31.01.2021

Herzlichen Glückwunsch! Stadtteilpreis für Engagement in der Corona-Pandemie verliehen!

Ein Gemeinschaftsfrühstück für wohnsitzlose und finanziell schlecht gestellte Menschen bietet die evangelisch-lutherische Wartburggemeinde in der Hartmann-Ibach-Straße. Das Angebot gibt es zwar nicht erst seit Corona, die Ehrenamtlichen schafften es jedoch, das Frühstück auch während der Pandemie durchgehend anzubieten  – etwa, indem es ins Freie verlegt wurde. Dazu verteilten die Gemeindemitglieder Kleidung und Essensgutscheine und offerierten Beratungsgespräche.

Auch die Bürgerstiftung, die das Holzhausenschlösschen im gleichnamigen Park betreibt, brachte das Kunststück fertig, das Wasserschloss weiterhin als Begegnungsstätte zu erhalten. „Künstler*innen erhielten auf diese Weise eine Plattform, um weiterhin aufzutreten“, hebt Ortsvorsteherin Karin Guder (Bündnis90/Die GRÜNEN) hervor. „Schlosskater Ferdidand“ half vor allem Kindern mit besonderem Förderbedarf aus weniger begüterten Familien beim Zuhause-Lernen.

Die Initiative „Project Shelter“ setzt sich für Migrant*innen ohne geklärten Aufenthaltsstatus und Wohnsitzlose ein und unterstützt sie bei der Unterbringung und im Alltag. Gerade während der Pandemie sind diese Gruppen besonders vulnerabel und dringend auf das ehrenamtliche Engagement angewiesen.

Der mit 600 Euro dotierte Stadtteilpreis wird zwischen den drei Initiativen geteilt. 

Auf die feierliche Verleihung , die traditionell während des Neujahrsempfangs des Ortsbeirats 3 erfolgt, müssen die Preisträger*innen allerdings zunächst verzichten - das Preisgeld und eine Urkunde kommen mit der Post. „Wenn das Pandemiegeschehen es zulässt, werden wir die öffentliche Ehrung jedoch im Laufe des Jahres nachholen“, sagt Karin Guder.

 

Über den Stadtteilpreis berichtete die Frankfurter Rundschau am 26. Januar. Den Artikel könnt ihr hiernachlesen. 



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