beleuchten unsere 14 Stadtverordneten aktuelle Fragen und Entwicklungen in ihrem jeweiligen Themenbereich. Die aktuelle Ausgabe beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Unternehmen, Gewerbetreibenden und Händler*innen in unserer Stadt und befragt dazu Hilime Arslaner, Uwe Paulsen und Ulla auf der Heide. Sylvia Momsen erläutert, welche Herausforderungen die Corona-Krise für Menschen mit Behinderungen mit sich bringt. Bernhard Maier wirbt für die Einrichtung von temporären Spielstraßen. Claus Moebius, Debbie Duering, Beatrix Baumann und Birgit Ross machen sich Gedanken über neue Formen der Bürger*innenbeteilig