29.07.2018

Sommerhitze in Frankfurt 2: Besser (nicht) grillen!

 

Dass das Sonderangebot abgepackter Steaks für 2,50 EUR aus dem Discounter nicht von „glücklichen“ Schweinen oder Rindern stammen kann, dürfte jedem klar sein. Also investiert besser in Grillfleisch vom (Bio-Metzger) oder Markt oder probiert auch mal leckere vegetarische oder vegane Alternativen wie Grillkäse oder Gemüse. 

 

Aber nicht nur auf das Fleisch, sondern auch auf die Grillkohle solltet ihr achten! Die im Super- oder Baumarkt erhältliche Kohle enthält oft Tropenholz (eine große Kette wirbt sogar derzeit damit!). Das könnt ihr auf der Verpackung leider nicht immer erkennen. Am besten achtet ihr neben Herkunft (aus europäischen Laubwäldern) und Holzart (Buche) auf das FSC- oder Naturlandsiegel. Eine klimafreundliche Alternative ist Grillkohle aus Olivenkernen.

Einweggrills sind zwar praktisch, weil man sie nicht putzen muss. Aber landen sie nach Gebrauch im Müll, sind sie buchstäblich Gift für Umwelt und Klima. Besser ihr legt zusammen und kauft euch einen wiederverwendbaren Mini-Grill. 

 

Diesen dürft ihr derzeit jedoch nicht auf den öffentlichen Grillplätzen in den Frankfurter Parks aufbauen: Aufgrund der Trockenheit hat die Stadt Frankfurt seit Freitag das Grillen auf allen öffentlichen Flächen untersagt! Bitte, bitte nehmt dieses Verbot ernst – ein einziger Funke kann ausreichen, um einen Brand im Ostpark, auf dem Lohrberg oder im Rebstockpark zu entfachen! Auch vor dem Grillen im Garten solltet ihr vorsichtshalber den Rasen abspritzen. Und die Raucher*innen unter euch sollten Zigarettenkippen am besten in einem mitgebrachten Faltaschenbecher entsorgen und keinesfalls ins Gras werfen!



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